Home Beratung Angebot Vorgehen Ihr Berater News Partner Kontakt
 
 
Partnerbrief 

 

   September 2013

 Zitat des Monats

 

Freigabe/Foto: Katja Kröger www.galerie.obart.net

"Woher der Wind auch weht, - gemeinsam finden wir den richtigen Kurs!"

Hans-Joachim Strieth

Unternehmensberatung seit 1998

 



 

Inhaltsangabe


 

1.0 Neuer Finanzierungsfond: 35 Millionen Euro für Existenzgründer und junge Unternehmer

  • Eigenkapital stärken, Wachstum finanzieren...

2.0 Stromkosten explodieren: BdSt fordert schnelle Entlastung

3.0 Handwerk: Wegweiser zur SEPA-Umstellung in Handwerksbetrieben

  • ZDH bietet Flyer zur leichteren Umstellung an

4.0 Beratung: „Mittelstand in Deutschland“ - Beratung erwünscht?

  • Verband der Vereine Creditreform e.V: Ergebnisse der Frühjahresumfrage

 

 

Aktuelle Informationen, Nachrichten & Tipps

 

1.0 Neuer Finanzierungsfond: 35 Millionen Euro für Existenzgründer und junge Unternehmer

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat einen neuen Mikromezzaninfonds mit einem Volumen von 35 Millionen Euro aufgelegt. Der Fonds für kleine Beteiligungen hilft jenen Unternehmen und Gründungen, die ihre Vorhaben nur schwer finanzieren können. Er bietet kleinen und jungen Unternehmen sowie Existenzgründer/innen wirtschaftliches Eigenkapital bis 50.000 Euro und richtet sich insbesondere an solche Unternehmen, die ausbilden, aus der Arbeitslosigkeit gegründet oder von Frauen oder Menschen mit Migrationshintergrund geführt werden. Auch gewerblich orientierte Sozialunternehmen können den Fonds nutzen.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler: "Die deutsche Wirtschaft lebt von der Vielzahl und dem Ideenreichtum ihrer Unternehmen. Mit dem Mikromezzaninfonds stärken wir die Eigenkapitalausstattung von Kleinunternehmen und fördern den Aufbau eines flächendeckenden Mikromezzaninangebots in Deutschland. Damit sichern wir Wachstum und Beschäftigung in Deutschland."

Für die Beteiligungen aus dem Mikromezzaninfonds, die den Unternehmen für zehn Jahre zur Verfügung gestellt werden, sind keine Sicherheiten zu stellen. Zudem mischt sich der Beteiligungsgeber nicht in das Tagesgeschäft ein.

Der Mikromezzaninfonds wird aus Mitteln des ERP-Sondervermögens und des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert. Verwaltet wird der Fonds von der NBank, der Investitions- und Förderbank Niedersachsen. Ansprechpartner für diese neue Finanzierungsmöglichkeit sind die Mittelständischen Beteiligungsgesellschaften in dem jeweiligen Bundesland, in dem die Investition erfolgen soll. Diese Gesellschaften unterstützen kleine und mittlere Unternehmen mit Beteiligungen, sie arbeiten eng mit den Bürgschaftsbanken zusammen.

Quelle / Weitere Informationen www.mikromezzaninfonds-deutschland.de.

 

2.0 Stromkosten explodieren: BdSt fordert schnelle Entlastung

Ohne Strom ist ein menschenwürdiges Leben nicht mehr vorstellbar. Doch vor allem für private Haushalte werden Stromkosten zu einer immer größeren Belastung. Grund dafür sind staatliche Zwangsabgaben am Strompreis, die mittlerweile die Hälfte des Strompreises ausmachen. Zum 1. Januar 2013 hat die Belastung er Stromverbraucher erheblich zugenommen. Besonders der Anstieg der EEG-Umlage wiegt schwer. Mittels EEG-Umlage wird der Ausbau erneuerbarer Energien finanziert. Weitere Erhöhungen der Umlage sind nach heutigem Stand wahrscheinlich. Der BdSt fordert daher eine schnelle Entlastung der Strom-verbraucher durch eine Senkung der Stromsteuer und langfristig eine Reduzierung der EEG-Umlage durch Einführung eines Quotenmodells. Mehr Details dazu, wie sehr die EEG-Umlage den Strompreis nach oben treibt und was noch auf die Stromverbraucher zukommt sowie weitere Informationen zu dem Thema erhalten Sie unter www.steuerzahler.de.

Quelle: Bund der Steuerzahler BdSt

3.0 Handwerk: Wegweiser zur SEPA-Umstellung in Handwerksbetrieben

  • ZDH bietet Flyer zur leichteren Umstellung an

Der ZDH-Flyer „Wegweiser zur SEPA-Umstellung in Handwerksbetrieben“, in dem sowohl die Umstellungsnotwendigkeiten für alle Betriebe aufgezeigt werden als auch weitergehende Umstellungsnotwendigkeiten in Abhängigkeit der den Kunden angebotenen Zahlweise. Zudem verweisen wir in knapper Form auf die Unterscheidungsmerkmale der SEPA-Lastschrift zu bestehenden Lastschriftverfahren.

Quelle: ZDH www.zdh.de

 

4.0 Beratung: „Mittelstand in Deutschland“ - Beratung erwünscht?

Im Frühjahr führte der Verband der Vereine Creditreform e.V. eine Umfrage bei mittelständischen Unternehmen in Deutschland durch. Dabei ging es neben der Zufriedenheit des Mittelstandes auch darum, inwiefern externe Beratungsleistungen (in betriebswirtschaftlicher Hinsicht) in Anspruch genommen werden.

Befragt wurden insgesamt 3.953 Unternehmen aus diversen Branchen – vom Maschinenbau bis zur Forschung und Entwicklung. Auf die Frage „Haben Sie schon einmal in betriebswirtschaftlichen Fragen, die sich aus der Führung Ihres Unternehmens ergeben, beraten lassen?“, antworteten mit einem vergleichs-weise hohen prozentualen Satz 75,9 Prozent der Fahrzeugbauunternehmen mit „Ja“. 41 der 54 befragten nternehmen ließen sich bereits beraten, während in größeren Branchen der Schnitt eher bei rund 50 Prozent lag. So gaben 56,5 Prozent der Firmenchefs im Bauhauptgewerbe an, dass sie sich bereits beraten lassen haben. Mit 50,4 Prozent steht das Ausbaugewerbe in der Beratungsumfrage im Mittelfeld. Mit 80 von 117 Unternehmen haben sich 68,4 Prozent aus der Chemie-Branche vertrauensvoll an einen Berater gewandt, während sich das Grundstücks- und Wohnungswesen mit 136 von 333 Firmen bei lediglich 40,8 Prozent bewegt. Dahinter liegt das Segment der Datenverarbeitung/Banken mit 34 Prozent, die sich für eine Beratung entschieden haben.

Die Hauptbereiche, das Verarbeitende Gewerbe, das Baugewerbe, der Groß- und Einzelhandel und der Dienstleistungssektor liegen zwischen 49,9 und 56,6 Prozent. Insgesamt gaben 2.087 der 3.953 Unter-nehmen an, dass sie bereits einmal eine Beratungsleistung mit Blick auf betriebswirtschaftliche Fragen in nspruch genommen haben. Das macht eine Quote von 52,8 Prozent.

Eine weitergehende Frage zielte darauf ab − falls eine Beratung in Anspruch genommen wurde −, aus welchem Bereich der Berater stammte. Zur Auswahl konnten folgende Antworten (auch als Mehrfach-nennung) gewählt werden: IHK/HWK oder ähnliche Institutionen, Branchen-/Unternehmensverband, private Unternehmensberatung, Bank, Familie/Freunde. Die nahezu durchgängig am häufigsten gewählte Antwort lautete „private Unternehmensberatung“. Mit bis zu 100 Prozent gaben kleinere Branchen wie Forschung und Entwicklung, Feinmechanik/Optik und Unternehmen zur Herstellung von Möbeln etc. ihre Beraterwahl an. Auch bei größeren Branchen, wie beispielsweise unternehmensnahen Dienstleistern, lag die Beratungsquote bei der Inanspruchnahme privater Unternehmensberatungen bei 80,7 Prozent, während IHK/HWK mit 7,2 Prozent, der Unternehmerverband mit 15,3 Prozent und die Bank mit 27,3 Prozent genanntwurden. Auch persönliche Dienstleister sprachen zu 84,9 Prozent ihr Vertrauen für private Unternehmensberatungen aus.

Insgesamt bleibt bei 2.087 Unternehmen, die eine Beratungsleistung in Anspruch genommen haben, die private Unternehmensberatung Vorreiter. 1.402 Unternehmen machen eine Quote von 67,2 Prozent für den privaten Dienstleister aus. Je rund 20 Prozent gehen an IHK/HWK sowie die Beratung durch Branchenverbände. Insgesamt 28,5 Prozent (595 Nennungen) gaben die Bank als beratendes Institut an, 11,8 Prozent nannten Familie/Freunde.

Die Beratung fand auf unterschiedlichen Gebieten zu den Themen Marketing/Vertrieb, Steuern, Rechts-fragen, Finanzierung, IT und Personal sowie Produktion/Leistungserstellung, Unternehmensnachfolge und/oder strategische Gesamtausrichtung des Unternehmens statt. Letztere macht mit insgesamt 50,2 Pozent den größten Anteil aus, gefolgt vom Thema „Steuern“ mit 46 Prozent der Gesamtbefragung.

Quelle: Creditreform / www.creditreform.de

 

 

 

 

 
  Zurück zur Partnerbrief - Seite