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Partnerbrief 



   September 2011

 Spruch des Monats

Dieser Tag ist wichtig! - „Alles was ich heute tue, ist wichtig, gebe ich doch einen ganzen Tag meines Lebens dafür“.

George Bernard Shaw, irischerDichter,1856 - 1950

 

Inhaltsangabe


1.0 ifo Konjunkturtest: Geschäftsklima erheblich abgekühlt

2.0 DIHK - Mittelstandsreport 2011: Fachkräftemangel bremst Aufschwung am Arbeitsmarkt

3.0 Personalwesen: Anerkennung fördert die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter!

4.0 Aus dem Berateralltag: Aktivitäten - Rückblick August

4.1 Wahl zum ehrenamtlichen Richter beim Niedersächsischen Finanzgericht

4.2 Arbeitskreis „Marktplatz 2011“ des ERFA-Kreises der Unternehmens- und Personalberater

4.3 Erfolgreicher Projektabschluss im Dienstleistungsbereich

4.4 „Arbeitsmarkt von morgen – gehen uns die Fachkräfte aus?“

4.5 IHK – Feierstunde für die neuen Fachwirte und Industriemeister

5.0 Handwerk: Positiver Konjunkturbericht für das 2. Quartal 2011

6.0 Hotellerie & Gastronomie: Starkes 1. Halbjahr für das Gastgewerbe

 

Aktuelle Informationen, Nachrichten & Tipps

1.0 ifo Konjunkturtest: Geschäftsklima erheblich abgekühlt

Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im August deutlich gesunken. Die Unternehmen haben ihre Erwartungen an den Geschäftsverlauf im kommenden halben Jahr stark zu-rückgeschraubt. Ihre aktuelle Geschäftslage bewerten die Firmen weiterhin vorwiegend als gut, allerdings war die Situation in den vergangenen Monaten noch merklich günstiger. Die deutsche Wirtschaft kann sich den weltweiten Turbulenzen nicht entziehen.

Im Verarbeitenden Gewerbe hat der Geschäftsklimaindex erneut nachgegeben. Die aktuelle Geschäftslage stufen die Firmen nicht mehr ganz so häufig als gut ein. Ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr bewerten die Unternehmen wesentlich zurückhaltender als bisher. Die Erwartungen an das Export-geschäft haben sie weiter reduziert. Die Personalplanungen sehen nach wie vor eine Aufstockung der Mit-arbeiterzahl vor, sie sind aber nicht mehr so expansiv wie in den vergangenen Monaten.

Abgekühlt hat sich auch das Geschäftsklima im Einzelhandel und noch stärker im Großhandel. In beiden Handelsstufen wird die Geschäftslage nicht mehr so positiv eingeschätzt wie im vergangenen Monat. Der Optimismus der Handelsunternehmen hinsichtlich der Geschäftsentwicklung in den nächsten sechs Monaten ist weitgehend gewichen.

Im Bauhauptgewerbe hat sich das Geschäftsklima ebenfalls eingetrübt. Die Unternehmen sind mit ihrer Geschäftssituation nicht mehr so zufrieden wie bislang. Auch bezüglich der Entwicklung in der nächsten Zeit sind die befragten Baubetriebe zurückhaltender als im Juli.

Hans-Werner Sinn
Präsident des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung an der Universität München

Quelle: ifo istututs für Wirtschaftsforschung, 08.2011

 

2.0 DIHK - Mittelstandsreport 2011: Fachkräftemangel bremst Aufschwung am Arbeitsmarkt

Der deutsche Mittelstand will weiter Personal aufbauen. Auf Basis einer Umfrage, der mehr als 20.000 Unternehmensantworten zugrunde liegen, erwartet der DIHK, dass kleine und mittlere Betriebe in den nächsten Monaten bis zu 300.000 Jobs schaffen werden. Stünden genug Fachkräfte zur Verfügung, könnten es noch mehr sein.

Die Beschäftigungspläne, die der DIHK - Mittelstandsreport 2011 aufzeigt, sind fast so expansiv wie im Konjunktur-Boom des Sommers 2007: 23 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen möchten in kommenden Monaten Mitarbeiter einstellen, nur 9 Prozent wollen ihre Belegschaften verkleinern, die restlichen 68 Prozent planen mit unveränderter Personalstärke.

Getragen wird die erfreuliche Entwicklung am Arbeitsmarkt von der gesamten Breite der Wirtschaft. Die stärksten Beschäftigungsimpulse setzt derzeit die Binnenwirtschaft: Kleine und mittelgroße Händler, aber auch die mittelständischen Bauunternehmer und Hersteller von Schmuck, Musikinstrumenten, Sportgeräten sowie Spielwaren sind so einstellungsbereit wie nie zuvor. Gleichzeitig spürt der exportorientierte industrielle Mittelstand noch immer eine hohe Nachfrage auf den internationalen Märkten. So wollen etwa die mittelständischen Maschinenbauer in den kommenden Monaten ihre Belegschaften kräftig aufstocken, ebenso kleine und mittelgroße Chemieunternehmen.

Die in der ganzen Wirtschaft gestiegene Einstellungsbereitschaft ist auch Ausdruck einer gestiegenen Attraktivität des Standortes Deutschland. Insbesondere die ver-gleichsweise moderate Lohnentwicklung hat Arbeitskostennachteile gegenüber anderen Ländern verringert.

Die Kehrseite der Medaille: Mit der insgesamt noch guten Konjunktur spüren die Unternehmen immer stärker die Engpässe bei qualifiziertem Personal. Offene Stellen können zunehmend nicht oder nur schwer besetzt werden. Damit verhindert der Fachkräftemangel, dass noch mehr als 300.000 Jobs entstehen. Können Aufträge nicht angenommen werden, schlägt das letztlich auch beim Wirtschaftswachstum negativ zu Buche.

32 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen mit bis zu 500 Beschäftigten sehen hierin bereits kurzfristig ein Risiko für ihre Geschäftstätigkeit, vor gut einem Jahr waren es mit 16 Prozent nur halb so viele. Viele Unternehmen haben vor allem Probleme bei der Suche nach technisch-mathematisch versierten Fachkräften. Der Mangel betrifft jedoch längst nicht mehr nur hochqualifiziertes Personal; auch Gastgewerbe und Hotelbranche betrachten die Engpässe zunehmend als Risiko.

Der Mittelstand begegnet der Herausforderung, die Fachkräftebasis zu sichern, mit vielfältigen Strategien. Die Palette reicht von verstärkten Anstrengungen zur Gewinnung von Auszubildenden und zur frühzeitigen Bindung von Hochschülern etwa durch Stipendien und Studentenpraktika über Weiterbildung durch die Betriebe bis hin zur verbesserten Vereinbarkeit von Familie und Beruf und zur finanziellen Unterstützung von Gesundheitsmaßnahmen. Der komplette DIHK-Mittelstandsreport 2011 steht als Download auf den DIHK-Seiten zur Verfügung.

Quelle: DIHK 08.2011

 

3.0 Personalwesen: Anerkennung fördert die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter!

In der aktuell vom Wissenschaftlichen Institut der AOK veröffentlichten Studie „Fehlzeiten – Report“ wurden in 147 Unternehmen über 28.000 Mitarbeiter befragt. Daraus geht hervor:

  • Mitarbeiterlob steht stellvertretend für eine gute Informationspolitik.
  • Lob im betrieblichen Umgang senkt den Krankenstand,
  • fördert die Identifikation mit dem Unternehmen.

Viele Mitarbeiter vertreten die Auffassung, dass Sie mehr leisten als man von ihnen erwartet! Daher meinen 54,5 Prozent der Befragten müsste grundsätzlich auch mehr gelobt werden. Bei der Entscheidungsfindung im Unternehmen fühlen sich viele Mitarbeiter übergangen. Dies betrifft nicht nur die Entscheidungen, die die Mitarbeiter direkt betreffen, sondern auch bei fachlichen Fragen, wo die Mitarbeiter ihren Beitrag mit ein-bringen hätten können. 41,5 Prozent der Studienbefragten bedauern, dass ihre Meinung vom Vorgesetzten nicht gefragt bzw. berücksichtigt wird. 35,5 Prozent der Befragten sind überzeugt, dass sich durch eine bessere Kommunikation + Motivation, d.h. mehr Anerkennung und Lob die Gesundheit der Mitarbeiter ver-bessern ließe.

Auch die Rolle der Führungskräfte hat der "Fehlzeiten-Report" untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass untere und mittlere Führungsebenen besonders einer hohen Arbeitsdichte sowie Zeitdruck ausgesetzt sind. Sie sind jedoch gesundheitlich belast-barer als andere Mitarbeiter. Dies zeigt sich deutlich anhand der jährlich ermittelten Fehlzeiten. Führungskräfte sind mit durchschnittlich 4,8 Tagen im Jahr krank gewesen, gegenüber einer durchschnittlichen Arbeitsunfähigkeit im Jahr 2010 von 17,6 Tage. Es wird seitens der Krankenkasse vermutet, dass die Ursache hierfür das ausgeprägte Verantwortungsgefühl der „Chefs“ ist und sie auch zur Arbeit gehen, wenn sie gesundheitlich angeschlagen sind.

r.a.m 08.2011

 

4.0 Aus dem Berateralltag: Aktivitäten - Rückblick August

4.1 Wahl zum ehrenamtlichen Richter beim Niedersächsischen Finanzgericht

Hannover / Gnarrenburg    Mit Schreiben vom 01. August erhielt ich die Mitteilung, dass der Ausschuss zur Wahl der ehrenamtlichen Richter am 18.Mai 2011 mich zum ehrenamtlichen Richter beim Niedersäch-sischen Finanzgericht gewählt hat. Auf die interessante Aufgabe, die ab dem 02. September für fünf Jahre beginnt, freue ich mich. Der Auszug aus der Broschüre des Niedersächsischen Justizministeriums gibt weitere Informationen zu diesem Ehrenamt.

Seit den Anfängen der Finanzgerichtsbarkeit wirken ehrenamtliche Richter in der Rechtsprechung mit. Diese Mitwirkung ist Ausdruck von Verantwortungsbereitschaft und Solidarität mit unserem Gemeind-Wesen. Sie gewährleistet, dass Recht „im Namen des Volkes" gesprochen wird, wie es die Nieder-sächsische Verfassung bestimmt. Dabei findet die Stärkung der Rechtsprechung durch das ehrenamtliche Richteramt auf vielfache Weise ihren Ausdruck: Den ausgebildeten Berufsrichtern gleichberechtigt zur Seite gestellt, bringen Sie als ehrenamtliche Richterinnen und Richter ihre in den verschiedenen beruflichen Bereichen gesammelten Erfahrungen in die Beratung und Rechtsfindung ein. Nach außen trägt Ihre Mitwirkung zur größeren Akzeptanz der gerichtlichen Entscheidungen und damit zur Stärkung des Vertrauens in die Rechtsprechung bei.

4.2 Arbeitskreis „Marktplatz 2011“ des ERFA-Kreises der Unternehmens- und Personalberater

Stade, 12. August    Wie im Partnerbrief August bereits berichtet wurde, findet am 27.September 2011 der dritte „Marktplatz“ seit Bestehen des ERFA-Kreises in Stade in den Räumen der IHK statt. Unter dem Motto „Gemeinsam durch die Fachkräfte-Flaute“ wird Ihnen als Selbständige und Entscheider wieder ein interessantes Angebot zur Information, Kommunikation und zum aktiven Netzwerkens in lockerer Atmosphäre geboten. Als Mitglied des Arbeitskreises haben wir an diesem Tag die „Weichen“ und abschließenden Vorbereitungen für ein erneutes gutes Gelingen gestellt. Weitere Informationen werden in der Regionalpresse rechtzeitig erscheinen.

4.3 Erfolgreicher Projektabschluss im Dienstleistungsbereich

Gnarrenburg, 16. August    Nach intensiven Vorgesprächen konnte im Frühjahr das Beratungsprojekt in der Dienstleistungsbranche gestartet werden. Gemeinsam mit der Inhaberfamilie und den Mitarbeitern wurde eine komplexe Unternehmensanalyse durchgeführt. Alle Bereiche kamen auf den berühmten „Prüfstand“. Das Abschlussgespräch spiegelte die einzelnen Projektphasen noch einmal wieder und zeigte die erarbeiteten Lösungen und Ergebnisse auf:

  • Unternehmensziele und Maßnahme für den neuen „Kurs“ sind fixiert.
  • Die „Weichenstellung“ für eine Unternehmensnachfolge ist gestellt.
  • Geschäftsleitung und Mitarbeiter haben ihre Chancen im Rahmen des initiierten Veränderungsprozesses positiv im Fokus.
  • Das gegebene Stärkenpotenzial sowie die erkannten „Schwachstellen“ sind als Meilensteine im Aufgaben- / Chancen – Katalog mit klaren Lösungsan-sätzen Bestandteil der weiteren Verbesserungsarbeit aktiviert.

Die nun greifbarer definierten Möglichkeiten für eine optimierte Marktpositionierung, den quantifizierten Chancen der Umsatzsteigerung, der Kostensenkung und damit verbundenen Ertragsverbesserung wird als Katalysator für alle Beteiligten auf den weiteren Veränderungsweg positiv motivierend wirken.

4.4 „Arbeitsmarkt von morgen – gehen uns die Fachkräfte aus?“

Osterholz-Scharmbeck, 22.August    Unter diesem Titel stand die Abendver-anstaltung im Kreishaus des Landkreises Osterholz zu der Landrat Dr. Jörg Mielke eingeladen hatte. Als einer von gut 60 Teilnehmern nahm ich gern daran teil, zumal das gebotene Themenspektrum Bestandteil meiner Beratungsarbeit im Klein- und Mittelstand unserer Region ist:

  • Auswirkungen des demografischen Wandels auf Ausbildung und Beschäftigung im Landkreis Osterholz und der Region – Dr. Bodo Stange, IHK Stade für den Elbe-Weser Raum
  • Kommunale Beiträge zur Sicherung von Ausbildung und Beschäftigung – Landrat Dr. Jörg Mielke
  • Das Audit „berufundfamilie“ als Beitrag für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf – Patrick Beier, Pro Totum Advisory Partners GmbH&Co.KG.

Dr. Bodo Stange präsentiert regionale Zahlen Die Zukunftsfelder unserer Region Dr. Jörg Mielke

4.5 IHK – Feierstunde für die neuen Fachwirte und Industriemeister

Stade, 23. August    Im Herbst 2009 startete der IHK - Qualifizierungslehrgang geprüfter Handelsfachwirt / geprüfte Handelsfachwirtin. Im Rahmen des umfang-reichen Rahmenstoffplans begleite ich die Teilnehmer im Bereich: Unternehmens-Führung und -steuerung.

Kurz vor den Sommerferien hatten die Teilnehmer ihre Prüfungen abgelegt und sollten nunmehr verdienter Maßen auch die Erfolgsbestätigung erhalten. Die IHK hatte hierfür zu einer Feierstunde in das Ramadan Hotel eingeladen. Herr Dr. Bodo Stange begrüßte gleich drei anwesende „Erfolgsgruppen“ im Rahmen seiner Moderation. Neben den Handelsfachwirten gratulierte er auch den „frisch gebackenen“ Wirtschaftsfachwirten sowie neuen Industriemeistern / Chemie.

Dr. Bodo Stange begrüßte die vielen Teilnehmer, Gäste, Dozenten…

Für die stets gute Betreuung bedankten sich die Lehrgangsabsolventen bei Frau Rita Alpers / IHK.

r.a.m 08.2011

 

5.0 Handwerk: Positiver Konjunkturbericht für das 2. Quartal 2011

Das Handwerk bleibt auf Wachstumskurs. Nachdem die Handwerkskonjunktur bereits mit viel Schwung in das Jahr 2011 gestartet war. Der Aufschwung hat weiter an Tempo und an Breite gewonnen. In dem sehr positiven gesamtwirtschaftlichen Umfeld erhalten die Betriebe von allen Seiten Nachfrageimpulse. Hierzu trägt auch die spürbar gestiegene Binnennachfrage bei. Der Aufwärtstrend hat alle Branchenbereiche erfasst. Entsprechend ist die Stimmung unter den Inhabern bestens: 88 Prozent sind mit der Geschäftslage zufrieden oder bezeichnen sie als gut. Das sind nochmals 7 Punkte mehr als im Vorjahresquartal (II/10: 81 Prozent). Welche Kraft der Aufschwung hat, zeigt sich an der mit 47 Prozent sehr hohen Zahl von Inhabern mit guter Geschäftslage. Alle weiteren Eckdaten des Konjunktur - Berichtes stehen Interessierten auf der ZDH – Homepage als PDF – Datei zur Verfügung.

Quelle: ZDH

 

6.0 Hotellerie & Gastronomie: Starkes 1. Halbjahr für das Gastgewerbe

Die Krise im Gastgewerbe ist überstanden. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, setzten Hotels und Restaurants im ersten Halbjahr 2011 nominal 3,9 Prozent mehr um als im Vorjahreszeitraum. Real schlug ein Plus von 2,8 Prozent zu Buche. "Das Gastgewerbe profitiert vom Konjunkturaufschwung und dem anhaltenden Aufwärts-trend im Deutschlandtourismus", erklärte Ernst Fischer, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes. Die Gastronomie verbuchte die höchsten prozentualen Umsatzzuwächse in einem Halbjahr seit der Wiedervereinigung. Laut der amtlichen Statistik erhöhte sich der Umsatz bei den Restaurants, Bistros und Kneipen von Januar bis Juni 2011 im Vergleich zum Vorjahr um nominal 4,0 Prozent (real 2,6 Prozent). "Die gestiegene Ausgehfreude und das schöne Frühlingswetter haben zu diesem erfreulichen Umsatzplus beigetragen", sagte Fischer. Allerdings dürfte der regnerische Sommer die gute Stimmung bei vielen Unternehmern trüben. "Vor allem die Ausflugsgastronomie, die Eisdielen und Biergärten mussten immense Umsatzeinbußen hinnehmen", berichtete Fischer. Die Gastronomen hoffen nun auf warme Spätsommertage und einen goldenen Herbst.

Die Hotellerie befindet sich wie bereits 2010 weiter auf Wachstumskurs. "Die Vielfalt des Reiselandes Deutschland begeistert inländische wie ausländische Gäste", so Fischer. Von Januar bis Juni 2011 stieg die Zahl der Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fünf Prozent auf 174,2 Millionen. "Besonders erfreulich ist der Anstieg bei den Gästen aus dem Ausland", so Fischer. "Hier gab es ein Plus von acht Prozent." Die positive Entwicklung schlägt sich im Umsatz nieder. So melden die Hotels, Gasthöfe und Pensionen laut der amtlichen Statistik in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres ein nominales Umsatzplus von 4,8 Prozent (real 4,2 Prozent). "Für Zuversicht in der Hotellerie sorgte insbesondere auch die Senkung der Mehrwertsteuer für Übernachtungen zum 1. Januar 2010. Die Hoteliers investierten in Millionenhöhe in ihre Häuser und stellten neue Mitarbeiter ein", machte Fischer deutlich. "Ende 2010 gab es nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit 7.000 mehr sozialversicherungspflichtig Beschäftigte als ein Jahr zuvor." Durch die Angleichung der Mehrwertsteuer an die Sätze der europäischen Nachbarn habe sich die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Hotellerie deutlich verbessert. "Die Mehrwertsteuerreduzierung war eine Entscheidung für den Tourismusstandort Deutschland."

Auch wenn noch nicht alle Risiken, die aus der hohen Staatsverschuldung einiger Länder resultieren, zu kalkulieren sind, geht der Dehoga - Bundesverband weiter davon aus, dass die Gesamtbranche ein nominales Umsatzplus von drei Prozent für das Jahr 2011 erreichen wird.

Quelle: Tophotel / Dehoga, 08.2011

 

 
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