Home Beratung Angebot Vorgehen Ihr Berater News Partner Kontakt
 
 
Partnerbrief 


  Juli 2011


Inhaltsangabe



1.0 Umfrage: Älteren Mitarbeitern geht es in kleinen Unternehmen besser

2.0 Handwerk: Frauen auf dem Vormarsch

3.0 Handel: Ladendiebe kosten Einzelhandel jährlich Milliarden

4.0 Gastronomie / „Da fahren wir mal hin…!“: Hotel Tivoli 125 - jähriges Jubiläum

5.0 RKW Nord e.V.: 'preis umwelt unternehmen: Nordwest' / Preisgeld von 60.000 Euro

6.0 KfW - News: Zinsänderung in den gewerblichen Programmen

 

  Spruch des Monats

Wenn du dein Heute fest in die Hände nimmst,
wirst du von Morgen weniger abhängig sein.

Lucius Annaeus Seneca, römischer Philosoph, etwa 4 v. Chr. bis 65 n. Chr.

 

Aktuelle Informationen

1.0 Umfrage: Älteren Mitarbeitern geht es in kleinen Unternehmen besser

Die Mitarbeiter in kleineren Unternehmen berichten seltener von Ungleichbehandlungen aufgrund des Alters als Beschäftigte in größeren Unternehmen. Das geht aus einer Umfrage der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) unter 2.000 Beschäftigten hervor, berichtet die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV).

Demnach haben kleine Unternehmen bei der subjektiv wahrgenommenen Gleichberechtigung älterer Kollegen die Nase vorn. Dementsprechend wiesen die Mitarbeiter in den kleinen Unternehmen durch-schnittlich auch einen besseren Gesundheitszustand auf als die Beschäftigten in mittelständischen und Großunternehmen.

Die meisten Deutschen arbeiten in altersgemischten Teams: Generell sei Teamarbeit ein wesentlicher Bestandteil der modernen Arbeitswelt: Mehr als 70 Prozent der Deutschen arbeiten laut Umfrage regelmäßig im Team – fast 60 Prozent von ihnen mit Kolleginnen und Kollegen unterschiedlichen Alters.

Die meisten Vorurteile gegenüber Älteren zeigten sich in der Gruppe der jüngeren Mitarbeiter bis 40 Jahre. Mit zunehmendem Alter verändere sich die Einschätzung von altersgemischten Teams: Die Wertschätzung nimmt laut Umfrage zu.

Frauen nähmen diese Unterschiede weniger stark wahr als Männer. Sie hätten weniger Vorurteile und würden eher die positiven Effekte altersgemischter Gruppen sehen.

Unternehmen sollten Diskriminierungen entgegenwirken
Die Autoren der Umfrage geben folgende Empfehlungen an Unternehmen:

  • Unternehmen sollten die Bedeutung von Altersunterschieden im Team verringern, zum Beispiel durch eine gleichmäßige Besetzung über alle Altersspannen hinweg.
  • Unternehmen sollten allgemeinen Vorurteilen entgegenwirken, indem sie ehrlich die Veränderung der Leistungsfähigkeit im Alter kommunizieren.
  • Unternehmen sollten Diskriminierungen aufgrund des Alters nicht zulassen, sondern junge und ältere Mitarbeiter bei Fortbildungen und in ihrer persönlichen Weiterentwicklung gleich behandeln.
  • Unternehmen sollten darauf achten, dass das Arbeitsumfeld gesundheitsförderlich gestaltet ist. Das ist für jüngere und ältere Mitarbeiter wichtig, denn es beeinflusst Motivation und Gesundheit.
  • Unternehmen sollten grundsätzlich eine Wertschätzung der Kompetenzen jedes Alters vermitteln.

Quelle: mittelstanddirekt 06.11

 

2.0 Handwerk: Frauen auf dem Vormarsch

Der Frauenanteil im Handwerk steigt stetig, dies belegt die vorgelegte 4. Bilanz zum Stand der Chancen-gleichheit von Frauen und Männern in der Privatwirtschaft. „Von der Ausbildung bis zu den Führungspositionen – immer mehr Frauen nutzen ihre Karrierechancen im Handwerk“, so Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH). „Diese Entwicklung zeigt, dass die vor 10 Jahren zwischen der Bundesregierung und den Spitzenverbänden der Wirtschaft geschlossene freiwillige Vereinbarung zur Förderung der Chancengleichheit erfolgreich ist“, erklärt Kentzler weiter. „Wir haben ein großes Interesse, den Frauenanteil im Handwerk weiter zu steigern – nicht zuletzt wegen der demographischen Entwicklung und der notwendigen Fachkräftesicherung.“

Heute sind fast 27 Prozent aller neuen Auszubildenden im Handwerk weiblich. Mehr als 20 Prozent der Meisterprüfungen werden von Frauen abgelegt. In den vergangenen 20 Jahren hat sich der Frauenanteil bei den bestandenen Meisterprüfungen damit fast verdoppelt. Und auch der Schritt in die Selbständigkeit wird im Handwerk immer öfter von Frauen gegangen: Jeder vierte Gründer im Handwerk (24 Prozent) ist nzwischen weiblich. Darüber hinaus sind über 75 Prozent der Handwerksbetriebe Familienbetriebe, die von einem Ehepaar geleitet werden. Entsprechend nehmen Frauen im Handwerk als Unternehmerfrauen schon immer vielfältige Führungsaufgaben wahr und sind de facto als „Mit-Chefin“ im Betrieb beteiligt.

Um den Frauenanteil im Handwerk weiter auszubauen, haben die Handwerksorganisationen zahlreiche Aktivitäten zur Frauenförderung ins Leben gerufen, die in den Bilanzen zur Chancengleichheit dokumentiert werden. Zudem hat die Bundesregierung mit der Einführung des Elterngeldes und dem begonnenen deutlichen Ausbau der Kinderbetreuung wichtige Rahmenbedingungen geschaffen, um Familie und Beruf für Mütter und Väter besser vereinbar zu machen. Dies muss fortgesetzt werden. Die Vorgabe gesetzlicher Frauenquoten wäre dagegen der falsche Weg und ein zu massiver Eingriff in die Personalplanung der Unternehmen.

Quelle: ZDH 06.11

 

3.0 Handel: Ladendiebe kosten Einzelhandel jährlich Milliarden

Die Langfingerei in Deutschland ist ein Milliardengeschäft. Der Schaden der durch Ladendiebstahl entsteht kostete den Einzelhandel im vergangenen Jahr rund 3,7 Milliarden Euro - fast ein Prozent des Gesamtumsatzes. Für gut ein Fünftel des Verlusts waren die unehrlichen Mitarbeiter verantwortlich. Doch die Gegenmaßnahmen der Händler scheinen erste Wirkungen zu zeigen: Denn im Vergleich zu 2009 sind die sogenannten Inventurdifferenzen um etwa fünf Prozent zurückgegangen - so deutlich wie noch nie. Das ergab eine Studie des Handelsforschungsinstituts EHI in Köln.Videokameras, Warensicherungssysteme und Detektive: Solche Sicherheitsmaßnahmen lässt der Handel sich jährlich rund 1,2 Milliarden Euro kosten. Als Folge von Warendaten-Analysen platziert man Produkte, die häufig geklaut werden, nun an besser beobachteten Stellen im Laden. In manchen Innenstädten patrouillieren Wachleute, die von der Händlergemeinschaft bezahlt werden.

Schulung der Mitarbeiter extrem wichtig Als wichtigstes Mittel im Kampf gegen Diebe gilt aber die Schulung der Mitarbeiter. "An der Supermarkt-Kasse auf typische Verstecke achten, im Bekleidungs-geschäft die Kunden fragen, ob man ihnen helfen kann - solche Dinge sind oft schon sehr effektiv", sagt Frank Horst, Leiter der Sparte Inventurdifferenzen beim EHI. Auf die notwendige Auffrischung der Schulungen werde bei einigen Unternehmen allerdings aus Zeit- und Kostengründen verzichtet. "Da könnten manche noch mehr tun."

Der EHI-Studie zufolge gehen 51,6 Prozent der gesamten Inventurdifferenzen auf Ladendiebstahl zurück. 22,4 Prozent entfallen auf kriminelle Mitarbeiter, 9,3 Prozent werden Lieferanten oder Reinigungs-personal angelastet. 16,7 Prozent kommen durch Buchungsfehler zustande. Für seine Studie hat das EHI 88 Handelsunternehmen mit insgesamt 15 000 Filialen befragt.

Kleine, aber teurer Produkte beliebt Ladendiebe haben demnach für 1,9 Milliarden Euro zugegriffen. Allein im Lebensmittelhandel passiert jeder 200. Einkaufswagen unbezahlt die Kasse. Der durchschnittliche Warenwert pro Diebstahl liegt laut EHI bei 65 Euro. Beliebte Beute sind kleine, aber vergleichsweise teure Artikel wie Rasierklingen, Kosmetik, Zigaretten oder Batterien. "Vor allem in Drogerien werden da manchmal mit einem Griff fünf oder zehn Packungen abgeräumt, das ist dann gleich ein hoher Schaden", sagt Horst. In Bekleidungshäusern führen Jeans und Dessous die Diebstahl-Hitliste an, im Elektronikhandel sind es Konsolenspiele und CDs.

Nach Angaben des Handelsverbands HDE
gibt es drei verschiedene Typen von Ladendieben: Gelegenheitsdiebe, Drogenabhängige, die mit Kriminalität ihre Sucht bezahlen, und organisierte Banden. "Letztere machen uns die größten Sorgen", sagt HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. "Solche Banden haben sich auf hochwertige Waren wie Schmuck, Parfüm oder Lederjacken spezialisiert, die sie dann auf dem Schwarzmarkt weiterverkaufen." Diese Profi - Täter dächten sich immer neue Tricks aus - und der Handel versuche, mit immer spezielleren Diebstahlsicherungen dagegenzuhalten. "Das ist wie ein Wett-rüsten", erklärt Genth.

Zahl der Ladendiebstähle zurückgegangen Laut Polizeilicher Kriminalstatistik ist die Zahl der Laden-diebstähle seit mehreren Jahren rückläufig. Von 2009 auf 2010 sank sie um 1,9 Prozent auf 387.662 Fälle. Doch nach Überzeugung des Handels gibt es eine extrem hohe Dunkelziffer von 98 Prozent. Rund 30 illionen Ladendiebstähle blieben jährlich unentdeckt.

Neben den Ladendieben leisten auch eigene Mitarbeiter einen unrühmlichen Beitrag zum Thema Inventur-differenzen: Rund 800 Millionen Euro gehen laut EHI-Studie auf ihr Konto. So würden zum Beispiel Beträge an Leergutkassen abgezweigt oder fingierte Umtausch-Belege ausgestellt, erzählt Horst.

HDE-Chef: Überwachung von Mitarbeitern muss erlaubt bleiben Um solchen Machenschaften auf die Spur zu kommen, müsse in begründeten Verdachtsfällen auch weiterhin die verdeckte Videoüberwachung erlaubt bleiben, fordert HDE-Chef Genth. Doch damit könnte demnächst Schluss sein: Die Bundesregierung will den Beschäftigtendatenschutz ausbauen und die heimliche Videoüberwachung von Mitarbeitern generell verbieten. Ein entsprechender Gesetzentwurf wird derzeit im Bundestag beraten.

Quelle: 06.11 dpa

 

4.0 Gastronomie / „Da fahren wir mal hin…!“ : Hotel Tivoli feiert 125 - jähriges Jubiläum

Zu Gast bei Familie Sandschulte: Das Hotel Tivoli feiert 125-jähriges Firmenjubiläum

Wer in Osterholz-Scharmbeck übernachten will, der kommt um das Hotel Tivoli praktisch nicht herum. Nicht nur weil es das größte Hotel im Landkreis ist und drei Sterne hat, sondern weil dort Qualität, Service und Preis stimmen. Auch kann das Hotel Tivoli auf eine lange Firmen- und Familienchronik blicken. Das Unter-nehmen feiert am Freitag, 1. Juli sein 125. Jubiläum.

1886 wurde der Grundstock für das Hotel Tivoli gelegt. Damals wurde das mit Stroh gedeckte Bauernhaus von Johann Seedorf in ein Restaurant mit Clubzimmer und zwei Sälen umgebaut. Am 1. Juli 1936 kamen Angela und Bernhard Sandschulte mit dem Fahrrad aus Lingen und kauften das Tivoli vom damaligen Eigentümer, dem Bierverleger Tapking. Die notwendigsten Renovierungen mussten damals in aller Eile erledigt werden, da bereits Ende Juli drei Schützenfeste bewirtschaftet werden sollten.

Die Herausforderungen an die Sandschultes nahmen kein Ende. Ein Jahr nach der Geburt des Sohnes Herbert, wurde Bernhard Sandschulte 1939 einzogen; seine Frau Angela stand bis 1949 alleine „ihren Mann“. Sie führte den Betrieb trotz Truppensammelpunkt, Überschwemmungen durch den Scharmbecker Bach, Bombenbeschuss und Requirierung des Saales als Notlager und Kleiderkammer weiter und nahm den Saalbetrieb auch 1946 wieder auf. Nach der Rückkehr ihres Mannes Bernhard schmiedeten die Beiden neue Pläne. Im Laufe der folgenden Jahre eröffneten sie das Hotel mit den ersten Zimmern, erweiterten das Gelände, bauten den Festsaal für bis zu 1000 Gäste zu dem größten in der Region aus und errichteten eine Doppelkegelbahn. Am Tivoli kam man nicht vorbei - Karneval, Jagdball, VSK-Turnerball - all diese Gesellschaften wurden dort gefeiert. Doch aus Ärger über die hohen Abgaben verpachtete Bernhard den Saal in den sechziger Jahren an die Supermarktkette „Für Sie“ - aber die Scharmbecker kauften immer noch „im Tivoli“ ein.

1971 übernahm der mittlerweile dreifache Familienvater Herbert Sandschulte zusammen mit seiner Frau Doris den elterlichen Betrieb. Er erweiterte 1975 das Hotel um 20 Zimmer und baute ein zweites Gebäude auf dem mittlerweile 5500 Quadratmeter großen Gelände für Mietwohnungen, was dann im Laufe der Jahre noch weiter aufgestockt wurde, denn durch den Bau der amerikanischen Kaserne in Garlstedt platzte das Tivoli bald wieder aus allen Nähten.

Durch den Abzug der Amerikaner nach der Wende, drehte sich in den 90er Jahren abermals das Blatt in der Region. Mit tatkräftiger Hilfe ihrer Kinder bauten Doris und Herbert Sandschulte den einstigen Supermarkt wieder zum Saalbetrieb um, modernisierten und erweiterten ständig ihr Angebot.

2004 übergaben sie den Betrieb an ihre Söhne Bernd und Klaus. Umgewandelt in die Hotel Tivoli GmbH & Co. KG wird es seitdem von der Geschäftsführerin Andrea Nuckel geleitet, die 2006 die Generalrenovierung in Angriff nahm. Nachhaltigkeit hat seit dem Einzug der Blockheizkraftwerke (BHKW) „Berta“ und „Luise“ im Tivoli Einzug gehalten, worauf alle sehr stolz sind. Pünktlich zum Jubiläum werden die beiden mittlerweile alten Damen im BHKW-Keller von der „dicken Herta“ abgelöst, damit auch das Tivoli weiter seinen Beitrag zum Umweltschutz leisten kann.

An diesem Freitag, 1. Juli, ist es nun soweit. Das Hotel Tivoli feiert das 125-jährige Bestehen des Betriebes und das 75-jährige Familienjubiläum mit geladenen Gästen.

Freigabe / Quelle: Weser Kurier / Osterholzer Kreisblatt, Text: Marcus Lorenczat

Das breite Angebot und weitere Informationen stehen für Sie unter www.hotel-tivoli.de bereit.

 

5.0 RKW Nord e.V.: 'preis umwelt unternehmen: Nordwest' / Preisgeld von 60.000 Euro

Der RKW Nord e.V. organisiert auch in diesem Jahr den 'preis umwelt unternehmen: Nordwest'. Mit der Unterstützung der N-Bank und der Bremer Aufbau Bank sollen mit einem Preisgeld von insgesamt 60.000,- € innovative Lösungen zum betrieblichen Umweltschutz in der Metropolregion Bremen - Oldenburg ausgezeichnet werden.

Alle interessierten Unternehmen aus dieser Region können sich bis zum 15. September 2011 unter www.preis-umwelt-unternehmen.de weiter informieren und ihre Bewerbung abgeben.

Da r.a.m bereits an der letzten Veranstaltung teilnahm und die Idee gern unterstützt, würde ich mich freuen, wenn auch Sie den Preis durch Ihre Bewerbung oder durch eine Empfehlung an befreundete Unternehmen unterstützen würden.

Bitte merken Sie sich schon einmal den 21. Februar 2012 vor. An diesem Tag findet die Verleihung des 'preis umwelt unternehmen: Nordwest' statt.

Hans-Joachim Strieth / r.a.m

 

6.0 KfW - News: Zinsänderung in den gewerblichen Programmen

Ab dem 05.07.2011 gelten neue Zinskonditionen in folgenden Programmen:

  • Kreditfinanzierung für Gründer und Mittelstand
  • KfW-Gründerkredit - StartGeld (65)
  • KfW-Gründerkredit - Universell (66)
  • KfW-Unternehmerkredit (37, 47, 48, 49)
  • ERP-Regionalförderprogramm (62, 72)
  • Nachrangkapital für Gründer und Mittelstand
  • ERP-Kapital für Gründung (58)
  • Finanzierung von Umweltinvestitionen
  • ERP-Umwelt- und Energieeffizienzprogramm (237, 247, 238, 248)
  • KfW-Programm Erneuerbare Energien (270, 271, 272, 281, 282)
  • BMU-Umweltinnovationsprogramm (230)

Das aktuelle Konditionentableau für alle gewerblichen Programme finden Sie unter www.kfw.de

Quelle: KfW-News 07.11

 

 
  Zurück zur Partnerbrief - Seite