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Partnerbrief 



   Oktober 2011

 Spruch des Monats

 

Die Natur hat uns nur einen Mund, aber zwei Ohren gegeben, was darauf hindeutet, dass wir weniger sprechen und mehr zuhören sollten.

Zenon, griechischer Philosoph, um 490 - 430 v. Chr

 

Inhaltsangabe


1.0 Aktuelle Termine: Oktober 2011

  •  Ausstellungen / Messen / Veranstalungen im Elbe - Weser - Raum

1.1 Aus dem Berateralltag: Rückblick September

  •  Energie sparen – im Betrieb und privat - Förderprogramme für energiesparende Maßnahmen
  • "Gemeinsam durch die Fachkräfte - Flaute!" - 3. Unternehmer - Marktplatz mit r.a.m - Beteiligung

   

2.0 Wirtschaft: Inflation steigt auf Dreijahreshoch

2.1 Wirtschaft: Privatinsolvenzen sinken um 0,9 Prozent

3.0 NBank - Förderung: Gründercoaching Deutschland - Unterstützung für junge Unternehmen

4.0 Fachkräftemangel ? - Frauen sind begehrte Fachkräfte

5.0 Finanzierung: Der neue KfW-Gründerkredit

 

 1.0 Aktuelle Termine / Vorankündigungen: Oktober 2011

06. Oktober: "Beendigung von Arbeitsverhältnissen - Rechtsfallen bei Kündigungen + Aufhebungs-verträgen"

Ein gutes Personalmanagement ist eine wesentliche Voraussetzung für die erfolgreiche Unternehmens-führung. Die Suche nach dem richtigen Personal erfordert genauso viel Sorgfalt wie die Beendigung von Arbeitsverhältnissen.Die Vielzahl arbeitsgerichtlicher Verfahren nach Kündigungen oder Aufhebungs-verträgen zeigt jedoch, dass gerade in kleinen und mittleren Unternehmen ein hohes Maß an Unsicherheit hinsichtlich der rechtmäßigen Beendigung von Arbeitsverhältnissen besteht.

Und tatsächlich bestehen hohe finanzielle Risiken durch eine Vielzahl von Fallstricken beim Ausspruch einer Kündigung oder der Vereinbarung eines Aufhebungsvertrages, die im Rahmen des Vortrages von Dr. Tim Jesgarzewski, Rechtsanwalt aus Osterholz-Scharmbeck in dieser kostenfreien Abendveranstaltung (17.00 - 20.00 Uhr) im NETZ-Zentrum, Gewerbegebiet A27 / Heilshorn dargestellt werden.

Weitere Informationen und Anmeldung:

Pro Arbeit

ProArbeit kAöR
Bahnhofstr. 36
27711 Osterholz-Scharmbeck
Tel. 04791 930-343 Andrea Köhler
Fax 04791 930-11343
E-Mail andrea.koehler@)proarbeit-ohz.de

Internet: www.proarbeit-ohz.de

07. Oktober: IHK at Work - Dialog-Workshop für "Junge Unternehmen

Der Titel der Veranstaltung ist Programm. Einen völlig neuen Ansatz im Veranstaltungsbereich bietet die IHK Stade in Zusammenarbeit mit dem Erfahrungsaustausch Kreis der Unternehmensberater am 7. Oktober. Speziell für junge Unternehmer wurde dieses Event konzipiert. Dabei soll der Dialog mit den Teilnehmern im Vordergrund stehen.
Drei Hauptthemen sind für den Nachmittag geplant,
Personal, Finanzen und Markt. Dies sind bei der IHK die nachgefragtesten Informationswünsche junger Unternehmer. Daher lag es nahe, die praxiserfahrenen Unternehmensberater aus dem ERFA-Kreis bei der IHK mit in die Planungen einzubeziehen. Das Ergebnis dieses Prozesses ist nun dieser völlig neue Ansatz. Dabei gibt jeweils ein kurzer Impulsvortrag die Einstimmung in das Thema. Danach werden weitere Experten auf dem Podium das Thema kontrovers vertiefen und die Teilnehmer mit einbeziehen. Ausdrücklich gewünscht ist im Vorwege mit der Anmeldung eine Frageliste der jeweiligen Teilnehmer. So kann noch spezieller auf die Erfordernisse der jeweiligen Zielgruppe eingegangen werden.

Starten wird die Veranstaltung mit dem Thema PERSONAL . Ist der erste Mitarbeiter der richtige, oder ist er nur ein Wunschtraum? Diese Fragen und ähnliche werden im Workshop beantwortet. Im Bereich FINANZEN ist das immer knappe Geld immer ein Thema. Wie stelle ich Liquidität in der Wachstumsphase dar und vor Allem wie schaffe ich sie? Erfahrene Berater geben die Antworten. Schließlich beendet die Veranstaltung eine Marketing- und Vertriebsthema. MARKT heißt Kunden finden und Kunden binden. Wie kann das Unternehmen neue Medien und speziell Social Media, wie twitter und facebook in seine Kommunikation einbinden, um diesem Anspruch gerecht zu werden?

Abgerundet wird der Abend in der Dialog-Lounge der IHK bei fachlichen Gesprächen und einem kleinen Imbiss. Geplant ist weiterhin, die Ergebnisse dieser Veranstaltung den Teilnehmern in gedruckter Form zu Verfügung zu stellen. Mit dieser neuen Form möchte die IHK ihre Veranstaltungsreihen weiterentwickeln und Anregungen für Innovationen in der Mittlerrolle zwischen den Mitgliedern geben. Beginn ist 16.00 Uhr am 7. Oktober 2011 im Sitzungssaal der IHK Stade.

Weitere Informationen und Anmeldung:

Unternehmensführung

Industrie- und Handelskammer Stade für den Elbe - Weser - Raum
Am Schäferstieg 2
D-21680 Stade

Telefon: 04141 / 524-210 Frank Graalheer Mail: frank.graalheer@stade.ihk.de
Internet: www.stade.ihk24.de

 

1.1 Aus dem Berateralltag: Aktivitäten - Rückblick September

Energie sparen – im Betrieb und privat - Förderprogramme für energiesparende Maßnahmen

Bremerhaven, 15. September  „Das Thema Energiesparen ist so alt wie die Energie selbst und doch so aktuell wie kaum zuvor“, sagten sich die Betriebswirte des Handwerks Bremerhaven Cuxland e.V. und luden über ihren Vorstand Heinz Weber zu dieser interessanten Veranstaltung in das „Haus des Handwerks ein. Da rent a management stets auch im Rahmen von Kostenoptimierungsprozessen diese Thematik mit den Klienten behandelt wurde dieser Termin gern wahrgenommen. Die Referenten boten mit ihren speziellen Vorträgen:

  • Heinrich Becker von der Klimaschutzagentur Energiekonsens, Bremerhaven: Effiziente und klimafreundliche Energienutzung sowie Förderprogramme,
  • Norbert Frey, Inhaber der Firma Frey, Bremerhaven informierte über Solarthermen,
  • Otto Pottmeyer von der Grotelüschen & Weber AG, Bremerhaven stelte das Thema „Energie sparen durch optimierte Beleuchtung“ vor,

ein aktuelles Bild der vielfältigen Chancen im betrieblichen und privaten Bereich aktiv zu werden. Allen Interessierten stehen die Vorträge auf der Vereinshomepage www.bwdh.de zur Verfügung.

r.a.m / H.-J.Strieth

"Gemeinsam durch die Fachkräfte - Flaute!" - 3. Unternehmer - Marktplatz mit r.a.m - Beteiligung

Stade, 27. September Die IHK Stade öffnete ihre Pforten für alle interessierten Unternehmer. Ab 16.00 Uhr stand der diesjährige Marktplatz unter dem aktuellen Motto „Gemeinsam durch die Fachkräfte – Flaute!“ für alle Selbständigen, Entscheider, Fach- und Führungskraft aus Industrie, Handel und Dienstleistung aus der Weser-Elbe-Region mit seinem neuen Angebot bereit. Es bot wieder Raum für neue Kontakte, Ideen und Perspektiven. Gäste, Aussteller sowie Veranstalter nutzten die inzwischen bekannte Gelegenheit zum regen Austausch und gewannen neue Kontakte. Der Eröffnungsvortrag von Dr. Bodo Stange, Geschäftsführer Aus- und Weiterbildung / Experte der IHK führte in lockerer, praxisbezogener Weise die Anwesenden in das Veranstaltungsthema ein. Damit war ein optimales Fundament für den sich anschließenden Austausch auf dem Marktplatz geschaffen. Aktuelle, weiterführende Informationen aus 1. Hand boten die Aussteller und Vertreter des ERFA-Kreises der Unternehmens- und Personalberater. Ferner infomierte die IHK über alles zum Förderprogramm IWIN, das Qualifizierungen für Unternehmen und Ihre Mitarbeiter unterstützt.

Herr Lutz eröffnet den Marktplatz 2011 / Vortrag von Herr Dr. Bodo Stange

Marktplatz 2011: ERFA - Ausstellerkreis

Auch dieser 3. Marktplatz der IHK Stade bot wieder allen Besuchern in angenehmer Atmoshäre eine echte Chance, um nicht im allgemeinen Sog des Fachkräftemangels umhergewirbelt zu werden, sondern aktiv seinen individuellen Unternehmensausweg zu finden. Ein TV-Bericht mit Interviews wurde von heimatlive über diese Veranstaltung gesendet ( www.heimatlive.tv).

Fotos 1 - 3 / Text: H.-J. Strieth / Moderator AK Marktplatz IHK – ERFA – Kreis, Foto 4 / Freigabe: IHK Stade

Aktuelle Informationen

 

2.0 Wirtschaft: Inflation steigt auf Dreijahreshoch

Der Anstieg bei den Sprit- und Heizölpreisen hat die Inflationsrate in Deutschland auf den höchsten Stand seit drei Jahren getrieben. Die Preissteigerungsrate im September 2011kletterte stark nach oben und lag um 2,6 Prozent höher als im Vergleichszeitraum 2010, laut aktueller Information des Statistischen Bundes-amts in Wiesbaden. Einen vergleichsweise starken Anstieg gab es zuletzt mit 2,9 Prozent im September 2008. Das Bundesamt führt den aktuellen Preisanstieg hauptsächlich auf die Entwicklung und Preispolitik bei den Mineralölprodukten zurück. Weiteren Auftrieb verursachen die Bereiche Bekleidung und Schuhe, die infolge des Wechsels auf die, neue Herbst- und Winterkollektion zu Verteuerungen geführt haben. Ferner mussten die Verbraucher für Energie auch deshalb tiefer in die Tasche greifen, weil das Rohöl in Dollar gehandelt wird und der Euro zuletzt zur US-Währung an Wert verlor. Insgesamt wird davon aus-gegangen, dass der Preisdruck bis Jahresende wieder rückläufig sein wird, zumal sinkender Ölpreise und schwächerer Konjunkturaussichten dafür Signale geben.

Quelle: Statistisches Bundesamt

2.1 Wirtschaft: Privatinsolvenzen sinken um 0,9 Prozent

Die Zahl der Privatinsolvenzen sinkt in Deutschland im ersten Halbjahr 2011 minimal – um 0,9 Prozent auf 68.818 Fälle. Dennoch bewegt sich das aktuelle Schuldenbarometer nahezu auf dem Rekordniveau des Vorjahres. Gehörten bis dato Niedriglohnempfänger und junge Menschen von 18 bis 25 Jahren zu den Risikogruppen, geraten seit 2011 immer mehr ältere Bundesbürger in finanzielle Bedrängnis. Gegenüber dem ersten Halbjahr 2010 steigt der Schuldneranteil der Gruppe 60 Plus um 8,9 Prozent. Die Quote der 18- bis 25-Jährigen klettert ebenfalls – gegenüber dem ersten Halbjahr des Vorjahres um 2,5 Prozent, gegen- über dem Referenzzeitraum 2009 sogar um 51,3 Prozent. Auch für das Gesamtjahr geht Bürgel von hohen Fallzahlen auf dem Rekordniveau von 2010 aus. Die Hamburger Wirtschaftsauskunftei rechnet für das Gesamtjahr bundesweit mit 138.000 bis 140.000 Privatinsolvenzen.

Im absoluten Vergleich verteilen sich die 68.818 Privatinsolvenzen insbesondere auf die Bundesländer Nordrhein-Westfalen (15.996), Niedersachsen (8.725) und Bayern (7.594). Die meisten Insolvenzen pro 100.000 Einwohner gibt es jedoch im Norden: vor allem in Bremen (162 Fälle), Hamburg (119), Niedersachsen (110) und Schleswig-Holstein (108).

In vier Bundesländern steigen die Fallzahlen gegenüber dem ersten Halbjahr 2010 – in Hamburg sogar zweistellig um 15,5 Prozent. Aber auch in Thüringen (plus 7,4 Prozent), Nordrhein-Westfalen (plus 6,6 Prozent) und Berlin (plus 5,5 Prozent) ist die Situation angespannt.

Die gesamten Ergbnisse Studie „Schuldenbarometer 1. Halbjahr 2011“ finden Sie auf der Homepage zum Downloaden www.buergel.de.

Quelle: Bürgel Wirtschaftsinformationen / Newsletter 07 / September 2011

 

3.0 NBank - Förderung: Gründercoaching Deutschland - Unterstützung für junge Unternehmen

Wer den Schritt in die Selbständigkeit gewagt hat, weiss um die Anstrengungen und Belastungen nach dem "Start Up" das eigene Unternehmen auf Erfolgskurs zu steuern. In der Regel gelingt es nur selten neben dem normalen Unternehmer - Alltag auch die wichtigen Aufgaben der Unternehmensführung, der weiteren Zukunftsplanung oder gar des Controllings regelmäßig wahr zu nehmen.

Die Beraterpraxis hat hier besonders in den letzten Jahren gezeigt, dass die einzelnen Förderprogramme auf Bundes- und Landesebene viele jungen Unternehmen eine gute Unterstützung zur Stabilisierung, Sicherung und Ausbau innerhalb ihrer individuellen Entwicklung waren. Eines dieser Förderprogramme möchte ich heute vorstellen: Gründercoaching Deutschland.

Ziel der Förderung
Coaching von Unternehmen in der Start- und Festigungsphase zur Unterstützung der Unternehmens-entwicklung.

Förder - Zielgruppe
Kleine und mittlere Unternehmen mit Beratungsbedarf bis zu 5 Jahre nach Gründung bzw. Übernahme eines Unternehmens mit Sitz in Niedersachsen.

Gründer und Gründerinnen, die vorher arbeitslos waren und Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch (SGB II oder SGB III) beziehen,erhalten eine besondere Förderung, die innerhalb des ersten Jahres nach der Gründung beantragt werden kann.

Was wird wie gefördert?
Zuschuss zu den Coachingkosten in Höhe von max. 50 % (Ziel RWB) bzw. 75 % (Ziel Konvergenz). Existenzgründer aus der Arbeitslosigkeit erhalten einen Zuschuss von 90 % des Beraterhonorars. Bemessungsgrundlage, d.h. max. Netto-Beraterhonorar 4.000 Euro. Maximal förderfähiges Tageshonorar 800 Euro. Ein Tagewerk umfasst 8 Stunden.

Wo stellen Sie den Antrag?
Unternehmer mit Coachingbedarf werden von der NBank beraten und ihr Vorhaben fachlich und formal geprüft. Das Gespräch wird in der Regel vor Ort im Rahmen eines Beratungssprechtages, der regelmäßig bei den Kammern an verschiedenen Standorten statt findet, durchgeführt. Nach erfolgreicher Präsentation und positiver Beurteilung des Vorhabens erfolgt durch die NBank eine Empfehlung zur Umsetzung an die KfW.

Anträge auf die Gewährung eines Zuschusses sind vor Abschluss des Coachingvertrages über die NBank an die KfW zu richten. Die KfW entscheidet auf Basis der Empfehlung der NBank über die Gewährung des Zuschusses. Nach Zugang der Zusage obliegt dem Unternehmer die Auswahl des Beraters aus der KfW-Beraterbörse.

r.a.m rent a management ist als Beratungsunternehmen bei der KfW und der NBank auch für diese Förderprogramme akkreditiert und untstützt Interessenten und Klienten bei der Nutzung / Beantragung dieser Möglichkeiten.

Quelle: NBank

 

4.0 Fachkräftemangel ? - Frauen sind begehrte Fachkräfte

 „Alleinerziehende unterstützen, Fachkräfte gewinnen“ - unter diesem Titel hat Bundesarbeitsministerin Dr. Ursula von der Leyen den neuen BMAS-Report zur Arbeits- und Lebenssituation von Alleinerziehenden vorgestellt. Ursula von der Leyen:„In Zeiten eines drohenden Fachkräftemangels kann der Arbeitsmarkt auf die Kompetenzen von Alleinerziehenden auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr verzichten. Bundesarbeits-ministerium und Bundesagentur für Arbeit verstärken weiter ihr Engagement, Alleinerziehende in Arbeit zu vermitteln. Bereits jetzt sind erste Erfolge erkennbar. Im Bereich des SGB II waren im Juni 9.000 Allein-erziehende weniger arbeitslos gemeldet als noch vor einem Jahr. Damit ist der Rückgang bei dieser Gruppe, die zahlreiche Hürden überwinden muss, sogar stärker als beim Durchschnitt aller Arbeitslosen im SGB II. Dass das nicht nur der guten Arbeitsmarktlage geschuldet ist, zeigen die Regionalergebnisse. Überall dort, wo man sich gezielt und intensiv kümmert, fallen die Vermittlungsquoten auffallend gut aus.“

Im Fokus der Auftaktveranstaltung zum neuen ESF-Förderprogramm des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales „Netzwerke wirksamer Hilfen für Alleinerziehende“ standen diese verstärkten Anstrengungen der Bundesagentur für Arbeit, des Bundes, der Länder und der Kommunen, Alleinerziehende in Arbeit zu bringen In Deutschland leben mehr als 1,6 Millionen Alleinerziehende mit minderjährigen Kindern. Das ist knapp jede fünfte Familie.

Um wirksame Unterstützung leisten zu können, ergänzt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales die verstärkten Eingliederungsbemühungen der Bundesagentur für Arbeit, der Länder und der kommunalen Partner durch zwei Bundesprogramme, die aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds mitfinanziert werden und ein Gesamtvolumen von rund 80 Millionen Euro aufweisen.

Nach dem Aufbau von 77 Projekten unter dem Dach des Programms „Gute Arbeit für Alleinerziehende“ setzt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales mit den „Netzwerken wirksamer Hilfen für Alleinerziehende“ seit Sommer 2011 an 102 Standorten einen neuen Akzent.

Quelle: 09.2011 Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)

 

5.0 Finanzierung: Der neue KfW-Gründerkredit

936.000 Frauen und Männer haben sich 2010 selbstständig gemacht. Rund ein Drittel von ihnen hat die Gründung mit Fremdkapital - etwa einem KfW-Förderdarlehen - finanziert.

In die Planung des Gründungsvorhabens waren in den meisten Fällen Steuer- und Unternehmensberater involviert. Ihr fachliches Knowhow war vor allem bei der Liquiditätsplanung und der Rentabilitätsvorschau gefragt, beides wichtige Unterlagen für ein erfolgreiches Finanzierungsgespräch mit der Hausbank.

Der neue KfW-Gründerkredit bietet Existenzgründern, aber auch Freiberuflern und Jungunternehmern, jetzt noch mehr Flexibilität bei der Finanzierung ihrer Geschäftsvorhaben. Den KfWGründerkredit gibt es in der Variante „Universell" und in der Variante „StartGeld". Beide Programm-varianten verfügen ausdrücklich über eine Besonderheit: Sie stehen auch solchen Existenzgründern zur Verfügung, die bereits einmal erfolglos den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt haben. Sofern aus diesem gescheiterten Versuch keine Verbindlichkeiten mehr bestehen, kann die KfW das neue Vorhaben fördern - als zweite Chance.

Variante 1: KfW-Gründerkredit - Universell

Mit dem KfW-Gründerkredit - Universell können Existenzgründer, Freiberufler und Jungunternehmer sowohl Investitionen als auch Betriebsmittel in Deutschland finanzieren.

Dies ist innerhalb der ersten drei Jahre ihrer Geschäftstätigkeit möglich. Gefördert wird auch die Über-nahme eines Unternehmens, einer Kanzlei, Sozietät oder Praxis, beispielsweise im Zuge einer Alters-nachfolge. Auch tätige Beteiligungen (mit Geschäftsführungsbefugnis) von mindestens zehn Prozent sind förderfähig. Eine Kombination mit anderen Förderprogrammen - explizit mit dem für eine Existenzgründungs-finanzierung besonders idealen Programm ERP-Kapital für Gründung - ist möglich.

Der Darlehenshöchstbetrag liegt bei zehn Millionen Euro pro Vorhaben. Beantragen kann ihn entweder eine Person oder ein Unternehmen. Für das gleiche Vorhaben können mehrere Gründer oder Jungunternehmer den Höchstbetrag pro Person in Anspruch nehmen. Auch wer sich zunächst im Nebenerwerb selbstständig macht oder erneut eine Existenz gründet, kann den KfW-Gründerkredit - Universell beantragen.

Den Begriff „neues Unternehmen" interpretiert die KfW großzügig. So werden beispielsweise der Wechsel der Rechtsform oder die personelle Erweiterung einer Gemeinschaftspraxis oder -sozietät als „Neugründung" angesehen und sind mithin förderfähig.

Variante II: KfW-Gründerkredit - StartGeld

Die StartGeld-Variante eignet sich vor allem zur Finanzierung „kleiner' Gründungsvorhaben mit einem maximalen Fremdfinanzierungsbedarf von bis zu 100.000 Euro.

Nur rund ein Drittel aller Existenzgründer nimmt überhaupt Fremdkapital in Anspruch; 80 Prozent von ihnen benötigen maximal 25.000 Euro, 20 Prozent brauchen mehr als 25.000 Euro zur Realisierung ihrer Geschäftsidee. Mit dem KfW-Gründerkredit - StartGeld können bis zu 100 Prozent des Fremdfinanzierungs-bedarfs für Investitionen und Betriebsmittel finanziert werden. Der Darlehenshöchstbetrag liegt bei 100.000 Euro, davon können maximal 30.000 Euro zur Finanzierung von Betriebsmitteln (beispielsweise Personal-kosten, Büromiete oder Marketingmaßnahmen) verwendet werden. Die KfW gewährt der Hausbank eine 80-prozentige Haftungsfreistellung, die Gründern den Kreditzugang deutlich erleichtert.

Eine Besonderheit: Gründer, die zunächst mit wenig Fremdkapital starten, bei positivem Geschäftsverlauf aber erneut investieren möchten, können die StartGeld-Variante ein zweites Mal innerhalb von drei Jahren beantragen, sofern der kumulierte Zusagebetrag 100.000 Euro nicht übersteigt. In diesem Rahmen können auch Betriebsmittel (zum Beispiel zur Aufstockung des Warenlagers) mit maximal insgesamt 30.000 Euro finanziert werden. Gründer gewinnen so zusätzliche finanzielle Flexibilität. Bei einer Existenzgründung im Team kann für das gleiche Vorhaben jeder Gründer den Höchstbetrag beantragen. Eine Kombination der StartGeld-Variante mit anderen KfW- oder ERP-Programmen ist aufgrund der geringen Größenordnung und der impliziten Haftungsfreistellung nicht möglich.

Quelle: kfw Bankengruppe / Infobrief 09.2011

 
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