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Partnerbrief 

   Februar 2013

 Zitat des Monats

 

„Kleinigkeiten sind die größte Form des Glücks.“

Thomas Romanus

 

 

Bild / Freigabe: www.galerie.obart.net

 

Inhaltsangabe

 

1.0 Konjunkturbarometer: Deutsche Wirtschaft dürfte allmählich wieder Fahrt aufnehmen

2.0 Handwerk: Warnung vor Angriff auf die Liquidität von Handwerksbetrieben

  • Aktuelle Pressemitteilung des ZDH

3.0 Reformierter Gründungszuschuss: Viele gründen trotzdem!

4.0 Unternehmensführung: "90 % des Erfolges ist Vorbereitung !"

5.0 BGM - Betriebliches Gesundheitsmanagement: Stress am Arbeitsplatz kann krank machen.

  • Wie man die Gefahren erkennen und wie man ihnen begegnen kann, das sind die zentralen Fragen des BMAS-Schwerpunktes "Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz".

6.0 Was sagen die Chefs: "Krank zur Arbeit? Das finde ich gut!"

  • Eberhard Nöfer, Professor für Soziale Arbeit und Gesundheit hat dafür eine Erklärung

7.0 Öffentliche Förderung: BMWi fördert Messeauftritte

8.0 Handel: Einzelhandel bleibt Stabilitätsanker und Jobmotor

 

Aktuelle Informationen, Nachrichten & Tipps

1.0 Konjunkturbarometer: Deutsche Wirtschaft dürfte allmählich wieder Fahrt aufnehmen

Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) weist für das erste Vierteljahr des laufenden Jahres ein Plus von 0,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus. Damit beschleunigt sich die wirtschaftliche Entwicklung deutlich gegenüber dem Schlussquartal des vergangenen Jahres, für das das DIW-Konjunkturbarometer mit einem Minus von 0,4 Prozent einen etwas stärkeren Rückgang der Wirtschaftsleistung signalisiert als im Dezember. „Die konjunkturelle Flaute dürfte nur kurz sein“, kommentiert Konjunkturchef Ferdinand Fichtner die aktuelle Entwicklung. „Durch die Beruhigung der Krise im Euroraum hat sich die Stimmung in den Unternehmen seit einigen Monaten spürbar verbessert.“

Die kräftigere wirtschaftliche Entwicklung rührt vor allem aus einer Belebung der wirtschaftlichen Entwicklung in den Schwellenländern. Allerdings kommt die Trendwende nur allmählich im produzierenden Gewerbe an: Im November wurde kaum mehr als im Oktober produziert. „Für die Zukunft sind die Unternehmen aber deutlich zuversichtlicher“, sagt Fichtner. „Sobald die Auslandsnachfrage wieder zulegt – das dürfte ab Früh-jahr mehr und mehr zu spüren sein – werden die Unternehmen auch wieder kräftig investieren.“ Für ein baldiges Anziehen der Exportdynamik spricht die deutliche Verbesserung der Exporterwartungen.

Bleibende Schäden am Arbeitsmarkt dürfte die konjunkturelle Schwäche im Winterhalbjahr nach Ein-schätzung der Berliner Konjunkturforscher kaum hinterlassen. „Der Arbeitsmarkt wird sich in diesem Umfeld zwar leicht eintrüben, in einigen Monaten dürfte die Beschäftigung aber bereits wieder steigen“, so DIW-Konjunkturexperte Simon Junker. „Bei anhaltend kräftigen Lohnsteigerungen wird der private Verbrauch deutlich zum Wachstum beitragen.“

Quelle: DIW 30.01.13

 

2.0 Handwerk: Warnung vor Angriff auf die Liquidität von Handwerksbetrieben

  • Aktuelle Pressemitteilung des ZDH

Zur Anhörung im Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages zum „Entwurf eines Gesetzes zur Bekämpfung von Zahlungsverzug im Geschäftsverkehr“ erklärt Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH):
„Die Politik muss angesichts der ungewissen Situation in Europa alles unterstützen, was die Liquidität der Handwerksbetriebe stärkt. Insofern ist es absurd, die existierenden Gesetze zur Zahlungsmoral in Deutschland zu Ungunsten der Betriebe zu verändern. Die Initiative der EU-Kommission zur Stärkung der Zahlungsmoral in Europa darf nicht dazu führen, dass ausgerechnet in Deutschland mit seinen im europäischen Vergleich vorbildlichen Vorschriften zum Zahlungsverzug das Gegenteil erreicht wird.
Hierzulande existiert das Leitbild der unverzüglichen Abnahme und sofortigen Zahlung. Die Aufnahme einer 30-Tage-Abnahme- bzw. 60-Tage-Zahlungsfrist in den Wortlaut des geplanten neuen Gesetzes ist eine offene Einladung an potente Marktteilnehmer, sich über entsprechende Vertragsklauseln günstige Zahlungs- und Abnahmefristen zu sichern. Die kleinen und mittleren Betriebe des Handwerks sind dann die Verlierer. Sie müssen mit Einbauten, Lohnzahlungen, Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen in Vorleistung gehen, die Zahlung der Rechnungen kann weiter aufgeschoben werden. Der Titel „Entwurf eines Gesetzes zur Bekämpfung von Zahlungsverzug im Geschäftsverkehr“ ist dann nur ein Euphemismus. Die Bundesregierung darf mit der Umsetzung der Zahlungsverzugsrichtlinie keinesfalls das bewährte System von Fälligkeit und Abnahme im Deutschen Recht verwässern.“

Quelle: Pressemeldung ZDH 30.01.13

3.0 Reformierter Gründungszuschuss: Viele gründen trotzdem!

Seit einem Jahr haben arbeitslose Jungunternehmer in Deutschland keinen Rechtsanspruch mehr auf einen Gründungszuschuss. Die Förderung wurde gekürzt; der Antrag muss nun rascher erfolgen. Dem Gründungsgeschehen hat das nicht geschadet, doch fehlt in Deutschland nach wie vor eine echte Gründerkultur. Hierfür gilt es laut DIHK, die Rahmenbedingungen für Start-ups zu verbessern. Auch müsse sich die gesellschaftliche Haltung zum Unternehmertum ändern. Ausführliche Daten & Informationen können über das Internet auf den DIHK-Seiten gedownloadet werden.

Quelle: DIHK 01.02.13

 

4.0 Unternehmensführung: "90 % des Erfolges ist Vorbereitung !"

Das neue Jahr 2013 ist noch jung und wurde von allen mit frischer Energie gestartet. Ob Eurokrise, Demografischer Wandel, Fachkräftemangel, - alles wird uns mehr oder weniger in unseren privaten und betrieblichen Entscheidungen weiter begleiten. Gerade jetzt ist noch die richtige Zeit für eine persönliche Jahresbilanz. Machen Sie Ihren selbstkritischen Rückblick für Ihr Unternehmen, bevor Sie die neuen Eckdaten angehen:

Konnten Sie die gestellten Ziele, Planungen und Aufgaben im Vorjahr erreichen?

Soweit es Abweichungen gab, - woran lag es, was sollte in Zukunft besser laufen ?

Die nachfolgenden sieben Tipp´s unterstützen Sie bei der Zielformulierung 2013:

Formulieren Sie Ihre Ziele stets positiv und konkret!

Die Ziele sollten Anziehungskraft versprühen und Sie motivieren!

Ihre Ziele sollten realistisch sein!

Sie sollten durch Ihr Handeln erreichbar sein!

Die Ziele sollten messbar, kontrollierbar gestaltet werden!

Setzen Sie für die Ziele klare Zeitpunkte!

I hre Ziele sollten Ihren persönlichen Wertvorstellungen entsprechen!

Quelle: r.a.m 02.2013

 

5.0 BGM - Betriebliches Gesundheitsmanagement: Stress am Arbeitsplatz kann krank machen.

  • Wie man die Gefahren erkennen und wie man ihnen begegnen kann, das sind die zentralen Fragen des BMAS-Schwerpunktes "Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz".

Psychische Störungen bilden heute eine der häufigsten Krankheitsgruppen. Für die Betroffenen bedeutet das im schlimmsten Fall den Abschied vom Berufsleben. Die Folge für Unternehmen und Volkswirtschaft sind Kosten in Milliardenhöhe. Wie man die Gefahren erkennen und wie man ihnen begegnen kann, das sind die zentralen Fragen des BMAS-Schwerpunktes "Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz".

Die heutige Arbeitswelt ist von ständigen Umstrukturierungen gekennzeichnet. Dabei sind es nicht immer die ganz großen Brüche, sondern die vielen kleinen Veränderungen, die den Arbeitsalltag prägen. Zwar sind insgesamt Restrukturierungen zurückgegangen, trotzdem berichten immer noch 42 % von Reorganisationen in den letzten 2 Jahren.


Für dieses Thema engagiert sich rent a management im Rahmen der Kundenbeauftragungen von Anbeginn an, um die Leistungsstärke der Partner nachhaltig zu fördern. Seit Herbst 2012 wurden hierfür aktuelle Qualifikationen mit dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildungsreihe zum Gesundheitsmanager (IBC) erworben (vgl. Pressemeldung). Weitere Informationen über "Stress am Arbeitsplatz" bietet das Bundes-ministerium für Arbeit und Soziales auf seiner Homepage.

Quelle: BAMS 31.01.13 / r.a.m 01.2013

6.0 Was sagen die Chefs: "Krank zur Arbeit? Das finde ich gut!"

  • Eberhard Nöfer, Professor für Soziale Arbeit und Gesundheit hat dafür eine Erklärung

Warum kommen überhaupt Mitarbeiter an ihren Arbeitsplatz wenn die Nase trieft und der Husten bellt? Und warum lässt jeder 3. Chef das überhaupt zu? Eberhard Nöfer, Professor für Soziale Arbeit und Gesundheit an der Hochschule Coburg, hat dafür eine Erklärung: "Die Anwesenheit am Arbeitsplatz gilt in Deutschland noch immer als Leistungs- und Karrierekriterium - auch wenn das zu Lasten der eigenen Gesundheit geht." So urteilten denn auch 18 % der Chefs über einen kranken Angestellten wie folgt: "Der Mitarbeiter identifiziert sich offenbar sehr mit seiner Aufgabe. Das finde ich gut." Immerhin bleiben aber noch 2 Drittel der Chefs, die anders denken und handeln. Das wird aus den Antworten auf diese Frage deutlich:"Sie sitzen mit Ihrem Team an einem sehr dringenden Projekt. Ein wichtiger Mitarbeiter erscheint mit einer fiebrigen Erkältung zur Arbeit. Was tun Sie?"
Die überwiegende Mehrheit gab an, den offensichtlich an einer Infektion erkrankten Mitarbeiter sofort und auch gegen seinen Widerstand nach Haus zu schicken, damit er sich auskuriert. Wenn das Projekt sehr dringend sei, möchte sich ein Viertel aller Befragten darum kümmern, dass der Mitarbeiter im Rahmen seiner durch Krankheit eingeschränkten Möglichkeiten an dem Projekt in Heimarbeit weiterwerkelt.
14 % lehnten bei der Befragung eine Entscheidung ab. Sie waren der Auffassung, dass ein Mitarbeiter selbst entscheiden könne, ob er arbeitsfähig sei oder nicht.

Quelle: Chefletter Januar 2013

7.0 Öffentliche Förderung: BMWi fördert Messeauftritte

Junge, innovative Unternehmen haben auch 2013 die Möglichkeit zu besonders günstigen Bedingungen an internationalen Messen in Deutschland teilzunehmen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat dafür im Rahmen eines Förderprogramms 48 internationale Messen ausgewählt. Ziel des Programms ist es, den Export neuer Produkte und Verfahren zu unterstützen.
Förderfähig sind Beteiligungen an Gemeinschaftsständen, die von den jeweiligen Veranstaltern der ausgewählten Messen organisiert werden. Begünstigte sind junge innovative Unternehmen mit produkt- und verfahrensspezifischen Neuentwicklungen, die ihren Sitz und Geschäftsbetrieb in Deutschland haben, die die EU-Definition für ein kleines Unternehmen (50 Mitarbeiter und Jahresbilanzsumme oder Jahresumsatz von höchstens 10 Mio. Euro) erfüllen und die nicht älter als 10 Jahre sind.

Auf der Internetseite des BMWi finden Sie eine Übersicht der für die Förderung relevanten Veranstaltungen im Jahr 2013. Die Antragsformulare stehen zum Download ebenfalls auf der Website des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle bereit.

Quelle: BMWi

 

8.0 Handel: Einzelhandel bleibt Stabilitätsanker und Jobmotor
HDE fordert Entlastung der Verbraucher bei den Energiekosten.
Der Handelsverband Deutschland (HDE) rechnet für 2013 mit einem nominalen Umsatzwachstum von einem Prozent, warnt jedoch vor Belastungen für Unternehmen und Verbraucher. Im vergangenen Jahr ver-zeichnete der Einzelhandel ein Plus von 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit blieb die Branche ein Stabilitätsanker für die deutsche Volkswirtschaft. Gleichzeitig entstanden 35.000 sozialversicherungs-pflichtige Stellen.

„Das Umsatzwachstum zeigt einmal mehr, dass der Einzelhandel ein stabilisierender Faktor für die deutsche Volkswirtschaft ist“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Mit einem Plus von 1,5 Prozent zeigte sich die Branche 2012 weiterhin robust. Das Weihnachtsgeschäft (November und Dezember) lag 0,7 Prozent unter Vorjahresniveau. Hier schlugen zwei Verkaufstage weniger als im Vorjahr zu Buche. Eine immer größere Rolle spielte wie in den vergangenen Jahren erneut der Online-Handel. 2012 lag der Umsatz hier bei 29.5 Milliarden Euro (+13 Prozent). Für 2013 rechnet der HDE mit einem Umsatzwachstum um weitere zwölf Prozent.
Auf dem Arbeitsmarkt setzte der Handel auch 2012 positive Impulse. Die Branche hat im vergangenen Jahr 35.000 neue sozialversicherungspflichtige Jobs geschaffen, gleichzeitig sank die Zahl der Minijobber im Handel um 19.000. Insgesamt entstanden somit 16.000 neue Arbeitsplätze. „Der Handel ist und bleibt Jobmotor. Die Zahlen zeigen außerdem deutlich, dass Minijobs im Handel nur Ergänzung und nicht Schwer-punkt der Beschäftigung sind“, so Genth weiter.
Angesichts des seit Jahren rückläufigen Anteils des Handels am privaten Konsum fordert der HDE, Meh-rbelastungen für die Verbraucher zu vermeiden. Genth: „Steuererhöhungen sind Gift für den Konsum. Das gilt auch für die stetig steigenden Energiekosten. Wir brauchen dringend die Begrenzung der EEG-Umlage sowie ein Gesamtkonzept für die Energiewende.“ Weitere Informationen auf der HDE-Homepage.

Quelle: Statisches Bundesamt / HDI 31.01.13

 

 
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