Home Beratung Angebot Vorgehen Ihr Berater News Partner Kontakt
 
 
Partnerbrief 



   November 2011

 Zitat des Monats

Ausdauer und Entschlossenheit sind zwei Eigenschaften, die bei jedem Unternehmen den Erfolg sichern. - Leo Tolstoi, russ. Schriftsteller, 1828 - 1910 -

 

Inhaltsangabe


1.0 Aktuelle Termine/ Vorankündigungen: November 2011

  •  Ausstellungen / Messen / Veranstaltungen im Elbe - Weser - Raum

2.0 Herbstgutachten: Wirtschaftsaussichten trüben sich ein

3.0 Mittelstand trotzt der aufkommenden Krisenstimmung – Unternehmen bleiben optimistisch

4.0 Deutscher Gründerpreis 2012 – bis 16. Dezember bewerben! Die „Bühne für herausragende Gründer

5.0 Warnung: Verwechselungen können teuer werden

6.0 Gutes Licht – Gute Fahrt - kostenloser Test für Augen & Auto

7.0 Unternehmensberatung: Schutz vor unseriösen Angeboten

8.0 Steigende Energiepreise belasten Kaufkraft und Unternehmen

9.0 Ein Musterhaus zum Wohnen mit Zukunft - Landkreis Osterholz, Kreissparkasse und Kreishandwerker-schaft starten einmaliges Projekt

 

Aktuelle Informationen, Nachrichten & Tipps

1.0 Aktuelle Termine / Vorankündigungen: November 2011

01. November: Dr. Heiner Geißler in Osterholz-Scharmbeck Herbstreferent spricht in der Stadthalle

Könnten wir mit Gewissheit in die Zukunft schauen, wüssten wir, ob die Kurse steigen oder fallen oder ob unser Wirtschaftssystem stabil ist. Am Dienstag, dem 1. November 2011 wagt Dr. Heiner Geißler um 20.00 Uhr in der Stadthalle in Osterholz-Scharmbeck den Blick in die Zukunft. Zum 31. Mal präsentiert die Volksbank eG im Rahmen ihrer Vortragsveranstaltung einen „Herbstreferenten“ und für dieses Jahr ist dem Kreditinstitut mit dem Bundesminister a.D., dem ehemaligen CDU-Generalsekretär und „Stuttgart 21-Schlichter“ erneut gelungen, einen Hochkaräter im Landkreis zu begrüßen. Dr. Geißler wird zum Thema Die Ökonomie der Zukunft – Wie könnte eine Neuordnung der Wirtschaftssysteme aussehen? interessante Einblicke und Hintergrundinformationen liefern.

Die Eintrittskarten sind für 5 € in allen Geschäftsstellen der Volksbank zu erwerben. Mitglieder der Volksbank profitieren von einem Preisvorteil und zahlen nur 3 € für eine Karte. Der Reinerlös aus dem Kartenverkauf wird in diesem Jahr der Bürgerstiftung Lilienthal zur Verfügung gestellt.

Freigabe / Quelle: Volksbank eG Osterholz-Scharmbeck

08. November / Seminar: Forderungsmanagement - vermeiden von Forderungsausfällen

Zielgruppe:

Fach- und Führungskräfte aus Finanz- u. Rechnungswesen, Debitorenbuchhaltung, Kredit-Controlling u. Controller

Inhalt:

Einleitung/Grundlagen: u. a. Trends und Ursachen der Insolvenzentwicklung, Kriterien für die Bonitätseinschätzung, Forderungsverluste vs. Liquidität, Basel II, Rating
Kreditmanagement: u. a. Konfliktsituation Verkauf/Kreditmanagement, Grundsätze des Kreditmanagements, Online Schnittstelle SAP/R3, Anzeichen für eine mögliche Bonitätsverschlechterung, Risikoüberwachung, Bilanzkennzahlen, Zahlungsmethoden
Debitorenmanagement: u. a. korrekte Rechnungstellung, Mahnwesen, pro-aktives Inkasso, Management-Informationssystem
Dubiose Forderungen: u. a. Factoring, gerichtliches Mahnverfahren, Mahnbescheid, Verzugszinsenberechnung, Zwangsvollstreckung, notarielles Schuldanerkenntnis

Termin:

Dienstag, 08.11.2011, 09:00 - 17:00 Uhr

Ort:

21680 Stade Am Schwingedeich 6

Auskünfte / Informationen erhalten Sie:

Industrie- und Handelskammer Stade für den Elbe - Weser - Raum
Am Schäferstieg 2
D-21680 Stade

E-Mail: bildung@stade.ihk.de

Telefon: 04141 / 524-188
Internet: www.stade.ihk24.de

21. November: (Gute) Kommunikation am Telefon

Am Telefon persönlich und kompetent wirken und sein. Das serviceorientierte Telefonat ist eine wichtige Voraussetzung, um gut mit Kunden im Gespräch zu sein. Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance - das gilt im Geschäftsleben wie für persönliche Kontakte; und ganz besonders für Telefonate. Telefonate mit Neukunden oder bereits bestehenden Geschäftsbeziehungen gehören in beinahe jedem Beruf zum Alltag. Umso wichtiger ist es daher, ein paar Regeln zu beachten. Mit guten Telefonaten steigt und fällt der Geschäftskontakt. Das "richtige Melden", die passende Begrüßung, die Stimme, die Wortwahl, der respektvolle Umgang, das aktive Zuhören sowie eine klare und eindeutige Sprache sind ein paar Aspekte, die in diesem Seminar zum Thema werden.

Mit diesem Workshop möchten wir erreichen, dass Sie in Zukunft noch sicherer und souveräner Telefonate führen sowie Ihre Kommunikation am Telefon (noch) klarer und effektiver gestalten können. Zielgruppe: Unternehmer/-innen, Gründer/-innen, Führungskräfte und Angestellte von kleinen und mittelständischen Unternehmen sind herzlich zu dieser kostenfreien Abendveranstaltung (17.00 - 20.00 Uhr) im NETZ-Zentrum, Gewerbegebiet A27 / Heilshorn eingeladen.

29.November: Innovation - Top oder Flop?

Innovationsprojekte sind immer mit großen Risiken verbunden. Es gibt viele Gründe, weshalb Produkt-entwicklungen „floppen“ können – fehlerhafte Technik, Kostenexplosion bei der Entwicklung, Kapitalmangel bei der Markteinführung, verpasste Markteintritte, Schutzrechtverletzungen, unzureichende Kommunikation, falsche Vertriebswege u.v.m. Werden die Bedürfnisse und Erwartungen der Zielgruppe neuer Produkte nicht exakt getroffen, gibt es keinen nachhaltigen Markterfolg und damit verbunden sind häufig finanzielle Verluste, Schäden für das Unternehmensimage und Frustration bei allen Beteiligten.

Ziel dieser Veranstaltung Wir möchten Ihnen Möglichkeiten aufzeigen, diese Risiken zu minimieren. Der Landkreis möchte Sie unterstützen und Ihnen Wege zur Innovationsförderung und -finanzierung aufzeigen, so dass Ihre Innovation zum Erfolg wird.

Zielgruppe: Diese Veranstaltung richtet sich in erster Linie an die kleinen und mittelständischen Unternehmen im Landkreis Osterholz. Unternehmen sind herzlich zu dieser kostenfreien Veranstaltung (15.00 - 18.30Uhr) im NETZ-Zentrum, Gewerbegebiet A27 / Heilshorn eingeladen.

Weitere Informationen und Anmeldung:

Pro Arbeit

ProArbeit kAöR
Bahnhofstr. 36
27711 Osterholz-Scharmbeck
Tel. 04791 930-343 Andrea Köhler
Fax 04791 930-11343
E-Mail andrea.koehler@)proarbeit-ohz.de

Internet: www.proarbeit-ohz.de

 

2.0 Herbstgutachten: Wirtschaftsaussichten trüben sich ein

Die vier großen Wirtschaftsinstitute prognostizieren der deutschen Wirtschaft 2012 ein Wachstum von etwa 0,8 Prozent – nach 2,9 Prozent in diesem Jahr. Grund für das nachlassende Wachstum im nächsten Jahr sei die schlechte weltwirtschaftliche Lage, so die Bundesregierung. Dem aktuellen Herbstgutachten zufolge erwartet sie für 2012 außerdem schwächer steigende Verbraucherpreise und eine weiter sinkende Arbeitslosenquote.

Weniger Neuverschuldung in Deutschland Eine Folge der insgesamt positiven Aussichten: Die deutschen Staatsfinanzen verbessern sich nach Ansicht der Regierung weiter. In diesem Jahr sinke die Nettoneuverschuldung des Staates auf 0,9 Prozent, im nächsten Jahr auf 0,6 Prozent (bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt). Hauptrisiko für die hiesige und weltweite Konjunktur sei die Schuldenkrise im Euroraum. Laut Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler wird die deutsche Wirtschaft aber auch weiterhin "ein Stabilitäts- und Wachstumsanker in Europa bleiben".

Wachstumspause statt Rezession Nach Ansicht des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) steht die deutsche Wirtschaft vor einer Wachstumspause im kommenden Winter, nicht aber vor einer Rezession. Damit teilt der BVR die Einschätzung der Wirtschaftsforschungsinstitute. Dem BVR zufolge steht die deutsche Wirtschaft unverändert auf einem soliden Fundament. Der Verband rechnet für das Jahr 2012 mit einem Wachstum von 1,5 Prozent – und ist damit optimistischer als die Institute, die einen Zuwachs von nur 0,8 Prozent vorhersagen.
Damit die Wirtschaft weiter an Schwung gewinnt, müssten die Euro-Staaten allerdings einen Mentalitätswechsel vollziehen, durch den die Finanzpolitik noch strikter stabilisiert wird – nur so könne die Euro-Schuldenkrise bewältigt werden.

Quelle: Mittelstanddirekt 10.2011

 

3.0 Mittelstand trotzt der aufkommenden Krisenstimmung – Unternehmen bleiben optimistisch

Der Mittelstand hat sich von den schlechten Konjunkturnachrichten nicht anstecken lassen. Die von Creditreform ermittelten Stimmungsindikatoren liegen zumeist über den Vorjahreswerten. Mit 60,5 Prozent antworteten so viele Befragte wie noch nie auf die Frage nach der aktuellen Geschäftslage mit „gut“ oder „sehr gut“. Im vergangenen Herbst hatten sich nur 48,0 Prozent der Unternehmen positiv geäußert. Unzufrieden mit der Geschäftslage sind derzeit lediglich 2,6 Prozent der mittelständischen Unternehmen (Vorjahr: 4,7 Prozent). Der Saldo aus positiven und negativen Meldungen zur Geschäftslage verbessert sich daraufhin auf plus 57,9 Saldenpunkte und erreicht ein neues Rekordhoch.

Weitere Informationen stehen unter www.creditreform.de bereit.

Quelle: Creditreform / Newsletter 4/2011

 

4.0 Deutscher Gründerpreis 2012 – bis 16. Dezember bewerben! Die „Bühne für herausragende Gründer

Der Deutsche Gründerpreis ist die bedeutendste Auszeichnung für herausragende Unternehmer in Deutschland. Er wird für vorbildhafte Leistungen bei der Entwicklung von innovativen und tragfähigen Geschäftsideen und beim Aufbau neuer Unternehmen verliehen. Ziel ist es, ein positives Gründungsklima in Deutschland zu fördern und Mut zur Selbstständigkeit zu machen. Zum zehnten Mal zeichnet der Deutsche Gründerpreis 2012 vorbildhafte Leistungen bei der Entwicklung von innovativen und tragfähigen Geschäftsideen und beim Aufbau neuer Unternehmen aus. Vorschläge können bis 16. Dezember 2011 bei der Jury eingereicht werden. Informationen www.deutscher-gruenderpreis.de.

Der Deutsche Gründerpreis wird jährlich in den Kategorien Schüler, Start Up, Aufsteiger und Lebenswerk vergeben. Damit werden unternehmerische Vorbilder in unterschiedlichen Unternehmensphasen ausgezeichnet – vom Schülerplanspiel bis zum Lebenswerk. Außergewöhnliche Unternehmerleistungen können mit einem Sonderpreis gewürdigt werden. Ausgelobt wird der Deutsche Gründerpreis von den Partnern stern, Sparkassen, ZDF und Porsche. Bereits seit 1997 setzen sich die Partner für die Förderung des Unter-nehmertums und der Gründungskultur ein. Die Initiative wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, namhaften Förderern, einem hochkarätigen Kuratorium und einem Experten-Netzwerk unterstützt.

Quelle: Deutscher Gründerpreis

 

5.0 Warnung: Verwechselungen können teuer werden

Die Wirtschaftsförderung WF – Stade warnt aus aktuellem Anlass vor Branchenbuchverlagen, die in den letzten Wochen wieder verstärkt an Unternehmen herangetreten sind und die mit Einträgen werben, die aus Sicht der Wirtschaftsförderung überteuert sind. Auf den ersten Blick scheint es sich um bekannte Branchen-verzeichnisse zu handeln. Beim zweiten Blick wird erst deutlich, dass es sich um Produkte handelt, deren Bezeichnung eher in die Irre führen. Zurückhaltend sollten Unternehmen sein, wenn die Adresse des Verlages klein und eher versteckt vermerkt ist und das Unternehmen gleichzeitig einen ausländischen Sitz hat. Die Wirtschaftsförderung empfiehlt, bei unaufgefordert erhaltenen Angeboten diese genau zu prüfen und auf keinen Fall ohne entsprechendes Hintergrundwissen Aufträge zu unterschreiben. Für Fragen steht Ihnen die Wirtschaftsförderung Landkreis Stade (Tel. 04141 8006-0, E-Mail info@wf-stade.de) gern zur Verfügung.

Quelle: WF – Stade / 10.2011

 

6.0 Gutes Licht – Gute Fahrt - kostenloser Test für Augen & Auto

Seit 1956 können Autofahrer immer im Oktober den kostenlosen Licht -Test des Kfz-Gewerbes nutzen, um ihre Fahrzeugbeleuchtung kontrollieren zu lassen. Der Test ist die größte Verkehrssicherheitsmaßnahme in Deutschland, bisher haben ihn fast 400 Millionen Autofahrer genutzt. Am 1. Oktober fiel der Startschuss für die Aktion 2011. Wer zudem seine Augen einmal online auf den Prüfstand stellen möchte, findet beim Zentralverband der Augenoptiker ZVA einen Sehtest (www.zva.de/sehtest).

Quellen: ZDH / Newsletter 10.2011; ZVA

 

7.0 Unternehmensberatung: Schutz vor unseriösen Angeboten

Die Nachfrage nach Leistungen von Unternehmensberatungen seitens der Deutschen Wirtschaft ist seit den 50er Jahren kontinuierlich gestiegen. Ursache hierfür ist eine wachsende Komplexität der arbeitsteiligen Wirtschaft in Verbindung mit der unaufhaltsam voranschreitenden Globalisierung und der sich daraus ableitenden schnellen Veränderungsrhythmen. So ist es inzwischen auch für den Klein- und Mittelstand selbstverständlicher geworden sich bei den unterschiedlichsten Aufgaben und Veränderungsprozessen gezielte, externe Unterstützung ins Haus zu holen, um zum Beispiel:

  • Den Absatz- / Umsatzbereich in neue Dimensionen zu führen,
  • die Kostensituation zu analysieren / optimieren,
  • das Marketing zu aktualisieren und zu stärken,
  • die Organisation zu verbessern,
  • die Ertragslage zu steigern,
  • oder die Nachfolge vorzubereiten.

Ein gesetzlich geregeltes Berufsbild mit vorgegebenem Bildungsweg sowie förmlicher Berufszulassung existiert für die Unternehmensberatung in Deutschland nicht. Daher ist es für alle Beratungssuchenden wichtig sich vor unseriösen Anbietern zu schützen! Das RKW Hessen hat zu diesem Thema ein paar Praxisfälle dokumentiert, die Sie auf der r.a.m - Homepage unter weiterführende Angebots-informationen als PDF-Datei finden. Sie sensibilisieren und bieten einen Schutz vor riskanten Angeboten.

Als RKW – Mitglied teilt und arbeitet rent a management seit Gründung 1998 nach den RKW - Beraterrichtlinien und engagiert sich für ein transparentes, kooperatives Zusammenarbeiten im Interesse seiner Klienten.

rent a management 10.2011

 

8.0 Steigende Energiepreise belasten Kaufkraft und Unternehmen

Steigende Energiekosten belasten zunehmend die Konsumstimmung. Die Bürger geben knapp ein Zehntel ihres Haushaltseinkommens für Haushaltsenergie und Kraftstoffe aus. HDE-Chefvolkswirt Olaf Roik: „Das zeigt, welch großen Einfluss die Entwicklung der Energiepreise auf Kaufkraft und Konsumstimmung hat.“ Die Preise für die Verbraucher stiegen von Januar bis September um zehn Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum und trugen somit wesentlich zum Anstieg der Verbraucherpreise um 2,3 Prozent bei.

Roik: „Für die Einzelhandelsunternehmen sind die höheren Energiekosten eine doppelte Herausforderung: Zum einen haben die Kunden weniger Geld in der Tasche, zum anderen treffen höhere Preise hier natürlich auch die Unternehmen.“

Der Einzelhandel in Deutschland bewirtschaftet immerhin eine Fläche von insgesamt rund 121 Millionen Quadratmetern, die beleuchtet und klimatisiert werden muss. Es liegt also auch im wirtschaftlichen Interesse des Handels, Energie zu sparen und umweltschonend zu wirtschaften. HDE-Geschäftsführer Kai Falk: „Umweltschutz und Kostensenkung gehen beim Einzelhandel Hand in Hand. Neben Energiesparmaßnahmen setzt der Handel auch auf die Nutzung erneuerbarer Energien.“ Ein Beispiel sind Solaranlagen auf den Dächern: Mehrere große Handelsunternehmen haben Initiativen ins Leben gerufen, um den Bau von Solaranlagen auf den Dächern ihrer Standorte voranzutreiben. Für ihr Engagement in diesen Bereichen wurden sie von Umweltorganisationen wie der DNGB (Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen) ausgezeichnet und sogar von der EU-Kommission für den „Sustainable Energy Europe Award 2010“ nominiert. Auch mit dem Einsatz von Windkraft-, Geothermie- oder Biogasanlagen geht der deutsche Einzelhandel innovative Wege in der Energiegewinnung. Falk: „Die erneuerbaren Energien und ihre Förderung ist zweifellos wichtig, man sollte aber dabei das Energiesparen nicht vergessen. Die gegen-wärtige Energiepolitik ist zu sehr auf die Energieerzeugung ausgerichtet. Energieeffizienzmaßnahmen sind ein wesentlicher Aspekt für eine erfolgreiche Energiewende. Hier muss die Politik einen weiteren Schwerpunkt setzen.“

Quelle: HDE 10.2011

9.0 Ein Musterhaus zum Wohnen mit Zukunft - Landkreis Osterholz, Kreissparkasse und Kreishand-werkerschaft starten einmaliges Projekt

Der demografische Wandel macht auch vor dem Landkreis Osterholz nicht Halt. Prognosen sagen für das Jahr 2030 gegenüber dem Jahr 2008 einen Rückgang der Bevölkerungszahl des Landkreises von rund 112.000 auf etwa 106.000 Einwohnern vorher, was einer relativ überschaubaren Bevölkerungsabnahme von etwa 5 % entspricht. Deutlicher wird die Veränderung der Altersstruktur ausfallen: für das Durchschnittsalter wird im genannten Zeitraum eine Zunahme von 43,4 auf 49,5 Jahren prognostiziert. Die Anzahl der Menschen über 80 Jahre wird sich voraussichtlich sogar verdoppeln.

Diese Entwicklung stellt unsere Region vor große Herausforderungen. Von besonderer Bedeutung ist dabei die Frage, wie wir heute und in Zukunft wohnen. Mit Blick auf die steigende Anzahl älterer Menschen wird sich ein stark veränderter Bedarf ergeben: Barrierefreier, komfortabler Wohnraum ist für diese Altersgruppe besonders wichtig. Ein Großteil der vorhandenen Wohnfläche ist nicht barrierefrei. Ein Viertel des Wohneigentums wurde sogar zwischen 1949 und 1968 errichtet und zählt zu den sog. Nachkriegs-wohnungen.

Angesichts dieser Differenz zwischen dem vorhandenen Angebot und der künftigen Nachfrage nach altersgerechtem komfortablem Wohnraum besteht starker Handlungsbedarf. Um ein Stück weit Hilfestellung anzubieten und zugleich die Kompetenzen des Handwerks zum altersgerechten Umbau zusammen-zubringen, haben sich nun der Landkreis Osterholz, die Kreissparkasse und Kreishandwerkerschaft zusammengetan. Gemeinsam wird geplant, in Osterholz-Scharmbeck ein Musterhaus zum Wohnen mit Zukunft zu schaffen.  Hierzu soll unter der ehrenamtlichen Mitwirkung von Handwerksbetrieben und Architekten ein etwa fünfzig Jahre altes nicht barrierefreies Einfamilienhaus teilweise umgebaut werden, um Musterlösungen zum barrierefreien und komfortablen Wohnen aufzuzeigen. Das Musterhaus soll dabei nach dem Umbau keine schöne Fertiglösung sein, sondern eher ein plastisches Anschauungsobjekt mit Werk-beispielen, z.T. unfertigen Umbaulösungen und Vorher-Nachher-Vergleichen sein, um so als Anschauungs-objekt den direkten Vergleich mit der Situation in der eigenen Alt-Immobilie zu ermöglichen.

Die Kreissparkasse Osterholz stellt die betreffende Immobilie kostenlos zur Verfügung und wird zusätzlich 20.000 € für den Umbau des Gebäudes bereitstellen. Dem Landkreis ist es gelungen, mit dem Musterhaus-Projekt in den Genuss einer Förderung des Bundesfamilienministeriums zu kommen, mit der ein Zuschuss in Höhe von 50.000 € verbunden ist. Die Einwerbung von Sachspenden z.B. bei Herstellern und Händlern von Mobiliar und Ähnlichem wird ebenfalls angestrebt. Die Projektkoordination nimmt die kreiseigene ProArbeit als eine Aufgabe der Qualifizierung und Wirtschaftsförderung für die regionale Wirtschaft wahr.

Das Projekt steht allen interessierten Handwerkern, Architekten oder sonstigen Akteuren, die sich gern einbringen möchten, für eine Mitarbeit offen. Interessierte können sich bei der Projektkoordinatorin Frau Köhler informieren.

Weitere Informationen

Pro Arbeit

ProArbeit kAöR
Bahnhofstr. 36
27711 Osterholz-Scharmbeck
Tel. 04791 930-343 Andrea Köhler
Fax 04791 930-11343
E-Mail andrea.koehler@)proarbeit-ohz.de

Internet: www.proarbeit-ohz.de

 
  Zurück zur Partnerbrief - Seite