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Partnerbrief 

   Juli 2012

 Zitat des Monats

Kommen Sie gesund durch den Sommer!

Die Kunst des Ausruhens ist ein Teil
der Kunst des Arbeitens.

John Steinbeck, amerik. Schriftsteller

 

Inhaltsangabe


1.0 „Kunst & Gesundheit“ – Unternehmertreffen in Worpswede

  • rent a management Gast des BVMW im Hoetger Hof.

1.1 Hurra! wieder ein "Meilenstein" geschafft!

  • rent a management erhielt das Gütesiegels GEPRÜFTER LIEFERANT

1.2 Neues Beratungsangebot - Ihr Marktplatz für Existenzgründung

  • „Ihr guter Start“ ist unser Ziel“!

2.0 Konjunktur kommt trotz Euro-Krise stärker in Schwungüroarbeit – EINFACH digital!

  •  DIHK präsentiert Umfrage Frühsommer 2012

2.1 Branchenbericht: Hoteliers und Gastronomen erwarten gutes Jahr

3.0 Handwerk: Wer etwas leisten will, soll seine Chance bekommen"

4.0 Aus- und Weiterbildung: Lehrstellenbörse der IHK

  • Hier finden Schulabgänger/innen freie Ausbildungsplätze und Betriebe potenzielle Auszubildende. Angebote und Gesuche können kostenfrei online eingetragen werden.

5.0 Kostenmanagement: Energiepreise steigen weiter!

5.1 Kostenmanagement: Nicht nur Autofahren wird teurer - öffentlicher Verkehr zieht nach

5.2 Tipp: Wie auch Sie bis zu 20 Prozent der Benzinkosten einsparen können!

6.0 Personalwesen: Aus- und Weiterbildung: / Mitarbeiterzufriedenheit

  • Geld allein macht nicht glücklich!
  • Eine aktuelle Umfrage des IFH Köln zeigt, dass vor allem in der jungen Generation Y das Gehalt allein nicht ausreicht, um Mitarbeiter langfristig an ihren Arbeitgeber zu binden.

6.1 Personalwesen: Befristete Arbeitsverhältnisse

7.0 Altersvorsorge: Auch Selbstständige sind gefordert

 

Aktuelle Informationen, Nachrichten & Tipps

Aktivitäten aus dem Berateralltag

1.0 „Kunst & Gesundheit“ – Unternehmertreffen in Worpswede

  • rent a management Gast des BVMW im Hoetger Hof.

Am 22. Mai 2012 trafen sich auf Einladung des BVMW Unternehmer zu einer von vielen Veranstaltungen, die der BVMW in der Region macht. Herr Detlef Blome, BVMW-Leiter der Metropolregion Bremen - Oldenburg lud in das Künstlerhaus ein. Zahlreiche Gäste trafen sich, um unter dem Motto „ Kunst und Gesundheit treffen Unternehmer in Worpswede“ an dem informativen, geselligen Abend teilzunehmen.

 

 

 

 

Frau Bessen, Inhaberin von YogyVita - Business informierte in Ihrem Vortrag wie durch praktiziertes Yoga die Lebensqualität im Berufs-/Privatbereich wesentlich gesteigert und die Leistungsfähigkeit erhalten werden kann.

Herr Hausen von der KKH – Allianz Krankenkasse zeigte auf, das die Betriebliche Gesundheitsförderung eine erfolgreiche Unternehmensstrategie sein kann und wie diese zum Wohle von Unternehmen und Mitarbeitern eingesetzt wird.

Das Programm wurde mit einer Hausführung durch das Künstlerhaus und durch die Ausstellung der Worpsweder Künstlerin Regina Blome - Weichert sowie einem anschließenden „get togehter“ an diesem schönen Vorsommerabend abgerundet.

Der BVMW ist ein branchenübergreifender, parteipolitisch neutraler Unternehmer-verband mit der größten Interessenvertretung des Mittelstandes. Weitere Informationen stehen allen Interessierten unter den nachfolgenden Angaben zur Verfügung.

Veranstaltungspartner

www.kkh-allianz.de : www.yogavita-business.de www.hoetger-hof.de

 

 

1.1 Hurra! wieder ein "Meilenstein" geschafft!

  • rent a management erhielt das Gütesiegels GEPRÜFTER LIEFERANT

Das Team von Lieferanten.de schreibt am 21. Mai: "Es freut uns sehr, Ihnen heute mitteilen zu können, dass sowohl Ihr Unternehmen als auch Ihr Auftritt im Internet unseren strengen Qualitätsrichtlinien vollumfänglich entsprechen. Unsere Redaktion hat alle erforderlichen Kriterien erneut umfänglich geprüft und dabei festgestellt, dass Sie sämtliche Anforderungen für die Vergabe unseres Gütesiegels GEPRÜFTER LIEFERANT erfüllen."

1.2 Neues Beratungsangebot - Ihr Marktplatz für Existenzgründung

  • „Ihr guter Start“ ist unser Ziel“!

im Elbe-Weser-Raum Termine:Juli - Dezember 2012 Kostenfreie Expertengespräche

Der Markt bestimmt nicht nur den Preis Ihres Angebotes, sondern die Zukunft / das Überleben Ihrer Geschäftsidee. Damit Sie sich rechtzeitig vor „Pleiten, Pech und Pannen“ bereits in der Vorgründungsphase schützen können, engagiert sich r.a.m rent a management seit 1998 gemeinsam mit seinen Partnern im Elbe-Weser-Raum erfolgreich in der Gastronomie, Dienstleistung, dem Handel und Handwerk.

In diesem Sinne bietet r.a.m an jedem ersten Samstag im Monat einen kostenfreien, ca. einstündigen Austausch an. Weitere Informationen unter dem Link:
Das Angebot für Existenzgründer.

r.a.m 06.2012

2.0 Konjunktur kommt trotz Euro-Krise stärker in Schwungüroarbeit – EINFACH digital!

  •  DIHK präsentiert Umfrage Frühsommer 2012

Spürbar mehr Optimismus, expansive Beschäftigungs- und Investitionspläne in der deutschen Wirtschaft: Vor dem Hintergrund seiner aktuellen Konjunkturumfrage erhöht der Deutsche Industrie- und Handels-kammertag (DIHK) seine Wachstums-Prognose für 2012 von zuletzt 1,0 auf 1,3 Prozent.

"Trotz der Unsicherheiten im Euro-Raum kommt die Konjunktur in Deutschland stärker in Schwung", sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben, der die Ergebnisse der Auswertung "Konjunktur im Frühsommer 2012" gemeinsam mit DIHK-Chefvolkswirt Alexander Schumann heute in Berlin vorstellte.
Bei der Beschäftigung rechne der DIHK für dieses Jahr "mit einem neuerlichen kräftigen Plus von 450.000 Erwerbstätigen", berichtete Wansleben. "Ebenso erfreulich ist die Entwicklung der Arbeitslosenzahl: Wir rechnen mit einem Rückgang um 150.000 auf rund 2,83 Millionen im Jahresdurchschnitt." Die aktuelle Umfrage beruht auf mehr als 25.000 Unternehmensantworten. Sie zeigt, dass die Betriebe die Lage ins-gesamt außergewöhnlich gut bewerten. Laut Wansleben bauen sie "auf ihre Wettbewerbsstärke, auf eine robuste Binnenkonjunktur und auf Exportimpulse aus den Wachstumsregionen der Welt – leider zurzeit überwiegend außerhalb Europas".
Der DIHK-Hauptgeschäftsführer betonte in Berlin, dass die Sorgen um die Nachfrage aus dem In- und aus dem Ausland aus Unternehmenssicht an Bedeutung verlören. Größtes Geschäftsrisiko blieben dagegen die hohen Energie- und Rohstoffpreise. Wansleben kritisierte in diesem Zusammenhang den "unklaren Kurs bei der Energiewende" und mahnte, die Politik müsse die Verunsicherung im Mittelstand ernst nehmen.
Mit den aufgehellten Geschäftserwartungen verbesserten sich auch die Investitions- und Beschäftigungsabsichten – anders als in vorherigen Umfragen ohne Verzögerung", so Wansleben. Das sei ein Indiz für das Vertrauen der Unternehmen in den konjunkturellen Aufwärtstrend.
Ausgehend von einem hohen Niveau steige auch die Einstellungsbereitschaft erneut, so der DIHK-Hauptgeschäftsführer weiter. Dazu trage neben der guten Konjunktur die Sorge der Unternehmen um die Folgen der demografischen Entwicklung bei.
"Die Turbulenzen im Euro-Raum haben die Konjunktur – zumindest bislang – nicht so stark beeinträchtigt wie befürchtet", resümierte Wansleben. "Richtige Vereinbarungen wie der Fiskalpakt" hätten die Zuversicht geweckt, dass sich die angeschlagenen Staaten allmählich aus der Krise herausarbeiteten. Unbestritten sei, dass Europa zu Wachstumsdynamik zurückfinden müsse, wolle es die Krise lösen. "Doch mehr Erfolg gibt es nur mit mehr Anstrengung – sprich, durch Reformen für Wettbewerbsfähigkeit."
Das komplette Statement von Martin Wansleben, die DIHK-Konjunkturumfrage Frühsommer 2012 und weitere Informationen zur aktuellen Erhebung finden Sie rechts oben zum Download.
Eine Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse gibt es in der Rubrik "Konjunktur und Wachstum".

Quelle: www.dihk.de, 06.2012

2.1 Branchenbericht: Hoteliers und Gastronomen erwarten gutes Jahr

Nach einem erfreulichen Winterhalbjahr bleibt das Gastgewerbe laut aktuellem Dehoga-Branchenbericht auch für den Sommer 2012 optimistisch. Allerdings muss die politische Begleitmusik passen.

„Der allgemeine Wirtschaftsaufschwung, sinkende Arbeitslosenzahlen und die Ankurbelung der Binnen-nachfrage sorgen für bessere Zahlen in Gastronomie und Hotellerie. Die Branche ist gestärkt aus der Wirtschaftskrise hervorgegangen“, erklärte DEHOGA-Präsident Ernst Fischer bei der Vorstellung des Berichts auf der Jahrespressekonferenz des Verbandes am 4.6.2012 in Berlin.

Nach einem Rekordwert in 2011 stieg die Zahl der Übernachtungen in der Hotellerie von Januar bis März 2012 laut Statistischem Bundesamt um sechs Prozent auf 96,2 Millionen. „Deutschland als Reiseland liegt in der Gunst der Gäste aus nah und fern ganz vorne“, so Fischer.

34,7 Prozent der Hoteliers bezeichnen ihre Geschäftslage im Winterhalbjahr als gut, 44,8 Prozent als befriedigend. Die Stimmung hat sich damit noch einmal verbessert. Dementsprechend positiv entwickelten sich auch die Umsätze in der Branche. Zwei Drittel der Unternehmen (68,0 Prozent) konnten ihren Umsatz von Oktober 2011 bis März 2012 stabilisieren bzw. erhöhen. Dennoch bleibt die Ertragslage weiter angespannt. Steigende Betriebskosten und wenig Spielraum bei der Preisgestaltung führten bei 42,7 Prozent der Unternehmen zu sinkenden Erträgen. Erfreulich ist die anhaltend hohe Investitionsbereitschaft der Betriebe, es wird vor allem modernisiert. Als Gründe dafür nannte Fischer die gute Konjunktur und insbesondere die Mehrwertsteuersenkung für Übernachtungen.

Der DEHOGA-Präsident verwies in diesem Zusammenhang auf eine aktuelle wissenschaftliche Studie. Das Institut für Management und Tourismus (IMT) der Fachhochschule Westküste hatte die durch die Mehrwert-steuersenkung ausgelösten Investitionsmaßnahmen von knapp 5.200 Gasthöfen, Pensionen und Hotels aus der gesamten Bundesrepublik ausgewertet und addiert.

Zusammen haben diese Unternehmer in den Jahren 2010 und 2011 fast eine Milliarde Euro zusätzlich in Neuanschaffungen, Renovierungen, Energieeffizienzmaßnahmen sowie An- und Umbauten investiert und mehr als 11.000 neue Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen.

Für die Sommermonate geben sich Gastronomen und Hoteliers optimistischer als vor einem Jahr. 85,5 Prozent der Hoteliers und 82,5 Prozent der Gastronomen erwarten für die Zeit von April bis September 2012 stabile oder sogar bessere Geschäfte als in der Vorjahressaison. Angesichts dieser positiven Ergebnisse prognostiziert der DEHOGA für das Gesamtjahr 2012 für das Gastgewerbe ein Umsatzplus von 3,0 Prozent.

„So positiv die konjunkturelle Entwicklung ist, so groß sind die aktuellen politischen Herausforderungen für die Branche“ berichtete DEHOGA-Präsident Fischer. Die Politik sei aufgerufen, den Aufschwung zu stabilisieren, zu fördern und nicht abzuwürgen. „In den letzten zehn Jahren haben Gastronomie und Hotellerie fast einhunderttausend sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze in Deutschland geschaffen“, hob Fischer hervor. Ein Plus von gut zwölf Prozent, während die Zahl in der Gesamtwirtschaft nur um rund zwei Prozent gestiegen sei.

Quelle: www.dehoga.de 06.2012

 

3.0 Handwerk: Wer etwas leisten will, soll seine Chance bekommen"

Immer mehr Handwerksbetriebe geben auch jungen Leuten eine Chance, die früher als "hoffnungslose Fälle" galten. "Schließlich können sie die gesuchten Fachkräfte von morgen werden", setzt Handwerks-präsident Otto Kentzler auf die Erfolge des dualen Ausbildungskonzepts. Im Interview mit der Süddeutschen Zeitung (11. Juni 2012) spricht Kentzler über die Veränderungen auf dem Ausbildungsmarkt, handwerkspolitische Ziele und die notwendige Gelassenheit im Hauptstadt-Zirkus. Weitere Informationen stehen auf der ZDH-Internetseite zur Verfügung.

Quelle: www.zdh.de / Newsletter 24 - 06.2012

 

4.0 Aus- und Weiterbildung: Lehrstellenbörse der IHK

  • Hier finden Schulabgänger/innen freie Ausbildungsplätze und Betriebe potenzielle Auszubildende. Angebote und Gesuche können kostenfrei online eingetragen werden.

Seit Februar 2012 ist die Lehrstellenbörse der IHK Stade Teil der neuen, bundesweiten gemeinsamen Lehrstellenbörse der Industrie- und Handelskammern. Die neue Börse bietet eine Vielzahl von Funktionen, die Jugendliche und Betriebe gleichermaßen bei der Suche unterstützen. Profilerstellung: Schülerinnen und Schüler können eigene Profile erstellen und die persönliche Ausbildungsplatzwünsche und Qualifikationen/Kompetenzen hinterlegen.

Automatische Benachrichtigung: Wenn ein Unternehmen ein Angebot aufgibt, dasauf dasGesuch eines Schulabgängers oder einer Schulabgängerin passt,kann dieser oder diese automatisch benachrichtigt werden. Falls der oder die Jugendliche sein oder ihrGesuch entsprechend freigeschaltet hat, kann auch das Unternehmen direkt benachrichtigt werden und so schnell und einfach Kontakt zum Suchenden oder zur Suchenden aufnehmen.

Talent-Check: Die Börse bietet einen Talent-Check, der Ausbildungsplatzsuchenden dabei hilft, die eigenen Fähigkeiten besser einzuschätzen und das passende Berufsfeld zu finden. Aktuelle Informationen: Auf der Startseite werdenstets die neuesten Angebote, die am häufigsten vertretenen Berufe und der "Beruf der Woche" vorgestellt. Filialverwaltungsfunktion: Unternehmenshauptsitze können die Angebote für Filialen in anderen Kammerbezirken zentral einstellen, aktualisieren und verwalten. Upload-Funktion: Zu Profilen und Angeboten können zusätzlichen Dokumente hochgeladen werden, z.B. Lebensläufe und Zeugnisse oder auch Firmenprofile und Ausschreibungen.

Hinweise und Tipps zum Nutzen dieser neuen Funktionen finden sich in den Anwenderhandbüchern, welche in der rechten Spalte unter "Downloads" zur Verfügung stehen. Bitte beachten Sie, dass es sich bei diesenzurzeit noch um eine vorläufige Version handelt.

Hinweis: Diese Lehrstellenbörse wird regelmäßig aktualisiert. Trotzdem sollten Sie sich vor einer Bewerbung unbedingt bei den Betrieben erkundigen, ob der Ausbildungsplatz für das entsprechende Ausbildungsjahr noch besetzt wird. Hier geht es zur Lehrstellenbörse der IHK Stade.

Quelle: IHK Stade, 06.2012

 

5.0 Kostenmanagement: Energiepreise steigen weiter!

Privat- sowie Geschäftsleute müssen sich auf weitere Preissteigerungen einstellen. Bei fast allen Betriebsberatungen der letzten Zeit fallen im Kostenbereich die angestiegenen Aufwendungen für Gas, Strom, etc. auf. Doch was tun wir dagegen? Die wenigsten Deutschen haben bisher die Chancen eines Anbieterwechsels für sich genutzt, obwohl ein Preisvergleich über die verschiedenen Internetportale inzwischen eine leichte Aufgabe geworden ist, - schnell einmal pro Jahr ein paar hundert Euro einzusparen.

Ursachen: Der kurzfristige Atomausstieg und der damit notwendig, verbundene Netzausbau für die ökologischen neuen Energiequellen treiben die Preise weiter in die Höhe. Hinzu kommt, dass das Oberlandesgericht Düsseldorf urteilte, die Bundesnetzagentur habe in der Vergangenheit die Netzentgelte zum Nachteil der Netzbetreiber berechnet, was zusätzlich die Preise treiben wird. Gegenmaßnahmen:

  • Überprüfen und vergleichen Sie Ihre Energiekosten / - Lieferanten,
  • Nutzen Sie Ihr Sonderkündigungsrecht bei Preissteigerungen,
  • Investieren Sie in moderne Heizungs-/Stromanlagen (Fotovoltaik, Solar…)
  • Nutzen Sie im Vorfeld anstehender Veränderungen den Rat von Experten,
  • Nehmen Sie die aktuellen Förderprogramme dazu in Anspruch.

Quelle:r.a.m rent a management, 06.2012

 

5.1 Kostenmanagement: Nicht nur Autofahren wird teurer - öffentlicher Verkehr zieht nach

Die Kosten für Mobilität sind in den letzten 20 Jahren deutlich stärker gestiegen als die Lebenshaltungskosten insgesamt. Dabei sind die Kosten für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel im Durchschnitt sogar stärker gestiegen als die Kosten für das Autofahren. Dies sind die zentralen Ergebnisse einer aktuellen Personenverkehrs-Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Unter Berücksichtigung der allgemeinen Preisentwicklung sind die Tarife für Busse und Bahnen um etwa 50 Prozent gestiegen. „Auto und öffentlicher Verkehr ziehen bei den variablen Kosten wie Kraftstoffe und Tickets in etwa gleich“, sagen die DIW-Verkehrsexperten Uwe Kunert und Sabine Radke. Der Vergleich der variablen Kosten sei angemessen, da die meisten Fahrten im öffentlichen Verkehr von Personen getätigt werden, die auch ein Auto zur Verfügung haben und sich deshalb zumindest kurzfristig an diesen Kosten orientieren dürften. Trotz höherer Preise wächst der Anteil des öffentlichen Verkehrs am gesamten Verkehrsaufkommen in Deutschland.

Quelle: www.diw.de, 06.2012

 

5.2 Tipp: Wie auch Sie bis zu 20 Prozent der Benzinkosten einsparen können!

Seit Monaten ärgert sich Auto-Deutschland über hohe Benzinpreise. Auch über Pfingsten hatten die Öl-konzerne die Spritpreise hoch gehalten. Sparfüchse können jedoch mit einer angepassten Fahrweise ihren Verbrauch senken. Bis zu einem Fünftel weniger Kraftstoffverbrauch ist möglich. Zehn Tipps, mit denen Sie den Benzinverbrauch drosseln:

1.Richtiges Motoröl: Leichtlauf-Öle kosten zwar einiges mehr, reduzieren aber die Reibung im Motor. Das spart Energie und Benzin. Der Spareffekt liegt je nach Strecke und Automodell zwischen 2 und 6Prozent.
2.Optimaler Reifendruck: Schon ein Minderdruck von 0,2 bar erhöht den Rollwiderstand und dadurch den Verbrauch. Autofahrer sollten den Reifendruck öfter kontrollieren.
3.Fenster geschlossen halten: Wer mit offenem Schiebedach oder Fenster fährt, verbraucht deutlich mehr Sprit. Besitzer einer Klimaanlage sollten besser diese nutzen, sie erhöht den Energieverbrauch geringer als ein offenes Fenster.
4.Starten ohne Gas: Moderne Motoren springen auch an, wenn man das Gaspedal nicht drückt!
5.Schnell Schalten: Zügiges Beschleunigen und schnelles Hochschalten spart Treibstoff! Schalten sie möglichst noch unterhalb von 2000 Umdrehungen in den höheren Gang. Anfahren mit wenig Gas kostet unnötig viel Benzin.
6.Höchstmöglicher Gang: Alle modernen Autos können bereits bei Tempo 60 im fünften Gang gefahren werden. Erst kurz bevor der Motor zu ruckeln beginnt, sollte man zurückschalten.
7.Schubabschaltung nutzen: Einspritzer-Motoren kappen die Kraftstoffzufuhr, wenn man vom Gas heruntergeht. Dann bremst der Motor den Wagen ohne einen Tropfen zu verbrauchen. Wer auf eine rote Ampel zurollt und dabei früh auskuppelt, verbraucht dagegen so viel Sprit wie im Leerlauf.
8.Motor-Stopp: Moderne Autos machen es vor – sie Stellen bei einem Aufenthalt am Bahnübergang oder an der Ampel den Motor ab. Das erneute Starten (ohne Gas!) schadet der Technik nichts.
9.Vorausschauend fahren: Gleichmäßige Fahrweise spart viel Benzin. Gleiten statt hetzen lautet die Devise, hektische Überholmanöver bringen kaum Vorteile. Tests zeigen immer wieder, dass bei ruhiger Fahrt bis zu 40 Prozent Kraftstoff eingespart werden kann, die Fahrzeit verlängert sich dadurch nur marginal.
10.Motor nicht warmlaufen lassen: Das gilt besonders im Winter. Besser: Scheiben frei kratzen, starten und losfahren.

Auch im Auto selbst steckt Sparpotential. So kostet jedes Kilogramm zusätzliches Gewicht mehr Benzin. Inlineskates oder Fahrradausrüstung sollte man nicht dauerhaft spazieren fahren. Den Dachgepäckträger sollte nur aufschrauben, wenn er wirklich gebraucht wird. Auch regelmäßige Inspektionen sind wichtig, denn sie sorgen für eine effiziente Technik. Alte, verbrauchte Zündkerzen oder verschmutzte Luftfilter erhöhen dagegen den Spritverbrauch. Tipp: Wer seine Fahrtechnik optimieren möchten, der kann ein Spritspar-training absolvieren. Das dauert oft nur ein oder zwei Stunden und bringt aber dauerhafte Ersparnis. Viele Autohersteller bieten solche Trainings für ihre Kunden an. Möglich sind auch Fahrkurse bei Fahrschulen oder Berufsgenossenschaften. Sparfüchse finden im Internet unter www.clever-tanken.de günstige Tankstellen in ihrer Nähe.

Quelle: Credit Europe Bank, Newsletter 05.2012

6.0 Personalwesen: Aus- und Weiterbildung / Mitarbeiterzufriedenheit

  • Geld allein macht nicht glücklich!
  • Eine aktuelle Umfrage des IFH Köln zeigt, dass vor allem in der jungen Generation Y das Gehalt allein nicht ausreicht, um Mitarbeiter langfristig an ihren Arbeitgeber zu binden.

Eine repräsentative Bevölkerungsbefragung des IFH Köln hat ergeben, dass eine akzeptable Vergütung nach wie vor eine wichtige Grundvoraussetzung für die Zufriedenheit der Mitarbeiter im Job ist. Rund 82 Prozent der Befragten sind der Auffassung, dass das Gehalt die Wertschätzung eines Arbeitgebers seinen Angestellten gegenüber ausdrückt. Unzufriedenheit mit der Bezahlung führt häufig zum Jobwechsel. Auffällig ist, dass vor allem die sogenannte Generation Y eher bereit ist den Arbeitsplatz für ein besseres Gehalt zu wechseln.

Dass das Gehalt in einem Beschäftigungsverhältnis ein wichtiger Faktor ist, wird kaum jemand bestreiten. So belegte jüngst die IFH-Studie zum Arbeitgeberimage des Handels, dass ein attraktives Gehalt sowohl für Absolventen als auch bereits für Schülerinnen und Schüler bei der Arbeitgeberwahl von höchster Priorität ist. Die aktuelle IFH-Umfrage zeigt zudem auf, dass sich die Vergütung auch entscheidend auf die Mitarbeiterbindung auswirkt. So würden drei von vier Arbeitnehmern aufgrund einer nicht zufrieden-stellenden Bezahlung den Arbeitgeber wechseln. Vor allem die so genannte Generation Y, die Jahrgänge nach 1980, die gut gebildet und leistungsbereit sind und gleichzeitig auf Selbstverwirklichung zielen, zeigt sich wechselbereit. Auf der anderen Seite zeigt die Erhebung, dass für knapp ein Drittel der Befragten nicht nur das Gehalt auf die Zufriedenheit einzahlt. Auch hier ergeben sich signifikante Unterschiede im Alter. „Unternehmen, die die Generation Y auch zukünftig, langfristig halten wollen, müssen Perspektiven jenseits des Gehalts bieten“, erläutert Katharina Höing, Projektmanagerin am IFH Köln, die Ergebnisse.

Männer neigen eher zum Jobwechsel Während Männer und Frauen bei den Fragen zum Thema Wertschätzung und zur Zufriedenheit relativ dicht beieinander liegen, zeigen sich bezogen auf die Job-wechselbereitschaft signifikante Unterschiede. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass Männer eher dazu neigen, sich einen neuen Job zu suchen, wenn sie mit der Vergütung unzufrieden sind. Generell zeigt die Erhebung, dass das Gehalt ein klarer Hygienefaktor für Mitarbeiter ist. „Arbeitnehmer werden durch das passende Gehalt nicht unbedingt zufriedener im Job. Die Zufriedenheit setzt sich aus vielen weiteren Gesichtspunkten zusammen, die über rein monetäre Anreize weit hinausgehen. Stimmt das Gehalt aber nicht, kommt ein Unternehmen entweder erst gar nicht als Arbeitgeber in Frage oder der Mitarbeiter wird unzufrieden und strebt einen Jobwechsel an“, kommentiert Höing.

Quelle. IFH Köln, Institut für Handelsforschung GmbH, 05.2012 / Weitere Informationen unter: www.ifh.de

6.1 Personalwesen: Befristete Arbeitsverhältnisse

Befristung von Arbeitsverhältnissen: ZDH-Flyer aktualisiert

Befristete Arbeitsverhältnisse bieten Betriebsinhabern die Möglichkeit einer flexiblen Personaleinsatzplanung, um den Personalbedarf gezielt an die Auftragslage anpassen und auf kurzfristige Personalveränderungen reagieren zu können. Der neu aufgelegte ZDH-Flyer "Befristung von Arbeitsverhältnissen" vermittelt einen Überblick über die wichtigsten Neuregelungen bei befristeten Arbeitsverträgen.

Quelle: www.zdh.de / Newsletter 22 - 05.2012

 

7.0 Altersvorsorge: Auch Selbstständige sind gefordert

In der politischen Debatte um die Reform der Altersvorsorge sind in den vergangenen Monaten auch die Selbstständigen in den Fokus der Politik gerückt. Die Sorge ist groß, dass viele von ihnen - allen voran die „Soloselbstständigen“ ohne Angestellte - finanziell nicht in der Lage sind, für das Alter vorzusorgen - oder aber bewusst darauf verzichten. Im Zweifelsfall müsse sie dann der Steuerzahler im Rentenalter unter-stützen. Zumindest das Ziel, Trittbrettfahrerverhalten zu vermeiden, ist auch aus Sicht der Wirtschaft grundsätzlich nachvollziehbar.

Eine Pflicht zur (Mindest-) Vorsorge wäre ein Weg, dies zu erreichen. Eine verpflichtende Einbeziehung aller Selbstständigen in die Gesetzliche Rentenversicherung (GRV) lehnt der DIHK hingegen ab. Sie wäre die schlechteste aller Lösungen: Alle Selbstständigen würden über einen Kamm geschoren, individuelle Planung und Flexibilität wären nicht möglich, und die Nachhaltigkeit der Finanzierung der Renten-versicherung würde durch neue Leistungsempfänger gefährdet. Denn künftig müssten immer weniger Beitragszahler und Betriebe deren Ansprüche finanzieren – der demografische Wandel fordert seinen Tribut.

Der derzeitige Vorschlag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales lautet: Alle Selbst-ständigen, die nicht schon heute obligatorisch für das Alter vorsorgen (etwa in Versorgungswerken für Freiberufler), müssen - privat oder in der GRV – in Zukunft in einem Umfang vorsorgen, der sie unabhängig von der Grundsicherung im Alter macht (ca. 750 Euro). Selbstständige können dabei aus einem Katalog akzeptierter Vorsorgeformen wählen. Eine solche Vorsorgepflicht bei weitgehend freier Wahl der Durch-führung ist prinzipiell richtig. Ältere Jahrgänge können diese Pflicht allerdings nicht mehr in jedem Fall erfüllen und brauchen Vertrauensschutz für ihre bisherigen Entscheidungen. Die zum Zeitpunkt der Ein-führung über 50-Jährigen sollen deshalb zu Recht von der Regelung vollständig ausgenommen werden. Für 30- bis 50-Jährige sind flexiblere Kriterien im Gespräch, deren Ausgestaltung jedoch noch offen ist. Lediglich die zum Umstellungszeitpunkt jüngeren Selbstständigen unterliegen demnach der vollen Vorsorgepflicht. Aus Sicht der IHK-Organisation sollten folgende Aspekte besonders beachtet werden:

  • Die Übergangsregelungen für die 30- bis 50-Jährigen müssen möglichst flexibel sein, insbesondere mit Blick auf die akzeptierten Anlageformen. Wichtig ist, dass auch Immobilien berücksichtigt werden: Sie sind ein wesentlicher Bestandteil heutiger Vorsorge. Sie sollten auch für jüngere Selbstständige in den Katalog der Vorsorgeformen aufgenommen werden, und sei es nur als ein Baustein neben anderen.
  • Die verpflichtende Absicherung darf zudem lediglich die Altersvorsorge umfassen. Muss das Erwerbsminderungsrisiko verpflichtend abgesichert werden, fallen die Versicherungsprämien sehr viel höher aus. Das würde gerade kleine Selbstständige und Existenzgründer stark belasten.
  • Schließlich muss auch die Beitragszahlung flexibel möglich sein. Selbstständige sollten also in wirtschaftlich guten Zeiten höhere Beträge einzahlen können als in schlechten.
  • Insgesamt muss die Politik auf eine möglichst unbürokratische Umsetzung achten, um die Vorteile der Regelung nicht durch neue Bürokratiekosten aufzuzehren.

Quelle: DIHK, 06.2012

 
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