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Partnerbrief 

 

   Juli 2014

 Zitat des Monats

Gebraucht die Zeit, sie geht so schnell von hinnen, doch Ordnung lehrt euch Zeit gewinnen.

Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter, 1749 – 1832

 

Inhaltsangabe

 

1.0 Mittelstandsbericht: Kleine und mittlere Unternehmen sind Jobgarant in Deutschalnd

  • Verbände veröffentlichen Jahresbericht 2014

2.0 Tourismus: Wie und wohin Deutsche ihren Urlaub planen

  • Der frühe Vogel fängt den Wurm‘ – so könnte das Motto der deutschen Reisenden lauten

3.0 Finanzierung / Handel: Bessere Bedingungen für den Mittelstand

  • Die Kreditzugangsbedingungen für KMU - Unternehmen müssen besser werden

4.0 Kaufkraft: Dafür geben die Deutschen ihr Geld aus

  • Die BBE!CIMA!MB-Research-Studie bietet konkrete Aussagen

5.0 Handel: Fünf Thesen zur Zukunft des Handels

  • Der Handel muss sich neu erfinden...

6.0 Recht: Neues Verbraucherrecht beim Online-Handel

  • Die europäische Harmonisierung bringt für Händler viel Arbeit mit sich

7.0 Existenzgründung: Trendwende im Gründungsgeschehen

  • Steuerrecht blockiert aber weiterhin Potenziale

8.0 Förderung: KFW Gründercoaching Deutschland bis Jahresende verlängert

  • Idiale Unterstützung für den Klein- und Mittelstand
  • Bis 4.500 Euro Zuschuss zu qualifizierter Beratung bis 5 Jahre nach der Gründung

9.0 Wettbewerb: Beste Unternehmensgründer gesucht

  • Als Preisgeld stehen insgesamt 30.000 Euro zur Verfügung
  • Die Bewerbung ist online bis zum 1. August 2014 möglich

10. Handwerk: Flyer "Steuerbonus für Handwerkerleistungen 2014"

11. Gastronomie - Tipp: Die kleinste Unfallstation der Welt - neue Produkte für Sie entdeckt

12. Kultur / Tourismus - Tipp: Strandgut & Stadtgezeiten / Karin Buchholz live

  • Aus der r.a.m - Reihe: "Da fahren wir einmal hin..."

 

Aktuelle Informationen, Nachrichten & Tipps

 

1.0 Mittelstandsbericht: Kleine und mittlere Unternehmen sind Jobgarant in Deutschalnd

  • Verbände veröffentlichen Jahresbericht 2014

"Mit 250.000 neuen sozialversicherungspflichtig Beschäftigter bleibt der Mittelstand Jobgarant der deutschen Wirtschaft", heißt es in der Pressemitteilung der AG. Der Anstieg der Arbeitsplätze sei 2013 sogar noch stärker ausgefallen als im Vorjahr. Obwohl sich das Wachstum insgesamt abgeflacht habe, habe der Mittelstand ein Rekordergebnis erzielt. Der Umsatz sei im vergangenen Jahr um 0,4 Prozent auf aktuell 5.082 Milliarden Euro gestiegen.

"In Europa muss der Reformkurs fortgesetzt werden, um weiter den Weg aus der Staatsschuldenkrise zu finden und die internationale Wettbewerbsfähigkeit Europas zu stärken", betonen die Verbände. "Nur so behält die EU das Vertrauen der Bürger." Dabei sei es für die AG Mittelstand wichtig, Verantwortung wieder klar zu verorten: So viel Europa wie nötig, so viel nationale und regionale Gestaltungsspielräume wie möglich – in einem Europa der Vielfalt. Das müsse "auch bei der Weiterentwicklung des einheitlichen europäischen Binnenmarktes beachtet werden".Mit den Rekord-Steuereinnahmen könne die Konsolidierung des Haushaltes fortgesetzt werden, so die Arbeitsgemeinschaft weiter. "Gleichzeitig eröffnen sich konkrete Chancen, mehr in die öffentliche Infrastruktur zu investieren. Wenn sich die Steuer-einnahmen wachstumsbedingt weiterhin gut entwickeln, besteht außerdem Spielraum, noch in dieser Legislaturperiode die Effekte der kalten Progression mindestens teilweise zu beseitigen."

Die aktuelle EEG-Novelle kann nach Einschätzung der Verbände den rapiden Kostenanstieg der Energiewende "allenfalls abbremsen". Damit erhöhe sich der Wettbewerbsdruck zulasten zahlreicher mittelständischer Unternehmen, die im globalen Wettbewerb stehen.

Im Zuge eines allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns warnt der Mittelstand vor negativen Auswirkungen – nicht zuletzt in vielen strukturschwachen Regionen – sowohl bei der Beschäftigungsentwicklung als auch bei der beruflichen Bildung. "Durch eine Altersbeschränkung, die sich am durchschnittlichen Ausbildungsalter orientiert, muss die Politik gewährleisten, dass Fehlanreize vermieden werden", fordert die AG.

Der Digitalisierung attestiert sie "große Entwicklungschancen, Herausforderungen, aber auch Gefahren": Um weltweit nicht den Anschluss zu verlieren, sei ein flächendeckendes Breitbandangebot auch im ländlichen Raum durch den Ausbau der Netzinfrastruktur notwendig. Gefahren drohten zudem durch Wirtschaftsspionage, warnen die Verbände. "Hier müssen vor allem mittelständische Unternehmen für die Bedrohungen sensibler werden. Es gilt, das Ziel der Bundesregierung zu unterstützen, Deutschland besser vor Cyberangriffen zu schützen." Der komplette Jahresmittelstandsbericht 2014 steht als PDF-Dokument unter www.arbeitsgemeinschaft-mittelstand.de zum Download bereit.

Quelle: AG Mittelstand 06.2014

 

2.0 Tourismus: Wie und wohin Deutsche ihren Urlaub planen

  • Der frühe Vogel fängt den Wurm‘ – so könnte das Motto der deutschen Reisenden lauten
‚Der frühe Vogel fängt den Wurm‘ – so könnte das Motto der deutschen Reisenden lauten, wenn es um die Urlaubsplanung geht. Denn die Mehrheit beginnt im Schnitt drei bis vier Monate im Voraus mit der konkreten Vorbereitung. TripAdvisor stellt die Reisetrends der Deutschen für diesen Sommer vor, basierend auf deren Suchanfragen auf der Website. Das Ergebnis: Erholungssuchende zieht es in diesem Jahr vor allem in europäische Städte. Sie nächtigen bevorzugt in Vier-Sterne-Hotels und interessieren sich für kulturelle und historische Freizeitangebote – und das am liebsten in der freien Natur. Beim Blick in das Ranking wird deutlich, dass es deutsche Reisende auch in der Hauptferienzeit Juli und August in die europäischen Metropolen zieht.

Auf der Beliebtheitsskala rangiert London ganz oben, gefolgt von Paris und Amsterdam. Platz vier belegt ein Reiseziel außerhalb Europas, nämlich New York. Außerdem werden von den TripAdvisor-Usern die Top-Destinationen im Süden und Osten Europas sehr geschätzt, wie Barcelona (Platz 5), Rom (Platz 6), Istanbul (Platz 7) und Prag (Platz 8). Auf dem neunten Platz rangiert Dubai, gefolgt von Wien auf Platz 10.

  • Vorlieben bei den Aktivitäten und Unterkünften

Wenn es um die Freizeitgestaltung am Urlaubsort geht, zieht es die deutsche TripAdvisor-Community vor allem in die Natur: Mehr als 20 Prozent suchen bei Sehenswürdigkeiten auf der Website konkret nach Outdoor-Aktivitäten. Fast ebenso gefragt sind kulturelle Angebote (mehr als 19%), während an dritter und vierter Stelle Museen (mehr als 10%) sowie Wahrzeichen (knapp 10%) stehen. Bei der Wahl der Unterkunft wird die klassische Variante bevorzugt: mehr als zwei Drittel (70%) schauen bei den Vorbereitungen nach Hotels. Das Interesse an Bed & Breakfast-Pensionen (knapp 13%) ist dagegen geringer und scheint für diesen Sommer ausschließlich den Anforderungen einiger Reisender zu entsprechen. Geht man in punkto Übernachtungsmöglichkeiten tiefer ins Detail, zeigt sich, dass Vier-Sterne-Hotels sehr beliebt sind: für mehr als 46 Prozent der deutschen TripAdvisor-User steht diese Kategorie im Fokus, über 27 Prozent zielen auf die goldene Mitte, also Drei-Sterne-Hotels, ab und mehr als 20 Prozent hat bei der Suche die Luxusvariante des Fünf-Sterne-Hotels im Blick.

  • Mit Insider-Tipps bestens gewappnet

„Die Trends der TripAdvisor-Community spiegeln wider, was den Reiz des Reisens ausmacht – Abenteuerlust, fremde Kulturen und Lokalkolorit. Es lässt sich zudem eine Tendenz für dieses Jahr erkennen: Die Möglichkeit, urbanes Großstadtflair und Aktivitäten an der frischen Luft zu kombinieren, ist für die deutschen User besonders attraktiv. Welche Hotels, Restaurants und Sehenswürdigkeiten konkret gefragt sind, verrät der Blick auf unsere Destinations-Seiten wie ‚TripAdvisor London‘. Mit diesen praktischen Insider-Tipps sind Urlauber bestens gewappnet“, sagt Pia Schratzenstaller, Pressesprecherin bei TripAdvisor in Deutschland.

Quelle:News / Top hotel, 06.2014

 

3.0 Finanzierung / Handel: Bessere Bedingungen für den Mittelstand

  • Die Kreditzugangsbedingungen für KMU - Unternehmen müssen besser werden

Für bessere Finanzierungsbedingungen für die mittelständischen Einzelhandelsunternehmen macht sich der der Handelsverband Deutschland (HDE) stark.

„Die Kreditzugangsbedingungen für kleine und mittelständische Unternehmen müssen besser werden. Außerdem brauchen wir eine Verringerung der oft zu bürokratischen Dokumentationspflichten“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.

Der HDE hatte gemeinsam mit der KfW Bankengruppe und weiteren 25 Fach- und Regionalverbänden der Wirtschaft Unternehmen aller Größenklassen, Branchen, Rechtsformen und Regionen nach ihren Bankbeziehung, Kreditbedingungen und Finanzierungsvorhaben befragt. Über alle Branchen hinweg beurteilen die Unternehmen demnach das Finanzierungsklima weitgehend positiv. An der Studie nahmen auch über 500 Einzelhändler teil.

Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen aus dem Einzelhandel melden allerdings Verschlechterungen beim Kreditzugang. „Immer mehr Händler klagen über die gestiegenen Anforderungen an die Dokumentation für Investitionsvorhaben sowie die Offenlegung von Geschäftszahlen und Strategien bei Kreditaufnahmen“, so Genth weiter. Im Vergleich zu 2013 ist der Anteil der Händler, der grundsätzliche Schwierigkeiten bei der Kreditaufnahme meldet, um rund zehn Prozent gestiegen. Insgesamt berichten 29,4 Prozent der Einzelhandelsunternehmen von Kreditablehnungen, bei den Händlern mit einem Jahresumsatz bis zu einer Million Euro sind es sogar 38 Prozent. „Es geht bei der finanziellen Situation der Händler aber nicht nur um gute Kredite. Die besten Finanzierungsbedingungen helfen nichts, wenn das Geld anschließend in die ungerechte und oft krisenverschärfende Gewerbesteuer geht“, so der HDE-Hauptgeschäftsführer. Insbesondere bei den Hinzurechnungsregelungen müsse die Politik deshalb dringend eine Reform anpacken, auch und gerade um die teils existenzgefährdende Besteuerung von Verlusten zu beenden

Quelle: HDE, 06.2014

 

4.0 Kaufkraft: Dafür geben die Deutschen ihr Geld aus

  • Die BBE!CIMA!MB-Research-Studie bietet konkrete Aussagen

Für was geben die Deutschen ihre Einzelhandelskaufkraft von 6.326 Euro pro Kopf aus? Vor allem für Nahrungsmittel, Gesundheitsprodukte und Baumarktartikel. Dabei unterscheidet sich das Konsumverhalten der Bayern teilweise deutlich von dem der Hamburger wie die BBE!CIMA!MB-Research-Studie zur Sortimentskaufkraft 2013 belegt. Die Einzelhandelskaufkraft der Deutschen wird in der Studie für 37 Warengruppen aufgeschlüsselt. Exemplarisch werden die regionalen Kaufkraftpotenziale der drei stärksten Einzelsortimente Nahrungsmittel, Gesundheitsprodukte und Baumärkte betrachtet.

Für Gesundheitsprodukte (rezeptfreie und verschreibungspflichtige) gaben die Deutschen im Jahr 2013 laut BBE!CIMA!MB-Research 643 Euro je Einwohner aus. Auf Grund des größer werdenden Anteils der rezept-freien Medikamente ist dort wo die Einzelhandelskaufkraft hoch ist, auch das Ausgabeverhalten für Gesund-heitsprodukte hoch. So liegt in den sechs Bundesländern (Hamburg, Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen) mit einer überdurchschnittlichen Einzelhandelskaufkraft auch die Nachfrage nach Gesundheitsprodukten über dem Durchschnitt. Hamburg ist an der Spitze der Bundesländer-Rangfolge. Hier haben die Einwohner 698 Euro für Gesundheitsprodukte investiert und liegen damit rund 9 Prozent über dem Bundesdurchschnitt.

Für Baumarktartikel gaben die Deutschen 2013 rund 500 Euro je Einwohner aus. Auf dem ersten Rang der Bundesländer liegt Bayern mit 533 Euro je Einwohner. Berlin liegt bei diesem Sortiment (440 Euro je Einwohner) auf dem letzten Platz. Ebenfalls deutlich unter dem Bundesdurchschnitt liegen Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Für Nahrungsmittel gaben die Deutschen 2013 mit 1.695 Euro je Einwohner am meisten aller Sortimente aus. An der Spitze rangiert hier Hamburg. In der Hansestadt wurde rund 8 Prozent mehr in Nahrungsmittel investiert als im Bundesdurchschnitt. Am Ende der Rangliste befinden sich die Bundesländer Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen.

Die BBE!CIMA!MB-Research Daten basieren auf der Lohn- und Einkommenssteuerstatistik sowie sonstigen Einnahmequellen. Die Struktur der Ausgaben im Einzelhandel unterteilt nach zahlreichen Sortimenten kann aus amtlichen Einkommens- und Verbrauchsstichproben hochdifferenziert nach Einkommens- und zahlreichen soziodemografischen Gliederungen unter Berücksichtigung der Ergebnisse nach Bundes-ländern / Nielsengebieten entnommen werden. Mit Hilfe der entsprechenden Regionaldaten zu Einkommens-klassen und soziodemografischen Kategorien wird die Kaufkraft für die einzelnen Sortimente ermittelt. Die Studie enthält Zahlen auf der Postleitzahl- und Gemeindeebene für alle relevanten Sortimente des Einzelhandels. Weitere Informationen unter: LINK

Quelle: BBE, 06.2014

 

5.0 Handel: Fünf Thesen zur Zukunft des Handels

  • Der Handel muss sich neu erfinden...

Der Handel muss sich neu erfinden – Fünf Thesen zur Zukunft des Handels Online-Händler stehen genauso wie der traditionelle Handel vor großen Herausforderungen.

Rund 90 Prozent der Internet-Pure-Player werden dabei nicht überleben. Das ECC Köln und die Management-beratung Mücke, Sturm & Company haben fünf Thesen zur Digitalisierung der Handelslandschaft aufgestellt.

Die Digitalisierung des Handels hat sowohl auf die stationären als auch auf die Online-Händler gravierende Auswirkungen:

So verändert das gewandelte Kundenverhalten die Anforderungen an Erreichbarkeit, individualisierte Angebote und das Einkaufserlebnis. Kurz: Geschäftsmodelle müssen sich grundlegend ändern.

„Die Customer Journey wird den Handel der Zukunft bestimmen. Nur Händler, die ihr Kerngeschäft um flexible Konzepte erweitern, haben zukünftig eine Chance“, macht Dr. Kai Hudetz, Geschäftsführer des IFH Köln, deutlich. In fünf Thesen beschreiben das Forschungs- und Beratungsunternehmen ECC Köln und die Managementberatung Mücke, Sturm & Company wie sich der Handel bis zum Jahr 2020 verändern wird und wie Händler reagieren müssen. „Es besteht die Gefahr einer Erosion im Handel. Die Handelswelt von heute wird es in sechs Jahren nicht mehr geben“, warnt Prof. Dr. Nikolaus Mohr, Managing Partner bei Mücke Sturm & Company.

These 1: Re-Invent or Die
70 % der traditionellen Händler werden sich völlig neu erfinden oder verschwinden. Bis zu 30 Prozent aller stationären Outlets werden bis zum Jahr 2020 aus dem Markt ausscheiden – so eine Prognose des IFH Köln. Weitere 40 Prozent werden nur überleben, wenn es Ihnen gelingt, ihr Geschäftsmodell grundlegend zu verändern. Nur wer den online-getriebenen Anforderungen der Kunden gerecht werden kann, hat eine Chance zu überleben. „Die klare Botschaft heißt: Der traditionelle Handelskäufer stirbt aus und damit auch der traditionelle Handel“, so Dr. Nikolaus Mohr.

These 2: The winner will take it all!
90 % der derzeitigen reinen Online-Händler werden nicht überleben. Der Markt der Pure Player wird sich aufgrund extrem niedriger Margen konsolidieren. Es werden sich nur diejenigen Konzepte durchsetzen, die Kernkompetenzen optimieren, ein klares Leistungsversprechen gegenüber dem Kunden abgeben und dies auch dauerhaft erfüllen können. „Bei den Pure Playern werden dies neben Amazon einige wenige Category-Spezialisten sein“, so Dr. Kai Hudetz.

These 3: Seamless Commerce wins!
Kanaldenken war gestern – Multi-Touchpoint-Management ist morgen. Kunden fordern schon heute „Next Level Cross Channeling“: intelligente und kundenorientierte Konzepte, die dem Verbraucher an jedem Touchpoint einen echten Mehrwert bieten - ohne Kanalbrüche.

These 4: Customer Journey is everywhere!
Flexible, relevante und unterhaltende Formate bestimmen den Handel der Zukunft. Flexible und innovative Konzepte sind gefragt, die sich konsequent an der Customer Journey der Kunden orientieren. Händler, die es schaffen, ihr Kerngeschäft um neue, flexible und möglichst individuelle Konzepte zu erweitern und den Kauf zu einem Erlebnis machen, werden zukünftig erfolgreicher sein.

These 5: Brand Leadership rules!
Starke Marken dominieren den Markt. Das Internet erhöht den Anteil der markenorientierten Zielkäufer. Klare Gewinner dieser Entwicklung sind Hersteller und Händler mit starken Marken. Seit Jahren wachsen die Online-Shops der Hersteller deutlich schneller als der Online-Handel insgesamt. So zeigt eine Untersuchung des IFH Köln, dass der Online-Handel insgesamt zwischen 2008 und 2013 um den Faktor 2,5 gewachsen ist, während die Shops der Hersteller fast eine Vervierfachung erzielen. Das Thesenpapier steht allen Interessierten als Download unter dem LINK zur Verfügung.

Quelle: IFH, 06.2014

 

6.0 Recht: Neues Verbraucherrecht beim Online-Handel

  • Die europäische Harmonisierung bringt für Händler viel Arbeit mit sich

In der Vergangenheit war häufig eine Verkomplizierung der Rechtslage zu beklagen. Die neue EU-Richtlinie über Rechte der Verbraucher (Verbraucherrechte-Richtlinie) verfolgt nun erstmals den Ansatz der Vollharmonisierung. Dies bedeutet, dass die Regelungen in allen EU-Mitgliedsstaaten einheitlich umgesetzt werden müssen. Nach unserer ersten Einschätzung dürfte dies praktische Vorteile für Online-Händler mit sich bringen, insbesondere wenn auch ins EU-Ausland geliefert wird.

Nichtsdestotrotz werden alle Online-Händler ihren Shop einmal mehr anpassen müssen. Die sechs wichtigsten Neuerungen haben wir für Sie im Überblick zusammengestellt:

Europäische Widerrufsbelehrung mit 14-Tages-Frist Erstmalig ist für die gesamte EU eine einheitliche Muster- Widerrufsbelehrung vorgesehen. Die Wider-rufsfrist beträgt dann in allen Mitgliedsstaaten 14 Tage ab Erhalt der Ware. Dies war in Deutschland bislang schon so, sofern die Belehrung beim oder unmittelbar nach Vertragsschluss erfolgte.

Mustererklärung für Verbraucher Verbraucher müssen ihren Widerruf künftig ausdrücklich erklären. Die alleinige Rücksendung der Ware wird dafür nicht mehr genügen. Zum Widerruf können Verbraucher sich einer neuen Muster-Erklärung bedienen.

Erlöschen des Widerrufsrechts auch bei falscher Belehrung Künftig erlischt das Widerrufsrechts auch bei falscher Belehrung des Verbrauchers spätestens ein Jahr nach Ablauf der 14-Tage-Frist. Dies stellt für deutsche Online-Händler eine wesentliche Verbesserung dar. Aktuell erlischt das Widerrufsrecht bei einer falschen Belehrung des Verbrauchers nämlich überhaupt nicht!

Weitere Gründe für Ausschluss des Widerrufsrechts Außerdem sieht die Richtlinie neue Gründe vor, nach denen Online-Händler das Widerrufsrecht des Verbrauchers ausschließen können. Unter anderem ist dies der Fall bei „Waren, die aus Gründen des Gesundheitsschutzes oder der Hygiene nicht zur Rückgabe geeignet sind“. Allerding bleibt abzuwarten, wie die Rechtsprechung diese Formulierung konkret auslegen wird.

Kosten der Rücksendung können Verbraucher auferlegt werden Händler können künftig unabhängig vom Warenwert die Kosten der Rücksendung dem Verbraucher auferlegen. Dieser muss dazu entsprechend belehrt werden. Die komplizierte Klausel, nach der der Verbraucher die Kosten nur bei einem Warenwert bis 40 Euro trägt, wird damit der Vergangenheit angehören. Auch wurde klargestellt, dass die einfache Belehrung darüber ausreicht. Eine nochmalige Vereinbarung (i.d.R. im Rahmen der AGB) entfällt damit. Ebenso werden unfreie Rücksendungen dann vermieden.

Ausdrückliche Regelung zur Rückabwicklung widerrufener Verträge Schließlich verwies das deutsche Recht bislang bei der Rückabwicklung widerrufener Verträge auf das Rücktrittsrecht. Nun wird die Rückabwicklung ausdrücklich geregelt. Erfreulich ist dabei für Händler, dass sie zwar Zahlungen des Kunden binnen 14 Tagen erstatten müssen. Die Rückzahlung kann aber verweigert werden, solange der Verbraucher die Ware noch nicht zurückgeschickt hat.

Fazit: Die europäische Harmonisierung bringt für Händler viel Arbeit mit sich, da der eigene Online-Shop an die neuen Vorschriften angepasst werden muss. Dennoch hat die Neuregelung viele Vorteile.

Einen Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen des E-Commerce unter Berücksichtigung des neuen Verbraucherrechts bietet die aktuelle DIHK-Publikation "Online-Handel" und der shopbetreiber.

Quelle: DIHK / Blog der Shopbetreiber , 06.23014

 

7.0 Existenzgründung: Trendwende im Gründungsgeschehen

  • Steuerrecht blockiert aber weiterhin Potenziale

Als Lichtblick bewertet Marc Evers, Gründungsexperte des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), dass in Deutschland wieder mehr substanzielle Unternehmen neu an den Start gehen. Wie das Statistische Bundesamt Anfang Juni meldete, wurden im ersten Quartal des laufenden Jahres rund 35.000 Betriebe gegründet, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen. Das bedeutet ein Plus von 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Den letzten Zuwachs hatte es im zweiten Quartal 2010 gegeben.

"Es deutet sich eine Trendwende an", sagte Evers. "Endlich kommt frischer Wind auf – und der ist dringend notwendig, sonst werden wir 2050 eine Million Unternehmen weniger haben."

Die positive Entwicklung sei vor allem der wachsenden Zahl von Internet-Startups zu verdanken, berichtete der DIHK-Referatsleiter Existenzgründung. Aber auch hier gebe es unausgeschöpfte Potenziale, da innovativen Gründern nicht ausreichend privates Kapital bereitgestellt werde. "Große Pensionsfonds und Versicherer machen einen Bogen um Deutschland, da sie eine Doppelbesteuerung fürchten", warnte Evers. Hürden im Steuerrecht müssten deshalb beseitigt werden. Sonst könne in Deutschland kein neuer Mittel-stand heranwachsen, der so konkurrenzfähig sei wie der jetzige.

Quelle: Reuters / DIHK, 06.2014

 

8.0 Förderung: KFW Gründercoaching Deutschland bis Jahresende verlängert

  • Idiale Unterstützung für den Klein- und Mittelstand
  • Bis 4.500 Euro Zuschuss zu qualifizierter Beratung bis 5 Jahre nach der Gründung

Im Partnerbrief Mai wurde bereits auf diese bewährte Förderung hingewiesen. Gemäß aktuell vorligender Informatioenen haben Bundesregierung und KfW die beliebte Förderung um sechs Monate bis zum Jahresende verlängert um eine Förderlücke bis zum Beginn der neuen ESF-Förderperiode zu vermeiden.

Das Wichtigste in Kürze
Unterstützung bei wirtschaftlichen, finanziellen und organisatorischen Fragen für Existenzgründer, Unternehmensnachfolger und junge Unternehmer bis zu 5 Jahre nach Gründung kombinierbar mit anderen Fördermitteln.
Das Förderprodukt unterstützt Existenzgründer durch Zuschüsse zu den Beratungskosten aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF).
Mit dem Förderprodukt Gründercoaching Deutschland unterstützen wir Sie mit einem Zuschuss zu einer professionellen externen Beratung – bis zu 5 Jahre nach Gründung. Sie erhalten kompetenten Rat in wirtschaftlichen, finanziellen und organisatorischen Fragen, um Ihre Erfolgsaussichten zu erhöhen.

Mit der geförderten Beratung können Sie zum Beispiel:

• Ihren Businessplan optimieren
• Finanzierungsgespräche bei Banken vorbereiten
• Marktanalysen und Vertriebskonzepte erstellen
• ein Controllingsystem entwickeln
• Ihr Personalwesen optimieren

Weitere Informationen unter www.kfw.de - oder Sie vereinbaren einfach ein kostenfreies Erstgespräch mit rent a management (Kontakt).

Quelle: KfW - Mittelstandsbank

9.0 Wettbewerb: Beste Unternehmensgründer gesucht

  • Als Preisgeld stehen insgesamt 30.000 Euro zur Verfügung
  • Die Bewerbung ist online bis zum 1. August 2014 möglich
Bis 1. August 2014 sucht die KfW Bankengruppe außergewöhnliche Start-ups aus ganz Deutschland. Mit dem Preis GründerChampions soll dann je ein Unternehmen aus jedem Bundesland ausgezeichnet werden, das nach dem 31. Dezember 2008 gegründet oder im Rahmen einer Nachfolge übernommen wurde. Aus den 16 Siegern wird auch ein Bundessieger ermittelt. Am Abend der Preisverleihung wird zudem ein Publikumssieger gekürt. Als Preisgeld stehen insgesamt 30.000 Euro zur Verfügung. Die Bewerbung ist online bis zum 1. August 2014 möglich.

Bei der Auswahl der Gewinner wird besonderer Wert gelegt auf kreative und nachhaltige Geschäftsideen, die einen gesellschaftlichen Mehrwert schaffen. Dabei wird die Geschäftsidee beurteilt sowie der Innovationsgrad des Produktes bzw. der Dienstleistung. Auch die Schaffung und der Erhalt von Arbeits- bzw. Ausbildungsplätzen sowie die Wahrnehmung der sozialen Verantwortung der Unternehmerinnen und Unternehmer finden Eingang in die Bewertung. Bewerbung und Information: www.degut.de/gruenderchampions-2014

Quelle: KfW, 06.2014

 

10. Handwerk: Flyer "Steuerbonus für Handwerkerleistungen ab 2014"

470 Flyer Steuerbonus 2014

Aktualisiert: Flyer Steuerbonus auf Handwerkerleistungen

Die Anwendungsregeln für den Steuerbonus auf Handwerkerleistungen wurden überarbeitet. So sieht die geänderte Rechtsauffassung der Finanzverwaltung eine Neuregelung bei den Leistungen von Schorn-steinfegern sowie der Erweiterung bei Wohn- und Nutzflächen vor. Der aktuelle ZDH Flyer Steuerbonus auf Handwerkerleistungen ab 2014 erläutert die Bedingungen für die Gewährung des Steuerbonus, zeigt wichtige Details für Betriebe und Kunden und stellt die aktuellen Neuerungen anschaulich dar.Der Zentralverband des Deutschen Handwerks hat zur Verbraucherinformation den Flyer unter dem Titel "Steuerbonus für Handwerker-leistungen ab 2014" neu aufgelegt, der über die steuerlichen Neuregelungen bei haushaltsnahen Dienst-leistungen informiert.

Den 8-seitigen Informationsflyer können Handwerksbetriebe im Rahmen ihrer Kundenpflege als aktives Marketinginstrument einsetzen. Legen Sie Ihren Anschreiben und Angeboten diese Kundeninformation bei! Dieser steht für alle Interessierten als PDF abrufbereit unter: 470 Flyer Steuerbonus 2014.

Quelle: ZDH, 06.2014

 

11. Gastronomie - Tipp: Die kleinste Unfallstation der Welt - neue Produkte für Sie entdeckt

Es ist so schnell passiert! Durch eine kleine Unachtsamkeit rutscht das Messer ab, oder es kommt zu Verbrennungen am Herd. Mit ihrer "First Aid & Burn Station" will die Fa. Cederroth in Küchen für eine optimale Versorgung der Verletzungen sorgen.

Die innovative Erste Hilfe-Station ist mit dem reddot design Preis ausgezeichnet und empfiehlt sich als Erweiterung zum vorgeschriebenen DIN-Standard. Bereits seit Mitte der 1970er Jahre entwickelt Cederroth Lösungen, die es ermöglichen, ohne besondere Vorkenntnisse Erste Hilfe zu leisten.

Mit der neuen Reihe, zu der eine Erste-Hilfe-Station, Pflasterspender und Burn Gel Spray gehören, kann sich jeder Gastro-Unternehmer seine eigene kleine Notfallstation maßschneidern.

Weitere Infos: www.firstaid.cederroth.com/de

 

12. Kultur / Tourismus - Tipp: Strandgut & Stadtgezeiten / Karin Buchholz live

  • Aus der r.a.m - Reihe: "Da fahren wir einmal hin..."

 

Geschichten von Hafen, Stadt und Meer, von der Poesie des Alltags und der Magie der kleinen Momente. Alltagsgeschichten zum Nachspüren, Nachdenkliches und Humorvolles in einer sonst so ernsten Welt. Geschichten vom Glück der kleinen Dinge... Lassen Sie sich entführen von heiter-besinnlichen Texten, die Bilder malen werden in Ihrem Kopf.

Karin Buchholz ist Autorin, Kolumnistin und Ostsee-Leuchtturmbewohnerin. Entdecken Sie ihre Bücher ("Strandgut – Geschichten mit Meerblick" (zwei Bände), "Stadtgezeiten" oder "Der Duft nach Sommer") überall im Handel oder erleben Sie sie live bei einer vielen Lesungen in ganz Norddeutschland, z.B.:

17.7. Kulturraum, Aegidienstraße 37, Lübeck – 19.30 Uhr

22.8. Atelier Judith Lotter, Lange Straße 22, 20359 Hamburg – 19.30 Uhr

12.9. Räucherkate, Dorfstraße 16, 24582 Wattenbek – 19.30 Uhr

6.12. Gaumenfreunde, Haffstraße 8, 24977 Westerholz – Uhrzeit N.N.

28.12. Café Lichthof, Falshöft 29, 24395 Nieby – 18.30 Uhr

Es erwarten Sie zwei unterhaltsame Stunden voller Temperament und Einfühlungsvermögen sowie eine gute Portion Lokalkolorit.

Freuen Sie sich auf eine spannende Geschichtenerzählerin!

Buchen Sie Karin Buchholz rechtzeitig für eine Lesung in Ihren Räumlichkeiten (Café, Weinbar o.ä., 20-80 Gäste) oder auch als privaten LeseSalon in Ihrem Wohnzimmer! Kontakt und Angbote: meer@karin-buchholz.com, www.karin-buchholz.com

Quelle: Gastbeitrag Karin Buchholz

 

 
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