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  Februar 2001


Aufbruch zu neuen Ufern

( Pressetext: Bremervörder Anzeiger, Gnarrenburger Bote )

"Jetzt ist es Zeit auch in Gnarrenburg einen Stein ins Rollen zu Bringen".

Das sei heute notwendiger denn je, mahnte Hans-Joachim Strieth die Mitglieder des Wirtschaftsinteressenringes ( WIR ) auf ihrer Generalversammlung im Hotel Matthias.

© Hans-Joachim Strieth bei seinem Vortrag

 
Zur Untermauerung seiner Forderung verwies der Unternehmensberater zunächst auf den gegenwärtigen Istzustand des Einkaufsortes, der durchaus nicht als restlos befriedigend bezeichnet werden könne. Jedoch benannte er in seinem Referat auch das zweifellos vorhanden Chancenpotential.

Besonders das letztere gelte es jetzt zu stärken. Dabei betonte er unter anderem, daß die Landwirtschaft im Gnarrenburger Raum gegenwärtig nur noch 15 Prozent der Wirtschaftskraft erbringe, und auf den Tourismus entfallen überhaupt nur zwei Prozent. Dagegen seien Dienstleistungen und Handwerk der stärkste Faktor in dem oft als "Oste-Hamme - Metropole" bezeichneten Einkaufsort.

Mit Sorge sollte der wachsende Leerstand von Geschäftsräumen verfolgt werden. Ihm gelte es verstärkt entgegen zu wirken. - "Eine Patentlösung gebe es nicht. Aber wenn alle zusammenstehen und sich gemeinsam bemühen, müßte es mit dem Teufel zugehen, wenn ein Aufschwung nicht zu schaffen wäre", meinte Hans - Joachim Strieth. Er betonte aber auch, daß ein übergreifendes Dach zur Zeit noch fehle. Auf der Grundlage seines Wissens und Erfahrungen entwickelte der Referent ein Bild, wie das "Gnarrenburg 3000" aussehen sollte, um die Zukunft zu meistern.

"Auf zu neuen Ufern!" gab er als Parole aus und zeigte den Weg dahin an dem Beispiel einer Reiseplane auf. "Am Anfang gilt es festzulegen, was wir wollen", appellierte er an die 35 Zuhörer, die sich überwiegend aus jungen Handwerkern und Unternehmern zusammensetzten.

Auch Gemeinsamkeit, Mannschafts- und Teamgeist seien zwingend notwendig. Nur so könnte es gelingen, den geforderten Stein der Weisen ins Rollen zu bringen.


Der neue WIR - Vorstand (Freigabe Foto WIR)

Offensichtlich zeigten die engagierten Ausführungen des gebürtigen Bremers, der vor 25 Jahren nach Gnarrenburg kam und kürzlich die Firma Urbana Grundstücks- und Baugesellschaft GmbH & Co.KG hier neu etablierte, ein erfreuliches Maß von Sofortwirkung. Denn der folgende Teil der Jahreshauptversammlung wurde in bemerkenswerter Kürze und Sachlichkeit abgewickelt und brachte durchweg einmütige Beschlüsse und Wahlen, samt einer bemerkenswerten Verjüngung der WIR - Spitze.

Rudolf von Tils - Journalist -


 
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