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Partnerbrief 

 

   September 2013

 Zitat des Monats

 

Freigabe/Foto: Katja Kröger www.galerie.obart.net

"Woher der Wind auch weht, - gemeinsam finden wir den richtigen Kurs!"

Hans-Joachim Strieth

Unternehmensberatung seit 1998

 



 

Inhaltsangabe


1.0 BRD - Wirtschaft: Verhaltenes Konsumklima im Spätsommer

  • Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für Deutschland für August 2013

2.0 BRD - Wirtschaft: Ausländische Mitbürger erzeugen Wachstum

  • DIHK: Immer mehr Akademiker unter den Zuwanderern

3.0 Neuer Finanzierungsfond: 35 Millionen Euro für Existenzgründer und junge Unternehmer

  • Eigenkapital stärken, Wachstum finanzieren...

4.0 Stromkosten explodieren: BdSt fordert schnelle Entlastung

5.0 Handwerk: Wegweiser zur SEPA-Umstellung in Handwerksbetrieben

  • ZDH bietet Flyer zur leichteren Umstellung an

6.0 Beratung: „Mittelstand in Deutschland“ - Beratung erwünscht?

  • Verband der Vereine Creditreform e.V: Ergebnisse der Frühjahresumfrage

7.0 Internet: 10 Punkte für einen sicheren Umgang mit Unternehmensdaten im Internet

 

Aktuelle Informationen, Nachrichten & Tipps

 

1.0 BRD - Wirtschaft: Verhaltenes Konsumklima im Spätsommer

  • Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für Deutschland für August 2013

Die Stimmung der Verbraucher zeigt sich im August uneinheitlich. Während die Anschaffungsneigung weiter zulegt, verzeichnen sowohl die Konjunktur- wie auch die Einkommenserwartung einen Rückgang. Der Gesamtindikator prognostiziert für September 6,9 Punkte nach 7,0 Punkten im August.

Die Konsumenten gehen in den kommenden Monaten von einer eher verhaltenen Erholung der deutschen Wirtschaft aus. Dies erklärtauch den leichten Rückgang bei den Einkommensaussichten, die im August etwas von ihrem sehr hohen Niveau einbüßen. Die Anschaffungsneigung der Bundesbürger hingegen steigt sogar noch einmal und klettert auf den höchsten Stand seit Ende 2006.

Konjunkturerwartung: Leichte Abschwächung

Nach drei Anstiegen in Folge muss die Konjunkturerwartung der Verbraucher im August erstmals wieder einen Dämpfer hinnehmen. Der Indikator verliert 2,5 Punkte und weist nun 1,8 Zähler auf. Damit bleibt er jedoch im positiven Bereich und über dem langjährigen Durchschnittswert von 0 Punkten.

Der Aufwärtstrend der Konjunkturaussichten hat sich damit leicht abgeschwächt. Die Konsumenten gehen offenbar davon aus, dass sich die deutsche Wirtschaft zwar in einer Phase der Erholung befindet, die in den kommenden Monaten jedoch eher verhalten sein dürfte und kleinere Rückschläge nicht ganz ausgeschlossen werden können.


Hoffnungen auf eine Belebung der deutschen Wirtschaft wurden zwar durch die Veröffentlichung der Zahlen für das Bruttoinlandsprodukt (BIP) für das zweite Quartal geschürt – nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stieg das BIP gegenüber der Vorperiode mit +0,7 Prozent stärker als von vielen angenommen – aber es ist zu erwarten, dass sich diese Dynamik im dritten Quartal nicht fortsetzen wird und eher moderatere Zuwächse verzeichnet werden. Dagegen sind die deutschen Unternehmen derzeit etwas optimistischer gestimmt, wie der vierte Anstieg in Folge des ifo-Geschäftsklimas im August belegt.

Anschaffungsneigung: Höchster Stand seit Ende 2006

Trotz rückläufiger Konjunktur- und Einkommenserwartungen bleibt die Konsumlaune der Bundesbürger auch im August ungebrochen. Nach Zuwächsen von gut 4 Punkten im Vormonat legt die Anschaffungs-neigung im August noch einmal zu. Nach einem Plus von 3,7 Punkten weist der Indikator aktuell 44,4 Zähler auf. Damit erreicht die Konsumneigung den höchsten Stand seit Dezember 2006, als der Indikator durch Vorzieheffekte aufgrund der unmittelbar bevorstehenden Mehrwertsteuererhöhung Rekordstände verzeichnete.

Offenbar halten es die Verbraucher nach wie vor für ratsam, größere Anschaffungen zu tätigen. Vor dem Hintergrund sehr niedriger Zinsen und zuletzt einer wieder leicht gestiegenen Inflationsrate ist es für die Konsumenten noch attraktiver geworden, ihre finanziellen Mittel in größere Anschaffungen zu stecken. Dazu gehören unter anderem auch Immobilien. Dies spiegelt sich auch in den amtlichen Zahlen zur Wirtschaftsleistung wieder. Der bereits angesprochene deutliche Zuwachs des BIPs im zweiten Quartal ist nach Aussage des Statistischen Bundesamtes neben dem privaten Konsum vor allem auf eine verstärkte private Bautätigkeit zurückzuführen.

Quelle / Weitere Ergebnisse unter www.gfk.com

 

2.0 BRD - Wirtschaft: Ausländische Mitbürger erzeugen Wachstum

  • DIHK: Immer mehr Akademiker unter den Zuwanderern

Auf die wichtige Rolle, die in Deutschland lebende Ausländer für die Volkswirtschaft spielen, hat jetzt Achim Dercks, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), hingewiesen. Dercks: "Ausländische Mitbürger erzeugen Wachstum in Deutschland, schaffen mehr Arbeitsplätze und tragen zur Versorgung der Bevölkerung vor Ort bei."

So sei der Anteil der hier lebenden Ausländer unter den Existenzgründern in den vergangenen Jahren stark gestiegen, berichtete Dercks: "Wurde 2010 ein Drittel der Unternehmen von Bürgern ohne deutschen Pass gegründet, so sind es heute mehr als 40 Prozent."

Als positiv hob der stellvertretende DIHK-Hauptgeschäftsführer hervor, dass die in den letzten Jahren nach Deutschland gekommenen Zuwanderer immer besser qualifiziert seien: "2009 hatten 44 Prozent einen Hochschulabschluss, 2005 waren es nur 30 Prozent."

Dies helfe, Fachkräfteengpässe in deutschen Unternehmen zu schließen, etwa bei technischnatur-wissenschaftlichen Berufen. "Dadurch werden auch Jobs für weniger qualifizierte Arbeitskräfte in den Betrieben gesichert", betonte Dercks.

Quelle: DIHK Courier 08.2013 / www.dihk.de/presse/meldungen/2013-08-12-dercks-zuwanderer

 

3.0 Neuer Finanzierungsfond: 35 Millionen Euro für Existenzgründer und junge Unternehmer

  • Eigenkapital stärken, Wachstum finanzieren...

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat einen neuen Mikromezzaninfonds mit einem Volumen von 35 Millionen Euro aufgelegt. Der Fonds für kleine Beteiligungen hilft jenen Unternehmen und Gründungen, die ihre Vorhaben nur schwer finanzieren können. Er bietet kleinen und jungen Unternehmen sowie Existenzgründer/innen wirtschaftliches Eigenkapital bis 50.000 Euro und richtet sich insbesondere an solche Unternehmen, die ausbilden, aus der Arbeitslosigkeit gegründet oder von Frauen oder Menschen mit Migrationshintergrund geführt werden. Auch gewerblich orientierte Sozialunternehmen können den Fonds nutzen.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler: "Die deutsche Wirtschaft lebt von der Vielzahl und dem Ideenreichtum ihrer Unternehmen. Mit dem Mikromezzaninfonds stärken wir die Eigenkapitalausstattung von Kleinunternehmen und fördern den Aufbau eines flächendeckenden Mikromezzaninangebots in Deutschland. Damit sichern wir Wachstum und Beschäftigung in Deutschland."

Für die Beteiligungen aus dem Mikromezzaninfonds, die den Unternehmen für zehn Jahre zur Verfügung gestellt werden, sind keine Sicherheiten zu stellen. Zudem mischt sich der Beteiligungsgeber nicht in das Tagesgeschäft ein.

Der Mikromezzaninfonds wird aus Mitteln des ERP-Sondervermögens und des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert. Verwaltet wird der Fonds von der NBank, der Investitions- und Förderbank Niedersachsen. Ansprechpartner für diese neue Finanzierungsmöglichkeit sind die Mittelständischen Beteiligungsgesellschaften in dem jeweiligen Bundesland, in dem die Investition erfolgen soll. Diese Gesellschaften unterstützen kleine und mittlere Unternehmen mit Beteiligungen, sie arbeiten eng mit den Bürgschaftsbanken zusammen.

Quelle / Weitere Informationen www.mikromezzaninfonds-deutschland.de.

 

4.0 Stromkosten explodieren: BdSt fordert schnelle Entlastung

Ohne Strom ist ein menschenwürdiges Leben nicht mehr vorstellbar. Doch vor allem für private Haushalte werden Stromkosten zu einer immer größeren Belastung. Grund dafür sind staatliche Zwangsabgaben am Strompreis, die mittlerweile die Hälfte des Strompreises ausmachen. Zum 1. Januar 2013 hat die Belastung er Stromverbraucher erheblich zugenommen. Besonders der Anstieg der EEG-Umlage wiegt schwer. Mittels EEG-Umlage wird der Ausbau erneuerbarer Energien finanziert. Weitere Erhöhungen der Umlage sind nach heutigem Stand wahrscheinlich. Der BdSt fordert daher eine schnelle Entlastung der Strom-verbraucher durch eine Senkung der Stromsteuer und langfristig eine Reduzierung der EEG-Umlage durch Einführung eines Quotenmodells. Mehr Details dazu, wie sehr die EEG-Umlage den Strompreis nach oben treibt und was noch auf die Stromverbraucher zukommt sowie weitere Informationen zu dem Thema erhalten Sie unter www.steuerzahler.de.

Quelle: Bund der Steuerzahler BdSt

5.0 Handwerk: Wegweiser zur SEPA-Umstellung in Handwerksbetrieben

  • ZDH bietet Flyer zur leichteren Umstellung an

Der ZDH-Flyer „Wegweiser zur SEPA-Umstellung in Handwerksbetrieben“, in dem sowohl die Umstellungsnotwendigkeiten für alle Betriebe aufgezeigt werden als auch weitergehende Umstellungsnotwendigkeiten in Abhängigkeit der den Kunden angebotenen Zahlweise. Zudem verweisen wir in knapper Form auf die Unterscheidungsmerkmale der SEPA-Lastschrift zu bestehenden Lastschriftverfahren.

Quelle: ZDH www.zdh.de

 

6.0 Beratung: „Mittelstand in Deutschland“ - Beratung erwünscht?

  • Verband der Vereine Creditreform e.V: Ergebnisse der Frühjahresumfrage

Im Frühjahr führte der Verband der Vereine Creditreform e.V. eine Umfrage bei mittelständischen Unternehmen in Deutschland durch. Dabei ging es neben der Zufriedenheit des Mittelstandes auch darum, inwiefern externe Beratungsleistungen (in betriebswirtschaftlicher Hinsicht) in Anspruch genommen werden.

Befragt wurden insgesamt 3.953 Unternehmen aus diversen Branchen – vom Maschinenbau bis zur Forschung und Entwicklung. Auf die Frage „Haben Sie schon einmal in betriebswirtschaftlichen Fragen, die sich aus der Führung Ihres Unternehmens ergeben, beraten lassen?“, antworteten mit einem vergleichs-weise hohen prozentualen Satz 75,9 Prozent der Fahrzeugbauunternehmen mit „Ja“. 41 der 54 befragten nternehmen ließen sich bereits beraten, während in größeren Branchen der Schnitt eher bei rund 50 Prozent lag. So gaben 56,5 Prozent der Firmenchefs im Bauhauptgewerbe an, dass sie sich bereits beraten lassen haben. Mit 50,4 Prozent steht das Ausbaugewerbe in der Beratungsumfrage im Mittelfeld. Mit 80 von 117 Unternehmen haben sich 68,4 Prozent aus der Chemie-Branche vertrauensvoll an einen Berater gewandt, während sich das Grundstücks- und Wohnungswesen mit 136 von 333 Firmen bei lediglich 40,8 Prozent bewegt. Dahinter liegt das Segment der Datenverarbeitung/Banken mit 34 Prozent, die sich für eine Beratung entschieden haben.

Die Hauptbereiche, das Verarbeitende Gewerbe, das Baugewerbe, der Groß- und Einzelhandel und der Dienstleistungssektor liegen zwischen 49,9 und 56,6 Prozent. Insgesamt gaben 2.087 der 3.953 Unter-nehmen an, dass sie bereits einmal eine Beratungsleistung mit Blick auf betriebswirtschaftliche Fragen in nspruch genommen haben. Das macht eine Quote von 52,8 Prozent.

Eine weitergehende Frage zielte darauf ab − falls eine Beratung in Anspruch genommen wurde −, aus welchem Bereich der Berater stammte. Zur Auswahl konnten folgende Antworten (auch als Mehrfach-nennung) gewählt werden: IHK/HWK oder ähnliche Institutionen, Branchen-/Unternehmensverband, private Unternehmensberatung, Bank, Familie/Freunde. Die nahezu durchgängig am häufigsten gewählte Antwort lautete „private Unternehmensberatung“. Mit bis zu 100 Prozent gaben kleinere Branchen wie Forschung und Entwicklung, Feinmechanik/Optik und Unternehmen zur Herstellung von Möbeln etc. ihre Beraterwahl an. Auch bei größeren Branchen, wie beispielsweise unternehmensnahen Dienstleistern, lag die Beratungsquote bei der Inanspruchnahme privater Unternehmensberatungen bei 80,7 Prozent, während IHK/HWK mit 7,2 Prozent, der Unternehmerverband mit 15,3 Prozent und die Bank mit 27,3 Prozent genanntwurden. Auch persönliche Dienstleister sprachen zu 84,9 Prozent ihr Vertrauen für private Unternehmensberatungen aus.

Insgesamt bleibt bei 2.087 Unternehmen, die eine Beratungsleistung in Anspruch genommen haben, die private Unternehmensberatung Vorreiter. 1.402 Unternehmen machen eine Quote von 67,2 Prozent für den privaten Dienstleister aus. Je rund 20 Prozent gehen an IHK/HWK sowie die Beratung durch Branchenverbände. Insgesamt 28,5 Prozent (595 Nennungen) gaben die Bank als beratendes Institut an, 11,8 Prozent nannten Familie/Freunde.

Die Beratung fand auf unterschiedlichen Gebieten zu den Themen Marketing/Vertrieb, Steuern, Rechts-fragen, Finanzierung, IT und Personal sowie Produktion/Leistungserstellung, Unternehmensnachfolge und/oder strategische Gesamtausrichtung des Unternehmens statt. Letztere macht mit insgesamt 50,2 Pozent den größten Anteil aus, gefolgt vom Thema „Steuern“ mit 46 Prozent der Gesamtbefragung.

Quelle: Creditreform / www.creditreform.de

 

7.0 Internet: 10 Punkte für einen sicheren Umgang mit Unternehmensdaten im Internet

Im Rahmen der BMWi-Task Force "IT-Sicherheit in der Wirtschaft" wurde in Zusammenarbeit mit IT-Sicherheitsexperten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung ein "Zehn-Punkte-Papier" (PDF: 41 KB) erstellt. Es enthält Handlungsempfehlungen für einen sicheren Umgang mit Unternehmensdaten im Internet. Das Papier soll angesichts der aktuellen Debatte um nachrichtendienstliche Aktivitäten und der daraus resultierenden Verunsicherung dazu beitragen, das Vertrauen insbesondere kleiner und mittel-tändischer Unternehmen in IKT-Systeme zu stärken und sie dazu animieren, ihr Sicherheitsniveau zu verbessern.

Quelle: Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie

 

 

 
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