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Partnerbrief 

 

   Mai 2014

 Zitat des Monats

Aufschub ist der Dieb der Zeit.
Edward Young (1683-1765), englischer Dichter

Als Unternehmensberater verstehe ich mich als "Brückenbauer" für die Klienten:

  • Vom Wunsch zum konkretem Ziel
  • Von der Idee zur Umsetzung
  • Aus der Krise zu neuen Erfolgen

Hans-Joachim Strieth

 

Inhaltsangabe

 

1.0 Vorankündigung: Termine, Messen & Veranstaltungen

2.0 r.a.m - aktiv: Fachkräftemangel Kampf angsagt

  • Neu gegründeter Verein will Abhilfe schaffen

3.0 Handel: Wie sieht die Zukunft des Handels im Jahr 2020 aus?

  • IFH-Experten betrachten den "Handel im Wandel"

4.0 Buch- & Geschenktipp: Das Hohe Haus

  • "Man denkt, alle Welt schaut auf dieses Haus. Und dann findet man so viel Unbeobachtetes."

5.0 Existenzgründungen: Rückgang bei den gewerblichen Gründungen verlangsamt sich

  • IfM - Information zeigt BRD - Entwicklungen auf

6.0 Achtung: Dringende Warnung vor Angeboten zur Aufnahme in Datenbanken

  • Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz informiert

7.0 Lohn & Gehalt: Der Mindestlohn - Vom "Tellerwäscher" zum Unternehmer

  • 1,1 Millionen Unternehmer verdienen weniger als 8,50 Euro pro Stunde,

8.0 Gastronomie & Hotellerie: Was Geschäftsreisende wollen

  • Ergebinisse der Hotelgastbefragung 2013

9.0 KFW - Förderung: Gründercoaching Deutschland

  • Bis 4.500 Euro Zuschuss zu qualifizierter Beratung bis 5 Jahre nach der Gründung

10.0 Handelsvertretungen: Abschaffung der EU-Handelsvertreterrichtlinie

  • Gesetzlicher Notstand für alle Handelsvertreter?

 

Aktuelle Informationen, Nachrichten & Tipps

1.0 Vorankündigung: Termine, Messen & Veranstaltungen

26.06.14 bga - Aktionstag: Nachfolge ist weiblich

Am 26. Juni 2014 findet der sechste Nationale Aktionstag zur „Unternehmensnachfolge durch Frauen“ statt. An diesem Tag werden überall in Deutschland regionale Veranstaltungen für potenzielle Nachfolgerinnen sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren durchgeführt. Sie zeigen die vielfältigen Chancen, die die stärkere Einbeziehung von Frauen in der Unternehmensnachfolge mit sich bringen. Der Nationale Aktionstag spricht insbesondere drei Zielgruppen an:

  • gut qualifizierten Frauen soll die Betriebsübernahme als eine interessante Option der selbständigen Erwerbstätigkeit aufgezeigt werden,
  • die Übergeberfamilien sollen für die Potenziale ihrer Töchter und Mitarbeiterinnen im Hinblick auf den unternehmerischen Generationswechsel sensibilisiert werden undExpertinnen und Experten, die den Nachfolgeprozess fachkundig begleiten und unterstützen können, sollen identifiziert werden.

Die bundesweite gründerinnenagentur (bga) koordiniert den Nationalen Aktionstag und unterstützt die regionalen Akteurinnen/Akteure mit Maßnahmen. r.a.m engagiert sich mit seinen Netzwerkpartner mit entsprechenden Angeboten für diesen Aktionstag (Link: bga - Veranstaltungskalender)

23.10.14 B.E.G.IN - Gründertag im Foyer des Musical Theater Bremen

Am 23. Oktober  2014 findet von 12.00-19.00 Uhr zum vierten Mal der B.E.G.IN-Gründungstag statt. Seien Sie mit dabei und gewinnen neue Geschäftskontakte!

Eine große Nachfrage wird es auf dem B.E.G.IN-Gründungstag 2014, mit regelmäßig über 650 Besuchern sicher wieder geben: Von 12 bis 19 Uhr verwandelt B.E.G.IN, die Bremer ExistenzGründungsINitiative, das dreigeschossige Foyer des Musical Theater Bremen, zum vierten Mal in einen pulsierenden Ort der Geschäftskontakte für alle, die auf der Suche nach Informationen rund um die Selbstständigkeit oder für ihr Unternehmen sind. Im Richtweg 7 - bestens erreichbar in der Bremer City - heißt es dann bei Fachvor-trägen, Messe und Get-Together: Bühne frei für Impulse, Beratung und Networking – in einer angenehmen, inspirierenden Atmosphäre und sogar kostenfrei.

Zu Planung, Finanzierung oder Unternehmenssicherung - an knapp 20 Infoständen ( r.a.m ist auf Stand 1.26 für Sie präsent) können Wissensdurstige von der Expertise des B.E.G.IN-Netzwerkes profitieren – in allen Phasen der Selbstständigkeit. Knüpfen Sie frische Geschäftskontakte! Weitere Informationen unter: http://www.begin24.de.

17.11.14 Gründerwoche Deutschland

Vom 17.-23. November 2014 werden die Partner der Gründerwoche wieder jede Menge Workshops, Seminare, Planspiele, Wettbewerbe und weitere Veranstaltungen rund um das Thema berufliche Selbständigkeit anbieten. Zu den Partnern zählen Gründungsinitiativen, Städte und Gemeindeverwaltungen, Wirtschaftsförderer, Hochschulen und andere Bildungseinrichtungen, Industrie- und Handelskammern, Unternehmensberater und viele andere Institutionen sowie Unternehmen. Mit ihren Veranstaltungen setzen sie gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Impulse für eine neue Gründung-skultur und ein freundliches Gründungsklima in Deutschland. Die Gründerwoche Deutschland findet im Rahmen der Global Entrepreneurship Week (GEW) statt, die weltweit in über 130 Ländern durchgeführt wird. Gemeinsam mit den r.a.m - Partnern wird eine kostenfreie Existenzgründer/-innen - Sprechstunde: „Ihr guter Start“ ist unser Ziel!" angeboten. Mehr Informationen unter: https://www.gruenderwoche.de

 

2.0 r.a.m - aktiv: Fachkräftemangel Kampf angsagt

  • Neu gegründeter Verein will Abhilfe schaffen

Die acht Gründungsmitglieder des Vereins "Überbetrieblicher Verbund im Landkreis Rotenburg" wollen Unternehmen zukunftsfähiger machen und dem Fachkräftemangel entgegenwirken. Dabei spielt die Frauen - Power eine ganz besondere Rolle. Miot Ihren Unterschriften unter die Vereinssatzung besiegelten Hans-Joachim Strieth, Anja Myrdal, Agela Salewski, Bettina Renken, Mareike Düls, Ralf Stelke, Hilke Böse und Matthias Dittrich den Zusammenschluss. Mehr Informationen unter PR/Presse.

 

 

 

 

 

 

Weitere Hintergrundinformationen zum Thema Fachkräftemangel bietet Ihnen der Filmbeitrag anlässig der IHK - Marktplatzveranstaltung "Gemeinsam durch die Fachkräfte-Flaute": PR/Presse. Die Veranstaltung richtete sich sowohl an Selbstständige als auch Entscheider sowie Fach- und Führungskräfte aus Industrie, Handel und Dienstleistung.

 

3.0 Handel: Wie sieht die Zukunft des Handels im Jahr 2020 aus?

  • IFH-Experten betrachten den "Handel im Wandel"

Die Handelsstrukturen ändern sich rasant: Online-Handel, Filialisierung und Vertikalisierung tragen dazu bei, dass sich die Handelswelt in den letzten Jahren stark verändert hat und vor allem vor dem Hintergrund der immer weiter wachsenden Bedeutung des Online-Handels auch weiter verändern wird. Wie der Handel im Jahr 2020 aussehen wird und welche die wichtigsten Trends und Einflüsse im deutschen Handel sind, verraten Dr. Kai Hudetz, Boris Hedde und Dr. Susanne Eichholz-Klein im Interview.

Das Konsumentenverhalten ändert sich stetig und der Handel musste sich schon häufig an neue Gegebenheiten gewöhnen. Welches sind die wichtigsten Veränderungen, mit denen der Handel aktuell zu kämpfen hat?

Susanne Eichholz-Klein: Zunächst müssen wir feststellen, dass der deutsche Handel nach wie vor nicht mehr wächst. Daneben sind natürlich die tiefgreifenden, strukturellen Veränderungen zu nennen, die durch den Online-Handel initiiert wurden. Das bedeutet, wächst ein Vertriebskanal, geht dieses Wachstum immer zulasten eines anderen Kanals. Hatten wir vor allem zu Anfang der 2000er Jahre noch einen Wettbewerb über den Preis, mit vielen preisaggressiven Angebotsformen wie Discountern, hat sich der Wettbewerb zunehmend zu einem Online-Offline-Wettbewerb verschoben. Die neuen Online-Vertriebsformen bedrängen dabei in erster Linie die klassischen Formate wie den Versandhandel und den Fachhandel.

Und auf Konsumentenseite? Ist auch hier ein Ende der „Geiz ist geil“-Ära zu beobachten?

Susanne Eichholz-Klein: Unbedingt! Das Wachstum rein preisorientierter Handelsformate hat sich trotz der Finanzkrise zugunsten stärker mitteorientierter Formate verlangsamt. Das Verbraucherverhalten ist seit einigen Jahren von einer zunehmenden Qualitätsorientierung geprägt und die Konsumenten fordern ein attraktives Preis-Leistungsverhältnis anstelle „günstig um jeden Preis“. Eine Entwicklung, die übrigens nicht zuletzt auch vom Online-Handel beeinflusst wurde und wird.

Inwiefern? Ist die gute Nachricht für den Handel, dass die Konsumenten grundsätzlich wieder bereit sind mehr auszugeben?

Boris Hedde: Ja und nein. Wir gehen grundsätzlich davon aus, dass die weiter zunehmenden Online-Umsätze das Potenzial haben, vor allem die Preismitte wieder zu beleben. Dies hängt vor allem damit zusammen, dass sich Discount-Formate online nur bedingt lohnen und der Schwerpunkt im Online-Handel eindeutig auf der Preismitte liegt. Mit der weiteren Online-Durchdringung wird also auch die Preismitte weiter gewinnen. Trotzdem ist der Online-Handel natürlich sehr preissensibel – mit einer Fokussierung auf die Preismitte.

Stichwort Online-Handel: Welche Rolle wird das Internet 2020 spielen?

Kai Hudetz: Der E-Commerce wird klarer Wachstumstreiber des Handels. Dieser Vertriebskanal wächst rasant und wird über kurz oder lang alle Akteure und alle Sortimente im Handel betreffen. 2020 wird sich der Online-Handel in Größenordnungen bewegen, die dazu führen, dass der stationäre Handel rein „stationär“ Umsatzverluste hinnehmen muss. Das Internet wird aber vor allem im Cross-Channel-Kontext eine besondere Rolle spielen. Unsere Studien zeigen schon heute, dass der Online-Kanal der Showroom des stationären Handels ist.

Das bedeutet, der stationäre Handel muss sich cross-channel aufstellen um zu überleben?

Kai Hudetz: Vertriebskanäle existieren aus Kundensicht nicht nebeneinander, sondern werden beliebig kombiniert. Bereits heute werden rund ein Drittel der stationären Käufe mit einer Recherche in Online-Shops vorbereitet. Wir gehen davon aus, dass auch zukünftig die Verzahnung der Kanäle immer wichtiger wird. Nicht zuletzt, weil die Warenkorbgrößen der Verbraucher beim stationären Kauf mit vorangehender Online-Informationssuche größer sind. Stationärer Handel ohne Online-Präsenz wird auf lange Sicht keine Zukunft haben.

Boris Hedde: Einhergehend mit der Verknüpfung der Vertriebskanäle wird in den nächsten Jahren auch die kanalübergreifende Markenführung immer relevanter. Der Online-Auftritt muss die Handschrift der stationären Geschäftsstellen widerspiegeln und umgekehrt. Insbesondere im Wettbewerb mit Internet-Pure-Playern gewinnt die kanalübergreifende Marke für Multi- und Cross-Channel-Händler an Bedeutung. Darüber hinaus wird die Erlebnisvermittlung – online wie offline – zukünftig weiter an Relevanz gewinnen. Jenseits der Versorgungskäufe wird der Aspekt der Freizeitgestaltung auf Konsumentenseite eine größere Rolle spielen. Hier werden auch Konzepte gefragt sein, die Shopping mit Gastronomie und Events verbinden.

Weitere Thesen zum Handel der Zukunft – zum Beispiel Innenstadtfrequenzen, Vertikalisierung oder Flächenproduktivitäten betreffend – finden Sie in der IFH-Studie „Handelsszenario 2020“.

Quelle: IFH, Köln

 

4.0 Buch- & Geschenktipp: Das Hohe Haus

  • "Man denkt, alle Welt schaut auf dieses Haus. Und dann findet man so viel Unbeobachtetes."

Das Hohe Haus - Willemsen, Roger

  • Von: Roger Willemsen
  • Auflage: 2014
  • Seiten: 400
  • ISBN: 9783100921093
  • Preis: 19,99 €
  • Verlag:S.Fischer

Das ist neu in der Geschichte des Deutschen Bundestags: Ein Besucher, der keine Sitzung auslässt, lauscht jeder Debatte der Abgeordneten und erfährt viel Bemerkenswertes und Unentdecktes und das obwohl jeder denkt, die Medien würden ausführlich Bericht erstatten. Der Beisitzende ist kein Geringerer als Roger Willemsen, der mit „Das Hohe Haus“ nun alle seine Erkenntnisse aus dieser Zeit in einem Buch verfasst hat.

365 Tage hat Roger Willemsen das Geschehen im Deutschen Bundestag von der Tribüne aus verfolgt. Egal zu welcher Stunde und gleich welches Thema, er wollte keinen Augenblick verpassen. Sein Ziel war es zu erfahren, auf welche Weise das Parlament das demokratische Individuum repräsentiere, welche Themen bestimmend sind, wie sich Entscheidungen bilden und wie sie verhandelt werden.

Roger Willemsen konzentrierte sich auf den Bundestag, als das Zentrum der Demokratie, den Ausgangpunkt von Entscheidungen, die das gemeinschaftliche und somit auch sein eigenes Leben prägen. Betreten hat er „Das Hohe Haus“ zum Zeitpunkt der Krise des Parlaments.
Beobachtet hat Roger Willemsen vor allem die Szenen, die sich an den Nebenschauplätzen abspielten, Momente der Rührung, der Freude oder auch des Schreckens oder Protests.

Quelle: Bücher.de / r.a.m

 

5.0 Existenzgründungen: Rückgang bei den gewerblichen Gründungen verlangsamt sich

  • IfM - Information zeigt BRD - Entwicklungen auf

Die Zahl der gewerblichen Existenzgründungen in Deutschland ist im Jahr 2013 zwar insgesamt wiederum um 8.500 gesunken – dennoch zeigte die vermehrte Förderung von Gründungswilligen durch die Bundesagentur für Arbeit im zweiten Halbjahr 2013 Wirkung:

Erstmals seit 2010 (418.000 Gründungen) verlangsamte sich der Rückgang nach Angaben des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn: Während von 2011 auf 2012 die Gründungszahlen deutlich von 401.000 auf 346.000 (-13,7 %) sanken, war im vergangenen Jahr nur ein Rückgang um 2,4% zu beobachten (auf 338.000 Existenzgründer). Trotz der ebenfalls rückläufigen Entwicklung bei den gewerblichen Unternehmensschließungen – von 371.000 im Jahr 2012 auf 354.000 im vergangenen Jahr – bleibt der sogenannte „Gründungssaldo“, die Differenz aus Gründungen und Schließungen, mit rund 16.000 Unternehmen negativ.

„Tendenziell wirkt sich weiterhin die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt negativ für das Gründungsgeschehen aus, da die Erwerbstätigen attraktive alternative Beschäftigungsmöglichkeiten finden. Zugleich ist zu beobachten, dass das Gründungsgeschehen nach wie vor entscheidend durch die ausländischen Existenzgründer beeinflusst wird. Ihr Anteil steigt seit 2003 kontinuierlich und lag im vergangenen Jahr bei gut der Hälfte aller Gründungen (46,5 %)“, konstatiert Prof. Dr. Friederike Welter, Präsidentin des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn. Sie hat zugleich den Lehrstuhl für BWL, insbesondere Management von kleinen und mittleren Unternehmen und Entrepreneurship an der Universität Siegen, inne. Die meistengewerblichen Gründungen finden weiterhin in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg statt – bezogen auf den Gründungssaldo liegen jedoch Berlin und Bayern an der Spitze.

Weitere Informationen unter: www.ifm-bonn.org

Quelle: IfM, Bonn

 

6.0 Achtung: Dringende Warnung vor Angeboten zur Aufnahme in Datenbanken

  • Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz informiert

Immer wieder erhalten Unternehmen per Mail & Post „Angebote“, ihre Handelsregistereintragung in eine Datenbank („Firmenregister“, „Adressverzeichnis“) aufnehmen zu lassen.

Diese „Angebote“ sehen häufig wie „Bescheide“ aus und erwecken so den Anschein einer "höchst offiziellenRechnung", was durch ein beigefügtes Überweisungsformular verstärkt wird. Sie treffen in der Regel bei den Unternehmen ein, kurz nachdem deren Gründung öffentlich bekannt gemacht bzw. die Handelsregister-eintragung im elektronischen Registerportal der Länder veröffentlicht wurde. So entssteht der Eindruck, ass es sich dabei um eine Rechnung für die Aufnahme in staatliche Register handelt. Bei den Rechnungs-beträgen handelt es sich um nicht unerhebliche Beträge. Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz warnt vor diesen „Angeboten“.

Der Bundesanzeiger-Verlag hat auf seiner Webseite eine Liste mit den bisher bekannten Anbietern solcher „Leistungen“ zusammengestellt. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Quelle/ Link: Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, https://www.bundesanzeiger.de

 

7.0 Lohn & Gehalt: Der Mindestlohn - Vom "Tellerwäscher" zum Unternehmer

  • 1,1 Millionen Unternehmer verdienen weniger als 8,50 Euro pro Stunde,

Ein Viertel der 4,4 Millionen Selbstständigen in Deutschland verdient weniger als 8,50 Euro pro Stunde. Mit der Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns dürfte ihre Zahl weiter steigen.

Ein Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro wird voraussichtlich in vielen Berufen zu Ausweichreaktionen führen. Ein Frisörgeselle wird dann beispielsweise nicht mehr angestellt, sondern arbeitet im Salon seines alten Chefs auf eigene Rechnung. Dadurch dürfte die Zahl der offiziell Selbstständigen mit kleinem Einkommen weiter zunehmen. Bereits heute verdienen etwa 1,1 Millionen Unternehmer weniger als 8,50 Euro pro Stunde, hat das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels errechnet. Vor allem Kleinselbständige ohne Angestellte wie Kioskbetreiber und Kneipiers bleiben häufig unter der Einkommensschwelle.

Die Berechnungen des DIW sollten allerdings nicht überinterpretiert werden. Zum einen schwanken die Einkommen der Selbstständigen stärker als die der Angestellten. Zum anderen ist es schwierig, die Stundenlöhne der Selbstständigen korrekt zu berechnen. Wenn ein Kioskbetreiber seinen Laden 12 Stunden am Tag öffnet, beschäftigt er sich in dieser Zeit auch oft mit Dingen, die ein Angestellter nach Dienst tut: mit den Nachbarn plauschen und Zeitung lesen etwa. Ein Angestellter hat hingegen eine feste Arbeitszeit, die er in der Regel auch intensiv zum tatsächlichen Arbeiten nutzt.

Quelle: IW, Köln / DIW

 

8.0 Gastronomie & Hotellerie: Was Geschäftsreisende wollen

  • Ergebinisse der Hotelgastbefragung 2013

Nahezu jeder Geschäftsreisende (90 Prozent) sehnt sich schlicht und einfach nach freien und gut zugänglichen Steckdosen. Zu diesem Schluss kommt die „Hotelgastbefragung 2013“. Welche Aspekte sind den Business-Gästen bei ihrem Aufenthalt noch wichtig?

Der Wunsch nach einem gut funktionierenden und schnellen Internetanschluss folgt auf Platz zwei mit 88,9 Prozent. Ein bequemer Stuhl und ein angemessen großer Schreibtisch stehen immerhin noch bei 80,2 Prozent der befragten Geschäftsreisenden auf der Wunschliste. zu diesem Ergebnis kommt das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO mit Unterstützung des Hotelportals HRS.

„Geschäftsreisende sind eine sehr wichtige und attraktive Zielgruppe für Hoteliers, da sie auf ihren Reisen mehr Geld ausgeben als Privatgäste und Hotels gerne unter Kollegen weiterempfehlen“, weiß Tobias Ragge, Geschäftsführer von HRS. Aus diesem Grund rate er den Hotels, den Wünschen dieser Gäste nachzukommen. HRS unterstützt Hoteliers dabei, Geschäftsreisende besser zu erreichen. Mit dem „HRS Business Tarif“ spricht HRS neben Vertretern von Großkonzernen gezielt Reisende aus kleinen und mittelständischen Unternehmen an.

Quelle:Tophotel News

 

9.0 KFW - Förderung: Gründercoaching Deutschland

  • Bis 4.500 Euro Zuschuss zu qualifizierter Beratung bis 5 Jahre nach der Gründung
Unterstützung bei wirtschaftlichen, finanziellen und organisatorischen Fragen für Existenzgründer, Unternehmensnachfolger und junge Unternehmer bis zu 5 Jahre nach Gründung kombinierbar mit anderen Fördermitteln. Das Förderprodukt unterstützt Existenzgründer durch Zuschüsse zu den Beratungskosten aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF).Mit dem Förderprodukt Gründercoaching Deutschland werden Sie mit einem Zuschuss zu einer professionellen externen Beratung – bis zu 5 Jahre nach Gründung, unterstützt. Sie erhalten kompetenten Rat in wirtschaftlichen, finanziellen und organisatorischen Fragen, um Ihre Erfolgsaussichten zu erhöhen. Mit der geförderten Beratung können Sie zum Beispiel:
  • Ihren Businessplan optimieren
  • Finanzierungsgespräche bei Banken vorbereiten
  • Marktanalysen und Vertriebskonzepte erstellen
  • ein Controllingsystem entwickeln
  • Ihr Personalwesen optimieren

Mit dem KFW - Gründercoaching Deutschland werden gefördert::

  • Existenzgründer (auch Freiberufler)
  • Unternehmensnachfolger
  • junge Unternehmer

Den Zuschuss können Sie in den ersten 5 Jahren nach Gründung nutzen.

Förderumfang: Sie erhalten einen Zuschuss zum Honorar des Unternehmensberaters der KfW-Beraterbörse. Das Nettohonorar Ihres Beraters kann bis zu 6.000 Euro betragen, das förderfähige Tageshonorar bis zu 800 Euro netto.

Standort

förderfähige Kosten

Zuschussanteil

max. Zuschuss

neue Bundesländer und Lüneburg

6.000 Euro

75 %

4.500 Euro

alte Bundesländer, Berlin außer Lüneburg

6.000 Euro

50 %

3.000 Euro

r.a.m rent a management ist seit 1998 als offizielles Beratunger der KfW-Beraterbörse zugelassenen und steht Ihnen für ein kostenfreise Vorgespräch zur Verfügung.

Quelle: KfW - Mittelstandsbank

 

10.0 Handelsvertretungen: Abschaffung der EU-Handelsvertreterrichtlinie

  • Gesetzlicher Notstand für alle Handelsvertreter?

Seit  28 Jahren existiert die EU-Handels-vertreterrichtlinie zum Schutz aller Vertrieb-sunternehmen.  Diese  Richtlinie ist von extrem hoher Qualität und bietet ein großes Maß  an Rechtssicherheit für Handelsvertreter und vertretene  Unternehmen. Für diesen umfassenden Schutz hat  die CDH e.V.(Wirtschaftsverband für Handels-vermittlung und Vertrieb) seit Jahren äußerst erfolgreich gekämpft.

Es gibt ernsthafte Überlegungen durch die EU-Kommission, die Handelsvertreterrichtlinie – unser vertriebsrechtliches Grundgesetz in Europa(!) abzuschaffen!

Begründung:  Bürokratieabbau! 

Sie sind im Vertrieb tätig und wären ebenfalls betroffen?

Jetzt muss unverzüglich gehandelt werden. Helfen Sie mit! Stärken Sie die CDH-Organisation durch Ihre Mit-gliedschaft!   Zusammen machen wir es möglich!

Gemeinsam mit Ihnen wird sich die CDH auf Bundes – und EU-Ebene dafür einsetzen, damit Ihre Rechtssicherheit auch in Zukunft erhalten bleibt.

Kontakt: Wirtschaftsverband für Handelsvermittlung und Vertrieb Niedersachsen / Bremen / Hamburg CDH e.V.,     Wachmannstr. 51, 28209 Bremen, Telefon  04 21 – 349 90 53, Fax 04 21 – 349 10 66

Ihre persönliche Ansprechpartnerin: Katrin Konrad Mail: nrad@cdhnord.de, ww.cdhnord.de               

 

Es geht um’s Ganze – Handelsvertreterrichtlinie steht auf dem Spiel Alarmsignale aus Brüssel für den Vertrieb, mindestens 740.000 Handelsvertretungen EUweit (B2B und B2C) sind betroffen: Die EU-Handelsvertreterrichtlinie wird in Frage gestellt. 1986 wurde die Handelsvertreter-richtlinie im wesentlichen auf die Initiative und die Aktivitäten der CDH hin verabschiedet und bedeutete einen Meilenstein für den grenzüberschreitenden Vertrieb. Im jedem EU-Mitgliedsland muss seither das nationale Handelsvertreterecht der Richtlinie entsprechen. Damit besteht Rechtssicherheit für vertretene Unternehmen und Handels-vertreter, da sie in allen Staaten der europäischen Gemeinschaft bei ihren Geschäftsbeziehungen von nahezu gleichen Rechtsvorschriften und rechtlichen Rahmenbedingen ausgehen können.

Daher war es geradezu ein Schock für die CDH, als sie Ende letzten Jahre erfuhr, dass die EU-Kommission ernsthaft darüber nachdenkt, die Richtlinie aufzuheben. Unter dem Stichwort Bürokratieabbau wird auch die Handelsvertreterrichtlinie neben zahlreichen anderen EU-Normen aus den vergangenen Jahrzehnten einem „Fitnesstest“ unterzogen.

Absicht der EU-Kommission ist es, den Aufwand für Unternehmen zu reduzieren und die Rechtsanwendung zu erleichtern. Auch wenn die Pläne der Kommission noch am Anfang standen, hat die CDH umgehend reagiert und zusammen mit Euro Commerce und der IUCAB das Gespräch mit der zuständigen Generaldirektorin gesucht. Um die Verantwortlichen überhaupt erst einmal über die Bedeutung des Vertriebs mit Handelsvertretungen ins Bild zu setzen, wurde von der CDH und der IUCAB ein umfangreicher Sektorbericht über die Tätigkeit und Funktionen der Handelsvertretungen erstellt und der Kommission übermittelt. Laut dieser IUCAB Umfrage von Anfang diesen Jahres sind derzeit über 600.000 B2B - Handelsvertretungen in der EU tätig, die mehr als 3% des gesamten europäischen Warenumsatzes erwirtschafteten.

Diese über 600.000 B2B-Handelsvertreter vertreten schätzungsweise 1,7 Millionen Herstellerunternehmen, von denen 88% kleine und mittelständische Unternehmen sind. Allein diese Zahlen sollten der EU-Kommission die Bedeutung und das Potential dieses Wirtschaftsbereiches vor Augen führen.

Quelle: Gastbeitrag CDH Nord

 

 
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