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Partnerbrief 

 

   September 2014

 Zitat des Monats

"Wer wagt selbst zu denken, der wird auch selbst handeln."

Benjamin Franklin

 

Inhaltsangabe

 

1.0 DIK - Nachricht: Kleinbetriebe schaffen 30.000 Arbeitsplätze 2014in Deutschland

  • Konjunktur gäbe nach Einschätzung des DIHK mehr her

2.0 Förderprogramme: NBank vergibt insgesamt 44 Millionen Euro an Fördermitteln

2.1 Förderprogramme: Förderung für betriebsspezifische Weiterbildung

  • Weiterbildungsoffensive für den Mittelstand Plus (WOM Plus)

3.0 Personalmanagement: Wie wichtig ist das Thema Lebenszufriedenheit für das Personal?

  • Der Job ist besonders wichtig für die Mitarbeiter/innen

3.1 Personalmanagement: Keine Rentenversicherungspflicht für Altersvollrentner

  • Aktuelle Information der Minijob-Zentrale

4.0 Gastronomie & Tourismus: Gastgewerbe gut aufgelegt, Touristik verhalten...

  • DIHK veröffentlicht Schlaglicht zur Lage der Branche

4.1 Gastronomie & Tourismus: Ausbildungsmöglichkeiten im Hotel- und Gastgewerbe

  • Handelskammer und die DEHOGA Bremen stellt neue Broschüre vor

5.0 Handwerk: ZDH begrüßt Gesetz gegen Zahlungsverzug

6.0 Qualifizierung & Weiterbildung: Knigge und Etikette für Büro und Sekretariat

  • IHK - Stade zeigt wie man sich sicher auf dem beruflichem Parkett bewegen kann

7.0 Existenzgründung: Rückenwind für innovative Gründer/innen

  • DIHK: Schleusen auf für privates Wagniskapital!

8.0 Organisation / Praxis - Tipp: Gezieltes Ausmisten schafft Platz

  • 10 Punkte, die Ihnen das Ausmisten erleichtern

9.0 Unternehmensführung: Vereinbarkeit von „Beruf & Familie / Pflege

  • Mit Familienfreundlichkeit im Unternehmen etwas gegen Fachkräftemangel tun

10. Handel: Der faire Handel boomt / Immer mehr Deutsche kaufen fair

11. r.a.m - Aktiv: Engagement für die Vereinbarkeit von Beruf & Familie

  • Mitgliedschaft im Unternehmensnetzwerk Erfolgsfaktor Familie
  • Familienbewusste Unternehmensführung lohnt sich

 

Aktuelle Informationen, Nachrichten & Tipps

 

1.0 DIK - Nachricht: Kleinbetriebe schaffen 30.000 Arbeitsplätze 2014 in Deutschland

  • Konjunktur gäbe nach Einschätzung des DIHK mehr her

"Kleinbetriebe werden in diesem Jahr hierzulande zwar 30.000 zusätzliche Arbeitsplätze schaffen", sagte der stellvertretende DIHK-Hauptgeschäftsführer Achim Dercks dem "Handelsblatt". "Das sind jedoch deutlich weniger, als die Konjunktur hergeben könnte." Wie das DIHK-Schlaglicht "Warnsignal von Kleinunter-nehmen", eine Sonderauswertung der jüngsten DIHK-Konjunkturumfrage, zeigt, korrigieren die etriebe mit einstelligen Belegschaftsgrößen ihre Personalplanungen nach unten.

Zu beobachten sei dies beispielsweise im Taxigewerbe und bei den Reinigungsdiensten.Hauptgründe sind der Fachkräftemangel und steigende Arbeitskosten.Sie dämpfen die Zuversicht der Kleinunternehmen auf die eigene wirtschaftliche Entwicklung deutlich.Zusätzlich stellten der Mindestlohn und die Rente mit 63 falsche Weichen, kritisierte der stellvertretende DIHK-Hauptgeschäftsführer. "Und weitere Regulierungen im Bereich des Arbeitsrechts zeichnen sich bereits am politischen Horizont ab." Dercks mahnte: "Die Politik sollte diese Signale ernst nehmen und beispielsweise durch flexible Übergänge in die Rente gegensteuern." Zudem bedürfe es "gerade für kleine und mittelgroße Unternehmen konsequenter Anstrengungen beim Bürokratieabbau".

Wirksam helfen könnten nach Auffassung des DIHK Bürokratiebremsen auf nationaler und europäischer bene. "Beispielsweise sollten Bundesregierung und EU-Kommission systematisch einen KMU-Test durchführen", schlug Dercks vor. Ausführliche Informationen stellt der DIHK unter dem Titel "Schlaglicht Kleinunternehmen" mit den kompletten Ergebnissen der Sonderauswertung als Download auf seiner Interseite zur Verfügung.

Quelle: DIHK 08.2014

 

2.0 Förderprogramme: NBank vergibt insgesamt 44 Millionen Euro an Fördermitteln für einzelbetriebliche Investitionen, Tourismus, wirtschaftsnahe Infrastruktur und regionale Wachstumsprojekte

Die NBank vergibt im Rahmen der Frühjahrseinplanung des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, rbeit und Verkehr rund 44 Millionen Euro an Zuschüssen für Vorhaben aus den Förderbereichen der einzelbetrieblichen Investitionen, der touristischen Entwicklung und der regionalen Wirtschaftsstrukturpolitik. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW). Erklärtes Ziel der GRW ist es, Arbeitsplätze in strukturschwächeren Regionen zu schaffen.

Einzelbetrieblichen Investitionsförderung Aus der „Einzelbetrieblichen Investitionsförderung“ wurden 60 Anträge mit einer Gesamtinvestitionssumme in Höhe von gut 238 Millionen Euro mit einem Zuschuss-volumen von rund 29 Millionen Euro bewilligt. Durch die Investitionen sollen knapp 900 sozialversicherungs-pflichtige Dauerarbeitsplätze und 100 Ausbildungsplätze in Niedersachsen geschaffen werden.

Touristische Entwicklung In dem Programm „Touristische Entwicklung“ werden 10 Projekte mit rund 4 illionen Euro unterstützt und somit insgesamt Investitionen von über 9 Millionen Euro angeschoben.

Wirtschaftsnahe Infrastruktur und regionale Wachstumsprojekte Über die „Wirtschaftsnahe Infrastruktur“ werden acht Vorhaben mit einem Zuschussvolumen in Höhe von insgesamt rund 12 Millionen Euro unterstützt, die Gesamtinvestitionen von über 19 Millionen Euro auslösen. Im Rahmen dieses dritten Schwerpunktes geht es insbesondere um die Erschließung bzw. bessere Anbindung von Gewerbe- bzw. Industriegebieten. Ferner erhalten zwei „Regionale Wachstumsprojekte“ ein Zuschussvolumen von insgesamt rund 400.000 Euro.

Ausblick Diese Frühjahrseinplanung war die letzte Einplanung nach den Vorgaben der nun ausgelaufenen Förderperiode. Seit dem 1. Juli 2014 gilt eine neue GRW-Zielgebietskulisse. Das Land Niedersachsen gestaltet derzeit - vor dem Hintergrund der neuen EU-Förderperiode - die Richtlinien, Förderkonditionen undAntragsverfahren neu.Bei Fragen zu den Förderprogrammen

  •     „Einzelbetriebliche Investitionsförderung“,
  •     „Touristische Entwicklung“,
  •     „Wirtschaftsnahe Infrastruktur“ und
  •     „Regionale Wachstumsprojekte“

stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der NBank gerne zur Verfügung.

Quelle: http://www.nbank.de/  Newsletter 07.2014

 

2.1 Förderprogramme: Förderung für betriebsspezifische Weiterbildung

  • Weiterbildungsoffensive für den Mittelstand Plus (WOM Plus)

Jetzt ist die Zeit, die Weichen in Sachen Weiterbildung zu stellen. Nur wer konsequent an sich arbeitet wird sein „Schifflein über Wasser” halten.

Was wird mit WOM Plus gefördert?

Mit dem Programm "Weiterbildungsoffensive für den Mittelstand Plus" (WOM Plus) fördert das Land Niedersachsen noch bis zum 30.09.2015 im Zielgebiet "Konvergenz" Projekte zur beruflichen Weiterbildung von Beschäftigten aus kleinen und mittleren Unternehmen (KMU, max. 250 Mitarbeiter) sowie für Betriebsinhaberinnen und Betriebsinhaber von kleinen Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten

Die Förderung ist ausgerichtet auf betriebsspezifische Qualifizierungen. Weiterbildungsinteressierte Unternehmen beauftragen dazu einen betriebsexternen Weiterbildungsdienstleister, der passgenaue Lehrgänge entwirft und für die Unternehmen durchführt.

Wer kann Anträge stellen? Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit Betriebssitz im Zielgebiet Konvergenz. Der Antrag ist mindestens vier Wochen vor Beginn der Weiterbildung zu stellen.

Wo erfolgt die Antragstellung? Förderanträge können im Zielgebiet "Konvergenz" fortlaufend gestellt werden bei der Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank), Günther-Wagner-Allee 12-16, 30177 Hannover, Telefon: 0511/30031-333, Telefax: 0511/30031-11333. Die NBank berät Sie gerne im Vorfeld über die Möglichkeiten und Voraussetzungen der WOM Plus-Förderung.

Wie hoch ist die Förderung? Die Förderung wird in Form eines Zuschusses zu den Ausgaben der beruflichen Qualifizierungen gewährt. Die Förderquote für mittlere Unternehmen beträgt maximal 35 % und für kleine Unternehmen maximal 45 % der Qualifizierungsausgaben. Eine Erhöhung der Förderquote um maximal bis zu weiteren 10 % ist jeweils möglich für Weiterbildungen, die ausschließlich zugunsten benachteiligter (Beschäftigte über 50 Jahre) oder behinderter Beschäftigter durchgeführt werden. Eine Förderung kann nur gewährt werden, sofern der Zuschuss über 1.000,-- Euro liegt.

Wie wird der Förderantrag gestellt? Die Antragstellung erfolgt auf einem speziellen Antragsformular. Darin sind Angaben zum betrieblichen Qualifizierungsbedarf sowie zu den Inhalten der geplanten Weiter-bildung vorzusehen. Insbesondere erfolgt eine Abfrage von Angaben in Hinblick auf die Qualitätskriterien der Förderrichtlinie. Diese sind bei geförderten Weiterbildungsvorhaben in angemessener Weise zu berücksichtigen. Die Qualitätskirtiterien werden in einem Merkblatt näher erläutert. Mit dem Antrag sind einzureichen:

  1. drei Angebote betriebsexterner Weiterbildungsdienstleister,
  2. eine begründete Auswahlentscheidung für das zur Förderung beantragte Weiterbildungsangebot.

Zum Zeitpunkt der Antragsstellung darf noch kein Vertrag mit dem Weiterbildungsträger geschlossen worden sein. Nähere Informationen zum Förderverfahren stehen auf der Internetseite der NBank bereit.

Quelle:NBank 2014

 

3.0 Personalmanagement: Wie wichtig ist das Thema Lebenszufriedenheit für das Personal?

  • Der Job ist besonders wichtig für die Mitarbeiter/innen

Die Lebenszufriedenheit der Bürger in Deutschland hat einen neuen Höchststand erreicht. Wer einen Job hat und sich gesund fühlt, ist besonders zufrieden. Das geht aus einer jetzt vorgelegten Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hervor.

Der Studie zufolge ist rund die Hälfte der Deutschen mit ihrem Leben in hohem Maße zufrieden. Nur etwa 2 Prozent der Befragten geben eine „geringe Zufriedenheit“ an. Vergleichbare Werte gab es nur während der Zeit der Wiedervereinigung und des New-Economy-Booms zur Jahrtausendwende. Eine entscheidende Rolle für das positive Ergebnis spielt neben der individuellen Gesundheit die niedrige Arbeitslosigkeit. Denn Erwerbstätige geben im Durchschnitt eine um über 20 Prozent höhere Lebenszufriedenheit an als arbeitslos gemeldete Personen. Ein deutlicher Unterschied bei der Lebenszufriedenheit von Erwerbstätigen und Arbeitslosen bleibt selbst dann bestehen, wenn in beiden Gruppen keine Abweichungen bei Gesundheit, Bildungsabschluss und Einkünften vorliegen.Gegenüber früheren Befragungen fällt zudem auf: Erwerbstätige erwarten inzwischen seltener, ihren Job zu verlieren; Arbeitslose wiederum sehen größere Chancen auf eine baldige Anstellung. Am zufriedensten zeigen sich laut Studie junge Menschen zwischen 15 und 25 Jahren und Personen kurz nach dem Renteneintritt. Dagegen sind die 50- bis 60-Jährigen deutlich unzufriedener als der Durchschnitt. Dies gilt heute ebenso wie vor 20 Jahren.

Die Untersuchung macht deutlich, dass persönliches Vertrauen gegenüber Mitmenschen stark mit der Lebenszufriedenheit einhergeht: 64 Prozent der Personen, die Vertrauen in andere Menschen haben, zeigten sich mit ihrem Leben besonders zufrieden. Bei den misstrauisch eingestellten Befragten waren es nur 30 Prozent. Die IW-Studie beruht auf letztverfügbaren Daten des Sozio-oekonomischen Panels aus dem Jahr 2012; im Rahmen des Panels werden regelmässig rund 20.000 Menschen in Deutschland befragt.Weitere Studien - Informationen stehen auf der Internetseite des IW Köln bereit

Quelle: IW-Pressemitteilung 06.2014

3.1 Personalmanagement: Keine Rentenversicherungspflicht für Altersvollrentner

  • Aktuelle Information der Minijob-Zentrale

Altersvollrentner sind ab Rentenbeginn generell in allen Beschäftigungen rentenversicherungsfrei. Dies gilt auch bei Aufnahme eines 450-Euro-Minijobs. Die Befreiung von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung braucht der Altersvollrentner nicht besonders zu beantragen. Der Arbeitgeber meldet der Minijob-Zentrale seinen Minijobber richtigerweise von Beginn an mit der Beitragsgruppe 5 in der Rentenversicherung. Der Pauschalbeitrag von 15 Prozent des Arbeitsentgelts ist trotz der bestehenden Rentenversicherungsfreiheit wegen des Bezugs einer Altersvollrente zu entrichten.

Sollten Arbeitgeber einen Altersvollrentner im 450-Euro-Minijob irrtümlich als rentenversicherungspflichtig beurteilt und mit dem Beitragsgruppenschlüssel 1 angemeldet haben, besteht ein Anspruch auf Erstattung der zu Unrecht entrichteten Beiträge. Die zu erstattenden Beiträge stehen ausschließlich dem Arbeitnehmer zu, da er diese getragen hat. Betroffene Arbeitgeber oder Arbeitnehmer können bei der Minijob-Zentrale einen Antrag auf Erstattung der zu Unrecht entrichteten Beiträge stellen.

Quelle: Newsletter / Minijob - Zentrale 08.2014

 

4.0 Gastronomie & Tourismus: Gastgewerbe gut aufgelegt, Touristik verhalten...

  • DIHK veröffentlicht Schlaglicht zur Lage der Branche

Nach einer erfreulichen Wintersaison ist die Tourismuswirtschaft weitgehend optimistisch in den Sommer gestartet. In einem "Schlaglicht" skizzierte der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) die Stimmung in der Branche.

Wie die Auswertung von mehr als 5.900 Antworten von Beherbergungs- und Gastronomiebetrieben, Campingplätzen, Reisebüros, Reiseveranstaltern und Busunternehmen zeigte, hat sich die Situation der Branche in der Wintersaison 2013/14 gegenüber 2012/13 verbessert. Jedes dritte Unternehmen des Gastgewerbes bewertete seine Geschäftslage in der Umfrage als gut; nur jedes fünfte zeigte sich unzu-frieden. Am deutlichsten konnte der Campingsektor die gute Ausgangslage aus dem Vorjahr ausbauen. Noch besser war die Stimmung unter den Touristikbetrieben: Die Hälfte der Reisebüros und immerhin 41 Prozent der Reiseveranstalter nannten ihre Geschäftslage "gut"; und auch im Busreisemarkt ging es weiter bergauf.

Gemischter verteilt war die Zuversicht mit Blick auf die Sommersaison. Ein knappes Drittel der Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe und sogar 34 Prozent der Campingplätze erwarteten für den Sommer eine weitere Verbesserung ihrer Geschäftslage. Die Reiseveranstalter rechneten gar mit einem Top-Sommer, während die Reisebüros nicht ganz so optimistisch waren und die Busunternehmen sogar leicht rückläufig Geschäfte befürchteten.

Trotz der aufgehellten Konjunktur bleibt die Investitionsbereitschaft im gesamten Gastgewerbe gegenüber dem Vorjahr allerdings weitgehend stabil, das gilt auch für die Reisebüros. Dagegen wollen die Busunternehmer deutlich mehr investieren, und auch bei den Veranstaltern steigt die Investitionsneigung.

Und während die Beschäftigungspläne in Gastronomie und Hotellerie nur knapp über dem langjährigen Durchschnitt liegen, neigen Reisebüros und Busunternehmen sogar zu leicht rückläufigen Neueinstellungen. Lediglich die Reiseveranstalter wollen ihre Belegschaften aufstocken.Kopfzerbrechen bereiten den Betrieben im Gastgewerbe vor allem steigende Arbeitskosten und Energiepreise sowie die Teuerung bei Lebensmitteln und Rohstoffen. Jedes zweite gastgewerbliche Unternehmen sieht zudem in dem drohenden Fachkräftemangel ein Geschäftsrisiko, während nur wenige mit Rückschlägen bei der Nachfrage rechnen.

In der Touristiksparte sorgt sich die Busbranche überdurchschnittlich um steigende Preise und mangelnde Verfügbarkeit qualifizierten Personals. Weit oben in der Risikoliste stehen in der Touristik auch die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen. Die Umfrageergebnisse mit weiteren Details stehen als Download auf der Internetseite des DIHK zur Verfügung.

Quelle: DIHK / 08.2014

 

4.1 Gastronomie & Tourismus: Ausbildungsmöglichkeiten im Hotel- und Gastgewerbe.

  • Handelskammer und die DEHOGA Bremen stellt neue Broschüre vor

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Es gibt sechs verschiedene Ausbildungsberufe in der Gastronomie, je nachdem für welches Aufgaben- und Tätigkeitsgebiet Sie sich entscheiden - vom Koch bis zur Fachkraft im Gastgewerbe. Eine Broschüre der Handelskammer Bremen und des DEHOGA Bremen informiert über die vielfältigen Möglichkeiten einer Berufsausbildung im Hotel- und Gaststättengewerbe. Neben den Berufen und Berufsbeschreibungen in der Gastronomie werden Rechtsgrundlagen und Weiterbildungsmöglichkeiten vorgestellt. Weitere Informationen sowie ein Download stehen unter /www.handelskammer-bremen.ihk24.de bereit.

Quelle: Newsletter Handelskammer Bremen 08.2014

 

5.0 Handwerk: ZDH begrüßt Gesetz gegen Zahlungsverzug

Der Deutsche Bundestag hat das Gesetz zur Bekämpfung von Zahlungsverzug verabschiedet. Dazu erklärt der Generalsekretär des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Holger Schwannecke:

"Der Bundestag setzt mit dem Gesetz ein deutliches Zeichen zur Bekämpfung von Zahlungsverzug im Geschäftsverkehr. Schlechter Zahlungsmoral und unverhältnismäßig langen Zahlungsfristen wird künftig ein wirksamer Riegel vorgeschoben. Dieses mittelstandsfreundliche Gesetz wird die Situation für viele Handwerksbetriebe verbessern. Denn gerade das Handwerk muss mit Material, Löhnen, Steuern und Sozialabgaben in Vorleistung treten und leidet besonders unter den finanziellen Folgen ausbleibender Zahlungen.

Es ist ein gutes Zeichen, dass der Bundestag dem Vorschlag der Bundesregierung gefolgt ist und vor allem unangemessenen Zahlungsfristen in Allgemeinen Geschäftsbedingungen eine Absage erteilt. Damit können sich marktmächtige Unternehmen nicht in ihren AGB Zahlungsfristen von mehr als 30 Tagen einräumen und damit eigene Liquidität auf Kosten des Kunden verschaffen." Weitere Informationen hierzu unter www.zdh.de.

Quelle: ZDH - Pressemeldung / 07.2014

 

6.0 Qualifizierung & Weiterbildung: Knigge und Etikette für Büro und Sekretariat

  • IHK - Stade zeigt wie man sich sicher auf dem beruflichem Parkett bewegen kann (Kenn-Nr.: 14090512)

Zielgruppe:   Jeder, der sich mit den richtigen Umgangsformen kompetent und souverän auf dem beruflichen Parkett bewegen möchte.

Inhalte: 1. Der erste Eindruck zählt: die wichtigsten Elemente eines perfekten Business-Outfits, angemessene Begrüßung, sich und andere vorstellen, die richtige Anrede, 2. Umgangsformen traditionell und aktuell: Handyquette / Netiquette, Distanzzonen, Visitenkartentausch, 3. Warum Small Talk so wichtig ist, 4. Warum "Ladies first" heute nicht mehr gilt, 5. Das Business-Parkett: Besucher- / Gästeempfang, Meetings und Messen, Vorbereitung und Ablauf eines Geschäftsessens, richtiges Verhalten bei Tisch.

Lernziel: Sie kennen die wichtigsten Benimmregeln und Kleider-vorschriften für verschiedene Situationen des beruflichen Alltags und können stilsicher auftreten.

Termin: Dienstag, 23.09.2014, 09:00 - 17:00 Uhr, Kursdauer: 1 Tag (8 Unterrichtseinheiten), Entgelt: Eur 195,00, Ort: 27474 Cuxhaven, Altenwalder Chaussee 7

Anmeldung / Quelle: http://www.stade.ihk24.de/

 

 

7.0 Existenzgründung: Rückenwind für innovative Gründer/innen

  • DIHK: Schleusen auf für privates Wagniskapital!

Die Zahl der Menschen, die ihr eigener Chef werden möchten, ist hierzulande auf einen neuen Tiefstand gesunken. Immerhin sind unter den Gründungsinteressierten inzwischen mehr Pioniere mit innovativen Ideen als "Notgründer", deren Alternative die Arbeitslosigkeit wäre. Dennoch ist der Weg zu einer gesellschaftlichen Kultur der Selbstständigkeit noch weit. Um die Entwicklung zu beschleunigen, gilt es aus Sicht des DIHK, mehr Wagniskapital zu aktivieren, die Willkommenskultur für Fachkräfte zu verbessern und One-Stop-Shops für Gründer einzurichten.

Quelle: http://www.dihk.de/presse/thema-der-woche/thema-der-woche

 

8.0 Organisation / Praxis - Tipp: Gezieltes Ausmisten schafft Platz und befreit...

  • 10 Punkte, die Ihnen das Ausmisten erleichtern

Nehmen Sie sich etwas Zeit und machen einen Rundgang durch Ihr Büro. Dabei schreiben Sie sich alles auf was Sie ändern bzw. schon immer einmal tun wollten, z.B. den Schreibtisch aufräumen, putzen, das hintere Regal mit den Einkaufsordnern aktualisieren sowie die Ordnerbeschriftung insgesamt vereinheitlichen, etc.. Dabei fällt Ihnen auf, dass die Bürobeleuchtung veraltert ist, zuviel Energie verbraucht und die Pflanzen auch erneuert werden sollten, um die Arbeits - Atmosphäre zu verbessern.

Diese nachfolgenden Fragen können Ihnen beim Ausmisten helfen, die richtige Entscheidung zu treffen:

  • Habe ich das bisher je gebraucht?
  • Werde ich das je wieder gebrauchen?
  • Besitze ich etwas Gleichartiges, das vielleicht sogar besser ist?
  • Ist es bereits veraltet, beschädigt, nur noch eingeschränkt nutzbar?
  • Wenn ich mich davon trenne, ist es jederzeit wieder zu beschaffen?
  • Löst der Gegenstand ungute Erinnerungen und Gefühle aus?
  • Könnte jemand anders es besser gebrauchen als ich?
  • Welche andere Befürchtung habe ich, die mich von der Trennung abhält?
  • Hatte ich bereits vergessen, dass ich es überhaupt besitze?

Quelle:r.a.m

 

9.0 Unternehmensführung: Vereinbarkeit von „Beruf & Familie / Pflege

  • Mit Familienfreundlichkeit im Unternehmen etwas gegen Fachkräftemangel tun

Wenn Unternehmen das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf auf die Agenda setzen, stehen meist ausschließlich Familien mit Kindern im Fokus der betrieblichen Personalpolitik. Doch zunehmend wird deutlich, dass auch Beschäftigte mit Pflege- und Betreuungsaufgaben für Angehörige Unterstützung bei der Umsetzung von Vereinbarkeit benötigen.

Obwohl pflegende Beschäftigte zum Teil deutlich andere Herausforderungen zu bewältigen haben, gibt es viele betriebliche Instrumente, die Familien mit Kindern ebenso wie pflegende Angehörige entlasten können. Darum an dieser Stelle eine klare Entwarnung: Eine vereinbarungsfreundliche Arbeitsorganisationen muss nicht neu erfunden werden.

Instrumente wie Arbeitszeitreduzierungen und das Arbeiten von zu Hause lassen sich für Beschäftigte mit beiderlei Familienaufgaben selbstverständlich anwenden. Für Berufstätige mit Pflegeaufgaben sind einige Rahmenbedingungen schwieriger als für berufstätige Eltern. Eine Pflegesituation ist schlechter planbar und kann sehr kurzfristig auftreten, außerdem sind Verlauf, Dauer und Intensität nicht absehbar. Damit werden Angehörige fast täglich vor neue Herausforderungen gestellt – und ihre Arbeitgeber mit ihnen.

Nicht selten haben berufstätige Pflegende gleichzeitig die Verantwortung für die Versorgung minderjähriger Kinder und gehören somit zur sogenannten Sandwich-Generation. Etwa 75 Prozent aller pflegenden Angehörigen sind weiblich und knapp 35 Prozent aller pflegenden Angehörigen sind im erwerbsfähigen Alter.

Um die Gesundheit, Arbeitskraft und Motivation von betroffen Mitarbeite/innen zu sichern und erfahrene und kompetente Fachkräfte im Unternehmen zu halten, stellen sich nachhaltige Unternehmens- und Personalentwicklungskonzepte diesem Thema.

  • Tabuthema Beruf & Pflege: Mehrfachbelastung

Wird ein Familienmitglied krank bzw. pflegebedürftig, steht für die Familie die  Versorgung an erster Stelle. Die Gründe dafür sind verständlich: ein Gefühl der Verpflichtung, eine erwartete Selbstverständlichkeit oder auch der Wunsch des/der Angehörigen, in vertrauter Umgebung bleiben zu können.

Ist die pflegende Person zusätzlich noch berufstätig, verdoppelt sich die  Verantwortung und die Belastung. Diese Mehrfachbelastung bedeutet für pflegende Angehörige oft finanzielle, gesundheitliche und psychische Probleme. Nach einer aktuellen Analyse der Siemens Betriebskrankenkasse sind sie im Vergleich zum Durchschnitt deutlich öfter chronisch und schwerwiegend erkrankt: Die Zahl entsprechender Diagnosen ist um bis zu 51 Prozent höher; jede/r Sechste leidet zumindest phasenweise an Depressionen (3,5 mal mehr als im Durchschnitt), Burn out spielt eine ähnlich große Rolle.

Entlastung für die Betroffenen können hier vor allem familiäre und private Netze bringen. Wo sie nicht existieren – zum Beispiel bei allein stehenden Pflegenden - ist der Alltag oft sehr stark belastet. Sie müssen nicht nur ihre eigenen Bedürfnisse einschränken, sondern auch ihre sozialen Kontakte. Umso wichtiger ist es für die Betroffenen am Arbeitsplatz Verständnis und Wertschätzung ihres häuslichen Engagements zu erfahren.

Die meisten berufstätigen Pflegenden legen viel Wert darauf, weiterhin einer  anspruchsvollen beruflichen Aufgabe nachzugehen, auch als Ausgleich zur Pflege.

Anders als bei einer Elternschaft verschweigen viele Erwerbstätige ihre häusliche Pflege: weil es ein unangenehmes Thema ist und weil sie Nachteile fürchten, wenn sie mit Pflegeaufgaben belastet sind. Darum kann ein offensiver betrieblicher Um-gang mit dem Thema pflegende Mitarbeiter/innen entlasten und damit sowohl die persönlichen als auch die arbeitsbezogenen Folgen einer Pflegeübernahme mildern.

  • Jeder 10. Arbeitnehmer in Deutschland ist betroffen

Jeder 10. Arbeitnehmer in Deutschland ist inzwischen mit der Betreuung, Versorgung bzw. Pflege von Familienangehörigen beschäftigt. Das Durchschnittsalter der Mehrheit der pflegenden Arbeitnehmer ist älter als 40 Jahre. Die Hauptgruppe liegt altersmäßig bei 35 bis 49 Jahren, gefolgt von den über 50-jährigen. Die Tendenz ist weiter steigend.

Darüber hinaus sehen ~10-20 Prozent Sorgeaufgaben für ältere Angehörige auf sich zukommen. Mittelfristig müssen also neben denjenigen, die bereits Angehörige pflegen, auch diejenigen in den Fokus genommen werden, die eine solche Aufgabe auf sich zukommen sehen.

Diese Gruppe kann durch gute Informationen und einen gezielten Erfahrungsaus-tausch an Zuversicht gewinnen. Die Bedürfnisse der Betroffenen und „noch nicht Betroffenen“ gehören auf die Agenda einer familienfreundlichen Personalpolitik.

Eine rechtzeitige Auseinandersetzung mit dem Thema und ein offener Umgang damit erhöhen die Bindung erfahrener Mitarbeiter/innen an ein Unternehmen und dienen gleichzeitig einer erfolgreichen Außendarstellung als modern und familienfreundlich - in Zeiten des Fachkräftemangels ein nicht zu unterschätzender Erfolgsfaktor.

Für Unternehmen, die sich dieser Herausforderung stellen, bedeutet das aber nicht, dass sie umfassend für die Pflege und Versorgung der Angehörigen zuständig sind. Vielmehr ist die betriebliche Unterstützung der Vereinbarkeit von Beruf–Familie / Pflege ein wichtiger Teil des Versorgungsnetzes von pflegenden Angehörigen / Mitarbeitern. Nach wie vor sind hier in erster Linie das persönliche Umfeld, professionelle und ehrenamtliche Hilfe gefragt.

Im 4.Quartal 2014 wird die Koordinierungsstelle Frauen & Wirtschaft im Landkreis Rotenburg eine Informationsbroschüre herausgeben. Er wird dem Klein- und Mittelstand als Leitfaden für die Umsetzung der Vereinbarkeit von Beruf & Pflege dienen.

Quelle: Auszug r.a.m-Projektarbeit 08.2014

 

10.0 Handel: Der faire Handel boomt / Immer mehr Deutsche kaufen fair

Und dennoch spiegelt der Erfolg des fairen Modegeschäfts einen bundesweiten Trend wider: 784 Millionen Euro gaben die Deutschen 2013 für fair gehandelte Produkte aus, 21 Prozent mehr als im Vorjahr. "Fair gehandelte Produkte werden immer bekannter", begründete Manuel Blendin, Geschäftsführer des Netz-werks Forum Fairer Handel, diese Entwicklung. "Das liegt auch daran, dass es dafür immer mehr Vertriebs-wege gibt. Zu den klassischen Weltläden kommen Cafés, Tankstellen, Kioske und Drogeriemärkte, in denen es fair gehandelte Produkte zu kaufen gibt."

Am meisten zugelegt hat nach Angaben des Netzwerks der Handel mit Lebensmitteln wie Kaffee, Zucker, Kakao und Bananen. Doch auch faire Textilien sind ein Wachstumsmarkt. Im Gegensatz zur fairen Banane ist es aufgrund des komplexeren Produktionszyklus jedoch deutlich schwieriger, ein Kleidungsstück auf den Markt zu bringen, bei dem alle Arbeitsschritte vom Anbau der Baumwolle über das Weben und Färben des Stoffes bis hin zum Nähen wirklich den ethischen und sozialen Standards des Forums entsprechen. Mehr Informationen zum Thema Fairtrade unter www.heute.de.

Quelle: heute.de / Foto: dpa 08.2014

 

11. r.a.m - Aktiv: Engagement für die Vereinbarkeit von Beruf & Familie

  • Mitgliedschaft im Unternehmensnetzwerk Erfolgsfaktor Familie

rent a management ist Mitglied im Unternehmensnetzwerk Erfolgs-faktor Familie geworden. Damit engagiert sich r.a.m offiziell für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Deutschland im Aufgaben - Rahmen seiner Unternehmensberatung. r.a.m ist davon überzeugt, dass eine familienbewusste Unternehmensführung nicht nur Ausdruck der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen und Institutionen ist, sondern auch ihren Erfolg maßgeblich unterstützt. Die Schaffung einer familienbewussten Arbeitswelt ist eine zentrale Zukunftsaufgabe, von der die demografische Entwicklung sowie das Zusammenleben der Generationen und Geschlechter in unserem Land nachhaltig profitieren kann.

Familienbewusste Unternehmensführung lohnt sich,

  • weil sie die Fähigkeiten von Beschäftigten mit Familienpflichten besser in Wertschöpfungsprozesse integriert und damit ein wichtiges Fachkräftepotenzial sichert,
  • weil sie die Attraktivität und das Ansehen von Unternehmen, Institutionen und Standorten erhöht und die Gewinnung von Fachkräften erleichtert,
  • weil sie die Motivation, Kreativität und Innovationsfähigkeit von Beschäftigten verbessert und ihnen wie dem Unternehmen/der Institution mehr Flexibilität einräumt,
  • weil sie die Verbundenheit der Beschäftigten mit ihrem Arbeit-geber fördert und fluktuationsbedingte Kosten senkt,
  • weil Unternehmen, die auf diese Weise gesellschaftliche Verantwortung übernehmen, auch für Kunden attraktiver sind.

Quelle:rent a management 08.2014

 

 

 

 
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