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Partnerbrief 



   August 2011

 Spruch des Monats

Wer ohne Begleitung spazieren geht, kommt in Begleitung vieler Gedanken zurück.

Ernst R. Hauschka, deutscher Aphoristiker und Bibliothekar, geb. 1926

 

Inhaltsangabe


1.0 Aktuelle Termine / Vorankündigungen 27. September 2011

Dritter IHK - Marktplatz in Stade: Gemeinsam durch die Fachkräfte - Flaute

2.0 ifo Geschäftsklima Deutschland: Ergebnisse des Konjunkturtests im Juli 2011

3.0 Creditreform: Florierender Arbeitsmarkt senkt Gründungsneigung

4.0 r.a.m Unternehmensberatung: So meistern Sie Ihre Ziele und Aufgaben im zweiten Halbjahr Was ist aus Ihren Plänen & Zielen für 2011 geworden?

5.0 Fachkräftemangel? – Die Lösung liegt oft näher als man denkt!

IHK, Stade: „Zeit für Weiterentwicklung durch Beratung vor Ort“

6.0 Umfrage: Deutsche können nicht ohne Bankfiliale

7.0 Handwerk: Altersgerecht umbauen – der KfW - Film zum Programm

8.0 Gastronomie: Neue Gastgewerbestatistikverordnung tritt in Kraft

9.0 Handel: Kritik im Umgang mit ELENA

 

 Aktuelle Termine / Vorankündigungen September 2010

 

1.0 Aktuelle Termine / Vorankündigungen 27. September 2011

      Dritter IHK - Marktplatz in Stade: Gemeinsam durch die Fachkräfte - Flaute

Unternehmensrisiko Fachkräfte. Bleiben Sie auf Kurs mit einer innovativen Personalpolitik. Nehmen Sie Fahrt auf mit einem Lotsen und umschiffen Sie die Klippen in Ihrem Personalmanagement. Diese Veranstaltung ist Ihre Veranstaltung. Das erwartet Sie:

  • ein außergewöhnlicher Marktplatz für Dialog,
  • Gespräche zwischen Unternehmern, Geschäftsführern und Entscheidern,
  • neue Blickwinkel und Erkenntnisse aus Gesprächen mit den Besuchern, Gästen und Fachleuten,
  • aus 1. Hand erfahren Sie alles über das Förderprogramm IWIN, das Qualifizierung für Sie und Ihr Team unterstützt,
  • Kurzvortrag: Herr Dr. Bode Stange, Geschäftsführer Aus- und Weiterbildung/ Experte der IHK eröffnet die Veranstaltung.

Im Anschluss haben alle Teilnehmer die Möglichkeit, die Inhalte mit den Gästen und den Mitgliedern des IHK Erfahrungsaustausch-Kreises der Unternehmens- sowie Personalberater/-innen als Mitveranstalter zu erörtern, um daraus in entspannter Atmosphäre neue Ideen und Perspektiven zu entwickeln. Der dritte Unternehmer-Marktplatz findet statt am Dienstag, 27. September 2011 ab 16:00 Uhr im Veranstaltungs-saal der IHK Stade.

Weitere Informationen / Hinweise sowie die Möglichkeit der Anmeldung erscheinen rechtzeitig in der regionalen Presse, Wirtschaft IHK Elbe Weser, dem Magazin der Industrie- und Handelskammer Stade sowie unter www.stade.ihk24.de (Dokument-Nr.: 78020).

Auf Ihre Anmeldung / Teilnahme freuen wir uns!

r.a.m 07.2011

Aktuelle Informationen

2.0 ifo Geschäftsklima Deutschland: Ergebnisse des ifo Konjunkturtests im Juli 2011

Das ifo Geschäftsklima für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands hat sich im Juli merklich verschlechtert, nachdem es sich im Vormonat aufgehellt hatte. Die Unternehmen sind mit ihrer aktuellen Geschäftslage nicht mehr ganz so zufrieden. Ihre Einschätzung aber genauso günstig wie während des Frühjahrs. Wenn-gleich die Geschäftserwartungen nach unten weisen, sonnt sich die deutsche Wirtschaft noch immer in einem Sommerhoch.

Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Geschäftsklimaindex gesunken. Bei der Lagebeurteilung zeigt sich trotz eines kleinen Rückgangs noch keine Tendenzveränderung, doch die Erwartungen schwächen sich deutlich ab. Im Auslandsgeschäft rechnen die Firmen mit geringeren Zuwächsen als in den vergangenen Monaten. Die Geräteauslastung ist derzeit etwas höher als im Frühjahr. Nach wie vor wollen die Unternehmen mehr Personal einstellen. Eingetrübt hat sich auch das Geschäftsklima im Einzelhandel und im Großhandel. Im Großhandel beurteilen die Befragungsteilnehmer sowohl ihre derzeitige Geschäftssituation als auch ihre Geschäftsaussichten als nicht mehr ganz so günstig wie im Vormonat. Die Einzelhändler sind mit ihrer momentanen Geschäftslage ebenfalls nicht mehr so zufrieden wie bislang. Ihre Geschäftsperspektiven schätzen sie aber wieder als etwas besser ein. Einzig im Bauhauptgewerbe hat sich das Geschäftsklima weiter verbessert. Die Tendenz der Lagebeurteilung ist eindeutig nach oben gerichtet. Hinsichtlich der Geschäftsentwicklung im kommenden halben Jahr sind die befragten Bauunternehmen ähnlich zu-versichtlich wie im Juni.

Die gesamte Presseinformation zum ifo Geschäftsklima Deutschland und zum ifo Konjunkturtest Dienstleistungen Deutschland steht allen Interessierten im PDF-Format im Internet auf den Seiten des ifo Institutes zur Verfügung.

Quelle: ifo Institut, 07.2011

3.0 Creditreform: Florierender Arbeitsmarkt senkt Gründungsneigung

Im ersten Halbjahr 2011 sind 426.900 Anmeldungen im Gewerbe- und Handelsregister erfolgt. Das entspricht einem Rückgang um 5,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum (453.500). Die Zahl der Löschungen verringerte sich um 0,6 Prozent auf 353.600 (Vorjahreszeitraum: 355.800).

Als wirtschaftsaktive Gründungen wurden in der Creditreform Datenbank deutschlandweit 67.000 Unternehmen erfasst. Dabei handelt es sich um Firmen, über die Kapitalgeber, Lieferanten bzw. Kunden eine Wirtschaftsauskunft eingeholt haben oder die im Handelsregister eingetragen wurden (Vorjahreszeitraum: 68.800). Durch diese wirtschaftsaktiven Gründungen wurden 161.380 Arbeitsplätze geschaffen (Vorjahreszeitraum: 165.745). Weitere Detailinformationen unter www.creditreform.de .

Quelle: Newsletter 07.2011

 

4.0 r.a.m Unternehmensberatung: So meistern Sie Ihre Ziele und Aufgaben im zweiten Halbjahr Was ist aus Ihren Plänen & Zielen für 2011 geworden?

Was ist aus Ihren Vorsätzen, Planungen und Zielen für das Jahr 2011 geworden? Das Ende der Urlaubszeit ist in Sicht und bietet die Chance jetzt Anfang August einen persönlichen Blick auf das bisher Erreichte zu werfen, um in der restlichen Jahreshälfte noch einmal „Gas zu geben“.

Vielleicht ist es Ihnen auch schon einmal so ergangen, dass Sie im ersten Halbjahr „gut im Rennen” lagen, doch dann plötzlich merkten, dass die Urlaubszeit und die rasch herangerückte Vorweihnachtszeit den gesteckten Zielplan ins Schleudern brachte. Die zweite Jahreshälfte wird bekanntlich kürzer als das erste Halbjahr empfunden. Doch was man nicht alleine mehr schafft, kann mit Unterstützung gemeistert werden. Hier steht Ihnen r.a.m rent a management mit der langjährigen Praxiserfahrung im Elbe - Weser - Raum zur Verfügung:

Arbeitsschwerpunkte

Konzeptionelle und begleitende Beratung für Gastronomie, Dienstleistung, Handel und Handwerk. r.a.m unterstützt:

  • Existenzgründer / innen in der Vor- und Startphase
  • Jungunternehmer / innen im Aufbau sowie der weiteren Entwicklung
  • Bestehende Unternehmen in Veränderungsprozessen und der Zukunftssicherung
  • Unternehmensnachfolge: Vorbereitung / Begleitung der Übergeber / Übernehmer

Fachkenntnisse

  • Unternehmensanalyse – Optimierung – Strategie – Umsetzung
  • Coaching von Entwicklungs- / Veränderungsprozessen
  • Konzeptionelle Unternehmensentwicklung: Idee, Konzept, Umsetzung
  • Marketing und Verkaufsförderung
  • Organisations- / Qualitätsverbesserung

Nutzen Sie rechtzeitig ein abgestimmtes, unverbindliches und kostenfreies Gespräch, um Ihre Aufgaben, die Umsetzungsmöglichkeiten sowie Förderchancen auszutauschen.

r.a.m 07.2011

5.0 Fachkräftemangel? – Die Lösung liegt oft näher als man denkt!

IHK, Stade: „Zeit für Weiterentwicklung durch Beratung vor Ort“

Dieses aktuelle Thema begegnet uns fast täglich in den Medien. Die Politik möchte gern die Wirtschaft mit Maßnahmen zum vereinfachten Zuzug ausländischer Fachkräfte unterstützen. Doch warum in die Ferne schweifen, wenn oft gezielte Einzellösungen in den Unternehmen selbst gegeben sind?

Seit 1998 hat rent a management in verschiedenen Beratungsprojekten die Unternehmen erfolgreich unterstützt, eigene Ressourcen, die innerhalb des Mitarbeiterteams nicht bekannt bzw. genutzt wurden zum Wohl aller Beteiligten zu aktivieren (vgl. "Best Practice..." PR/Presse " und "Die Mitarbeiter als Erfolgsfaktor!" PR/Presse 2 ). Bei all diesen Veränderungsprozessen wurden im Regelfall öffentliche Förderungsmöglichkeiten mit einbezogen. In diesem speziellen Zusammenhang bietet sich der Kontakt zu den dafür kompetenten Stellen, wie zum Beispiel der IHK Stade und der ProArbeit in Osterholz-Scharmbeck an.

Mit den nachfolgenden Informationen erhalten Sie Zugang zu den Ansprechpartnern, den vielfältigen Leistungen und Fördermöglichkeiten. Nutzen Sie Ihre Chancen!

r.a.m 07.2011

IHK, Stade: „Zeit für Weiterentwicklung durch Beratung vor Ort“ Wir beraten Sie neutral zu Ihren Fragen der beruflichen Weiterbildung und Personalentwicklung sowie zu Fördermöglichkeiten. In unseren Gesprächen, die meist in den Betrieben vor Ort stattfinden, beziehen wir in erster Linie Bildungsträger aus dem näheren Umfeld mit ein und stellen die vielfältigen Angebote vor. Finden wir hier nicht den passenden Bildungsanbieter, weiten wir unsere Suche auch über die Region hinaus aus. Wir kennen die Region wie unsere Westentasche und die Region kennt uns. Wir sind uns unserer Verantwortung als neutraler Berater in Sachen Weiterbildung bewusst.

Bedarfsgerecht & lösungsorientiert Daher ist es unser Ziel, kleine und mittlere Betriebe und ihre Mitarbeiter bedarfsgerecht und lösungsorientiert zu beraten und umfassend über das attraktive und leistungsfähige Angebot regionaler Bildungsträger zu informieren.

Nähe & Präsenz Regionale Verbundenheit hat Vorteile, denn die Nähe zwischen Kunde und Bildungs-institution sowie eine gute Betreuung vor Ort sind entscheidende Faktoren für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Wer vor Ort präsent ist, kann viel schneller agieren und sich auf die individuellen Bedürfnisse mit maßgeschneiderten Lösungen einstellen.

Besonderer Service für Ihr Unternehmen

  • Persönliche Beratung vor Ort
  • Unterstützung bei der Planung Ihrer Weiterbildungsaktivitäten
  • Anbieterneutrale Recherche nach geeigneten Fortbildungen
  • Übersicht über das Angebot regionaler Bildungsträger
  • Überblick über Fördermöglichkeiten
  • Anregungen und Tipps zur systematischen Personalentwicklung
  • Keine Auslagen für Sie

Wünschen auch Sie eine persönliche Beratung? - Rufen Sie uns gern an oder nehmen Sie direkt Kontakt mit uns auf.

Ansprechpartner IHK Stade: Silke Lorenz
                               Regionale Anlaufstelle für ESF-geförderte Weiterbildung

Ansprechpartner ProArbeit kAöR Osterholz-Scharmbeck: Maike Woehler

INDUSTRIE- UND HANDELSKAMMER
STADE FÜR DEN ELBE-WESER-RAUM

Am Schäferstieg 2
D-21680 Stade

Telefon: 04141 / 524-221
Telefax: 04141 / 524-111
E-Mail: silke.lorenz@stade.ihk.de
Internet: www.stade.ihk24.de/

Pro Arbeit

ProArbeit kAöR
Beschäftigungsförderung des Landkreises Osterholz
Bahnhofstr. 36
D-27711 Osterholz-Scharmbeck

Telefon: 04791 / 930-354
Telefax: 04791 / 930-368
E-Mail: maike.woehler@proarbeit-ohz.de
Internet: www.proarbeit-ohz.de

 

Freigabe / Quelle: IHK Stade 07.2011

6.0 Umfrage: Deutsche können nicht ohne Bankfiliale

Acht von zehn Bankkunden wenden sich nach wie vor an den Berater ihrer Hausbank, wenn es um die Investitionen, um die Immobilienfinanzierung oder die Vorsorge geht. Das sind die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage für die Studie "Wege zum Kunden 2015", die im Auftrag von Steria Mummert Consulting durchgeführt wurde. Demnach sind die Bankfiliale und der persönliche Ansprechpartner bei Finanzfragen in Deutschland nicht wegzudenken.

Internetsuche häufiger als persönlicher Besuch Jedoch halten sich die Besuche bei der Hausbank in Grenzen: Gerade einmal zweimal im Monat statten Kunden ihrer Bank einen Besuch ab.Dagegen werde das Online-Banking-Angebot der Institute deutlich häufiger genutzt: Gerade bei Nichtkunden auf der Suche nach einer neuen Hausbank sei das Internet die wichtigste Informationsquelle – es beeinflusse die Entscheidung am stärksten.

Laut Steria Mummert Consulting wünschen sich Kunden damit auf der einen Seite den persönlichen Kontakt zum Bankmitarbeiter. Auf der anderen Seite gebe es durch mehr Selbstbedienung kaum noch Kontakt-möglichkeiten für Beratungsgespräche.

Facebook und Co. werden wichtiger. Social Media spielten derzeit bei der ersten Informationssuche noch eine untergeordnete Rolle: Nur sieben Prozent der Deutschen informieren sich der Umfrage zufolge bei Facebook und Twitter über Bankprodukte.Allerdings nutzten unter den jüngeren Kunden zwischen 18 und 24 Jahren fast doppelt so viele Personen die Social-Media-Kanäle für Informationen.

Laut Klaus Schilling von Steria Mummert Consulting dürfte die Relevanz des Social Web für die Kunden-kommunikation der Banken in den kommenden Jahren deutlich zunehmen: "Denn je mehr Menschen sich künftig wie selbstverständlich in sozialen Netzwerken, Blogs und Foren bewegen und daran gewöhnen, desto wichtiger wird es für die Institute, den Kundendialog auch in diese Kanäle auszuweiten."

Quelle: 07.2011 mittelstanddirekt

7.0 Handwerk: Altersgerecht umbauen – der KfW - Film zum Programm

Nur ein Prozent aller Wohnungen in Deutschland gelten als altersgerecht bzw. barrierearm. Sie können von Menschen mit Behinderungen ebenso problemlos genutzt werden wie von Menschen, die aufgrund von Krankheit oder Unfall in ihrer Mobilität zeitweise eingeschränkt sind. Nötig wären weit mehr.

Anreize zum barrierereduzierenden Umbau schafft die KfW mit ihrem Programm "Altersgerecht Umbauen". Über das Programm, mögliche Zuschüsse und Fördergelder informiert die KfW anschaulich in einem drei Minuten - Film. Handwerksbetriebe können den Clip auf ihren eigenen Internetseiten zur Kundeninformation einsetzen (KfW – download – center: www.kfw.de)

Quelle: KfW, ZDH / Newsletter 28/2011

8.0 Gastronomie: Neue Gastgewerbestatistikverordnung tritt in Kraft Rösler: "Kleinunternehmen werden von bürokratischen Lasten befreit"

Per 15.07.11 trat die neue Gastgewerbestatistikverordnung in Kraft. Damit wird die Grenze für monatliche statistische Meldepflichten im Gastgewerbe ab dem Berichtsmonat September 2011 von 50.000 auf 150.000 Euro Jahresumsatz angehoben.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler: "Entbürokratisierung ist ein zentrales Anliegen - gerade bei kleinen und mittleren Unternehmen. Auch im Bereich der Wirtschaftsstatistik setzen wir das Schritt für Schritt um. Mit der neuen Verordnung befreien wir rund 2.700 Kleinunternehmen von Meldepflichten und damit von bürokratischen Lasten. Das spart Bürokratiekosten von jährlich etwa 470.000 Euro. Weitere Erleichterungen im Bereich der Wirtschaftsstatistik sind geplant."

Grundlage der Berichtspflichten ist das Handelsstatistikgesetz. Zweck des Gesetzes ist es, Struktur und Entwicklung im Handel und Gastgewerbe beurteilen zu können. Mit der Befreiung von Berichtspflichten im Wege der neuen Gastgewerbestatistikverordnung wird nun ein Gleichklang mit Verfahrensvereinfachungen für entsprechende Unternehmen im Steuerrecht hergestellt. Die konjunkturelle Entwicklung im Gastgewerbe kann aber noch immer hinreichend genau wiedergegeben werden.

Quelle: BMWi – Pressemitteilung 15.07.11

9.0 Handel: Kritik im Umgang mit ELENA

Als problematisch bezeichnete jetzt der Handelsverband HDE die Entscheidung der Bundesregierung, das ELENA-Verfahren einzustellen. „Das unentschiedene Vorgehen der Bundesregierung hat für die Unter-nehmen erhebliche Kosten verursacht. Alle in Aussicht gestellten Vorteile entpuppen sich nun aber als wertlose Versprechungen“, stellte heute in Berlin HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth fest. Das ELENA-Verfahren sei grundsätzlich geeignet gewesen, langfristig Bürokratiekosten für Wirtschaft, Bürger und Verwaltung zu senken. Wie der Normenkontrollrat festgestellt hat, war die Umsetzung mit einer Gesamt-entlastung der Wirtschaft von über 90 Millionen Euro pro Jahr verbunden.

„Die Einzelhandelsunternehmen haben viel in ELENA investiert. Sie müssen seit 1½ Jahren mit erheblichen bürokratischem Aufwand die gleichen Daten sowohl elektronisch melden als auch auf Papierformularen bescheinigen. Der gesamte Aufwand war jetzt völlig nutzlos“, sagte Genth.

Für überraschend halte er auch die Begründung für den Stopp: „Die Bundesregierung hätte vorab prüfen müssen, ob die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung des Verfahrens vorliegen. Es kann nicht angehen, die Wirtschaft über Monate mit Kosten und bürokratischem Aufwand zu belasten, um dann festzustellen, dass die fehlende Verbreitung der qualifizierten elektronischen Signatur eine Durchführung des Verfahrens unmöglich macht. Wir appellieren daher an die Bundesregierung, jetzt wenigstens ihre Ankündigung wahr zu machen und schnell Lösungen aufzuzeigen, die die bisher getätigten Investitionen aufgreifen und zu vergleichbaren Einsparungen für die Unternehmen führen“, so Genth.

Quelle: HDE 07.2011

 
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