Home Beratung Angebot Vorgehen Ihr Berater News Partner Kontakt
 
 
Partnerbrief 

 


  März 2015

  Zitat des Monats

„Große Werke vollbringt man nicht mit Kraft, sondern mit Ausdauer.“ Samuel Johnson

Die Partnerbrief - Redaktion wünscht allen Lesern einen sonnigen, erfolgreichen März.

Hans - Joachim Strieth

 

Inhaltsangabe

 

 

1.0 Handwerk: Appell gegen unnötige Bürokratie

  • ZDH: Über die Aufzeichnungspflichten zum gesetzlichen Mindestlohn

2.0 Existenzgründung: Deutschland bei innovativen Gründungen nur auf Rang 14

  • DIHK: Damit können wir nicht zufrieden sein

3.0 Gastronomie & Hotellerie:Bierabsatz erstmals wieder gestiegen

  • Deutsche Brauer blicken positiv auf das Jahr 2015

3.1 Gastronomie & Hotellerie: Gastro-Monster gegen den Fachkräfte-Mangel

  • Der Fachkräfte - Mangel in der Gastronomie ist ein Dauerthema

4.0 Organisation & Personal: Seit dem 1. Januar 2015 gilt der Mindestlohn

  • Hier finden Sie umfangreiche Informationen, die Ihnen weiterhelfen

4.1 Organisation & Personal: Steuerfreie Leistungen / Neuregelungen im ESTG

 

5.0 Organisation - Praxis - Tipp: "Weniger ist Mehr"

6.0 Studie: "Best Ager gehören nicht zum alten Eisen"

  • Präsentation anlässlich der Fachmesse "Best of Events" in Dortmund

7.0 Förderprogramme: BAFA verlängert das LED - Förderprogramm

  • Geförderte Unternehmensinvestitionen helfen Kosten zu sparen

7.1 Förderprogramme: Neuauflage des ESF-Programms unternehmensWert:Mensch

  • Kleine und mittelständische Unternehmen können ab August Beratungsschecks erhalten

7.2 Förderprogramme: Große Nachfrage nach neuem Zuschuss für Rußpartikelfilter

  • Rund 4000 Anträge beim BAFA eingegangen

8.0 Vorankündigung: Fachmesse im Landkreis Rotenburg (Wümme)

  • „Plötzlich Pflegefall – Was tun?“ - Vereinbarkeit: Beruf & Pflege

9.0 Standpunkte des Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn: Vorteile Familie

  • Die Familienunternehmen in Deutschland besitzen ein Top-Image

 

Aktuelle Informationen

 

1.0 Handwerk: Appell gegen unnötige Bürokratie

  • ZDH: Über die Aufzeichnungspflichten zum gesetzlichen Mindestlohn

Über die Aufzeichnungspflichten zum gesetzlichen Mindestlohn darf keine unnötige Bürokratie aufgebaut werden, betont ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer im Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung. Wollseifer: "Die Regelungen sind praxisfern."

"Das Wort der Kanzlerin gilt. Drei Monate lang sollen Erfahrungen mit dem gesetzlichen Mindestlohn gesammelt werden, dann muss ggfs. nachjustiert werden. Es darf keine weitere, unnötige Bürokratie aufgebaut werden, unter der die rechtschaffenen Betriebe leiden. Diese Bürokratie darf nicht die Ressourcen des Zolls belasten und so verhindern, dass der Zoll die schwarzen Schafe effektiv bekämpfen kann. Dieses muss das gemeinsame Ziel von Bundesregierung und Wirtschaft, aber auch den Arbeitnehmervertretern im Handwerk und den DGB-Gewerkschaften sein.

Das Handwerk hält daran fest: Die Regelungen zur Kontrolle der Einhaltung des Mindestlohns sind praxisfern. Für die Minijobber brauchen wir dringend eine unbürokratische Lösung, etwa eine Beschränkung der Aufzeichnungspflicht lediglich auf die Dauer der Arbeitszeit. Die Erfassung der Arbeitszeiten von Angestellten in den Branchen, die vom Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz erfasst werden, sollten aus dem Mindestlohngesetz komplett heraus-genommen werden.Die Verpflichtung zur Dokumentation der Arbeitszeiten bei Einkommen bis 2958 € ist eine Zumutung."

Quelle: ZDH – Newsletter 02.2015

 

 

 

2.0 Existenzgründung: Deutschland bei innovativen Gründungen nur auf Rang 14

  • DIHK: Damit können wir nicht zufrieden sein

Mangelnder Unternehmergeist, geringe Risikobereitschaft, steuer-rechtliche Hürden und die gute Lage am Arbeitsmarkt tragen nach Einschätzung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) maßgeblich dazu bei, dass hierzulande immer noch zu wenig Betriebe gegründet werden.

Weil Fachkräfte ohnehin rar seien, würden gute Schul- und Hoch-schulabsolventen schon früh von der Wirtschaft umworben und brauchten sich oftmals keine Gedanken über ein eigenes Unter-nehmen zu machen, erklärte DIHK-Gründungsexperte Marc Evers der Nachrichtenagentur dpa den geringen Druck, sich selbstständig zu machen. Und wer in einer zukunftsträchtigen Branche beschäftigt sei, habe gute Karten, wenn er mehr Gehalt oder familienfreundlichere Arbeitszeiten aushandeln wolle.

Lichtblicke macht der DIHK immerhin angesichts des Anstiegs von Risikokapital-Investitionen in junge Technologieunternehmen in Deutschland aus. Bei den Industrie- und Handelskammern hätten sich im vergangenen Jahr rund 1.000 potenzielle Gründer von IT-Start-ups beraten lassen – doppelt so viele wie noch 2006, berichtete Evers.

Trotzdem seien nur etwa acht Prozent aller neu errichteten Unter-nehmen technologisch innovativ. "Das bedeutet Rang 14 in der Welt – damit können wir nicht zufrieden sein", betonte der Gründungsexperte. Bei vielen jungen Leuten hapere es zudem schon am ökonomischen Basiswissen. "Das Unternehmertum muss noch eine viel größere Rolle im Bildungssystem spielen", fordert Evers deshalb.

Text-Quelle: DIHK – News 6, 02.2015

 

 

 

 

3.0 Gastronomie & Hotellerie: Bierabsatz erstmals wieder gestiegen

  • Deutsche Brauer blicken positiv auf das Jahr 2015

Die Abwärtsspirale ist beendet. Erstmals seit acht Jahren konnten die deutschen Brauer 2014 wieder einen höheren Bierabsatz im Vergleich zum Vorjahr erzielen – pro Kopf waren es durchschnittlich 106,9 Liter (2013: 106,6 Liter). Die Gründe für das leichte Wachstum sind vielfältig. Zu dem positiven Ergebnis bei-getragen haben das stabile Konsumklima, ein relativ kurzer Winter und das gute Wetter im Frühling und Frühsommer sowie die Umsatzimpulse durch die Fußball-Weltmeisterschaft beigetragen.

Impulse setzte auch die wachsende Lust der Verbraucher auf alkoholfreie Biere, deren Absatz 2014 erneut gestiegen ist. Alkoholfreie Biere werden ebenfalls nach dem seit fast 500 Jahre geltenden Reinheitsgebot gebraut, bestehen ausschließlich aus natürlichen Zutaten und werden wegen ihrer oftmals isotonischen Eigenschaft besonders bei Sportlern immer beliebter. Alkoholfreie Biere und alkoholfreie Biermischgetränke werden jedoch von der amtlichen Bier-Statistik, die erst Ende Januar vorgelegt wird, nicht erfasst. Bis An-fang November 2014 konnten Alkoholfreie ihren Marktanteil deutlich steigern. „Voraussichtlich haben wir 2014 bei alkoholfreien Bieren erstmals die 5-Millionen-Hektoliter-Marke überschritten

Nach der ersten vorläufigen Bilanz des DBB konnte die deutsche Brauwirtschaft 2014 gegen den Trend der Vorjahre trotz des demografischen Wandels, trotz steigender Produktionskosten, eines intensiven Wettbewerbes im Handel und sich verändernder Konsumgewohnheiten ihren Vorsprung in wichtigen Positionen ausbauen. So nahm die deutsche Brauwirtschaft auch 2014 in Europa die Spitzenposition ein – und liegt nunmehr mit rund 95 Millionen Hektolitern Gesamtbierproduktion (inklusive alkoholfreier Sorten) mit weitem Abstand vor Großbritannien und Polen, die der letzten Statistik aus dem Jahr 2013 zufolge bei rund 40 Millionen Hektolitern auf Platz zwei und drei rangierten.

Der Brauer-Bund rechnet damit, dass sich auf dem deutschen Biermarkt 2015 der Trend zu mehr Vielfalt, zu Regionalität und zu neuen Angeboten gerade auch im Premium-Bereich fortsetzen wird. „Wir erleben gegenwärtig eine Renaissance des Bieres und eine Renaissance des Brauens“, so Hauptgeschäftsführer Holger Eichele. „Alte Rezepturen und neue Bierstile bereichern die ohnehin schon große Vielfalt von etwa 5.000 Biermarken. Jeden Tag kommen neue Biere hinzu, gebraut mit höchster Qualität, um die uns die ganze Welt beneidet.“

Quelle: Brauer - Bund / Top Hotel News 2015

 

3.1 Gastronomie & Hotellerie: Gastro-Monster gegen den Fachkräfte - Mangel

  • Der Fachkräfte - Mangel in der Gastronomie ist ein Dauerthema

Der Fachkräfte-Mangel in der Gastronomie ist ein Dauerthema. Damit wieder mehr Jugendliche den Weg in diese tolle und abwechslungsreiche Branche finden, wurde mit GASTRO-MONSTER ein neues Gastronomie-Portal für Einsteiger und Azubis ins Leben gerufen.

"Junge Menschen sollen erfahren, was Gastronomie bedeutet, welche einzigartigen Möglichkeiten es gibt, aber auch, dass dafür Anstrengungen und Durchhaltevermögen erwartet werden", heißt es bei dem Beratungsunternehmen gastro-check24, das hinter dem neuen Portal steht. "Wir wollen Informationen und Lehrinhalte vermitteln, ohne dass es jemand sofort merkt." So kommt neben den Informationen über die verschiedenen Berufszweige auf der Spaß nicht zu kurz. Alles wird durch Sprüche der Monster "comicartig" begleitet und kommentiert.

Neben der Information ist das "together" ein zweiter Schwerpunkt der GASTRO-MONSTER. Hier können sich Unternehmen als tolle, faire und mitarbeiterfreundliche Arbeitgeber präsentieren.

Und junge Gastronomen haben die Möglichkeit über die Community Freunde, Gleichgesinnte und vielleicht sogar einen neuen Arbeitgeber zu finden.

Quelle: www.gastronomie-report.de 01.2015

 

 

 

4.0 Organisation & Personal: Seit dem 1. Januar 2015 gilt der Mindestlohn

  • Hier finden Sie umfangreiche Informationen, die Ihnen weiterhelfen

von 8,50 Euro. Der gesetzliche Mindestlohn setzt bei der Bezahlung eine feste Grenze, die in Zukunft nicht mehr unterschritten werden darf. Er schützt Beschäftigte im Niedriglohnsektor vor Dumpinglöhnen und verringert so die Zahl der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die trotz Vollzeitbeschäftigung auf Sozialleistungen angewiesen sind. Er leistet zugleich einen Beitrag für einen fairen und funktionierenden Wettbewerb und sorgt für mehr Stabilität in den sozialen Sicherungssystemen. Die Zahlung des Mindestlohns und die Einhaltung der geltenden Vor-schriften werden streng kontrolliert, festgestellte Verstöße wirksam sanktioniert.

In welchen Schritten der Mindestlohn künftig angehoben wird, das entscheidet die unabhängige Mindestlohn-Kommission.

Umfangreiche Informationen rund um die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns, zur Mindestlohn-Hotline sowie einen Mindestlohnrechner finden Sie unter www.der-mindestlohn-gilt.de.

 

4.1 Organisation & Personal: Steuerfreie Leistungen / Neuregelungen im ESTG

  • Hier finden Sie weiterführende Informationen

Am 1.1.2015 ist eine Neuregelung im EStG in Kraft getreten:

Arbeitgeber können ihre Beschäftigten ab sofort mit steuerfreien Service-leistungen bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie besser unterstützen. Die Regelung gilt insbesondere für die Beratung und Vermittlung von Betreuungsleistungen für Kinder und pflegebedürftige Angehörige. Aber auch bestimmte Betreuungskosten, die kurzfristig aus zwingenden beruflich veranlassten Gründen entstehen, können bis zu einem Freibetrag von 600 Euro je Kalenderjahr und Arbeitnehmer steuerfrei ersetzt werden.

In welchem Paragraf des EStG diese Vorteile verankert sind und welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, erfahren Sie hier / Quelle:

www.erfolgsfaktor-familie.de

 

 

 

 

5.0 Organisation - Praxis - Tipp: "Weniger ist Mehr"

Alle Dokumente, die Sie in Ihrer Ablage / Ihrem Archiv aufbewahren, verursachen Raum- und Materialkosten und erhöhen die Suchzeiten. Vernichten Sie daher konsequent alle nicht mehr benötigten Unterlagen.  Mit dem Jahreswechsel 2014/15 können Sie sich von  einem gesamten Papierjahrgang befreien,  dessen gesetzliche Aufbewahrungsfrist verstrichen ist. Bei dieser „Aufräumaktion“ ist auch einmal mit zu berücksichtigen, was Sie gar nicht aufbewahren müssen. Nachfolgend ein paar Beispiele für Unterlagen, die Sie nun mit entsorgen können, soweit es keine internen Aufbewahrungsvorgabe dafür gibt:

• unverbindliche Kundenanfragen, Angebote ohne Auftragserfolg,

• schriftliche Korrespondenz fachlicher Art,

• Anwesenheitslisten, die nicht der Lohnbuchhaltung dienen,

• Halbjahresbilanzen, interne Kontroll- und Verrechnungsbelege

• Finanzpläne, Vorschauen, rein statistische Berichte,

• Kassenkontrollstreifen, soweit nicht steuerlich relevant

• Preislisten, sofern es sich nicht um Buchungsunterlagen handelt.

Quelle: r.a.m 03.2015

 

 

 

 

 

6.0 Studie: "Best Ager gehören nicht zum alten Eisen"

  • Präsentation anlässlich der Fachmesse "Best of Events" in Dortmund

Hinsichtlich Fach- und Führungskräftemangel steht lediglich die Nachwuchs - Generation im Fokus. Allerdings spielen Best Ager im heutigen Arbeitsalltag auch eine wichtige Rolle, wie eine aktuelle Studie zeigt. Der Verband der Kongress- und Seminarwirtschaft degefest e.V., die Vereinigung Deutscher Veranstaltungsplaner e.V. sowie die Hochschule Heilbronn haben mit Unterstützung des Tagungspezialisten Intergerma anlässlich der Fachmesse „Best of Events“, die vom 20. bis 21. Januar 2015 in Dortmund stattfand, eine Studie zur Rolle von Best Agern in der Veranstaltungswirtschaft vorgestellt. Dazu wurden bundesweit 22 Expertenstimmen von Tagungs- und Veranstaltungsspezialisten aus Wissenschaft und Wirtschaft ausgewertet.

„Erfahrungen mit älteren Mitarbeitern“ Neben der Analyse von Beschäftigungskriterien älterer Mitarbeiter beleuchtet die Studie sieben Themenfelder. Im Kapitel „Erfahrungen mit älteren Mitarbeitern“ loben die Interviewpartner Eigenschaften wie Kompetenz, Fachwissen und routiniertes Arbeiten. So haben über die Hälfte der befragten Experten positive Erfahrungen mit der reifen Generation gemacht. Keiner der Befragten kann von durchweg negativen Eindrücken berichten. In punkto „Arbeitsunfähigkeit und Krankheit“ gibt es keinen statistischen Nachweis, dass ältere Mitarbeiter höhere Ausfallzeiten haben als jüngere. Krankmeldungen sind somit nicht vom Alter, sondern von anderen Faktoren abhängig. Bei den „Einsatz-gebieten“ haben ältere Beschäftigte in vielen Segmenten der Veranstaltungswirtschaft enormes Potenzial. Einschränkungen werden altersbedingt lediglich bei Aufgabengebieten mit starker körperlicher Belastung oder physiologischen Fähigkeiten festgestellt.

„Intergenerationale Konflikte“In der vierten Studienrubrik wird mit Vorurteilen wie beispielsweise Mangel bei Flexibilität, Belastbarkeit, technischem Know-How und Trendbewusstsein aufgeräumt, was in den wenigsten Fällen der gelebten Praxis entspricht. Bei der Frage nach der Flexibilität älterer Beschäftigter gegenüber Neuerungen und technischem Fortschritt kommt es auf den Einsatzbereich des jeweiligen Mitarbeiters an. Wissbegierde ist grundsätzlich nicht altersabhängig, dennoch kann und will nicht jeder ältere Mitarbeiter mit der rasanten technischen Entwicklung mithalten. So wird denn auch im Segment „intergenerationale Konflikte“ neben den unterschiedlichen Wertesystemen jüngerer und älterer Mitarbeiter die Diskrepanz beim Wissensstand innovativer Technik angeführt. Generell jedoch wird Weiterbildung und lebenslanges Lernen bei den Best Agern groß geschrieben und zum Teil sogar mit mehr Interesse verfolgt als von den jüngeren Kollegen.

Die wesentliche Erkenntnis der Studie ist es, dass sich jenseits gängiger Vorurteile gegenüber älteren Mitarbeitern in der Praxis der Veranstaltungswirtschaft eine generationsübergreifende Personalkonstellation als ideal erwiesen hat. Die Kombination der Stärken beider Generationen führt dazu, dass sich die jeweiligen altersbedingten Vorteile ergänzen und sich die entsprechenden Nachteile relativieren. So können dynamische Nachwuchskräfte von dem Erfahrungsschatz, der Kompetenz und dem hohen Vernetzungsgrad reifer Spezialisten profitieren. Gleichzeitig kann die jüngere Generation mit Inspiration und Kreativität frische Ideen einbringen und möglicherweise festgefahrene Strukturen aufbrechen.

Voraussetzung für das gleichberechtigte Einbringen der jeweiligen Generationspotenziale ist gegenseitiger Respekt und der Wille zur Weitergabe von Kenntnissen und Wissen. Im Fazit überwiegen die Potenziale älterer Mitarbeiter deutlich deren Schwächen: So stehen nur wenige Schwachstellen wie eingeschränkte Flexibilität und Belastbarkeit vielen positiven Eigenschaften wie professionelle Ruhe, Souveränität, Entscheidungssicherheit, Vorbildfunktion, Zuverlässigkeit und Wissensvermittlung gegenüber.

Ältere Mitarbeiter – unverzichtbare Ergänzung des Teams„Das große Wissenspotenzial der Best Ager ist von besonderer Bedeutung und durch nichts zu ersetzen. Und dennoch: Ältere Mitarbeiter müssen bereit sein, dieses Wissen auch an die jüngeren weiterzugeben und sich nicht von Existenz-Ängsten leiten lassen“, erklärt Jörn Raith, Vorsitzender des Verbandes degefest. Bernd Fritzges, Key Account Manager bei Intergerma, ergänzt: "Die Eigenschaften der älteren Generation zeichnen sich unter anderem durch Loyalität, Anpassungsfähigkeit und Durchsetzungsstärke aus. Eigenschaften, die der jüngeren Generation oftmals fehlen. Daher tragen ältere Mitarbeiter zu einer unverzichtbaren Ergänzung im Team bei und sind ein wichtiger Schlüssel, um gemeinsam mit jüngeren Menschen eine effiziente Wertegemeinschaft zu bilden". Und Holger Leisewitz, Vorsitzender der Vereinigung deutscher Veranstaltungsorganisatoren e.V., erklärt: „Best Ager - Risiko oder Potenzial? Natürlich Potenzial! Das hohe Maß an Lebens- und Markterfahrung ist für Unternehmen bares Geld wert. Die Geduld und das Verständnis für andere pflegt die intrakulturelle Zusammenarbeit. Der Auftrag lautet: Wissensvermittlung und Weitergabe von Erfahrungen an die nachrückende dynamische Generation auf Basis der vertrauensvollen Zusammenarbeit“.

Quelle: Top Hotel – Newsletter

 

7.0 Förderprogramme: BAFA verlängert das LED - Förderprogramm

  • Geförderte Unternehmensinvestitionen helfen Kosten zu sparen

Das von der Bundesanstalt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) verwaltete Förderprogramm für die LED-Umrüstung lief zunächst zum 31.12.2014 aus. Nun wurde es bis zum 30. April 2015 verlängert.

Förderfähig ist ein kompletter Austausch der Leuchten, also nicht lediglich der Einbau eines LED-Leuchtmittels in eine Bestandsleuchte (LED Retrofit). Die Fördersätze für die Umstellung der Beleuchtung auf LED betragen 20 % der Kosten für kleine und mittlere Unternehmen sowie 10 % für sonstige Unternehmen.

Weitere Informationen können Sie der Internetseite des BAFA oder dem nebenstehenden Merkblatt entnehmen.

Quelle: www.bafa.de

 

 

 

 

7.1 Förderprogramme: Neuauflage des ESF-Programms unternehmensWert:Mensch

  • Kleine und mittelständische Unternehmen können ab August Beratungsschecks erhalten

unternehmensWert:Mensch, das Förderprogramm für eine moderne Personalpolitik im Mittelstand, startet nach erfolgreicher Modellphase ab Sommer 2015 in eine bundesweite Neuauflage. Das Programm steht im Kontext der Initiative Neue Qualität der Arbeit und wird finanziert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS).

Zum Start der Neuauflage wird nun das Netz an Erstberatungsstellen auch in Niedersachsen flächendeckend ausgeweitet. Interessierte kleine und mittelständische Unternehmen können voraussichtlich ab August 2015 wieder Beratungsschecks über die zuständigen Erstberatungsstellen erhalten. Weitere Infos unter:

http://www.unternehmens-wert-mensch.de und www.demografieagentur-nds.de

 

Quelle: Newsletter 10, Demografieagentur für die niedersächsische Wirtschaft GmbH

 

7.2 Förderprogramme: Große Nachfrage nach neuem Zuschuss für Rußpartikelfilter

  • Rund 4000 Anträge beim BAFA eingegangen

Eine Woche nach dem Start der Online-Antragstellung sind bereits rund 4.000 Förderanträge für Rußpartikelfilter beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eingegangen. Das BAFA bezuschusst die Nachrüstung von Dieselfahrzeugen nach dem neu aufgelegten Programm der Bundesregierung mit 260 Euro.

Die Antragsteller profitieren von dem Zuschuss nicht nur finanziell: Dank der Nachrüstung erhalten sie eine grüne Plakette, mit der sie freie Fahrt in Umweltzonen haben. Durch den Filter wird der gesundheitsschädliche Partikelausstoß von Dieselfahrzeugen gesenkt und die Luftqualität insbesondere in den Innenstädten verbessert.

Förderfähig ist die Nachrüstung in Pkw, die erstmalig vor dem 1. Januar 2007 zugelassen wurden, sowie in leichten Nutzfahrzeugen bis 3,5 Tonnen mit Erstzulassung vor dem 17. Dezember 2009. Antragsberechtigt ist, wer im Zeitpunkt der Antragstellung Halter des nachgerüsteten Fahrzeugs ist.

Nach der Maxime „Erst nachrüsten, dann beantragen“ ist der Zuschuss in fünf Schritten erhältlich:

  1. Dieselfahrzeug mit einem Partikelfilter nachrüsten.
  2. Nachrüstung durch die ausführende Fachwerkstatt oder einen Sachverständigen bescheinigen lassen.
  3. Technische Verbesserung und insbesondere das Datum der Nachrüstung von der zuständigen Zulassungsstelle in der Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) eintragen lassen.
  4. Über das Online-Formular die Antragsdaten eingeben und an das BAFA übermitteln, anschließend das Antragsformular ausdrucken, unterschreiben und mit einer Kopie des neuen Fahrzeugscheins per Post an das BAFA senden.
  5. Nach der Bearbeitung des Antrags werden die 260 Euro direkt auf das angegebene Konto überwiesen.

    Das Online-Antragsformular sowie eine Übersicht über die noch zur Verfügung stehenden Fördermittel ist auf der Internetseite des BAFA unter www.bafa.de > Weitere Aufgaben > Partikelminderungssysteme veröffentlicht. Dort erhalten Sie auch weitere Informationen zum Förderprogramm.

    Quelle: BAFA

 

 

 

 

8.0 Vorankündigung: Fachmesse im Landkreis Rotenburg (Wümme)

  • „Plötzlich Pflegefall – Was tun?“ - Vereinbarkeit: Beruf & Pflege

Die Koordinierungsstelle Frauen & Wirtschaft im Landkreis Rotenburg (Wümme) veranstaltet am 14. März 2015 in Rotenburg eine Fachmesse, um die Bevölkerung und die Betriebe im Landkreis über das Thema Vereinbarkeit von Pflege und Beruf aus unterschiedlichen Perspektiven zu informieren:

  • Was macht ein Unternehmer, wenn plötzlich Mitarbeiter auf Grund eines Pflegefalls auszufallen drohen?
  • Wo gibt es Anlaufstellen und Soforthilfe im Landkreis?
  • Wie kann man sich im Pflegebereich aus-/weiterbilden?
  • Was kann man tun, wenn plötzlich ein Pflegefall eintritt?  

Hochrangige Vertreter/innen des Niedersächsischen Sozialministeriums, des Landkreises und der IHK eröffnen gemeinsam mit dem Bremer „Improtheater“ die Veranstaltung, auf der in Informationsbeiträgen und Workshops, an Messeständen und in Gesprächen mit Betroffenen und Beratern das Thema ausführlich dargestellt wird.

Weitere Infos unter

Quelle: Frauen & Wirtschaft / rent a management

 

 

 

 

9.0 Standpunkte des Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn: Vorteile Familie

  • Die Familienunternehmen in Deutschland besitzen ein Top-Image
Die Familienunternehmen in Deutschland besitzen ein Top-Image: Sie gelten als solide, innovativ und Mitarbeiter orientiert – und verkörpern mit ihren Werthaltungen geradezu das Bild des "ehrbaren Kaufmanns". Doch lassen sich diese positiven Merkmale angesichts der globalen Herausforderungen halten, denen sich auch die Familienunternehmen stellen müssen? Gleichen sie sich nicht vielmehr mit zunehmender Größe automatisch den rein managergeführten Unternehmen an? In der Forschung wurde die letzte Frage häufig mit "ja" beantwortet. Schließlich hätten Familienunternehmen langfristig nur dann eine Überlebenschance, wenn die Eigentümer die Geschäftsleitung an Fremdmanager übergeben. Nur auf diese Weise könne sichergestellt werden, dass moderne Unter­nehmensstrategien Anwendung finden und besonders qualifizierte Führungskräfte die Geschäfte optimal leiten.

Tatsächlich sind jedoch große familiengeführte Unternehmen, bei denen die Familienmitglieder noch in der Geschäftsführung aktiv sind, rentabler als managergeführte Unternehmen und das unabhängig von der konjunkturellen Lage, wie eine unserer aktuellen Studien anschaulich belegt: Hierfür waren im vergangenen Jahr erstmals die Bilanzdaten von 3.723 großen Familienunternehmen mit denen von 2.852 großen managergeführten Unternehmen im Zeitraum zwischen 2008 und 2012 verglichen worden. Als große Unternehmen galten in dieser Studie solche mit einem Jahresumsatz von mindestens 50 Millionen Euro. Große Familienunternehmen mussten sich zu mindestens 50% im Besitz von maximal zwei Familien befinden.

Das Ergebnis: Trotz der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise in 2008/09 und der anschließenden Staatsschuldenkrise in Europa haben die großen Familienunternehmen nicht nur im Gesamtzeitraum 2008 bis 2012 deutlich bessere Renditeergebnisse erzielt als vergleichbare managergeführte Unternehmen, sondern auch in jedem einzelnen Jahr. Augenscheinlich sind die Familienunternehmen insgesamt rentabler, und zwar unabhängig von der konjunkturellen Lage. Gleichzeitig haben sie auch ihren Personalbestand im Gesamtzeitraum stärker ausgeweitet.

Hier zeigt sich ein klarer Einfluss der Familie. In managergeführten Unternehmen besteht immer die Gefahr, dass die angestellten Geschäftsführer oder Vorstände auf Grund ihres Wissensvorsprunges gezielt eigene Ziele (z. B. kurzfristige Gewinnsteigerung) verfolgen bzw. sich gegenüber einzelnen Stakeholdern opportunistisch verhalten. Beides können die Eigentümer bzw. Aktionäre per se schwer verhindern, da ihnen geeignete Kontroll­möglichkeiten fehlen. Sie können daher nur versuchen, die angestellten Manager über Maßnahmen, wie beispielsweise die Vergütung, zu einem adäquaten Führungs- und Informationsverhalten zu bewegen. Diese Maßnahmen sind jedoch mit Kosten verbunden, die in Unternehmen, bei denen mindestens 50% der Anteile im Besitz von maximal zwei Familien befinden und die Familienmitglieder in der Geschäftsführung aktiv sind, nicht oder kaum anfallen.

Unsere Studie belegt auch – und hier schließt sich der Kreis zu dem besonders positiven Image der Familienunternehmen – dass die Eigentümer der Familienunternehmen gerade in volkswirtschaftlich schwierigen Zeiten nicht nur rein ökonomischen Kalkülen folgen, auch wenn ihnen dies für eine gewisse Zeit zum Nachteil gereicht. So haben sie trotz ihres höheren Umsatzeinbruchs – und damit zu Lasten ihrer Gewinne – im Krisenjahr 2009 nur in dem Maße Personal abgebaut wie die großen Nichtfamilienunternehmen. Damit haben sie jedoch zweifellos in den konjunkturell insgesamt schwierigen Jahren 2008/2009 einen besonderen Beitrag zur Stabilisierung des Arbeitsmarktes geleistet.

Letztlich hat sich die unternehmerische Entscheidung, das Personal weitgehend zu halten, für die großen Familienunternehmen ausgezahlt: Wachsende Auftragseingänge in der Zeit der Konjunkturerholung konnten schnell abgearbeitet werden; die Unternehmen waren bald wieder auf Erfolgskurs. Im Vergleich zu den großen managergeführten Unternehmen erzielten die Familienunternehmen höhere Umsätze sowohl in 2010 als auch 2011 – Familie rentiert sich eben.

Quelle: IfM Institut für Mittelstandsforschung 02.2015 / Handelsblatt Ausgabe 16.02.15 / S. 48

 

 

 

 
  Zurück zur Partnerbrief - Seite