Home Beratung Angebot Vorgehen Ihr Berater News Partner Kontakt
 
 
Partnerbrief  

 


  Mai 2015

  Zitat des Monats

"Beginnen können ist Stärke, vollenden können ist Kraft." Laotse

Mit Maibeginn liegt bereits ein Drittel des Jahres hinter uns. Mit seinen drei Feiertagen bietet er die Chance für eine kleine Verschnaufpause,- Zeit einmal in sich zu gehen. Sind die Weichen für das Unter-nehmen und das eigene Leben richtig gestellt oder gibt es Korrekturbedarf, der nun angegangen werden sollte?

Die Partnerbrief - Redaktion wünscht allen Lesern einen aktiven, sonnigen Frühling.

Hans - Joachim Strieth

 

Inhaltsangabe

 

 

1.0 Wirtschaft & Entwicklung: Kräftiger Aufschwung dank günstigem Öl und schwachem Euro

  • Gemeinschaftsdiagnose der Wirtschaftsinstitute für das Frühjahr 2015

2.0 Arbeit & Gesundheit: Knapp 3 Millionen Deutsche dopen am Arbeitsplatz

  • DAK-Gesundheitsreport 2015 - Doping am Arbeitsplatz

3.0 Finanzierung: Eigenkapital für Gründer & kleinere Unternehmen

  • Der Mikromezzaninfonds-Deutschland. Voll ins schwarze getroffen!

4.0 Handwerk: Korrekturen beim Mindestlohngesetz notwendig

  • ZDH-Generalsekretär kritisiert: "Es stellt sich eine Kultur des Misstrauens ein."

5.0 Gastronomie - Warnung: Berufsgenossenschaft warnt vor Telefon-Abzocke

  • Im Namen der BGN werden Arbeitsschutzunterlagen verkauft

5.1 Gastronomie & Steuern : Trinkgeld auch für den Fiskus

  • Trinkgelder gehören zur Dienstleistungsbranche wie Steuern zum Fiskus

6.0 Handel:Einkaufserlebnis über alle Kanäle hinweg

  • Neue ECC-Studie: Händler sehen Handlungsbedarf

6.1 Handel:Bis zu 50.000 Läden werden verschwinden

  • Wirtschaftswoche - Interview mit HDE-Präsident Sanktjohanser

7.0 r.a.m - Aktiv: Veranstaltungen, Fortbildung, Messen...

  • Aktivitäten - Rückblick März / April

8.0 Vorschau / r.a.m - Aktiv: Gründerwoche Deutschland 2015

  • Gründerwoche Deutschland erneut ausgezeichnet

9.0 Personalwesen: Wir bleiben treu - aber nicht um jeden Preis

  • Neue Studie: Wer an der Arbeit Spaß hat, ist dem Arbeitgeber gegenüber nicht automatisch loyaler

10.0 Landkreis ROW - Aktuell: Neue Informationsbroschüren im Angebot

  • Frauen & Wirtschaft: Programm- und Seminarbroschüre 2015
  • ÜBV - Überbetrieblicher Verbund präsentiert sich mit neuem Vereinsflyer

 

Aktuelle Informationen

 

1.0 Wirtschaft & Entwicklung: Kräftiger Aufschwung dank günstigem Öl und schwachem Euro

  • Gemeinschaftsdiagnose der Wirtschaftsinstitute für das Frühjahr 2015

Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem kräftigen Aufschwung. Sie wird stimuliert von unerwarteten expansiven Impulsen, insbesondere dem Verfall des Ölpreises und der starken Abwertung des Euro. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte im ersten Quartal 2015 um 0,6 Prozent zugelegt haben. Im weiteren Verlauf verliert der Aufschwung etwas an Tempo, die Kapazitäts-auslastung nimmt aber weiter zu. Auch wegen des starken Jahresauftakts prognostizieren die Institute einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts in diesem Jahr um 2,1 Prozent; davon gehen 0,2 Prozentpunkte auf eine höhere Zahl an Arbeitstagen zurück.

Der private Konsum ist die Stütze des Aufschwungs. Er profitiert vom Ölpreisverfall, der die Kaufkraft der Verbraucher stärkt. Zudem wird er von steigenden Löhnen in Folge der guten Arbeitsmarktlage angeregt. Der private Konsum wird sich in diesem Jahr voraussichtlich um 2,5 Prozent und im kommenden Jahr um 1,6 Prozent erhöhen.

Die Wirtschaftsinstitute erwarten eine leicht anziehende Teuerung. Von den Ölpreisen gehen annahmegemäß keine preis-dämpfenden Wirkungen mehr aus. Die Verteuerung von importierten Waren und Dienst-leistungen infolge der deutlichen Abwertung des Euro wird im Prognosezeitraum zunehmend an die Verbraucher weitergegeben.

Zudem dürfte der Anstieg der Kapazitätsaus-lastung den Spielraum für die Weitergabe von Kostensteigerungen im Produktionsprozess erhöhen. Die Inflation wird aber voraussichtlich mit 0,5 Prozent in diesem und 1,3 Prozent im kommenden Jahr deutlich unter der 2-Prozent-Marke bleiben.

Quelle: Auszug Pressemitteilung www.diw.de / 04.2015

 

 

 

2.0 Arbeit & Gesundheit: Knapp 3 Millionen Deutsche dopen am Arbeitsplatz

  • DAK-Gesundheitsreport 2015 - Doping am Arbeitsplatz

Knapp drei Millionen Deutsche haben verschreibungspflichtige Medikamente genutzt, um am Arbeitsplatz leistungsfähiger zu sein oder um Stress abzubauen. Das geht aus dem aktuellen DAK-Gesundheitsreport „Update: Doping am Arbeitsplatz“ hervor. Die Anzahl der Arbeitnehmer, die entsprechende Substanzen schon zum Doping missbraucht haben, ist in den vergangenen sechs Jahren stark gestiegen – von 4,7 auf 6,7 Prozent. Vor allem Beschäftigte mit einfachen Tätigkeiten oder unsicheren Jobs gehören zu den Risikogruppen für den Medikamentenmissbrauch.

Nach den Ergebnissen des DAK-Gesundheitsreports 2015 gibt es zudem eine hohe Dunkelziffer von bis zu zwölf Prozent. Hochge-rechnet auf die Bevölkerung haben damit fünf Millionen Erwerbs-tätige schon einmal leistungssteigernde oder stimmungsaufhellende Medikamente zum Hirndoping eingenommen. Und: Unter den übrigen Erwerbstätigen ist jeder Zehnte für diese Form des Hirn-dopings prinzipiell aufgeschlossen. Regelmäßig dopen sich laut Studie knapp eine Million Berufstätige (1,9 Prozent).

Männer wollen mehr Leistung, Frauen suchen emotionale Stabilität Auslöser für den Griff zur Pille sind meist hoher Leistungsdruck sowie Stress und Überlastung. Vier von zehn Dopern gaben an, bei konkreten Anlässen wie anstehenden Präsentationen oder wichtigen Verhandlungen Medikamente einzunehmen. Männer versuchen so vor allem, berufliche Ziele noch besser zu erreichen. Und sie wollen auch nach der Arbeit noch Energie für Freizeit und Privates haben. Frauen nehmen eher Medikamente, damit ihnen die Arbeit leichter von der Hand geht und sie emotional stabil genug sind.

Menschen, die an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit arbeiten oder bei denen Fehler schwerwiegende Konsequenzen haben können, greifen eher zu leistungssteigenden Medikamenten. Beschäftigte, die viel mit Kunden zu tun haben, nehmen hingegen überwiegend Tabletten zur Stimmungsverbesserung: Fast jede fünfte Frau nennt viele Kontakte mit Menschen als Grund für den Medikamenten-missbrauch.

Stress aktiv angehen Nach Ansicht von Experten sind übertriebene Ansprüche an die eigene Leistungsfähigkeit häufig ein Problem. Anstatt zur Pille zu greifen, sei es wichtig zu erkennen, dass Stress-Situationen am Arbeitsplatz nicht völlig vermeidbar sind. Ein Großteil der Arbeitnehmer ist hier schon auf dem richtigen Weg: Demnach setzt mehr als jeder Zweite auf eine gute Organisation bei der Arbeit. 44 Prozent der Beschäftigten achten darauf, ihre Freizeit möglichst sinnvoll zu verbringen. Sechs von Zehn schlafen ausreichend, um besonders leistungsfähig zu sein.

Der Report steht als Download: Gesundheitsreport 2015 (pdf, 1,9 MB), mit dem Schwerpunktthema "Update: Doping am Arbeitsplatz" unter www.dak.de zur Verfügung.

Quelle: DAK Newsletter 04.2015

 

3.0 Finanzierung: Eigenkapital für Gründer & kleinere Unternehmen

  • Der Mikromezzaninfonds-Deutschland. Voll ins schwarze getroffen!

Direkt nach seinem Start hat der Mikromezzaninfonds enorm an Fahrt aufgenommen. Sowohl Gründerinnen und Gründer als auch bestehende Kleinunternehmen nutzen zunehmend das auf sie zugeschnittene Förderinstrument. Erst einmal klein anfangen. Das sagen sich viele Gründerinnen und Gründer, wenn der Start in die Selbständigkeit ansteht. Die meisten von ihnen benötigen nicht mehr als 50.000 Euro Start-kapital. Doch wer weder Eigenkapital noch Sicherheiten hat und nur ein kleines Unternehmen gründen möchte, hat bei Banken in der Regel „schlechte Karten": Kreditinstitute lehnen in diesen Fällen nicht selten eine Finanzierung ab. Ähnliches erleben auch Inhaberinnen und Inhaber bereits bestehender Kleinunternehmen, wenn Investitionen in überschaubarem Umfang anstehen.

Eigenkapital fürs Unternehmen: Der Mikromezzaninfonds-Deutschland Als der Mikromezzaninfonds im Herbst 2013 an den Start ging, hat niemand damit gerechnet, dass die Nachfrage so groß sein würde. Offensichtlich hat die Förderung bei Gründern und Kleinunternehmen genau „ins Schwarze getroffen“.

Die gute Nachricht: Gründer sowie Inhaber von kleinen,jungen Unternehmen haben häufig gute Geschäftsideen. Die schlechte Nachricht: Sie finden selten eine Bank, die die Realisierung ihrer Ideen finanziert. Zum einen, weil sie in der Regel über wenig Eigenkapital verfügen, zum anderen, weil sie keine Sicherheiten haben. Und genau hier setzt der Mikromezzaninfonds an: Er wurde eingerichtet, um die Eigenkapitalbasis von Klein-/Kleinstunternehmen zu stärken, die keine Fremdfinanzierung erhalten, teilt die Investitions- und Förderbank Niedersachsen – NBank mit. Der Fond richtet sich dabei insbesondere an Unternehmen, die von Frauen oder von Unternehmerinnen und Unternehmern mit Migrationshintergrund geführt werden oder die aus der Arbeitslosigkeit heraus gegründet wurden. Aber es kommen auch alle anderen Gründer und jungen Unternehmen in Frage. Inzwischen haben sogar einige Start-ups aus der Hightech- und Life-Science-Branche eine Beteiligung erhalten.“ Die NBank verwaltet den Mikromezzanin-fond im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Seitdem ist die Nachfrage ungebrochen hoch. Sie zeigt, dass der Mikromezzaninfonds genau den Nerv der Gründer und Unternehmen trifft: „Insgesamt haben seit dem Start des Mikromezzaninfonds bundesweit 1.182 Unternehmen eine Beteiligung oder die Zusage für eine Beteiligung erhalten.

Mikromezzaninfonds erhöht Eigenkapital Der Mikromezzaninfonds gehört zusammen mit dem ERP-Gründerkredit - StartGeld und dem Mikrokredit zu den Förderangeboten des Bundes, die sich speziell an Kleinunternehmen richten. Zu unterschieden ist: „Während es sich beim ERP-Gründerkredit - StartGeld oder auch beim Mikrokredit jeweils um Darlehen handelt, ist das Mikromezzaninkapital eine Mischform aus Eigen- und Fremdkapital.

Der Vorteil: Aus Sicht einer Bank oder Sparkasse ist eine Mikromezzaninbeteiligung kein Fremdkapital, sondern wirtschaftliches Eigenkapital, das dem Unternehmen langfristig zur Verfügung steht. Der Mikromezzaninfond verbessert also die Eigenkapitalquote von Unternehmen und erhöht damit deren Chancen, einen Kredit von der Bank zu bekommen. Der Fond für Kleinunternehmen richtet sich daher auch an Gründer und Unternehmen, die im Rahmen der Aufbauphase noch weitere Investitionen planen und dafür zusätzliche Kreditmittel benötigen. Weitere Detailinformationen unter www.nbank.de und ram-Link.

Quellen: NBank / 03.2015,MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaften, Institut für Mittelstandsforschung Bonn

 

4.0 Handwerk: Korrekturen beim Mindestlohngesetz notwendig

  • ZDH-Generalsekretär kritisiert: "Es stellt sich eine Kultur des Misstrauens ein."

Aus dem Handwerk sind in den ersten 100 Tagen zahlreiche Probleme bei der Umsetzung des Mindestlohngesetzes bekannt geworden. ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke kritisiert im Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung (9. April 2015) vor allem die Generalunternehmer-haftung: "Es stellt sich eine Kultur des Misstrauens ein."

"Die zahlreichen Probleme bei der Umsetzung des Mindest-lohngesetzes in den ersten 100 Tagen rufen dringend nach Korrekturen. Wir setzen hier auf die Zusage der Bundeskanzlerin, nach Ostern tätig werden zu wollen.

Mit den umfassenden Dokumentationspflichten stellt der Gesetzgeber zehntausende Familienbetriebe im Handwerk unter Generalverdacht. Sie werden mit umfassenden, teilweise unsinnigen Dokumentations-pflichten belastet.

Korrigiert werden muss, dass jetzt auch technische und kaufmännische Mitarbeiter etwa im Gebäude-reiniger -Handwerk oder dem Baugewerbe ihre Arbeitszeit auf-zeichnen und archivieren müssen – und das bis zu einer Verdienstgrenze von 2.958 € pro Monat, das ist weit weg von Mindestlöhnen.

Es werden unter dem Begriff "Baugewerbe" vom Gesetz auch Ausbau-Betriebe im Tischler-, Metall- und Sanitär-Heizung-Klima-Handwerk erfasst, die nicht zu den Risikobranchen im Bereich der Schwarzarbeit zählen. Für diese rund 1 Million Beschäftigten bedarf es keiner verschärften Arbeitszeitdokumentation. Probleme melden auch die Lebensmittelhandwerke. Familienbetriebe des Metzger-, Bäcker- und Konditorenhandwerks müssen verdachtsunabhängig mit dem Besuch schwer bewaffneter Zöllner rechnen

Diese fürchten um den Ruf ihrer Betriebe bei den Kunden, zumal wenig bekannt ist, dass laut Mindestlohngesetz auch ohne Verdacht kontrolliert wird.Hier gilt es, auf den Zoll einzuwirken, in Friseur-salon oder Bäckereifiliale nicht aufzutreten wie bei der Verfolgung organisierter Kriminalität auf einer Großbaustelle.

Gravierende Auswirkungen hat darüber hinaus die Generalunternehmerhaftung im Mindestlohngesetz. Wir registrieren, dass sich hier eine Kultur des Misstrauens einstellt. Handwerksbetriebe werden von ihren gewerblichen Auftraggebern mit Frei-stellungserklärungen konfrontiert, die teilweise Forderungen nach Bankbürgschaften enthalten, in bis zu sechsstelliger Höhe. Damit sind kleinere Betriebe des Handwerks überfordert. Ihnen droht der Verlust lukrativer Aufträge. Das kann Existenzen bedrohen."

Quelle: www.zdh.de / Pressebeiträge 04.2015

Video: Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles hat in Berlin und Halle drei Betriebe besucht, um sich vor Ort über die Umsetzung des Mindestlohnes zu informieren. Der Mindestlohn soll Beschäftigte im Niedriglohnsektor vor Dumpinglöhnen schützen und so die Zahl der Arbeitnehmer verringern, die trotz Vollzeitbeschäftigung auf Sozialleistungen angewiesen sind. Link

 

 

5.0 Gastronomie - Warnung: Berufsgenossenschaft warnt vor Telefon-Abzocke

  • Im Namen der BGN werden Arbeitsschutzunterlagen verkauft

Laut Info der BGN treibt zurzeit ein unseriöser Anbieter namens "Frank Smith" sein Unwesen, der angeblich im Auftrag der BGN Gastronomie-Betriebe anruft und sie in ein Gespräch zum Thema Arbeitsschutz verwickelt.

Im Laufe dieses Gespräches bittet er um Bekanntgabe der E-Mail-Adresse, damit er Informationen zusenden könne. In der dann zugesandten Mail finden sich aus den Internetauftritten von BGN und DGUV kopierte Inhalte, verbunden mit einer Liquidation über netto 46,48 €. In einem Fall erhielt ein Gasthaus ein "Betriebssicherheitspaket" per Nachnahme zum Preis von 61,48 €.

Nach Recherchen der BGN firmiert der Anbieter unter der Bezeichnung "Frank Smith Marketingsolution LLC in Berlin MD 21811" - ein kleines Städtchen im US-Bundesstaat Maryland. Versand und Rechnungs-stellung erfolgen dann von einem Mailing- und Versandunternehmen aus Schwerin, das angeblich im Auftrag einer Firma A.S.G.P. Ltd. mit Sitz im Birmingham handelt. Diese Firma wurde jedoch schon im Jahre 2012 aufgelöst und gelöscht.

Die Leistungen und Angebote der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe sind in der Regel kostenlos und bereits im Mitgliedsbeitrag enthalten. "In keinem Fall rufen wir Mitgliedsbetriebe an und verkaufen irgendetwas am Telefon", so die Info bei der BGN. "Insbesondere die Präventionsangebote sind in der Regel kostenfrei und die von dem unseriösen Anbieter verkauften Informationen finden sich allesamt auf unseren Internetseiten."

Quelle: gastronomiereport 04.2015 / www.bgn.de

 

5.1 Gastronomie & Steuern : Trinkgeld auch für den Fiskus

  • Trinkgelder gehören zur Dienstleistungsbranche wie Steuern zum Fiskus

Doch genau der möchte nun auch an diesem Zusatzobulus teilhaben. Damit das Trinkgeld auch da bleibt, wo es hin-gehört, nämlich im Portemonnaie des Angestellten, gibt es einige Regeln zu beachten.

Zahlt der zufriedene Gast das Trinkgeld direkt an den Kellner, das Zimmermädchen, den Rezeptionisten oder an andere Hotelmitarbeiter, ist Entwarnung angesagt. Bereits seit 2002 dürfen diese Beträge in voller Höhe behalten werden, denn sie sind nach § 3 Nr. 51 Einkommensteuer-gesetz (EStG) steuerfrei. Einzige Voraussetzung ist, dass das Trinkgeld:

• anlässlich der Arbeitsleistung von einem Dritten (Gast) bezahlt wurde
• die Zahlung freiwillig und ohne Rechtsanspruch erbracht wurde
• zusätzlich zu dem Betrag übergeben wurde, der für diese Arbeitsleistung zu zahlen ist.

Trinkgeldpool als Falle Es liegt in der Natur der Sache, dass Trinkgelder jene Mitarbeiter erhalten, die im direkten Kontakt zum Gast stehen; die anderen gehen meist leer aus. Um hier ein wenig Fairness den Kollegen gegenüber walten zu lassen, setzt sich in der Praxis mehr und mehr der sogenannte Trinkgeldpool durch. Das heißt: Die Trinkgelder werden gemeinschaftlich gesammelt und am Ende des Tages oder Monats an alle Mitarbeiter vor und hinter den Kulissen entsprechend einer Verteilungsvereinbarung aufgeteilt. Doch Vorsicht: Greift hier der Hotelier als Arbeit-geber aufgrund seines Direktionsrechtes ein und bestimmt die Verteilung mit, haben unter Umständen alle Mitarbeiter das Nachsehen, da das Trinkgeld zum steuerpflichtigen Arbeitslohn werden kann.

Für den Hotelier als Unternehmer bedeutet dies zudem, dass die Trinkgelder umsatz-steuerpflichtiges Entgelt darstellen können und somit auf diese Beträge Umsatzsteuer an das Finanzamt abgeführt werden muss. Ob dies rechtens ist, prüft gerade der Bundes-finanzhof in einem Revisionsverfahren (BFH VI R 37/14).

Direkte Trinkgeldzahlungen vom Gast an den selbst-ständigen Hotelier oder Gastronomen sollten möglichst vermieden werden, denn für diese Berufsgruppe gilt die Steuerfreiheit nicht. Das Trinkgeld wird in derartigen Fällen den Betriebseinnahmen hinzugerechnet und erhöht dadurch den Gewinn. Daneben unterliegen die Zahlungen auch hier der Umsatzbesteuerung.

Quelle: Tophotel 03.2015 / Text: Magrid Grün

 

6.0 Handel:Einkaufserlebnis über alle Kanäle hinweg

  • Neue ECC-Studie: Händler sehen Handlungsbedarf

Emotionale Ansprache und Erlebnisse spielen im Handel eine große Rolle – stationär und online. Entscheidend ist, über alle Kanäle hinweg ein einheitliches Einkaufserlebnis zu vermitteln. Das sehen auch die für die Kurzstudie „Einkaufs-erlebnisse über alle Kanäle – Erfolgskriterien und Aus-wirkungen“ des ECC Köln in Zusammenarbeit mit CoreMedia, IBM und T-Systems Multimedia Solutions befragten Händler so: 81,2 Prozent der befragten Handels-unternehmen glauben, dass die Bedeutung der Erlebnis-vermittlung in Online-Shops zukünftig zunehmen wird. Rund 48 Prozent der Befragten gehen sogar von einer starken Relevanzzunahme aus.

Durchschnittsnote 2,4 – Verweildauer und Kunden-bindung entwickeln sich positiv Für die bereits umgesetzten Maßnahmen zur Erlebnisvermittlung geben sich die befragten Händler die Schulnote 2,4. Während rund 61 Prozent der Befragten die aktuelle Erlebnisumsetzung in ihrem Shop als sehr gut oder gut bewerten, sehen 39 Prozent noch deutlichen Handlungsbedarf. Neben der Differenzierung vom Wettbewerb haben die befragten Handelsunternehmen vor allem in Sachen Verweildauer und Kundenbindung bereits positive Erfahrungen mit erlebnisorientierten Funktionalitäten in ihrem Online-Shop gemacht. Rund die Hälfte der Befragten gab an, dass sie eine längere Verweildauer der Konsumenten im Online-Shop beobachten und knapp 49 Prozent der Händler verbucht eine gestiegene Kundenbindung bzw. Zahl der Wieder-käufe. „Händler die heute schon auf erlebnisorientierte Funktionalitäten setzen, können Kunden emotional an sich binden und den Freizeit-charakter des Shoppens auch online bedienen“.

Gute Conversion trotz hohen Aufwands? Aber auch in Sachen Erlebniseinkauf gilt: Kein Erfolg ohne gute Conversion Rate. So sind beispielsweise Themenwelten – ein gutes Mittel zur Erlebnisvermittlung – bekanntermaßen sehr aufwendig umzusetzen.

 

 

Aus Händlersicht schneiden hierbei ins-besondere Aktionen wie etwa Newsletter mit Hinweisen auf Events im Laden und eine emotionale Bildsprache gut im Hinblick auf das Verhältnis von Aufwand und Conversion-Rate-Steigerung ab. Online-Magazine hingegen werden als ressourcenintensiv bei geringem Einfluss auf die Conversion Rate angesehen.

Quelle: Die Kurzstudie steht unter folgendem Link zum Download zur Verfügung: www.erlebnis-handel.de / 03.2015

 

 

6.1 Handel:Bis zu 50.000 Läden werden verschwinden

  • Wirtschaftswoche - Interview mit HDE-Präsident Sanktjohanser

Der Präsident des Deutschen Handelsverbandes, Josef Sanktjohanser, sieht 50.000 Läden in Gefahr. Vor einem Gespräch mit Wirtschaftsminister Gabriel spricht er Klartext und fordert neue Regeln für Netz-giganten wie Amazon.

Es gibt eine Teilung im Handel. Der Gesamtmarkt stagniert, während der Online-Handel stark wächst. Die großen Handelsketten können damit gut umgehen. Einen Großteil der Erlöse, die sie im klassischen Ver-kauf verlieren, nehmen sie über ihr eigenes Online-Geschäft wieder ein. Heikel ist die Situation dagegen für viele mittelständische Händler, denen oft das Geld und das Know-how fehlen, um ihre Waren auf allen Kanälen zu verkaufen.

Welche Folgen hat das? Wir rechnen damit, dass in den kommenden fünf Jahren bis zu 50.000 Läden vom Markt verschwinden werden. Das betrifft Tausende Arbeitsplätze vor allem in Geschäften in struktur-schwachen Gebieten. Der Betrieb der Läden rechnet sich schon heute vielerorts nicht mehr, weil die Kundenfrequenz eingebrochen ist. Das liegt nicht nur am Online-Handel, sondern auch an Faktoren wie der demografischen Entwicklung und der Abwanderung der Menschen in größere Städte. Vielen Klein- und Mittelstädten droht so die Verödung.

Die wird auch Minister Gabriel nicht stoppen können. Die Politik kann aber dazu beitragen, dass Innenstädte attraktiv bleiben. Über die Dialogplattform Einzelhandel wollen wir das Bewusstsein dafür schärfen, dass vom Staat mehr Geld in die Infrastruktur investiert werden muss – etwa um Stadtzentren und Straßen zu sanieren. Gleichzeitig drängen wir auf Reformen im Bau- und Steuerrecht, um den Händlern Investitionen zu erleichtern. Nicht zuletzt brauchen wir aber einheitliche Spielregeln im Markt. Derzeit werden die klassischen Händler gegenüber Online-Anbietern diskriminiert.

Wo sehen Sie denn Nachteile für die Geschäfte vor Ort? Das fängt bei den Öffnungszeiten an und reicht bis zur Steuergesetzgebung. Nehmen Sie die Debatte um Amazon und Co. Es ist schwer nachzu-vollziehen, dass ein Konzern, der in Deutschland Milliardenumsätze erzielt, hierzulande keine Gewinn- und Gewerbesteuern zahlt. Das Thema Steuergerechtigkeit werden wir im Rahmen der Dialogplattform sicherlich ansprechen. Weiter unter Link WW-Interview.

Quelle: Wirtschaftswoche 20. April 2015

 

 

7.0. r.a.m - Aktiv: Veranstaltungen, Fortbildung, Messen...

  • Aktivitäten - Rückblick März / April

Fachmesse "Beruf und Pflege" in der BBS Rotenburg

14. März / Rotenburg. Ein eher weniger populäres, aus einer Vielzahl von Gründen aber äußerst aktuelles Thema stand im Mittelpunkt einer Messe in der Aula der Berufsbildenden Schulen Rotenburg: Unter dem Titel „Plötzlich Pflegefall – was tun?“ hatten die Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft und der Über-betriebliche Verbund (ÜBV) im Landkreis Rotenburg zur Informationsveranstaltung eingeladen. rent a management engagierte sich als Aussteller und Referent des Workshops "Betrieblicher Ansprechpartner Beruf & Pflege" in Unternehmen. Weitere Informationen / Presse: Link.

Stader Personalforum: Gesund am Arbeitsplatz

18. März / Stade (IHK). Die IHK Stade veranstaltete ein Personal-forum. Personalverantwortliche und Führungskräfte erhielten Impulse zum Thema betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM). Denn gesunde Arbeitsbedingungen, Work-Life-Balance, Prävention und vieles mehr sind für Unternehmen wichtige Handlungsfelder, um die Arbeitsfähigkeit von Fach- / Führungs-kräften langfristig zu sichern. Im Personalforum berichten Fach-leute und erfahrene Praktiker, die in ihren Betrieben bereits BGM-Maßnahmen erfolgreich implementiert haben, von ihren Erfahrungen, etwa zum rechtlichen Rahmen, zu möglichen Maßnahmen, Kosten und Nutzen sowie einer nachhaltigen Umsetzung. Weitere Grundinformationen zum BGM stehen allen KMU-Unternehmen hier zur Verfügung.

Betriebsprüfer - Grundlagen sowie Prüfungsfelder

20.April / Bremen. Der Informationsabend zum Thema Betriebsprüfung wurde vom Bund der Steuerzahler veranstaltet. Der Referent Herr Ralf Thesing führte engagiert durch das Programm - formale Aspekte einer Betriebsprüfung. Programm / Inhalte

  • Wer wird geprüft?
  • Mitwirkungspflichten?
  • Welche Unterlagen sind vorzulegen?
  • Prüfungsfelder?
  • Digitale Betriebsprüfung
  • Verprobungs- und Schätzungsmethode.

Mit Beispielen aus seiner Praxis als Fachanwalt für Steuerrecht sensibilisierte er die Teilnehmer. Link BdST

„Moderner Mittelstand - Impulse für Ihr Wachstum durch Förderung" - Info-Veranstaltung der NBank und der IHK Stade zur neuen Förderperiode 2015

28. April / Stade. Für welche Vorhaben können kleine und mittlere Unternehmen in Zukunft mit finanzieller Unterstützung von Bund, Land und der EU rechnen und wie bereiten sie sich am besten auf das Antrags-verfahren vor?
Die IHK Stade für den Elbe-Weser-Raum und die NBank luden zu einer Informationsveranstaltung ein, auf der sich kleine und mittlere Unter-nehmen bei den Experten der IHK Stade und der NBank zu diesen Fragen informieren konnten. Dies war umso wichtiger, da die Förderung in Niedersachsen auf neue Füße gestellt wird. Neben Informationen zu geeigneten Förderprogrammen erhielten die Unternehmen konkrete Hinweise auf weitere Beratungsleistungen. Außerdem gaben die Experten einen Überblick über Programme der Wirtschafts- und Arbeitsmarkt-förderung, so dass die Unternehmen zum Beispiel in den Themen-bereichen Fachkräftesicherung, Innovationen, Wachstumsfinanzierung und Wettbewerbsfähigkeit ihre Planungen konkretisieren konnten.Weitere Angebote unter www.stade.ihk24.de. / Link Förderprogramme

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

8.0. Vorschau / r.a.m - Aktiv: Gründerwoche Deutschland 2015

  • Gründerwoche Deutschland erneut ausgezeichnet

Gründerwoche Deutschland 2015: 16.- 22. Novemeber

Auch in diesem Jahr wird die Kooperation / Partnerschaft mit der Gründerwoche Deutschland fortgesetzt. r.a.m rent a management engagiert sich seit 1998 mit seinen Aktivitäten für ein gründungs-freundliches Klima in Deutschland, speziell in der Region Elbe-Weser.Inzwischen konnte vielen Existenzgründern aus den Bereichen Dienstleistung, Gastronomie, Handel und Handwerk bei dem Start erfolgreich geholfen werden. Im Rahmen der Gründerwoche wird r.a.m allen Interessierten wieder mit einem kostenfreien Einstiegsangebot zur Verfügung stehen, der im Veranstaltungskalender der Gründerwoche rechtzeitig veröffentlich wird. Weitere Detailinformationen zum Thema Existenzgründung stehen unter diesem Link bereit.

Gründerwoche Deutschland erneut ausgezeichnet

Die Gründerwoche Deutschland ist beim diesjährigen Global Entrepreneurship Congress in Mailand mit dem Global Entrepreneurship Research & Policy Award ausgezeichnet worden. Der Preis ist eine Anerkennung für die große Leistung, mit der die Veranstalter zum Erfolg der GEW in ihren Ländern beitragen. Dr. Thomas Funke vom RKW Kompetenzzentrum: „Es ist eine große Ehre für uns, zum zweiten Mal in Folge mit dem Research & Policy Award ausgezeichnet zu werden. Der Award bestätigt, dass unsere Arbeit mit der Gründerwoche Deutschland und unser Engagement im Global Entrepreneurship Network in die richtige Richtung gehen.“ Link: Milan-Video

 

 

 

Gründerwoche Deutschland erneut ausgezeichnet

 

 

 

 

Quelle: Gründerwoche 04.2015

 

9.0. Personalwesen: Wir bleiben treu - aber nicht um jeden Preis

  • Neue Studie: Wer an der Arbeit Spaß hat, ist dem Arbeitgeber gegenüber nicht automatisch loyaler

Einmal mehr zeigt sich: Ist ein Arbeitnehmer mit seiner Stelle zufrieden, ist er weniger gewillt, auf eine neue zu wechseln. Das bedeutet jedoch keineswegs bedingungslose Loyalität zum Arbeitgeber.

Ist die Zufriedenheit mit dem Job ein ausschlaggebendes Kriterium dafür, ob Arbeitnehmer ihrem Job treu bleiben? Eine aktuelle Studie von Career Builder deckt auf, dass Zufriedenheit im Job nicht zugleich auch Loyalität zum Arbeitgeber bedeutet. Obwohl die Mehrheit der Arbeitnehmer (66 Prozent) insgesamt „zufrieden“ oder „sehr zufrieden“ mit ihren Jobs sind, gaben laut der Studie mehr als ein Viertel (27 Prozent) an, regelmäßig nach neuen Herausforderungen zu schauen, selbst wenn sie derzeit fest ange-stellt sind. Schaut man sich bestimmte Job-Aspekte an, so variiert der Zufriedenheitsgrad, bleibt aber insgesamt positiv.

So gaben zwei Fünftel aller befragten Arbeitnehmer (42 Prozent) an, „zufrieden” oder „sehr zufrieden” mit den beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten bei ihrem derzeitigen Arbeitgeber zu sein, ein Fünftel (20 Prozent) ist „unzufrieden” oder „sehr unzufrieden“. Was die Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten betrifft, so ist fast die Hälfte (47 Prozent) „zufrieden“ oder „sehr zufrieden“ mit ihren Optionen. Nur 12 Prozent gaben an, „unzufrieden“ zu sein. Die meisten Arbeitnehmer haben auch im Bereich der Work-Life-Balance wenig zu beanstanden: 65 Prozent der Arbeitnehmer sind „zufrieden” oder „sehr zufrieden”, während nur einer von zehn (10 Prozent) „unzufrieden” ist. Weiter unter Quelle / Link: FAZ 04.2015.

 

10.0 Landkreis ROW - Aktuell: Neue Informationsbroschüren im Angebot

  • Frauen & Wirtschaft: Programm- und Seminarbroschüre 2015
  • ÜBV - Überbetrieblicher Verbund präsentiert sich mit neuem Vereinsflyer

Das neue Weiterbildungsprogramm für 2015 ist erschienen. Es bildet die Grundlage unserer Arbeit in der Koordinierungsstelle. Es beinhaltet bewährte Orientierungs- und Weiterbildungskurse für Frauen zu familienfreundlichen Zeiten. Es umfasst ein kompaktes Spektrum an aktuellen berufsrelevanten Themen sowie Hilfestellungen zur beruflichen Orientierung und Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Durch EU-Unterstützung können wir die Seminare kostengünstig anbieten. Es enthält auch Termine zu interessanten Vorträgen und Netzwerkadressen.

Das aktuelle Programmheft 2015 ist gerade erschienen und kann kostenlos bei der Koordinierungsstelle unter Tel. 04761 8078918 oder im Internet unter www.frauenundwirtschaft-lkrow.de angefordert werden.

Gerne beraten wir Sie auch in vertraulichen Einzelgesprächen über Qualifizierungs- und Wiedereinstiegsmöglichkeiten. Sprechen Sie uns an! Wir sind für Sie da!

Quelle: Frauen & Wirtschaft 04.2015

 

GEMEINSAM FÜR DIE VEREINBARKEIT VON FAMILIE UND BERUF Der Überbetriebliche Verbund im Landkreis Rotenburg (Wümme) e.V. ist ein Zusammenschluss von kleinen und mittelständischen Unternehmen im Landkreis Rotenburg. Die Mitgliedsbetriebe verbinden betriebliche Beschäftigungsinteressen mit persönlichen Erwartungen an berufliche und familiäre Arbeit von erwerbstätigen Frauen und Männern in der Region. Im Verbund arbeiten Unternehmen zusammen, die innovatives Personalmanagement und zukunftsorientierte Arbeitsorganisation in ihren Betrieben entwickeln.

UNSER ANSPRUCH Fachkräftemangel und Abwanderung aus ländlichen Regionen erschweren zunehmend den wirtschaft-lichen Fortschritt. Das Ringen um qualifizierte Arbeitskräfte wird dabei zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Unternehmen sind für Fachkräfte dann attraktiv, wenn sie es ermöglichen, Karriere und Familie gleichermaßen zu verwirklichen. Die Heraus-forderung der Zukunft: Fachkräfte an den Betrieb binden. Wir fördern den Erfolg von Unternehmen, durch individuelle Beratung und Koordination bei der Umsetzung von Maßnahmen. Gemeinsames Ziel ist es, Leistungsfähigkeit und Einsatzbereitschaft am Arbeitsplatz mit der Verantwortung für Kinder und pflegebedürftige Angehörige zu vereinbaren.

IHR NUTZEN Als Mitgliedsunternehmen profitieren Sie durch ständig wachsendes Wissen über die Vereinbarkeit von Beruf, Kinderbetreuung und Pflege. Wir beraten Sie gerne bei konkreten Fällen. Sie profitieren zusätzlich durch das Wissen, die Fähigkeiten und Möglichkeiten, die Ihre Mitarbeiter/innen in Seminaren erwerben können.

 

Im Dialog mit den kleinen und mittleren Betrieben im Landkreis Rotenburg (Wümme) wollen wir gemeinsam ein Know-how aufbauen und den Mitgliedern des ÜBV zur Verfügung stellen, wie es sonst nur bei Groß- betrieben vorhanden ist. Aktuelle Studien belegen, dass das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Pflege erst von ca. 30% der deutschen Unternehmen bewusst wahrgenommen wird. Familienbewusste Arbeitgeber verzeichnen gegenüber Arbeitgebern mit einem geringen Familienbewusstsein deutlich bessere Ergebnisse: Durch geringere Fehlzeiten und eine geringere Krankheitsquote, bei der Motivation und Produktivität der Beschäftigten und auch bei der Bewerberqualität.

Es gibt viel zu tun. Wir packen es an! Arbeitskreise, Workshops und Netzwerke bieten den Mitgliedern ein Forum für innovative Personalarbeit, wettbewerbsorientierte Unternehmenskultur und flexible Modelle zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

MACHEN SIE MIT! Mehr über den ÜBV erfahren Sie unter www.ueberbetrieblicher-vb.de oder direkt bei unserer Geschäftsstelle: Koordinierungsstelle „Frauen und Wirtschaft“ Landkreis Rotenburg (Wümme) Am Bahnhof 2 27432 Bremervörde Telefon 0 47 61 / 80 78 9-18

www.ueberbetrieblicher-vb.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
  Zurück zur Partnerbrief - Seite