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Partnerbrief 


  Juni 2011


Inhaltsangabe



1.0 Der Soli: Auslaufmodell

2.0 Altersvorsorge: 193.000 neue Riester-Verträge im 1. Quartal 201

3.0 Handwerk: Konjunkturrekord im Handwerk

4.0 Chancen: Den demografischen Wandel nutzen

5.0 Handel: Wettbewerb dämpft Lebensmittel - Preisanstieg

5.1 Handel: Preisorientierung als alleiniger Faktor der Marktprofilierung nicht mehr ausreichend

6.0 KfW-Analyse: Fachkräftemangel derzeit keine Herausforderung für KMU

7.0 Gastronomie: „Da fahren wir Pfingsten mal hin…!“ / Das Kaffeestübchen in Bremen - Lesum

8.0 DIHK - Umfrage / Qualifizierung: Unternehmen setzen verstärkt auf Weiterbildung

9.0 DIHK - Umfrage: Wirtschaft läuft auf vollen Touren – und braucht Fachkräfte

 

  Spruch des Monats

Auf die Dauer der Zeit nimmt die Seele die Farbe Deiner Gedanken an.

Marc Aurel

 

Aktuelle Informationen

1.0 Der Soli: Auslaufmodell

Der Bund der Steuerzahler begrüßt den Vorschlag des FDP-Fraktionsvorsitzenden Rainer Brüderle, den Solidaritätszuschlag abzusenken. „Jedoch darf es nicht dabei bleiben, die Abschaffung des Solis nur ins Gespräch zu bringen, sondern es muss ein ernsthafter Antrag im Bundestag her“, fordert Dr. Karl Heinz Däke, Präsident des Bundes der Steuerzahler. Die Abschaffung des Zuschlags wäre ein einfacher und schneller Weg die Steuerzahler jetzt zu entlasten. Über die Abschaffung des Solidaritätszuschlags kann der Deutsche Bundestag allein entscheiden, da die Einnahmen ausschließlich dem Bund zustehen.

Schon jetzt übersteigen die Einnahmen aus dem Soli die Hilfen für die östlichen Bundesländer. Für 2012 lant der Bund Einnahmen in Höhe von 12,5 Milliarden Euro aus dem Solidaritätszuschlag. Für die neuen Länder gibt er im Rahmen des Solidar-pakts II aber nur noch rund 8 Milliarden Euro aus.

Quelle: 05.2011 Bund der SteuerzahlerDeutschland e.V.

 

2.0 Altersvorsorge: 193.000 neue Riester - Verträge im 1. Quartal 2011

Im ersten Quartal 2011 entschieden sich 193.000 Bürgerinnen und Bürger neu für eine Riester-Rente zur zusätzlichen Altersvorsorge. Die Gesamtzahl der Riester-Verträge ist damit zum Stand 31. März auf knapp 14,6 Millionen gestiegen. Den prozentual größten Zuwachs mit 10,8 Prozent allein in den ersten drei Monaten des Jahres 2011 verzeichnete einmal mehr die 2008 eingeführte Eigenheimrente ("Wohn-Riester"). Hier wuchs der Bestand von 491.000 Ende 2010 auf 544.000. Die Riester-Rente wird laufend auf ihre Verbraucherfreundlichkeit hin überprüft. Wenn sich zeigt, dass Teile des Verfahrens verbesserungs-bedürftig sind, werden Änderungen vorgenommen. So reagiert die Bundesregierung nun auf Fälle, in denen gezahlte Zulagen zurückgefordert werden mussten, weil Riester-Sparer unwissentlich und aus Versehen keinen Eigenbeitrag geleistet hatten.

So wurden z.B. Ehefrauen durch Geburt eines Kindes Mitglied in der gesetzlichen Rentenversicherung. Ihre "mittelbare Zulagenberechtigung", mit der sie einen eigenen Vertrag ohne eigene Beiträge, jedoch mit staatlichen Zulagen besparen konnten, verwandelte sich in eine "unmittelbare Zulagenberechtigung", die einen Eigenbeitrag von mindestens 60 Euro jährlich erforderlich machte. Das wurde in der Vergangenheit oft übersehen. Für diese Fälle wird es nun Möglichkeit geben, die Eigenbeiträge nachzuzahlen und so die volle Zulage wieder zurückzuerhalten.

Für die Zukunft wird das Problem dadurch gelöst, dass ab 2012 alle Riester-Sparer immer einen Eigen-beitrag von mindestens 60 Euro im Jahr (also fünf Euro pro Monat) auf ihren Vertrag einzahlen müssen, um die volle Zulage zu erhalten. Die Regeln für die Zulageberechtigung werden damit einfacher und transparenter. Hin- weis: Bei den genannten Zuwächsen handelt es sich um Nettozuwächse, d. h., Ver-tragsabgänge bzw. Kündigungen sind bereits berücksichtigt. Der Anteil der ruhend gestellten Riester-Verträge (aktuell keine Beitragsleistungen in der Ansparphase) wird für das Jahr 2008 auf rund 15 Prozent geschätzt und liegt damit unter dem Wert für nicht förderfähige Rentenversicherungen. Weitere Informationen unter:

www.bmas.de (Schwerpunkt Rente/Zusätzliche Altersvorsorge)

www.deutsche-rentenversicherung.de

 

3.0 Handwerk: Konjunkturrekord im Handwerk

Der Geschäftsklimaindex für die Wirtschaftsgruppe Handwerk hat im ersten Quartal 2011 mit 87,5 den besten Wert seit 1992 erreicht. Das bedeutet, dass nicht nur die aktuelle Konjunkturlage gut ist, sondern die Betriebe auch eine Fortsetzung des Aufschwungs erwarten. Besonders erfreulich ist, dass alle Bereiche des Handwerks von diesem Aufschwung erfasst sind. Ausführliche Informationen stehen als PDF.Datei zum Herunterladen unter www.zdh.de bereit.

Quelle: 05.2011 ZDH

 

4.0 Chancen: Den demografischen Wandels nutzen

Zur Frühjahrsexpertise des Sachverständigenrates "Herausforderungen des demografischen Wandels" erklärt Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler: "Der Sachverständigenrat bestätigt unsere Leitlinien für eine langfristig orientierte Wirtschaftspolitik. Die Lebenserwartung steigt und die Menschen bleiben länger gesund. Dieses Geschenk müssen wir nutzen, um unsere Arbeitsmärkte und Sozialsysteme fit zu machen für die Zukunft. Wenn wir die Weichen jetzt richtig stellen, können Einkommen und Wohlstand wachsen, obwohl unsere Bevölkerungszahlen zurückgehen. Deutschland braucht mehr Menschen, die aktiv am Erwerbsleben teilnehmen. Das bedeutet einerseits, die Erwerbsbeteiligung von Frauen und älteren Menschen weiter zu steigern. Der Sachverständigenrat weist zu Recht auf die wertvollen Erfahrungen unserer älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer hin. Eine Kultur des lebenslangen Lernens wird der Schlüssel für unseren Wohlstand. Es ist gemeinsame Aufgabe von Politik und Unternehmen, hierfür die geeigneten Rahmenbedingungen zu schaffen. Andererseits brauchen wir auch qualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland. Ein wichtiger Baustein ist in diesem Zusammenhang die verbesserte Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse.

Die demografische Entwicklung ist eine Herausforderung für unsere Sozialsysteme. Ich begrüße ausdrücklich die Empfehlung des Rates, dass die daraus entstehenden Lasten für die öffentlichen Haushalte nicht über höhere Steuern und Beiträge gedeckt werden sollten." Weitere Informationen unter: www.bmwi.de

Quelle: Pressemitteilung vom 18.05.11 / Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

 

5.0 Handel: Wettbewerb dämpft Lebensmittel - Preisanstieg

Die Rohstoff- und Erzeugerpreise explodieren, aber der Handel gibt diese Preise nicht 1:1 an die Verbraucher weiter“, sagte in Berlin Stefan Genth, Hauptge-schäftsführer des Handelsverbands HDE. Die Erzeugerpreise für Nahrungsmittel seien im April im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7,2 Prozent gestiegen. „Die Verbraucherpreise für Nahrungsmittel stiegen dagegen im April lediglich um zwei Prozent“. Von Januar bis April seien die Verbraucherpreise für Lebensmittel um 2,7 Prozent angestiegen. „Der funktionierende Wettbewerb im Einzelhandel sorgt für faire Preise und rechnet sich für die Verbraucher. Steigende Rohstoff- und Energie-preise gehen aber auch am Einzelhandel nicht spurlos vorüber. Deshalb geht der Handelsverband im Jahresverlauf von einer spürbaren Verteuerung der Lebensmittel aus“. Auf jeden Fall müssten sich die Verbraucher weiter auf Schwankungen bei den Nahrungsmittelpreisen einstellen.

Quelle: 05.2011 HDE

 

5.1 Handel: Preisorientierung als alleiniger Faktor der Marktprofilierung nicht mehr ausreichend

Zwar haben die Lebensmitteldiscounter in den letzten Jahren stark an Marktanteilen gewonnen, doch auch sie müssen sich in Zukunft die Frage stellen: Wer sind eigentlich meine Kunden? Zielgruppenkonzepte gewinnen daher auch im Discount-Bereich zunehmend an Bedeutung. Gefragt sind auch im Discount-Segment Innovationen, welche die Frequenz erhöhen (z. B. Aldi-Backshop). Zu diesem Thema ist jetzt das lesenswerte Buch „Discounterwelten“ aus der Reihe „Geographische Handelsforschung“ erschienen. Im Beitrag „Die Lebensmittel-Discounter erreichen die Reifephase. Folgt eine weitere Ausdifferenzierung?“ diskutiert Markus Wotruba, Leiter der BBE Standortforschung und Mitherausgeber die bisherigen Innovationen der Branche und mögliche Schritte der weiteren Ausdifferenzierung. Wotruba: „Die Discounter zeigen mittlerweile mehrere Untertypen. So gibt es neben den bekannten Hard- und Softdiscountern mittlerweile Hybrid- und Extremdiscounter in Deutschland. Aus dem Ausland bekannte Formate spielen zunehmend auch in Deutschland eine Rolle.“ Aus diesem Grund erfolgt auch ein Blick auf Frankreich, wo für den deutschen Markt neue Konzepte herangereift sind. Weitere Informationen unter www.bbe.de

 

6.0 KfW-Analyse: Fachkräftemangel derzeit keine Herausforderung für KMU

Ein Viertel der kleinen und mittleren Unternehmen erwartet zwar künftig Probleme damit, offene Stellen zu besetzen. Derzeit ist der Fachkräftemangel aber kaum problematisch für sie. Das zeigt eine Analyse auf der Basis des KfW-Mittelstands-panels, einer Befragung mittelständischer Unternehmen.

Fachkräftemangel für die wenigsten eine Herausforderung Demnach sieht es nur ein Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) als zentrale unter-nehmerische Herausforderung an, bis 2012 den Fachkräftebedarf zu decken. Selbst bei KMU, die nach eigenere Aussage Schwierigkeiten beim Rekrutieren von Fach-kräften haben, betrage dieser Anteil nur drei Prozent. Wichtige unternehmerische Herausforderungen sind aus Sicht der Firmen vielmehr das Erschließen neuer Kundensegmente, die Verbesserung der Umsatz- und Ertragssituation sowie die generelle Neuausrichtung der Unternehmensstrategie.

Die KfW nennt ein weiteres Indiz dafür, dass der Fachkräftemangel derzeit einen eher geringen Stellenwert in KMU hat: Die Firmen mit Schwierigkeiten beim Rekrutieren neuer Fachkräfte ergreifen laut Analyse selten innerbetriebliche Maßnahmen dagegen.

Fachkräftemangel zeigt unterschiedliche Gesichter Laut KfW macht die Analyse deutlich, dass die Probleme mit offenen Stellen in den Unternehmen ganz unter-schiedlich bewertet werden. Beispielsweise haben danach größere Mittelständler und KMU aus den technologieorientierten Branchen ein Problem mit einer zu geringen Bewerberzahl im Allgemeinen. Dagegen klagen laut Umfrage kleine Unternehmen, innovative Mittelständer und Unternehmen mit besonders vielen hoch qualifizierten Mitarbeitern überdurchschnittlich häufig darüber, keine Bewerber mit spezifischen Zusatzqualifikationen zu finden.

Quelle: 05.2011 mittelstanddirekt, KfW

 

7.0 Gastronomie: „Da fahren wir Pfingsten mal hin…!“ / Das Kaffeestübchen in Bremen - Lesum

Herzlich Willkommen!

Das Kaffee - Stübchen, An der Lesumer Kirche 1, 28717 Bremen-Lesum, Tel.: 0421-631167

Im „ Kaffee-Stübchen“ in Bremen-Lesum können sie sich eine Auszeit nehmen und in idyllischem, urigem Ambiente die leckersten Sahnetorten und Konditor-waren genießen. Dazu bieten wir Heiß- oder Kalt-getränke in großer Auswahl. Möwenpick-Eisvariationen laden ein zum Schlemmen.

Keine Lust Frühstück zu machen? Kommen Sie doch zu uns! Ab 7.30 Uhr bis 14.00 Uhr bieten wir jeden Tag 15 verschiedene Frühstücke a` la Carte an.

Gerne richten wir auch in unterschiedlich großen Räumen Familienfeiern (Geburtstag, Trauerfeier usw.) aus.

Lassen Sie sich von einem freundlichen Kaffee-Stübchen -Team verwöhnen. Unsere Spezialitäten verkaufen wir auch außer Haus.

Öffnungszeiten: Mo. - Fr.: 7.30 Uhr - 18.30 Uhr, Samstags: 7.30 Uhr - 18.00 Uhr / Sonntags,8.30 Uhr - 18.00 Uhr

Herzlich Willkommen

Beate Wahls &Team

 

8.0 DIHK - Umfrage / Qualifizierung: Unternehmen setzen verstärkt auf Weiterbildung

Die Unternehmen investieren in diesem Jahr deutlich mehr in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter. Das ergibt die neue Umfrage "Weiterbildung 2011", die der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) vorgelegt hat. Der Erhebung liegen mehr als 14.000 Antworten zugrunde. Sie zeigt, dass 38 Prozent der Betriebe ihr Engagement in der Weiterbildung ausbauen wollen. 2010 plante dies nur jedes vierte und im Jahr davor sogar nur jedes zwölfte Unternehmen. 60 Prozent der Befragten wollen das bisherige Niveau halten. Nach 21 und 7 Prozent in den Vorjahren wollen nur noch 2 Prozent der Betriebe weniger Weiterbildung anbieten.

DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann sieht darin vor allem eine Reaktion der Betriebe auf die gute wirtschaftliche Entwicklung und den sich abzeichnenden Fach-kräftemangel: "Unternehmen engagieren sich, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Deshalb haben sie schon in der Krise versucht, ihre Mitarbeiter zu halten, deshalb wollen sie ihre Belegschaften jetzt noch stärker qualifizieren." Es sei aber auch wichtig, dass die Mitarbeiter ebenfalls bereit seien, sich durch Weiterbildung beruflich fit zu halten. Er unterstrich: "Hier wünschen sich die Unternehmen noch mehr Interesse und Motivation."

Weiterbildung ist laut Umfrage für die Betriebe das mit Abstand wichtigste Instrument, um trotz des Ausscheidens vieler Älterer wettbewerbsfähig zu bleiben. 59 Prozent setzen darauf, die personellen Lücken mit Hilfe von Weiterbildung schließen zu können. Jeder Dritte will mehr ausbilden. Wegen der strikten Zuwanderungs-regelungen und des hohen bürokratischen Aufwands im Arbeitsgenehmigungs-verfahren sehen auch nur 3 Prozent Chancen in der Rekrutierung von Fachkräften aus dem Ausland.

Woran es aus Sicht der Betriebe häufig mangelt, sind betriebsspezifische und damit auch aus Sicht der Unternehmen lohnenswerte Weiterbildungsangebote. Hier sind die Bildungsträger gefordert, stärker auf die Bedürfnisse der Betriebe einzugehen.

Quelle: 05.2011 DIHK

 

9.0 DIHK - Umfrage: Wirtschaft läuft auf vollen Touren – und braucht Fachkräfte

DIHK legt Konjunkturumfrage Frühsommer 2011 vor

Die Wirtschaftskrise ist Vergangenheit: Vor dem Hintergrund seiner aktuellen Konjunkturumfrage hebt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) seine Wachstumsprognose um 0,5 Prozentpunkte auf 3,5 Prozent an. "Die Wirtschaft läuft auch in diesem Jahr auf vollen Touren", sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben, der die Ergebnisse der Auswertung "Konjunktur im Frühsommer 2011"in Berlin vorstellte. "Export- und Inlandsgeschäft tragen den Aufschwung. Die Unternehmen wollen kräftig investieren und einstellen."

Die aktuelle Umfrage beruht auf mehr als 24.000 Antworten. Sie zeigt, dass die Betriebe ihre Geschäfts-perspektiven so zuversichtlich beurteilen wie im Boom-Jahr 2007, ihre Geschäftslage schätzen sie sogar etwas besser ein als vor vier Jahren. Dabei fußt das Wachstum laut Wansleben auf breiterer Basis: "Die Binnenwirtschaft übernimmt mehr und mehr die konjunkturelle Stützungsfunktion", berichtete der DIHK-Hauptgeschäftsführer. "Auch die Investitionsabsichten der Unternehmen verbessern sich noch einmal leicht und erreichen ein neues Rekordniveau."

Zusammen mit der schwungvollen Exportentwicklung unterstütze dies den Arbeitsmarkt. "In nahezu allen Branchen stehen die Zeichen auf Personalaufbau", so Wansleben. "Industrie, Handel und Bau weisen so gute Beschäftigungspläne auf wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr." Die Zahl der Arbeitslosen falle in diesem Jahr auf durchschnittlich 2,8 Millionen – den niedrigsten Wert seit 20 Jahren. Allerdings mache sich der Fachkräftemangel auf dem Arbeitsmarkt mehr und mehr bemerkbar, warnte Wansleben.

Die Fachkräftesicherung werde "mehr und mehr zum Megathema". Es gelte, bereits jetzt die Weichen richtig zu stellen. "Wir brauchen eine höhere Erwerbsbeteiligung von Älteren, Frauen – und auch von Migranten." Das geplante Anerkennungsgesetz könne einen Beitrag leisten; und auch die Zuwanderung gehöre in ein schlüssiges Gesamtkonzept zur Fachkräftesicherung.

Zum Konjunkturrisiko Nummer eins entwickelten sich aus Unternehmenssicht die Energie- und Rohstoffpreise, berichtete der DIHK-Hauptgeschäftsführer weiter. "Sie erreichen mittlerweile nicht nur als Kostenfaktor für die Unternehmen schmerzliche Höhen, sondern dämpfen auch die Konsumlaune." Erschwerend dazu kämen aktuell die Folgen der steigenden Strompreise seit der Abschaltung deutscher Kernkraftwerke.

Angesichts der mit der erfreulich guten Konjunkturentwicklung steigenden Steuereinnahmen forderte Wansleben, das Thema Steuerreform wieder auf die Tagesordnung zu nehmen. "Wir sehen nach wie vor Handlungsbedarf vor allem bei den Unternehmensteuern."

Eine Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse gibt es in der Rubrik "Konjunktur und Wachstum".

Das komplette Statement erhalten Sie im Internet unter: www.dihk.de

 

 
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