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Partnerbrief 


  April 2011


Inhaltsangabe


1.0 Deutsche Kleinunternehmen im internationalen Vergleich am zuversichtlichsten

2.0 Deckung des Fachkräftebedarfs in kleinen und mittleren Unternehmen

3.0 Förderung: Beratungen für kleine und mittlere Unternehmen

4.0 Handel: Erwartungen im Einzelhandel 2010 erfüllt, keine Trendwende 2011

5.0 Handwerk: Handwerkskonjunktur im Aufwind

5.1 Handwerk beklagt Zahlungsausfälle

6.0 Gastronomie: Starker Start Jahr 2011

7.0 Vorankündigung: b2d BusinessLife 2011 -  22. + 23. Juni 2011 -  Messe Bremen, Halle 7

 

  Spruch des Monats

 

Das Gesetz der Arbeit scheint äußerst ungerecht - aber es ist da, und niemand kann es ändern: Je mehr Vergnügen du an deiner Arbeit hast, desto besser wird sie bezahlt.


Mark Twain, 1835 - 1910

 

Aktuelle Informationen

1.0 Deutsche Kleinunternehmen im internationalen Vergleich am zuversichtlichsten

Kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland schauen deutlich positiver in die Zukunft als Unternehmen in Spanien, Frankreich, Großbritannien, Kanada oder den USA.

Das ist das Ergebnis einer Befragung der Sage Group unter 6.450 Unternehmen in diesen Ländern. Die Firmen wurden laut Sage unter anderem zu den aktuellen Konjunktur-Erwartungen, den wirtschaftlichen Herausforderungen und den rechtlichen Rahmenbe-dingungen befragt. Acht von zehn Firmen gehen von wirtschaftlicher Erholung aus. Das Ergebnis der Umfrage: 79 Prozent der befragten deutschen Firmen hätten ausgesagt, dass sich die Wirtschaft hierzulande erheblich (16%) oder leicht (63 %) erholen wird. 13 % sehen keinen Unterschied zum Vorjahreszeitraum. Und nur 7 % der Befragten hätten gemeint, die Konjunktur gehe leicht (6 %) oder erheblich (1 %) zurück.

Auch im Hinblick auf die eigene wirtschaftliche Entwicklung im Unternehmen seien deutsche Firmen optimistisch: 55 % seien hier zuversichtlich. Alle anderen Länder liegen bei dieser Frage deutlich unter 40 %, wobei die Lage in Spanien am pessimistischsten beurteilt werde: Nur zwölf % schauten hier zuversichtlich in die wirtschaftliche Zukunft ihres Unternehmens.

Der negativste Aspekt in allen befragten Ländern: Das hohe Maß an Bürokratie und Rechtsvorschriften. In Deutschland seien 88 % der Firmen der Meinung, dass dies das größte Hemmnis wirtschaftlicher Entwicklung sei. Damit führe Deutschland das Ranking deutlich vor den französischen und US-amerikanischen Firmen an.

Weitere Hindernisse für wirtschaftliches Wachstum seien aus Sicht europäischer Firmen außerdem der Zugang zu Kapital sowie die finanziellen Förderungen.

Quelle: mittelstanddirekt

2.0 Dekung des Fachkräftebedarfs in kleinen und mittleren Unternehmen

Im Zuge der konjunkturellen Erholung mehren sich die Stellenbesetzungsprobleme der Unternehmen. Gemäß den vorliegenden Projektionen zum zukünftigen Arbeitskräfteangebot und -bedarf wird einem wachsenden Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften ein zunehmend geringeres Angebot gegenüber stehen. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind hiervon stärker betroffen als Großunternehmen. Das IfM Bonn hat in einer aktuellen Studie untersucht, wie die KMU unter diesen veränderten Bedingungen ihren Fachkräftebedarf decken können. Um das Fachkräftepotenzial zu heben, werden KMU ihre Personalpolitik zukünftig stärker an die Bedürfnisse von Frauen mit Familienpflichten, älteren Personen und Migranten anpassen müssen. Eine weitere Möglichkeit, den Fachkräftebedarf zu decken, liegt für die KMU in der Steigerung ihrer Arbeitgeberattraktivität. Diese wird durch das Angebot materieller und immaterieller Anreize bestimmt. Im Hinblick auf die materiellen Anreize können die KMU i.d.R. mit den großen Unternehmen nicht mithalten. Im Hinblick auf immaterielle Anreize haben insbesondere die kleinen, teils aber auch die mittleren Unternehmen Vorteile. Mittels multivariater Analysen wird gezeigt, dass immaterielle Anreize wie abwechs-lungsreiche Tätigkeiten, selbstständige Gestaltung des Arbeitsablaufs und Einbindung in wichtige Unter-nehmensentscheidungen die Stellenbesetzungsprobleme kleiner Unternehmen spürbar reduzieren können. In der Gestaltung solcher Anreizbündel samt ihrer glaub-würdigen Kommunikation liegen somit Ansatzpunkte für KMU, im Wettbewerb um Fachkräfte zu bestehen.

Quelle: ifM Institut für Mittelstandsforschung Bonn

3.0 Förderung: Beratungen für kleine und mittlere Unternehmen

Die Förderung von Unternehmensberatungen dient der Verbesserung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit sowie der Anpassung an veränderte wirtschaftliche Rahmenbedingungen kleiner und mittlerer Unternehmen sowie der Freien Berufe ab einem Jahr nach Gründung.

Gegenstand der Förderung: Allgemeine Beratungen und spezielle Beratungen zu Technologie- und Innovation, Außenwirtschaft, Qualitätsmanagement, Kooperation, Mitarbeiterbeteiligung und im Vorfeld eines Rating. Darüber hinaus werden Umweltschutz- und Arbeitsschutzberatungen, Beratungen von Unternehmerinnen oder Migranten/-innen zur Unternehmensführung sowie Beratungen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf gefördert.

Antragsberechtigte: Kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Angehörige der Freien Berufe, die mindestens ein Jahr am Markt bestehen und weniger als 250 Personen beschäftigen, einen Jahresumsatz von nicht mehr als 50 Millionen Euro oder eine Jahresbilanzsumme von nicht mehr als 43 Millionen Euro haben, sich nicht zu 25 Prozent oder mehr ihres Kapitals oder ihrer Stimmrechte im Besitz eines oder mehrerer Unternehmen befinden. Diese Schwellenwerte beziehen sich auf den letzten durchgeführten Jahresabschluss. Als Berechnungsgrundlage werden hierbei die letzten beiden Geschäftsjahre herangezogen. Bei der Angabe der Mitarbeiter entscheidet grundsätzlich die während des Jahres beschäftigten Vollzeitarbeitnehmer.

Art und Höhe der Förderung: Zuschüsse zu den vom Unternehmensberater in Rechnung gestellten Beratungskosten. Höchstzuschuss in den alten Bundesländern (einschließlich Berlin) 50 % maximal 1.500 Euro, in den neuen Bundesländern einschließlich des Regierungsbezirks Lüneburg 75 % maximal 1.500 Euro. Bei allgemeinen Beratungen und speziellen Beratungen hat jedes Unternehmen ein Beratungskontingent von jeweils insgesamt 3.000 Euro im Rahmen der Laufzeit der Richtlinien. Allgemeine und spezielle Beratungen werden also mit Zuschüssen von zusammen maximal 6.000 Euro gefördert. Die Beratungen müssen den Richtlinienanforderungen genügen. Die Förderung erfolgt im Rahmen verfügbarer Haushaltsmittel.

Antragsfrist / Antragstellung / Ansprechpartner: Zuschussanträge sind nur bei einer der zugelassenen Leitstellen einzureichen. Die vollständigen Antragsunterlagen müssen spätestens 3 Monate nach Abschluss der Beratung und Zahlung der Beratungskosten der Leitstelle vorliegen. Dem Antragsformular ist der Beratungsbericht, die Beraterrechnung, der Kontoauszug als Zahlungsnachweis und die bereits erhaltenen „De-minimis“ Bescheinigungen des Anragstellers beizufügen.

Weitere Informationen erhalten Sie bei rent a management sowie der Bewilligungsbehörde: www.bafa.de

Quelle/Auszug: BAFA Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

4.0 Handel: Erwartungen im Einzelhandel 2010 erfüllt, keine Trendwende 2011

Nach den vorläufigen Umsatzzahlen des Statistischen Bundesamtes ist der Umsatz des Einzelhandels (ohne Kfz, Tankstellen, Brennstoffe und Apotheken) 2010 bundesweit um nominal 2,1 Prozent gestiegen. Preisbereinigt wurde das Vorjahresergebnis um 1,4 Prozent übertroffen. Die Bruttoumsätze lagen bei 404,7 Milliarden Euro. Je nach Branche ist die Entwicklung allerdings sehr unterschiedlich. Der Einzelhandel mit Bekleidung konnte um nominal +4,0 Prozent zulegen. Ebenfalls gut abgeschnitten haben 2010 der Einzelhandel mit Uhren und Schmuck (+12,4 Prozent), Kosmetik und Körperpflegeprodukten (+7,3 Prozent), Schuhen (+7,1 Prozent), Bau- und Heimwerkerbedarf (+3,5 Prozent), Spielwaren (+3,2 Prozent) und Keramik und Glaswaren (+4,7 Prozent) ab. Der Lebensmitteleinzelhandel konnte seinen Vorjahresumsatz halten (+0,9 Prozent). Weitere Informationen unter www.bbe.de.

Quelle: Statisches Bundesamt / BBE

5.0 Handwerk: Handwerkskonjunktur im Aufwind

Der konjunkturelle Aufschwung im deutschen Handwerk ist intakt, in vielen Regionen und in zahlreichen Branchen waren die Inhaber Ende 2010 guter Stimmung. "Doch die Betriebe haben noch Luft nach oben. Ihre Kapazitäten sind vielfach noch nicht ausgereizt", sagte ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke anlässlich der Eröffnungs-Pressekonferenz zur Internationalen Handwerksmesse am 10. März 2011 in München. Mit Neueinstellungen sind die Betriebsinhaber daher noch zurückhaltend. Ausführliche Informationen bietet das PDF-Download unter http://www.zdh.de/index.php?id=17052.

Quelle: ZDH Zentralverband Des Deutschen Handwerks

5.1 Handwerk beklagt Zahlungsausfälle

Trotz des Aufschwungs der BRD - Wirtschaft kämpft das Handwerk mit der schlechten Zahlungsmoral seiner Kunden. Nur jeder achte Handwerker sei 2010 von Zahlungs-Ausfällen verschont geblieben. Dagegen mussten 40 % der Betriebe Ausfälle von bis zu einem Prozent des Umsatzes verkraften, wie die Wirtschaftsauskunftei Creditreform im März mitteilte. Besonders die öffentliche Hand zögert die Bezahlung von Handwerkel-Leistungen aufgrund ihrer knappen Haushaltskassen hinaus. In 2010 warteten 23,5 % der Kommunen bis zu 90 Tage ab, ehe sie die Rechnungen bezahlten, während nur 10,7 % der Privatkunden die Zahlung so lange hinaus zögerten. Insgesamt verbreite sich jedoch im Handwerk eine optimistische Grundstimmung, laut der Creditreform – Umfrage. 52,3 % der Unternehmer bewerten ihre Geschäftslage als gut oder sehr gut. Im vergangenen Jahr waren es nur 35,4 %.

Quelle: Creditreform

6.0 Gastronomie: Starker Start Jahr 2011

Ein starkes Umsatzplus zum Jahresbeginn sorgt für Hoffnung im Deutschen Gastgewerbe. Die Gastronomen und Hoteliers sind mit Zuversicht in das Jahr gestartet. Ihre Erwartungen sind somit deutlich besser als im Vorjahr. Entsprechend den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes steigerte das Deutsche Gastgewerbe den Umsatz per Januar 2011 nominal um 4,9 % bzw. real um 4,2 %. Laut Mitteilung des Statischen Bundessamtes ist das der stärkste Realzuwachs im Vergleich zum Vorjahresmonat seit Juni 2000.

Quelle: Statistisches Bundesamt

7.0 Vorankündigung: b2d BusinessLife 2011 -  22. + 23. Juni 2011 -  Messe Bremen, Halle 7

b2d BUSINESS TO DIALOG, Deutschlands größte, regionale Mittelstandsmesse, die Jahr für Jahr in 12 Regionen deutschlandweit stattfindet, kommt unter der Schirmherrschaft des Niedersächsischen Ministers für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Jörg Bode und des Bremer Wirtschaftssenators Martin Günthner für Sie als Unternehmen aus der Metropolregion Bremen-Oldenburg im Frühsommer erneut nach Bremen in die Halle 7, Messe Bremen. 3 Gründe, warum die b2d BusinessLife 2011 für Sie interessant sein könnte:

  • Weil Sie regionale Kontakte zu Unternehmern und Entscheidern suchen!
  • Weil Sie neue Aufträge aus der Region nicht Ihrem Wettbewerb überlassen wollen!
  • Weil Sie günstige Preise, hohe Wirtschaftlichkeit und Klasse statt Masse zu schätzen wissen!

Zielgruppen: Unternehmer, Entscheider, Fach- und Führungskräfte aus Industrie, Produktion,
Handwerk, Handel und Dienstleistungen aus der Metropolregion Bremen-Oldenburg. Weitere Informationen stehen für Sie unter www.dialogmesse.de bereit. 

 

 
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