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  August 2002


Fremdkapital für Existenzgründer und Firmen künftig teurer ?

Basel II / Rating: Auswirkungen für den Klein- und Mittelstand
( Pressetext: Bremervörder / Südkreis Anzeiger )

Gnarrenburg. Kleinbetriebe verstehen die Welt nicht mehr. Nicht nur das Handel, Handwerk und das Dienstleistungsgewerbe unter den Folgen des Euro sowie der unbefriedigenden Wirtschaftslage mit 25 Prozent mehr Insolvenzen zur Jahresmitte stark zu kämpfen haben, - bremst "Basel II" die Investitionskraft der Wirtschaft.

Die Situation ist gereizt und treibt bei manchen Gesprächen die Stimmung hoch. Viele Firmeninhaber haben in den vergangenen Monaten eine Absage für die Finanzierung ihrer geplanten Investitionen erhalten. Die Kreditberater verweisen bei den Absagen auf "Basel II", um sich so bereits heute von bestehenden Kreditlinien und Zukunftsrisiken zu trennen. Dies, obwohl bekannt ist, daß "Basel II" erst ab 2006 Gültigkeit haben wird. "Basel II" hat auch Hersteller und Großhändler mit eigenen Rating - Systemen auf den Plan gerufen. In vielen Branchen werden auf dieser Basis bereits die Geschäftsbeziehungen neu geprägt.

Zum Verständnis: In Basel, Sitz der Bank für internationalen Zahlungsausgleich, kamen die Regierungen und die Kreditwirtschaft überein, strengere Anforderungen an die Eigenkapitalausstattung der Banken zu stellen. Ziel hierbei ist, das tatsächliche Risiko im Einzelfall gerechter bei der Kreditvergabe und deren Konditionen zu berücksichtigen. Die Bonität, die verwertbaren Sicherheiten sowie besonders die Zukunftsfähigkeit eines Betriebes werden künftig noch stärker qualitativ betrachtet. Die Grundlage dieses Bewertungsverfahrens wird als Rating bezeichnet. Ein positives Rating bedeuten also gute und vielleicht sogar bessere Konditionen. Doch was macht die Firma oder ein Existenzgründer denen weniger gute Rating - Ergebnisse bescheinigt werden? Nach den bisherigen Prognosen wird dies zu einer spürbaren Verteuerung der Kreditkonditionen führen, die zirka zwischen ein und vier Prozent liegen können. Hier kann nur jedem empfohlen werden, zu prüfen, ob sein Betrieb diese Kostensteigerungen verkraften, sprich: an seine Kunden weitergeben kann.

Neben diesen Auswirkungen sollte rasch gehandelt werden, die negativen Rating - Punkte zu korrigieren. Hier liegt die greifbare Chance, denn die Bewertung sagt jedem, an welchen Aufgaben gearbeitet werden sollte. Genau hier setzt die sachkundige Beratung von r.a.m mit seinen langjährigen Erfahrungen im Klein- und Mittelstand ein. r.a.m unterstützt besonders die Firmen, die im Rahmen ihres Arbeitsalltages sowie dafür fehlender Kapazitäten nicht allein in der Lage sind ihre Organisation, die betriebswirtschaftlichen Planungen sowie das Controlling auf den neuen Kurs zu bringen. In 2001 ließ sich Hans - Joachim Strieth zum Rating Advisor ausbilden. Diese Qualifikation bietet im Verbund mit den r.a.m - Beratungserfahrungen aus vielen Branchen die Basis für ein positives Firmen - Rating. Ein Angebot , das zu kalkulierbaren Kreditlinien, besseren Zinsen sowie Konditionen führt.

Husung


 
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