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Partnerbrief 


   Februar 2012

 Zitat des Monats

 

Freigabe / Quelle: Katja Kröger, Obart Galerie - Weitere Informationen unter 9.0 Inhaltsangabe.

Positive Bilder sind eine große Form des Glücks im Alltag.

Hans - Joachim Strieth

rent a management

 

Inhaltsangabe


1.0 Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Januar 2012

2.0 Creditreform: Chancen nutzen, Risiken minimieren

3.0 Guten Geschäftsideen auf die Sprünge helfen

  •   Mikrokreditfonds Deutschland übertrifft Erwartungen deutlich

3.1 Untersuchung: Verdienen Selbständige besser? - Anhaltender Trend zur Selbständigkeit

4.0 Einzelhandel: Der Handel wird bunter – neue alte Verkaufskonzepte im Aufwind

5.0 "Made in Germany“ - Gütesiegel dank bester Ausbildung

6.0 Übersicht: Steuern von A bis Z

7.0 Förderung: Beratungen für kleine und mittlere Unternehmen

8.0 Weiterbildung: Das aktuelle IHK - Programm 2012

9.0 Ob art: Kunsttherapie und Systemische lösungsorientierte Beratung

 

Aktuelle Informationen, Nachrichten & Tipps

1.0 Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Januar 2012

Die deutsche Wirtschaft wuchs im Jahr 2011 erneut kräftig. Im Jahresschlussquartal verlief das Wachstum merklich gedämpft. Die Produktion in der Industrie schwächte sich ab. Der Beschäftigungsaufschwung setzt sich fort und stabilisiert die Entwicklung. Nach dem Winterhalbjahr dürften die dämpfenden Effekte allmählich wieder an Einfluss verlieren und sich die Wirtschaftsentwicklung beleben.

Im Jahr 2011 wuchs die deutsche Wirtschaft insgesamt kräftig um preisbereinigt 3,0 %. Dies war mehr als doppelt so stark wie das durchschnittliche Wachstum seit der Wiedervereinigung (1,3 %). Nach schwung-voller Entwicklung in den ersten drei Quartalen des Jahres 2011, in denen das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um preis-bereinigt durchschnittlich 0,7 % expandierte, war die Entwicklung im vierten Quartal schwach. Die Verunsicherung durch die Finanz- und Staatsschuldenkrise sowie die konjunkturelle Eintrübung des europäischen sowie des übrigen internationalen Umfelds hinterlassen zunehmend Spuren auch bei der deutschen Wirtschaft.

Die konjunkturell gedämpfte Entwicklung dürfte sich zu Jahresbeginn zunächst noch fortsetzen. Dank der nach wie vor robusten Binnenwirtschaft ist allerdings eine aus-geprägte Schwächephase derzeit nicht wahrscheinlich. Vielmehr ist die real-wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland bemerkenswert wider-standsfähig. Die nachlassende Dynamik des Welthandels sorgt zwar für stärker zurückhaltende Dispositionen der exportorientierten Unternehmen. Die weniger vom Außenhandel abhängigen Dienstleistungsbranchen weiteten hingegen bis zuletzt ihre wirtschaft-lichen Aktivitäten aus.

Der weitere Verlauf der europäischen Vertrauens- und Staatsschuldenkrise bleibt von entscheidender Bedeutung für die weitere Wirtschaftsentwicklung. Aus heutiger Sicht spricht jedoch einiges dafür, dass die dämpfenden Effekte weltweit allmählich an Einfluss verlieren, die Weltwirtschaft im weiteren Jahresverlauf wieder etwas mehr Fahrt aufnimmt und sich damit auch die außenwirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die deutsche Wirtschaft wieder verbessern. Die Erzeugung im Produzierenden Gewerbe fiel im November trotz einer leichten Belebung im Bauhauptgewerbe um 0,6 % zurück. In der Tendenz blieb sie damit rückläufig und dürfte im Schlussquartal hinter dem Niveau des dritten Jahresviertels zurückbleiben. Hierauf deutet die Nachfrage nach industriellen Erzeugnissen hin, die im November nach einem guten Vormonat von einer nahezu ebenso starken Gegenbewegung gekennzeichnet war (-4,8 %). Damit blieben die Auftragseingänge in der Trendbetrachtung merklich gedämpft. Auch die Baunachfrage ist derzeit abwärts gerichtet. Die Stimmungsindikatoren stabilisierten sich zuletzt etwas, zeugen aber weiterhin von verhaltenen Zukunftsbewertungen der Unternehmen.

Die deutsche Exportwirtschaft dürfte im vergangenen Jahr erstmals Waren im Wert von mehr als einer Billion Euro ausgeführt haben. Im November erhöhten sich die Warenausfuhren und Dienstleistungen saisonbereinigt um 2,5 %. Die Einfuhren nahmen um 0,4 % ab. Insgesamt behauptet sich der deutsche Außenhandel damit trotz der schwachen Entwicklung wichtiger Absatzmärkte recht ordentlich. Dennoch ist für das laufende Jahr bei einer insgesamt ruhigeren Entwicklung per Saldo nicht mit einem Wachstumsbeitrag des Außenhandels zu rechnen.

Die robuste Binnenkonjunktur stützt sich weiterhin auf eine stabile Nachfrage der privaten Haushalte. Die Umsätze im Einzelhandel im engeren Sinne gingen zwar im November etwas zurück (-0,9 %), doch sprechen der spürbare Anstieg des Geschäftsklimas im Einzelhandel und das recht freundliche Konsumklima zum Jahreswechsel für einen guten Ausklang der privaten Konsumausgaben im vierten Quartal. Die Inflationsrate ging im Dezember deutlich zurück und näherte sich wieder der Zwei-Prozent-Marke. Der Druck seitens der Einfuhr- und Erzeugerpreise ließ zuletzt weiter nach.

Der erfreuliche Anstieg der realen verfügbaren Einkommen ergibt sich vor dem Hintergrund der moderaten Preisentwicklung aus den steigenden Löhnen und Gehältern sowie der Zunahme der Beschäftigung. Die Erwerbstätigkeit nahm zuletzt im November um saisonbereinigt 25.000 Personen weiter zu. Nach ersten Hochrechnungen des Statistischen Bundesamts waren im Jahresdurchschnitt 2011 mit 41,1 Millionen Erwerbstätigen so viele Menschen in Deutschland beschäftigt wie noch nie zuvor, wobei die Zuwächse im Jahresverlauf kleiner wurden. Die Arbeitslosigkeit ist weiter auf dem Rückzug (Dezember: saisonbereinigt -22.000). Mit jahresdurchschnittlich 2,976 Millionen Arbeitslosen wurde der niedrigste Stand seit 1991 erreicht. Die Nachfrage nach Arbeitskräften blieb hoch, und die vorlaufenden Indikatoren des Arbeitsmarktes deuten nach wie vor auf eine Fortsetzung der positiven Trends hin.

Von der guten Arbeitsmarktentwicklung profitieren gerade auch ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeit-nehmer. Ihre Beschäftigungschancen sind so gut wie lange nicht. Die Zahl der sozialversicherungs-pflichtig Beschäftigten im Alter von 50 bis unter 65 Jahren überstieg 2011 das Vorkrisen-niveau von 2008 um über 1,1 Millionen. Die Beschäftigungsquote Älterer ist seit 2005 um fast zehn Prozentpunkte auf über 47 Prozent angestiegen. In Deutschland sind mehr Ältere erwerbstätig als im Durchschnitt der EU. Die Zahlen belegen, dass am deutschen Arbeitsmarkt die Weichen für eine beschäftigungsfreundliche schrittweise Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre gestellt sind.

Quelle: BMWi 01.2012.

 

2.0 Creditreform: Chancen nutzen, Risiken minimieren

Erfolgreiche Unternehmen konzentrieren ihre Prozesse auf ihre Kernkompetenzen und ihren Markt Doch Kunden und Märkte verändern sich ebenso kontinuierlich wie die Chancen und Risiken, die sie bergen. Mit Creditreform setzen Sie auf den Experten für die Bewertung Ihrer Geschäftspartner und Märkte. Über 130 Jahre Erfahrung in der Recherche, Prüfung und Analyse von Wirtschaftsinformationen und permanente Weiterentwicklung machen uns zum meistgewählten Partner in der Unternehmensbewertung.

Orientiert am Lebenszyklus geschäftlicher Beziehungen zielen wir mit unseren Lösungen eyakt auf die Herausforderungen, denen Sie sich im Geschäftspartner-management gegenübersehen. Für eine effiziente Ausrichtung Ihrer Marketing- und Vertriebsmaßnahmen geben Ihnen unsere Marktanalysen und Unternehmens-informationen die nötige Orientierung. Bei der folgenden Neukundenanlage lohnt es sich genauer hinzuschauen. Unsere zukunftsweisenden Lösungen für risiko-angepasste Bonitätsbewertung macht sich im Ergebnis schnell bezahlt.

Anschließend begleiten wir Sie im gesamten Kundenmanagement und weisen Sie auf relevante Änderungen hin. Schließlich geben wir Ihnen die Lösungen an die Hand, Veränderungen zu hinterfragen und mit ihnen umzugehen.

Weitere Auskünfte und Informationen erhalten Sie direkt bei:

 

Creditreform Bremerhaven; Grashoffstraße 7; 27570 Bremerhaven, Tel. 0471 / 95493 - 0; www.creditreform-bremerhaven.de

 

3.0 Guten Geschäftsideen auf die Sprünge helfen

  •   Mikrokreditfonds Deutschland übertrifft Erwartungen deutlich

Der unter Federführung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft aufgelegte Mikrokreditfonds der Bundesregierung hat seit seiner Auflage vor zwei Jahren bereits mehr als 6600 Kleinkredite mit einem Gesamtvolumen von knapp 40 Millionen Euro abgesichert. Damit wurden die Planzahlen um mehr als das Doppelte übertroffen. Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Ursula von der Leyen: „Auch große und erfolgreiche Unternehmen haben einmal klein angefangen. Doch gerade für solche Kleinunternehmen, die quasi noch in den Startlöchern stecken, ist es auch nach der Krise oft noch schwer, Kredite für die Umsetzung ihrer Geschäftsideen zu bekommen. Deshalb freut es mich sehr, dass der Mikrokreditfonds mittlerweile mehr als 6600 Kleinkredite sichert - und gerade Menschen mit Migrationshintergrund und Frauen überdurchschnittlich davon profitieren. Gleichzeitig möchte ich denen, die momentan noch zögern, Mut machen“. Der Mikrokreditfonds kann noch vielen guten Geschäftsideen auf die Sprünge helfen.

Der Mikrokreditfonds sichert mit einem Volumen von 100 Millionen Euro

  • Kredite von bis zu 20.000 Euro, bei einer Laufzeit von bis zu drei Jahren, ohne Kredituntergrenze,
  • ermöglicht eine unbürokratische und schnelle Kreditvergabe,
  • wurde im Januar 2010 unter Federführung des BMAS mit einer Laufzeit zunächst bis 2015 eingerichtet,
  • soll den Zugang zu Kapital für junge und kleine Unternehmen verbessern,
  • wird finanziert durch den Europäischen Sozialfonds (knapp 60 Millionen Euro) und Haushaltsmittel des BMAS (mehr als 40 Millionen Euro).

Zwischenbilanz Januar 2012: Bisher wurden 6630 Kredite mit einem Gesamtvolumen von 39,8 Millionen Euro vergeben (Anfang 2011 lag das Gesamtvolumen noch bei 10 Millionen Euro). Von den Krediten profitieren zu 41 Prozent Menschen mit Migrationshintergrund. Ein Drittel der Kreditnehmer sind Frauen. Am häufigsten gibt es Neugründungen in der Dienstleistungsbranche, gefolgt von Einzelhandel, Gastronomie, Handwerk. Die Zahl der Mikrofinanz-institute (sind erste Anlaufstelle für Interessenten, empfehlen nach Prüfung an die GLS-Bank, die die Kredite vergibt) ist von 10 auf 45 gestiegen. Damit noch mehr Gründer und Kleinunternehmer vom Mikrokreditfonds profitieren, startete am 16. Januar 2012 eine deutschlandweite Marketingkampagne mit dem Motto: „Mein Mikrokredit. Ich mach was draus!“

Weitere Informationen zu Mikrokrediten sowie den örtlichen Mikrofinanzinstituten finden Sie unter www.mikrokreditfonds.de.

Quelle: Pressemitteilung 01.2012

 

3.1 Untersuchung: Verdienen Selbständige besser? - Anhaltender Trend zur Selbständigkeit

Für viele lohnt sich das Risiko der Unternehmensgründung

Die Zahl der Selbständigen hat sich in Deutschland zwischen 1991 und 2009 um 40 Prozent von 3 Millionen auf 4,2 Millionen erhöht. Grund für diese Entwicklung sind vor allem die Nachholprozesse in Ostdeutsch-land, der Strukturwandel in Richtung Dienstleistungssektor sowie eine hohe Gründungsbereitschaft unter den Akademikern. Insgesamt waren im Jahr 2009 rund elf Prozent der erwerbsfähigen Personen unter-nehmerisch tätig, im Jahr 1991 lag dieser Anteil noch bei acht Prozent. „Vieles spricht dafür“, sagt DIW-Experte Alexander Kritikos, „dass sich in den letzten 20 Jahren eine unternehmerische Kultur verstärkt etablieren konnte“. Und das mit der Selbständigkeit verbundene Risiko lohnt sich oft: „Vielen Gründern gelingt es, ihre Einkommenssituation zu verbessern“, so Kritikos. Bereits nach drei Jahren hätten 38 Prozent der Gründer ein höheres Einkommen als zuvor in abhängiger Beschäftigung, nur 17 Prozent haben ein geringeres Einkommen.

Der allgemeine Strukturwandel in Richtung Dienstleistungsgesellschaft ist im Gründungsgeschehen besonders deutlich zu beobachten. So findet mehr als jede zweite Gründung – 60 Prozent – heute in diesem Sektor statt. Auf Handel und Gastgewerbe entfällt dagegen nur mehr etwa jede fünfte Gründung. Auch im Verarbeitenden Gewerbe sanken die Zahl der Gründungen und der Anteil an den Selbständigen.

Neben den vergleichsweise geringen Einstiegshürden im Dienstleistungssektor macht sich vor allem der enorme Anstieg der Selbständigen unter den Hochschulabsolventen bemerkbar. Unter den Erwerbstätigen mit Hochschulabschluss ist die Selbständigenquote im Untersuchungszeitraum von 12 auf 18 Prozent gestiegen. „Beinahe jeder fünfte Akademiker ist derzeit unternehmerisch aktiv“, so DIW-Forschungs-professor Michael Fritsch. Seit einem Jahrzehnt holen auch die Frauen auf: Mittlerweile ist beinahe jeder dritte Selbständige eine Frau, und knapp 42 Prozent aller Gründungen werden von Frauen getätigt.

Die Studie stellt auch die Diskussion um Kümmerexistenzen in der Selbständigkeit in ein neues Licht: Der Anteil der Geringverdiener ist unter den Selbständigen wesentlich kleiner als unter den abhängig Beschäftigten. So verdienten unter den Angestellten im Jahr 2010 rund 35 Prozent weniger als 1 100 Euro; unter den Selbständigen waren dies nur 27 Prozent. „Es gibt auch unter den Selbständigen Gering-verdiener, doch dies ist nicht unbedingt eine Folge der Entscheidung für die Selbständigkeit. Dieses Problem dürfte eher mit bestimmten Branchen zusammenhängen oder ist auf einen niedrigen Ausbildungsabschluss zurückzuführen“, erklärt Kritikos.

Quelle: DIW, Auszug Pressemitteilung 01.2012

 

4.0 Einzelhandel: Der Handel wird bunter – neue alte Verkaufskonzepte im Aufwind

Im deutschen Einzelhandel zeichnet sich ein Paradigmenwechsel ab. Nach dem Boom der Discounter und Fachmärkte, gefolgt von preisaggressiven Filialisten zulasten des kleinbetrieblichen Fachhandels, der Supermärkte und Kauf- und Warenhäuser, dreht sich das Bild: Die einstigen Verlierer, die Supermärkte, gehören heute zu den Gewinnern. Der selbständige Lebensmitteleinzelhandel ist in den letzten Jahren sogar stärker gewachsen als die Discounter. Der Rückgang der Kauf- und Warenhäuser und des kleinbetrieblichen Fachhandels scheint zumindest verlangsamt. Bis 2005 kommt das Fachhandelswachstum von den Fachmärkten. Seit 2006 liegen die Wachstumsraten der (wertigeren) Filialisten über den Wachstumsraten der Fach-märkte. Das bedeutet: Der Preis alleine zählt nicht mehr - das Qualitätsbewusstsein wächst wieder. Konsumenten suchen neben den bekannten Standardangeboten auch wieder Handelsvielfalt und Abwechslung jenseits der ausgetretenen Konsumpfade. So zeigen neben allen E-Commerce-Verkaufsformen insbesondere Nichthändler und Händler in der Nische, in neuen Allianzen von Freizeitgestaltung, Gastronomie und Handel, hohe Wachstumsraten. Beispiele dafür sind Museums-shops, die vielfältigen Shopkonzepte in Freizeitanlagen und -parks, Schwimmbädern oder Sport- und Wellnessanlagen, Sanatorien, Gartenmessen, Weihnachtsmärkten usw.

Quelle: IFH Köln 01.2012

 

5.0 "Made in Germany“ - Gütesiegel dank bester Ausbildung

„Made in Germany“ war im 19. Jahrhundert ein Schimpfwort. Als Reaktion auf die schlechte Qualität deutscher Waren wurde eine geregelte Ausbildung eingeführt. Es waren der Gesellenbrief und der Meisterbrief im Handwerk, die den Grundstein für das heutige Qualitätssiegel legten. Ob im Handwerk oder in der Industrie – die duale Ausbildung in Theorie und Praxis eines Berufes macht bis heute den Unterschied. Darum beneidet uns die Welt. Das Zusammenspiel von akademisch gebildeten und beruflich ausgebildeten Könnern macht „Made in Germany“ stark. Bei unseren Produkten und Dienstleistungen.

Deswegen kämpft das Handwerk – gemeinsam mit den anderen Bereichen der Wirtschaft – auch für die gleichwertige Einordnung von Berufsabschlüssen und Abitur im deutschen und europäischen Qualifikationsrahmen. Nur wenn junge Menschen das Gefühl haben, dass die berufliche Ausbildung ebenso anerkannt ist wie die akademische Bildung, werden sie sich auch in Zukunft dafür entscheiden. Und nur mit jungen Menschen, die erfolgreich das duale Ausbildungssystem durchlaufen haben, werden wir das Gütesiegel halten können.

Da Deutschlands Bevölkerung schrumpft, machen wir dafür auch gerne die Türen auf – für junge Menschen aus unseren Nachbarländern in Europa. Und sollten die jungen Spanier und Portugiesen, Polen und Tschechen eines Tages lieber wieder in der Heimat arbeiten wollen, dann weiß ich jetzt bereits, was sie tun werden: Sie werden ihren Gesellenbrief aus Deutschland an die Wand ihres Büros hängen und damit stolz signalisieren, dass sie ein Stückchen „Made in Germany“ mit zurück in die Heimat gebracht haben. Auch so können wir Deutschen mit unserer Stärke Europa helfen.

Quelle: Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), 01.2012

 

6.0 Übersicht: Steuern von A bis Z

Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat die Broschüre "Steuern von A bis Z" neu aufgelegt und aktualisiert. Sie gibt einen Überblick über die Steuerarten und erklärt zahlreiche Begriffe. Laut BMF enthält die kostenlose PDF - Übersicht auf 176 Seiten viele relevante Informationen, zum Beispiel, wer eine Steuer wofür zahlen muss und wie hoch sie ist. Außerdem werden darin der Aufbau der Steuerverwaltung und der Steuergerichtsbarkeit erläutert. Auch die Geschichte der Steuern in Deutschland ist Thema der Broschüre: Interessierte erfahren den Hintergrund der Steuern und Abgaben sowie ihre rechtlichen Grundlagen. Mehr Informationen erhalten Sie unter: http://www.bundesfinanzministerium.de

Quelle: mittelstanddirekt 01.2012

 

7.0 Förderung: Beratungen für kleine und mittlere Unternehmen

Die Förderung von Unternehmensberatungen dient der Verbesserung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit sowie der Anpassung an veränderte wirtschaftliche Rahmenbedingungen kleiner und mittlerer Unternehmen sowie der Freien Berufe ab einem Jahr nach Gründung.

egenstand der Förderung: Allgemeine Beratungen und spezielle Beratungen zu Technologie- und Innovation, Außenwirtschaft, Qualitätsmanagement, Kooperation, Mitarbeiterbeteiligung und im Vorfeld eines Rating. Darüber hinaus werden Umweltschutz- und Arbeitsschutzberatungen, Beratungen von Unternehmerinnen oder Migranten/-innen zur Unternehmensführung sowie Beratungen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf gefördert.

Antragsberechtigte: Kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Angehörige der Freien Berufe, die mindestens ein Jahr am Markt bestehen und weniger als 250 Personen beschäftigen, einen Jahresumsatz von nicht mehr als 50 Millionen Euro oder eine Jahresbilanzsumme von nicht mehr als 43 Millionen Euro haben, sich nicht zu 25 Prozent oder mehr ihres Kapitals oder ihrer Stimmrechte im Besitz eines oder mehrerer Unternehmen befinden. Diese Schwellenwerte beziehen sich auf den letzten urchgeführten Jahresabschluss. Als Berechnungsgrundlage werden hierbei die letzten beiden Geschäftsjahre herangezogen. Bei der Angabe der Mitarbeiter entscheidet grundsätzlich die während des Jahres beschäftigten Vollzeitarbeitnehmer.

Art und Höhe der Förderung: Zuschüsse zu den vom Unternehmensberater in Rechnung gestellten Beratungskosten. Höchstzuschuss in den alten Bundesländern (einschließlich Berlin) 50 % maximal 1.500 Euro, in den neuen Bundesländern einschließlich des Regierungsbezirks Lüneburg 75 % maximal 1.500 Euro. Bei allgemeinen Beratungen und speziellen Beratungen hat jedes Unternehmen ein Beratungskontingent von jeweils insgesamt 3.000 Euro im Rahmen der Laufzeit der Richtlinien. Allgemeine und spezielle Beratungen werden also mit Zuschüssen von zusammen maximal 6.000 Euro gefördert. Die Beratungen müssen den Richtlinienanforderungen genügen. Die Förderung erfolgt im Rahmen verfügbarer aushaltsmittel.

Antragsfrist / Antragstellung / Ansprechpartner: Zuschussanträge sind nur bei einer der zugelassenen Leitstellen einzureichen. Die vollständigen Antragsunterlagen müssen spätestens 3 Monate nach Abschluss der Beratung und Zahlung der Beratungskosten der Leitstelle vorliegen. Dem Antragsformular ist der Beratungsbericht, die Beraterrechnung, der Kontoauszug als Zahlungsnachweis und die bereits erhaltenen „De-minimis“ Bescheinigungen des Anragstellers beizufügen.

Weitere Informationen erhalten Sie bei rent a management sowie der Bewilligungsbehörde: www.bafa.de

Quelle/Auszug: BAFA Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

 

8.0 Weiterbildung: Das aktuelle IHK - Programm 2012

In den kommenden Jahren wird die berufliche Weiterbildung noch weiter an Stellenwert gewinnen. Für Einzelpersonen wie Unternehmen gilt dann die Maxime: Wer sich weiterbildet, bleibt am Ball, und wer am Ball bleibt, der wird auch weiterhin ganz vorne mitspielen. Unter diesem Motto hat die IHK Stade jetzt ihr neues Weiterbildungsprogramm für das Jahr 2012 vorgestellt. 

Es enthält wieder eine Fülle von Seminaren, Fortbildungskursen und Lehrgängen. Darunter finden sich ebenso altbewährte wie neue Angebote. Zu den Dauerbrennern gehören das IHK-Führungstraining, die Fortbildung zur Fachkraft für Lohn und Gehalt sowie Seminare für das Rechnungswesen und die Unternehmensführung. Dazu kommen neue Kurse, wie etwa die IHK-Zertifikatslehrgänge "Die Sekretärin als Chefassistentin" und "Besser verkaufen". Auch auf die neuesten unternehmesrechtlichen Entwicklungen wird eingegangen, etwa im Seminar zu elektronischen Steuerbilanz. Zudem wurde der Bereich der ufstiegsfortbildungen ausgeweitet, so dass im kommenden Jahr eien Vielzahl neuer Industriemeister-Kurse und Fachwirt-Lehrgänge beginnen wird.

Besonders umfangreich ist auch das Angebot für Auszubildende. Eine Studie der IHK hat gezeigt, dass viele Jugendliche schon bei der Auswahl des Ausbildungsbetriebs genau darauf achten, welche Weiterbildungsmöglichkeiten es dort gibt. Auch für die eigene Fachkräftesicherung ist es daher umso wichtiger, bereits bei den Azubis mit der Weiterqualifizierung zu beginnen. Die IHK Stade bietet hier attraktive Möglichkeiten.

Durch die Initiative "Individuelle Weiterbildung in Niedersachsen (IWiN)" können  Mitarbeiter von kleinen und mittleren Unternehmen gezielt finanzielle Förderung im Rahmen der Weiterbildung erhalten. AuchInhaber von Kleinstunternehmen können auf diese Art mit bis zu 5.000 Euro im Jahr gefördert werden. Das komplette Programm zum Download steht für Sie bereit: IHK - Homepage www.stade.ihk24.de.

Quelle: IHK, Stade

 

9.0 Ob art: Kunsttherapie und Systemische lösungsorientierte Beratung

In der Kunsttherapie öffne ich den Raum für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit künstlerischen Mitteln Anliegen zu bearbeiten. Mögliche Anliegen und Indikationen für eine Kunsttherapie können sein:

  • Erweiterung des eigenen Handlungsspielraumes,
  • Entdeckung der eigenen Kreativität,
  • Stärkung der Lebenskräfte,
  • Prävention,
  • Begleitung in schwierigen Lebensphasen,
  • Begleitung in Phasen der Neuorientierung,
  • psychosomatische Krankheitsbilder und Begleitung bei chronischen Krankheiten.

Mit der künstlerischen Tätigkeit gelingt es den Klienten in einem geschützten Rahmen neue Erfahrungen zu machen, bei sich selbst anzukommen und einen eigenen Ausdruck zu finden jenseits von Worten. Kunsttherapie biete ich nicht nur in meinem Praxisraum in Fischerhude an, sondern auch für Institutionen, wie zum Beispiel das Altonaer Kinderkrankenhaus in Hamburg, wo ich seit 2007 mit den Kindern der Tagesklinik Psychosomatik arbeite. Während ich in der Kunsttherapie prozessorientiert arbeite, das heißt über einen längeren Zeitraum, im Idealfall über mehrere Wochen und Monate, ist die systemische lösungsorientierte Beratung auch sehr punktuell einsetz-bar. Hier geht es um Fragen zu wiederkehrenden Familien-mustern, Fragen zu beruflichen Themen, Entscheidungs-fragen und Supervisionsanliegen. Mein Handwerkszeug für die Beratung sind Genogramm - Arbeit, Aufstellungsarbeit und eine lösungsorientierte systemische Grundhaltung. Falls Sie mehr Informationen wünschen zu meiner Arbeit, freue ich mich über einen persönlichen Kontakt und biete Ihnen eine Probestunde an. Ansonsten können Sie auch bei Wikipedia auf folgenden Seiten Einiges nachlesen: www.wikipedia.org/wiki/Kunsttherapie, www.wikipedia.org/wiki/Systemische_Beratung.

Auf meiner Internetseite www.galerie.obart.net können Sie meine eigenen künstlerischen Werke und Aktivitäten verfolgen. Ich freue mich aber auch über Besuch in meiner Flur-Galerie in Fischerhude, Termine nach Vereinbarung oder zu Ausstellungstagen, im Internet unter Aktuelles zu finden.

Katja Kröger

 

 

 
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