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Partnerbrief  

 


  Juli 2015

  Zitat des Monats

Man muss seinem Leib Gutes tun, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen.

Winston Churchill (1874-1965), brit. Premierminister 1940-1945

Die Partnerbrief - Redaktion wünscht allen Lesern eine angenehme und gesunde Sommerzeit.

Hans - Joachim Strieth

 

 

Inhaltsangabe

 

1.0 Konjunktur: Wachstum zieht an, Euphorie bleibt aus!

  • DIHK stellt Umfrageergebnisse für Frühsommer 2015 vor

1.1 Arbeitskämpfe: BRD verliert bis Mitte Juni 500.000 Arbeitstage

2.0 Gründer - Champion: 30.000 Euro stehen als Preisgeld bereit

  • KfW - Award GründerChampions 2015

3.0 Gastronomie: Der Blick durch die Augen der Gäste

  • SCA-Studie: Worauf die Gäste besonders achten

4.0 Hotellerie Report 2015: Gesamtangebot der Hotellerie in Deutschland steigt

  • MKG Hospitality veröffentlicht die wichtigsten Branchenkennziffern des Hotelmarktes

5.0 Landkreis ROW - Aktuell: „Burn-Out - Wenn Körper und Seele an ihre Grenzen stoßen"

  • Der ÜBV - Überbetrieblicher Verbund lädt zu dieser Abendveranstaltung ein

6.0 Handwerk: Kleinstunternehmen bei der Kreditvergabe benachteiligt

  • KfW-Verbändeumfrage: Handwerk fordert besseren Dialog zwischen Banken und Unternehmen

 

Aktuelle Informationen

 

1.0 Konjunktur: Wachstum zieht an, Euphorie bleibt aus!

  • DIHK stellt Umfrageergebnisse für Frühsommer 2015 vor

"Das Wachstum zieht an. Die Erwartungen der Unternehmen verbessern sich weiter. Euphorie bleibt allerdings aus." So fasste Martin Wansleben, Hauptge-schäftsführer des Deutschen Industrie- und Handels-kammertages (DIHK), in Berlin die Ergebnisse der jüngsten DIHK-Konjunkturumfrage zusammen.

An frühere Aufschwungphasen reichten die Geschäftserwartungen nicht heran, berichtete Wansleben, als er die auf mehr als 23.000 Unternehmensantworten basierende Erhebung gemeinsam mit DIHK-Chefvolkswirt Alexander Schumann vorstellte.

Zwar planten die Betriebe eine Ausweitung ihrer Investitionen und ihrer Beschäftigung – "mit der Ent-wicklung der Geschäftserwartungen halten die Pläne allerdings nicht ganz mit", sagte der DIHK-Hauptgeschäfts-führer. Er verwies darauf, dass bisherige Sonderfaktoren für die Konjunktur an Kraft verlören: "Der Ölpreis steigt bereits wieder, und der Euro hat sich gefangen."

Insgesamt rechnet der DIHK für 2015 nun mit einem Wachstum von 1,8 Prozent, nachdem er zu Jahresbeginn noch 1,3 Prozent prognostiziert hatte. Jedoch: "Erwartungen mit einer 2 vor dem Komma erfüllen sich für dieses Jahr nicht", so Wansleben.

Ein Wachstum in einer solchen Größenordnung sei auch 2016 nur möglich, wenn die Investitionen endlich kräftiger anzögen. "Beim Konsum kommen in diesem Jahr alle positiven Faktoren zusammen – das klappt so nicht noch einmal, allein schon wegen des Ölpreises."

 

Für die Beschäftigung sieht der DIHK in diesem Jahr ein Plus von rund 250.000 Stellen (Prognose Jahresbeginn 2015: 200.000). "Möglich ist das, weil die Bevölkerung dank der Zuwanderung wieder wächst", erläuterte der DIHK-Hauptgeschäftsführer. "Die Zahl der Arbeitslosen geht 2015 um rund 100.000 auf durch-schnittlich 2,8 Millionen zurück." (Prognose Jahresbeginn: 2,85 Millionen.)

Eine Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse gibt es in der Rubrik "Konjunktur und Wachstum".

Quelle: DIHK Newsletter 2015

 

 

1.1 Arbeitskämpfe: BRD verliert bis Mitte Juni 500.000 Arbeitstage

Bis Mitte Juni dürften in Deutschland bereits eine halbe Million Arbeitstage durch Arbeitskämpfe verloren gegangen sein. Das wäre der höchste Wert seit 1993. Damals fielen fast 600.000 Tage aus, ein Jahr zuvor sogar 1,5 Millionen – damals allerdings jeweils für das komplette Jahr. Doch es gibt einen Unterschied zu damals: In diesem Jahr toben in Deutschland gleich mehrere Tarif-Großkonflikte parallel.

Wenn Lotsen, Piloten oder Lokführer streiken, sind viele betroffen, aber die Arbeitskampfstatistik lässt das ziemlich kalt. Erst wenn große Organisationen zum Ausstand aufrufen, hinterlässt das Streikgeschehen seine Spuren in der Statistik – so auch in diesem Jahr: Da kamen zu den Dauerstreiks bei Bahn und Lufthansa bereits zu Jahresbeginn massive Warnstreiks in der Metall- und Elektro-Industrie - die IG Metall rief nach eigenen Angaben im Januar und Februar mehr als 870.000 Arbeitnehmer zur Teilnahme auf. Zuletzt folgten die unbefristeten Arbeitskämpfe bei den Kitas und aktuell bei der Deutschen Post. Dort befanden sich zuletzt fast 18.000 Beschäftigte im Ausstand. In Deutschland wird derzeit also nicht nur besonders viel gestreikt, sondern es fallen auch viele Arbeitstage aus.

Der Blick auf die verschiedenen Eskalationsstufen von Tarifauseinandersetzungen unterstreicht, dass es in diesem Jahr ungewöhnlich ruppig zugeht. Ohne Eskalation brachte bisher allein der Marburger Bund seine Tarifverhandlungen über die Bühne. Dass Verdi bei der Deutschen Lufthansa nach drei Verhandlungsrunden noch ruhig bleibt, dürfte indes vor allem mit den diversen Großbaustellen der Gewerkschaft zusammenhängen. Denn nachdem sich die Gewerkschaft bei Amazon und bei den Kitas festgefahren hat, will sie jetzt den hohen Organisationsgrad bei der Deutschen Post nutzen, um erfolgreich zu sein. Ungemach könnte zudem bald wieder in anderen Branchen drohen: Derzeit befinden sich vier Konflikte in der Schlichtung. Aber nur wenn diese allesamt erfolgreich verlaufen, wird sich das Streik-geschehen im zweiten Halbjahr beruhigen.

Quelle: Newsletter 06.2015 / Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) / Mehr unter: http://www.iwkoeln.de

 

2.0 Gründer - Champion: 30.000 Euro stehen als Preisgeld bereit

  • KfW - Award GründerChampions 2015

Einmal jährlich zeichnet die KfW-Bankengruppe im Rahmen der Deutschen Gründer- und Unternehmertage (deGUT) 16 junge Unternehmen als GründerChampion aus. Teilnehmen können Start-ups, die ab dem 01.Januar .2010 gegründet bzw. im Rahmen einer Nachfolge über-nommen wurden. Als Preisgeld stehen insgesamt 30.000 Euro bereit.

Prämiert wird ein Landessieger pro Bundesland, diese 16 Unternehmen erhalten je 1.000 Euro. Alle Landessieger qualifizieren sich auch für den Bundessieg, dieser ist mit weiteren 9.000 Euro dotiert. Am Abend der Prämierung kürt das Auditorium einen Publikumssieger, der zusätzlich 5.000 Euro erhält. Der Wettbewerb ist für alle Branchen offen. Bei der Auswahl wird Wert gelegt auf innovative und nachhaltige Geschäftsideen mit gesellschaftlichem Nutzen. Maßgeblich ist auch, wie umweltbewusst die Unter-nehmensidee umgesetzt ist und ob Arbeits- und Aus-bildungsplätze geschaffen oder erhalten werden. Die Bewerbungsfrist endet am 01.08.2015. Alle Informationen und  das Bewerbungsformular auf www.degut.de

Quelle: NBank Newsletter 06.2015

 

 

 

 

 

3.0 Gastronomie: Der Blick durch die Augen der Gäste

  • SCA-Studie: Worauf die Gäste besonders achten

Das Hygieneunternehmen SCA mit seiner Marke Tork hat eine Eye-Tracking-Studie durchgeführt, um herauszufinden, worauf Gäste im Restaurant besonders achten. Mit Hilfe einer Brille mit Mikrokamera wurden die Bewegungen und Blicke der Gäste in Restaurants aufgezeichnet und analysiert.

Zur Visualisierung eines kompletten Restauranterlebnisses hatte Tork zehn Gäste darum gebeten, unter Verwendung einer Eye-Tracking-Brille zunächst etwas an der Bar zu trinken, vor dem Abendessen die Hände zu waschen und anschließend an einem Tisch im Restaurant zu Abend zu essen.

Basierend auf den erfassten Rohdaten wurden sogenannte Heatmaps erstellt. Diese zeigen, wie die Gäste verschiedene Restaurantbereiche (Küche, Waschraum, Gastraum) wahrnehmen und wohin die Aufmerk-samkeit der Gäste wandert. Die rot markierten Bereiche wurden demnach am häufigsten in Augenschein genommen, gefolgt von den grünen Punkten auf den Heatmaps.

Zusammengefasst zeigt die Eye-Tracking-Studie, dass ein Gast in nur einer Stunde 7.000 Punkte in allen Bereichen des Restaurants ansieht. "Was bestätigt, dass für einen angenehmen Aufenthalt viele Elemente zusammenspielen müssen", interpretiert Katrin Ferge, Brand Communications Managerin bei Tork das Ergebnis. Um mehr darüber zu erfahren, was für den Gast ein gelungenes Erlebnis ausmacht, haben SCA und Tork zusätzlich eine europaweite Umfrage unter 3.000 Restaurantgästen durchgeführt.

Die Ergebnisse für Deutschland zeigen, dass das wichtigste Kriterium für 81% der Befragten der Geschmack des Essens ist, gefolgt von Sauberkeit und Ordnung im Essbereich (60%) und den Wasch-räumen (52%). "Doch es gibt noch weitere Aspekte, die Restaurants berücksichtigen sollten", heißt es bei Tork. Die Einrichtung und die Produkte für den Tisch spielen eine wichtige Rolle. 63% der Befragten stellen hohe oder sehr hohe Ansprüche an die Einrichtung und 78% ist es wichtig, dass der Tisch ansprechend gedeckt ist. Details bei der Zubereitung von Speisen und Getränken interessieren die Gäste ebenfalls. 72% der Befragten begrüßen es, den Köchen bei der Zubereitung der Speisen in einer offenen Küche zusehen zu können. 70% bewerten es als Vorteil, dabei die Sauberkeit und Hygiene in der Küche begutachten zu können.

Sobald das Servicepersonal am Tisch vorbeigeht, zieht es in der Regel die Blicke der Gäste auf sich. Das Wichtigste, was von einem Kellner/einer Kellnerin erwartet wird, ist Aufmerksamkeit (82%). Ist das Personal hingegen unhöflich oder unverschämt, würden 69% der Befragten vom Besuch des Restaurants abraten. Auch im Waschraum gelten hohe Standards. 92% der Befragten ist es wichtig, dass der Waschraum mindestens demselben Standard entspricht wie der Gastraum. Dessen Sauberkeit ist außerdem der Aspekt, der von Restaurantgästen am dritthäufigsten (von 35% der Befragten) bemängelt wird. Dabei kommt es auf die Details an. Hochwertige Produkte wie Toilettenpapier (22%), Papierhandtücher (24%) und Seife (24%) tragen für jeden fünften Befragten zu einem positiven Gesamteindruck bei. 62 % der Befragten erwarten qualitativ hochwertige Hygienepapiere. (Mehr: www.sca.com/deutschland

Quelle: gastronomie-report 06.2015

 

4.0 Hotellerie Report 2015: Gesamtangebot der Hotellerie in Deutschland steigt

  • MKG Hospitality veröffentlicht die wichtigsten Branchenkennziffern des Hotelmarktes
Die Anzahl der zur Verfügung stehenden Zimmer hat sich zwischen 2009 und 2015 um 11,4 Prozent (+ 82.000 Zimmer) erhöht – mit einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 1,6 Prozent. Deutschland, welches über 13,9 Prozent des europäischen Gesamtangebotes verfügt und sich diesbezüglich aktuell auf dem zweiten Platz befindet, erlebt somit eine weitaus stärkere Dynamik bezüglich seiner Angebotsent-wicklung als andere Länder Westeuropas.

Insbesondere ist das Wachstum des Economy und des Budget Segments hervorzuheben: Gemeinsam stellen die beiden Segmente 2015 über 48.000 zusätzliche Zimmer zur Verfügung. Das Angebot der Kettenhotellerie ist somit 2015 in diesen beiden Segmenten doppelt so hoch wie 2009.

Des Weiteren informiert der Hotellerie Report 2015 darüber, dass der RevPAR (durchschnittliche Ein-nahmen pro verfügbarem Zimmer) seit fünf Jahren in Folge ohne Unterbrechung angestiegen ist und 2014 mit 66,2 Euro (+4,1 Prozent im Vergleich zu 2013) sein höchstes Level erreichte und sich so weiterhin dem europäischen Durchschnitt von 68,7 Euro (inkl. MwSt.) nähert.

Außerdem veröffentlicht der Hotellerie Report 2015 detaillierte Informationen über das Hotelangebot (Entwicklung der Kettenhotellerie zwischen 2014 und 2015, Ranking der Hotelketten pro Segment) sowie Performance Ergebnisse (Belegung, Durchschnittsrate und RevPAR) für die 12 größten Märkte in Deutschland.

Weitere Grafiken und Statistiken aus dem Report finden Sie unter diesem Link. Die Bestellung des Hotellerie Reports 2015 kann unter diesem Link erfolgen:

Quelle: Top Hotel 06.2015

 

5.0 Landkreis ROW - Aktuell: „Burn-Out - Wenn Körper und Seele an ihre Grenzen stoßen"

  • Der ÜBV - Überbetrieblicher Verbund lädt zu dieser Abendveranstaltung ein

Der ‚Überbetriebliche Verbund im Landkreis Rotenburg e.V.‘ (ÜBV) lädt zusammen mit der Koordinierungsstelle Frauen & Wirtschaft zu der Abendveranstaltung  am Mittwoch, 8. Juli 2015 von 18:00 bis 20:00 Uhr, im Haus des Handwerks, Mühlenstr. 1, in Rotenburg, herzlich ein.

An einem Burn-Out-Syndrom leiden Beschäftigte nicht von heute auf morgen. Bis zum Zusammenbruch ist es ein schleichender Prozess. Burn-Out Alarm-signale des Körpers wie Erschöpfung, Gereiztheit und innere Leere sollten sehr ernst genommen werden. Um präventiv gegen Burn-Out vorzugehen ist es jedoch noch wichtiger Warnsignale zu erkennen, die als solche nur sehr schwer wahrgenommen werden können. In dieser frühen Phase des drohenden Burn Outs ist Hilfe durch Selbsthilfe eine vielversprechende Lösung.

Auf welche typischen Anzeichen Sie als Verantwort-licher achten sollten, um den Ausfall von Mitarbeiter-innen und Mitarbeiter längerfristig zu verhindern und welche Präventionsangebote möglich sind, erfahren Sie in einem anschaulichen und kurzweiligen Vortrag mit der Referentin Marion Schilcher. Marion Schilcher besitzt über 12 Jahre Managementerfahrung in Führungspositionen und arbeitet seit 2 Jahren im Bereich des Business- und Personal Development.

Sie als Inhaber/in oder als Personalleiter/innen von kleinen und mittelständischen regionalen KMU - Unternehmen sollten diesen Vortrag nicht verpassen.

Der Kostenbeitrag beträgt 10,00 Euro pro Person; für ÜBV-Mitgliedsfirmen ist die Teilnahme kostenfrei. 

Wir bitten um Anmeldung  bis zum 3.7.2015 unter der Telefonnummer 04761 8078918 oder per Mail an:

info@frauenundwirtschaft-lkrow.de .

Quelle: Frauen & Wirtschaft 06.2015

GEMEINSAM FÜR DIE VEREINBARKEIT VON FAMILIE UND BERUF

Der Überbetriebliche Verbund im Landkreis Rotenburg (Wümme) e.V. ist ein Zusammen-schluss von kleinen und mittelständischen Unternehmen im Landkreis Rotenburg. Die Mitgliedsbetriebe verbinden betriebliche Beschäftigungsinteressen mit persönlichen Erwartungen an berufliche und familiäre Arbeit von erwerbstätigen Frauen und Männern in der Region. Im Verbund arbeiten Unternehmen zusammen, die Personalmanagement und zukunftsorientierte Arbeitsorganisation in ihren Betrieben entwickeln.

 

 

6.0 Handwerk: Kleinstunternehmen bei der Kreditvergabe benachteiligt

  • KfW-Verbändeumfrage: Handwerk fordert besseren Dialog zwischen Banken und Unternehmen

Trotz insgesamt stabiler und guter Finanzierungslage im Handwerk sind Kleinstbetriebe bei der Kreditvergabe deutlich benachteiligt. Zu diesem Ergebnis kommt der Zentralverband des Deutschen Handwerks nach Auswertung der Daten von ca. 1.700 Handwerksbetrieben, die sich an der KfW-Verbändeumfrage zur Finanzierungssituation beteiligt haben.

Bezogen auf das Gesamthandwerk empfinden 44,7 Prozent der antwortenden Handwerksbetriebe den Kreditzugang als leicht. Der Anteil der Betriebe, die folglich keine Probleme beim Kreditzugang haben, ist damit mehr als doppelt so hoch wie die Anzahl der Betriebe, die bei der Kreditaufnahme vor große Probleme (20,7 Prozent) gestellt werden. Deutlich anders sieht die Situation der Handwerksbetriebe mit einem Jahresumsatz bis 100.000 Euro aus. In dieser Größenklasse vermelden lediglich 17,6 Prozent der antwortenden Betriebe einen leichten Kreditzugang, während er sich für mehr als die Hälfte der Unternehmen (51,6 Prozent) als schwierig darstellt. 48,7 Prozent dieser Betriebe haben sogar Probleme, überhaupt einen Kredit (auch zu ungünstigen Konditionen) zu erhalten; im Vergleich zum Vorjahr hat sich dieser Anteil um 5,3 Prozentpunkte erhöht.

Gerade bei einem erschwerten Kreditzugang ist das Feedback der Kreditinstitute in Form der Rating- / Scoringnote von besonderer Bedeutung, da es bei der Vorbereitung künftiger Kreditanträge helfen kann. Doch etwas mehr als die Hälfte der Handwerksbetriebe kennt ihre Rating- / Scoringnote nicht. "Natürlich sind hier die Betriebe gefordert, Kreditentscheidungen und damit auch die Ratingnote zu hinterfragen", räumt Holger Schwannecke, Generalsekretär des ZDH, ein. "Allerdings zeigt dies auch, dass Kreditinstitute eben nicht freiwillig und ohne Nachfrage über Rating- / Scoringergebnisse informieren, wie sie es im Rahmen der Basel II-Einführung als freiwillige Selbstverpflichtung einmal postuliert hatten.".

Ein guter und stabiler Zugang zu Krediten ist für das Handwerk von immenser Bedeutung, auch im Hinblick auf künftige Innovationen und Investitionen sowie die Sicherung von Beschäftigung. Denn schon auf Grund der Betriebsgröße und der Organisationsstrukturen sind Handwerksbetriebe sicherlich keine Zielgruppe für Kapitalmarktakteure. Vor diesem Hintergrund kritisiert Schwannecke alle Maßnahmen, die den Kreditzugang erschweren könnten: "Es ist kaum nachvollziehbar, dass die EU-Kommission die Kapitalmarktfinanzierung (für alle KMU) so in den Mittelpunkt ihrer Politik stellt, während sie den Banken aber zeitgleich immer mehr Restriktionen im Zusammenhang mit der Kreditfinanzierung der KMU zumuten will."

Quelle: ZDH - Pressemitteilung / 06.2015

 

 

 

 

 

 
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